EBEL - 49 Treffer am Sonntag! Rotjacken wieder an der Spitze.

 

(EBEL/Kompakt) PM: 49 Treffer sahen die Zuschauer in den Arenen der Erste Bank Eishockey Liga am 1.Advent. Während Villach weiterhin verliert, setzte sich der KAC wieder an die Tabellenspitze. Salzburg schoss sich für den CHL Kracher am Dienstag warm und Graz vermeldete die erste Heimpleite der Saison.

 

DeSousa Vienna

(Foto: M.B)

 


 

Dornbirn Bulldogs vs. KHL Medvescak 6:4

 

Zu den Klängen des eigens produzierten Weihnachtsschlagers „Bulldogs Santas Are Coming To Town“ liefen die Hausherren im Dornbirner Messestadion am Sonntag gegen KHL Medvescak Zagreb in weihnachtlichen Trikots auf. Beide Teams befanden sich schon in Festtagsstimmung und beschenkten die Zuschauer im Stadion bereits im Startdrittel mit sechs Toren! Brodie Reid (5.) aus dem Slot und Michael Parks (7.) sehenswert mit der Backhand sorgten für die frühe Zwei-Tore-Führung der Gastgeber. In gut zweieinhalb Minuten stellten die Bären aus Zagreb den Spielverlauf jedoch völlig auf den Kopf. Zuerst netzte Bjorn Svensson (7.) unbedrängt für Zagreb ein.

 

 

Sebastien Sylvestre (11. und 12/pp1) brachte dann mit einem Doppelpack die Kroaten mit 3:2 in Front. Zuerst traf der kanadische Center nach Zuspiel von Mitja Robar, wenig später im Powerplay aus dem Slot. Die Bulldogs kämpften sich jedoch zurück, Brendan O’Donnell (17./pp1) hämmerte den Puck ebenfalls numerisch überlegen unter den Querbalken. Mit dem Spielstand von 3:3 wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt. In der Pause predigten die Coaches Dave MacQueen sowie Aaron Fox ihren Teams wohl ein, mehr auf die Defensive zu achten.

 

 

Trotzdem fielen weitere zwei Treffer im Messestadion, beide für die Dornbirn Bulldogs, beide im Powerplay. Brendan O’Donnell (27./pp1) schnürte mit dem 4:3 den Doppelpack, das sechste Tor der Nummer 15 in den letzten drei Partien. Fünf davon erzielte er im Powerplay. Doch auch Brodie Dupont (33./pp1) kann in numerischer Überlegenheit Verantwortung übernehmen, er beendete eine Kombination zum 5:3. Die Vorlage kam von Brock Trotter, der an allen fünf Toren sein Schläger im Spiel hatte. Da unter anderem Sebastien Sylvestre und Tom Zanoski DEC-Keeper Rasmus Rinne nicht bezwingen konnten, rannten die Gäste einem Rückstand hinterher. In Minute 45 kamen die Kroaten zum Anschlusstreffer, Tomas Kudelka bediente Sebastien Sylvestre, der mit seinem dritten Tor des Abends auf 5:4 stellte. Erst mit einem Empty-Net-Treffer sorgte Scott Timmins für klare Verhältnisse im Messestadion. 6:4 Sieg für Dornbirn! Wer hätte das gedacht und auf so ein Ergebnis eine Wette platziert? Neben den Wetten kann man auch bei seriöse Casinos in Österreich spielen. 

 


 

EC VSV vs. Vienna Capitals 3:7

 

Den spusu Vienna Capitals gelingt in Villach ein Befreiungsschlag. Die Wiener siegten beim EC Panaceo VSV 7:3 und beendeten damit ihren Auswärtsfluch.

 

Die spusu Vienna Capitals starteten äußerst dominant und fanden nach wenigen Sekunden bereits die erste Chance vor. Lukas Schluderbacher, der heute Dan Bakala ersetzte, war jedoch am Posten. Die Wiener drückten weiter und Matthew Clark traf von der blauen Linie zur Führung. Die Gastgeber agierten  verunsichert und hatten kaum Chancen. Die wenigen machte J.P. Lamoureaux im Kasten der Caps zunichte.


Im Mittelabschnitt drückten die Villacher vorerst, doch eine doppelte Strafe von Markus Schlacher machte die Bemühungen zu Ende. Die Caps nutzten diese Möglichkeit eiskalt aus: Zuerst stand Kelsey Tessier richtig und Sekunden später sorgte Chris DeSousa für die Vorentscheidung. Überforderte Villacher kamen erst durch das erste Überzahlspiel ins Spiel, der aufgerückte Jamie Fraser sorgte mit dem 1:3 kurzfristig für Spannung.  Die Hoffnung währte jedoch nur kurz. Riley Holzapfel traf im Anschluss ins kurze Kreuzeck und entschied diese in Summ einseitige Partie. Im Schlussdrittel boten beide Teams ein offensives Hockey mit vielen Toren. Auf den Treffer von Kevin Goumas amtwortete erneut DeSousa mit dem 6:2. Markus Schlacher sorgte für Ergebniskosmetik, aber der letztjährige MVP, Rafael Rotter, traf mit dem nächsten Treffer zum 3:7 - Endstand. Die spusu Vienna Capitals siegten damit nach sieben Auswärtsniederlagen am Stück wieder in der Fremde.

 


 

Black Wings Linz vs. HCB Südtirol Alperia 4:1

 

Die Linzer kamen bereits in der Anfangsphase des Spieles in Bedrängnis. Nach einer Strafe gegen Dan DaSilva in der ersten Spielminute hatten die Gäste einige gute Chancen auf den Führungstreffer. Die Hausherren überstanden diese brenzlige Situation allerdings unbeschadet und kamen nach der Unterzahl immer besser ins Spiel. Defensiv stand man sehr kompakt und souverän und in der Offensive sorgte man mit schnellen Angriffen oft für Gefahr. Bozen war vor allem bei Entlastungsangriffen gefährlich, die meisten Schüsse fielen aber zu zentral aus. In der elften Spielminute gingen die Black Wings in Führung. Nach einem Fehlpass von Brett Findlay an der Bande kam DaSilva an die Scheibe und legte im Konter quer auf Brian Lebler. Der Kapitän der Linzer nahm den Pass direkt und bezwang Leland Irving mit einem Schuss durch die Schoner. Die größte Chance der Gäste im ersten Abschnitt hatte Alexander Petan in der 18. Spielminute, der einen scharfen Pass eines Mitspielers nur knapp über die Latte abfälschte. Quasi im direkten Gegenzug konnten die Linzer auf 2:0 stellen. Marco Brucker hielt aus der Distanz drauf und Irving musste zum zweiten Mal den Puck aus dem Netz fischen.


Nach einem kurzen Abtasten beider Mannschaften zu Beginn des Mitteldrittels veränderte sich das Spiel komplett. Einige Wortgefechte und versteckte Fouls auf beiden Seiten heizten die Partie an. Erst in der 27. Spielminute bekamen die Füchse ihre erste Strafe in dieser Begegnung. Und die Hausherren nutzten das Powerplay auch gleich aus. Nach einer schönen Kombination und einigen gefährlichen Chancen bewies Kevin Kapstad Übersicht und legte quer auf Andreas Kristler. Der Österreicher musste nur noch einschieben und traf zum 3:0. Die Gäste spielten aber auch nach dem Drei-Tore-Rückstand weiterhin mutig nach vorne. Die Black Wings standen aber defensiv sehr solide und zwangen den HCB zu harmlosen Schüssen aus der Distanz. Wie aus dem Nichts erzielten die Südtiroler in der 34. Spielminute den ersten Treffer. Marco Insam bekam die Scheibe nach einem Bullygewinn von Andrew Crescenzi und überraschte Michael Ouzas mit einem ansatzlosen Schlagschuss. In der Schlussphase hatten beide Teams noch eine große Chance. Lebler scheiterte mit einem Schuss an der Kreuzlatte und Crescenzi traf aus spitzem Winkel das leere Tor nicht.


Im letzten Drittel nahmen sich die Gäste mit einigen unnötigen Strafen selbst den Wind aus den Segeln. Die Hausherren verteidigten weiterhin sehr geschickt und ließen in Überzahl ruhig den Puck laufen. Ouzas im Tor der Black Wings wehrte 37 Schüsse im kompletten Spiel ab und brachte die Gäste aus Südtirol teilweise zum Verzweifeln. In der 56. Spielminute sorgte Rick Schofield in Überzahl für den 4:1-Endstand. Locke täuschte nach Zuspiel von Lebler einen Schuss an und legte quer zu Schofield. Der Center der Black Wings ließ Irving mit einem platzierten Schuss in den Winkel keine Chance.

 



 

Red Bull Salzburg vs. Fehervar AV19 8:3

 

Die Red Bulls spannten ihre Fans nicht lange auf die Folter: Schon nach 66 Sekunden wanderte die Scheibe von Gazley über VandeVelde und Stajnoch zu Harris, der zum 1:0 eindrückte. Doch ein Fehlpass von Gazley in der eigenen Zone gab Koskiranta die Möglichkeit zum schnellen Ausgleich. Doch damit hatten die Ungarn vorerst ihr Pulver verschossen. Bis zum Drittelende gelangen den Gastgebern einige Traumkombinationen, die eine 5:1-Führung brachten. Das Gustostückerl lieferte Hughes im ersten Powerplay mit einem „blinden“ Pass auf Regner, der zum 2:1 vollendete. Nach dem 3:1 durch Baltram nahm Fehervar-Coach Järvenpää ein Time-out, das aber keinen Aufwind für sein Team brachte. Nach dem fünften Gegentreffer war Keeper Carruth so erzürnt, dass er seinen Stock wegwarf. Der Widerstand der Gäste gegen den Sturmlauf der technisch und athletisch überlegenen Heimischen war aber wirklich gering. Das 5:1 von Heinrich war zugleich das 100. Liga-Saisontor der Red Bulls.


Gästegoalie Carruth wurde in der Pause erlöst, für ihn kam der 22-jährige Kornakker zu seinem Liga-Debüt. Nach zwei weiteren schnell erzielten Toren (das siebente durch VandeVelde wurde erst nach einem von Järvenpää verlangten Videostudium gegeben) flachte auch der Elan der Salzburger ab. Weitere „Höhepunkte“ waren ein Crosscheck von Reisz (AVS), der sich nachher auch als Boxer versuchte, und ein Solo von Heinrich (RBS) durch die gesamte Gästeabwehr, das er im Fallen nicht erfolgreich abschließen konnte – und wegen „Diving“ für zwei Minuten auf die Strafbank musste! Im Schlussdrittel ließen die Gastgeber deutlich nach, Fehérvár gelangen zwei Tore innerhalb von 54 Sekunden, ehe Heinrich mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt setzte. „Jetzt freuen wir uns auf das Champions League-Viertelfinale gegen Oulu am Dienstag“, erklärte Bulls-Legionär VandeVelde.

 


 

Graz 99ers vs. Orli Znojmo 3:4

 

Nach dem Sieg gegen die Capitals am Freitag flogen am Sonntag Nachmittag die Adler aus Znojmo im Bunker von Liebenau ein und die waren immerhin das zweitstärkste Team im November.

 

Den ersten Torschuss verzeichneten die 99ers schon nach wenigen Sekunden, doch auch die Gäste ließen sich nicht lange bitten und prüften im Gegenzug die Qualität des Graz Schlussmannes. In den folgenden Minuten setzten sich die 99ers im Angriffsdrittel fest und setzten die Cracks aus Znojmo unter Druck. Die beste Chance auf die Führung hatte Matt Caito der alleine auf den Goalie zufuhr aber letztlich doch knapp scheiterte. In der 12.Minute war es Dwight King auf Seiten der Grazer der aus kurzer Distanz nur das Außennetz traf. In der 16. Minute traf King dann auch noch Aluminium. Damit ging es auch mit einem 0:0 in die erste Pause.

 

Im zweiten Abschnitt gehörte der Auftakt den Gästen. Aggressive defensive und ein paar gut gefahrene Konter brachten den Gästen schließlich in der 24. Minute die Führung zum 1:0 durch Marek Kalus. In der Folge hatten die 99ers zweimal die Chance auf den schnellen Ausgleich scheiterten aber zum Wiederholten male an Tomas Halas im Tor des HC Oli Znojmo. In Unterzahl, Ty Loney war für 4 Minuten in der Kühlbox, war es Dwight King der zum 2.mal die Stange traf. Dank des sehr guten Penalty Killlings mußten die 99ers keinen weiteren Verlusttreffer in dieser Situation hinnehmen. Kurz nachdem die volle Spielstärke wieder gegeben war klingelte es dann aber doch noch. 2:0 durch Marek Kalus der zum zweiten Mal traf. Doch damit nicht genug, Marek Kalus machte in der 34. Minute den Hattrick perfekt und stellte auf 3:0 für die Gäste. Die 99ers hatten danach noch 2 mal die Möglichleit in Überzahl einen Treffer aufzuholen, konnten den Puck aber nicht im Tor unterbringen, somit ging es mit einem 3:0 für die Gäste in die 2. Pause.

 

Das letzte Drittel war noch keine 3 Minuten alt da verkürzten die 99ers auf 1:3 durch Zintis Zusevic der in einem gestochen vor dem Tor am schnellsten reagierte und die Scheibe über die Linie drückte. In der Folge blieben die Hausherren am Drücker und schossen aus allen Lagen. Die Spannung spiegelte sich im Faustkampf zwischen Kevin Moderer und Jan Bullin wider, doch schwächten sich die 99ers immer wieder selbst durch viel Zeit in Unterzahl. 4 minuten vor Ende der Begegnung nahmen die 99er ihren Goalie vom Eis kassierten aber relativ schnell den Empty Net Treffer zum 1:4 durch Luciani. Im Powerplay holten die 99ers in der 58. Minute noch einen Treffer auf - 2:4 durch Daniel Oberkofler und genau dieser stellte eine Minute vor dem Ende auf 3:4. Doch die Aufholjagd der 99ers startete zu spät und so verloren die 99ers vor 1698 Zusehern mit 3:4 gegen Znojmo

 


 

EC KAC vs. Haie Innsbruck 5:1

 

Der zweite Akt im Kärnten-Wochenende führte die Innsbrucker Haie nach dem 7:3-Erfolg gegen Villach zum Rekordmeister nach Klagenfurt. Eine schwere Aufgabe sollte auf die Tiroler an diesem ersten Adventsonntag warten.


Die Haie starteten aber durchaus ambitioniert in dieses Spiel und zeigten sich in diesem ersten Drittel offensiv sehr gefährlich. Defensiv sollten die Innsbrucker ebenfalls die Hausaufgaben erledigen, nur zweimal wurde es in den ersten 20 Minuten vor dem Tor von Rene Swette gefährlich, einmal rettete die Stange. Auf der Gegenseite zeigten sich die Haie gefährlicher, Yogan, Wachter und Lammers (zweimal) scheiterten nur hauchdünn an der verdienten Führung für die Gäste. Zwölf zu sechs lautete nach dem ersten Drittel das positive Schussverhältnis zugunsten der Gäste.


Auch im zweiten Abschnitt änderte sich wenig, die Haie blieben bissig und hatten gute Möglichkeiten auf die Führung. Nachdem Andrew Yogan zwei gute Möglichkeiten liegen ließ, jubelten die Rotjacken just in Unterzahl über die nun schmeichelhafte Führung. Livik besorgte sehenswert das 0:1. Das 2:0 für die Hausherren resultierte ebenfalls aus den Specialteams, Ex-Hai Mitch Wahl hämmerte die Scheibe ins Netz. Nur zwei Minuten später erlebten die Haie ein Déjà-vu-Erlebnis, wieder Mitch Wahl, wieder Tor – 0:3. Die Tiroler haderten mit dem Schicksal und mit einem zu hohen Score.


Im Schlussabschnitt warf das Team von Headcoach Rob Pallin noch einmal alles nach vorne und erarbeitete sich auch schnell gute Möglichkeiten. Lavoie (2 mal), John Lammers und Andrew Yogan verpassten aber den so wichtigen Anschlusstreffer. Die Hausherren blieben an diesem Abend einfach effektiver, Petersen staubte mit der ersten Chance im Schlussdrittel zum 0:4 ab. Damit war das Spiel natürlich entschieden, der KAC präsentierte sich an diesem Abend eiskalt und als echtes Topteam. Wenigstens der Ehrentreffer blieb den Gästen an diesem Abend nicht verwehrt, Alex Lavoie schob in Überzahl zum 1:4 ein. Nur wenige Augenblicke später hatte Topscorer Andrew Clark die große Chance auf den zweiten Treffer. Den Schlusspunkt setzten dann noch einmal die Hausherren, Neal verwertete seinen eigenen Rebound zum 5:1.


   

 

 

 

 

 

 

 

 


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