EBEL Kompakt - Heimsiege für den EC KAC und Orli Znojmo! Villacher SV und Black Wings Linz punkten in der Fremde!

 

(EBEL/KHL Medveščak Zagreb) V.H/M.F/EBEL: Am Sonntag feierten die Villacher Adler aber auch die Black Wings Linz einen Auswärtssieg! Klagenfurt und Znaim zeigten in ihren Heimspielen ebenso keine Nerven!

 

EC RBS vs HCI EOL 23

(Foto: MB Multimedia / Markus Bachofner)

 


 

 Medvescak Zagreb vs. Black Wings Linz 4:5 n.P

 

Zu Beginn bekamen die Gäste aus Linz eine Chance auf den Führungstreffer, da Luka Jarcov aufgrund von übertriebener Härte auf die Strafbank musste. Jedoch blieb diese Chance unverwertet. Obwohl die LIWEST Black Wings Linz im ersten Abschnitt bis zur zehnten Minute dominiert hatten, konnte Tyler Morley mit einem Schuss aus dem Handgelenk für Zagreb das 1:0 erzielen. Nur wenige Sekunden später erhöhte er auf 2:0. Daraufhin fand ein Tormannwechsel bei den Gästen statt und Michael Ouzas hütete ab dem Zeitpunkt das Tor der Linzer. Im zweiten Powerplay der Begegnung für Linz versenkte Joel Broda den Puck im Tor von Drew Maclntyre und schaffte somit den Anschlusstreffer. Nachdem die Kroaten das Spiel in die Hand nahmen und zwei Mal zwei Minuten in Überzahl spielten, gelang Tomas Netik der dritte Treffer und somit stand es am Ende des ersten Drittels 3:1 aus Sicht der Gastgeber.

 

Das Mitteldrittel begann mit einer Auseinandersetzung, nach der drei Spieler der Linzer und zwei der Zagreber Spieler in die Kühlbox mussten. Anschließend wurde mit fünf gegen vier weitergespielt, wobei Medvescak Zagreb in der Überzahl war. Nachdem beide Mannschaften wieder komplett waren, verkürzte Brian Lebler mit seinem fünften Saisontor auf 2:3. Die LIWEST Black Wings kämpften sich dann mit dem Ausgleichstreffer durch eine Einzelaktion von Corey Locke in das Spiel zurück und übten auch danach viel Druck auf Zagreb aus. Trotzdem gelang es dann den Kroaten kurz vor Ende des Abschnittes das 4:3. Doch auch darauf antworteten die Linzer mit dem Ausgleichstreffer durch Robert Lukas.

 

Im letzten Abschnitt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit Torchancen auf beiden Seiten. Nachdem Harri Tikkanen aufgrund einer Schwalbe und Rick Schofield wegen Hakens das Eis für zwei Minuten verlassen mussten, wurde 4:4 weitergespielt. Jake Dowell musste eine Minute vor Ende des Schlussdrittels in die Kühlbox, wobei diese Strafe in die Overtime mitgenommen wurde.

 

Die Overtime wurde somit mit vier gegen drei begonnen. Schlussendlich konnte die Nummer 7 der Linzer, Brian Lebler, den Treffer zum Sieg im Shootout erzielen.

 

 

Aus Zagreb berichtete: Viktoria Hackl

 


 

HC Orli Znojmo vs. Graz 99ers 3:0

 

Mit einem 3:0 Shutout-Erfolg über die Moser Medical Graz99ers, klettert der HC Orli Znojmo auf den zweiten Tabellenrang. Für Goalie Marek Schwarz war dies bereits das zweite Spiel der Saison ohne Gegentreffer.

 

In einem ausgeglichenen ersten Drittel hatten beide Teams die Möglichkeit die Führung zu erobern. Colton Yellow Horn klopfte bereits in der ersten Minute kräftig an. Auf der anderen Seite scheiterte Oliver Setzinger an der Querstange. Beide Teams kämpften um jeden Puck und ließen den Offenses nur wenig Raum zur Verfügung.  As erste Drittel endete torlos.
 
Im zweiten Abschnitt eröffnete David Bartos das Scoring für die Hausherren. Nach einem schnellen Gegenangriff stellte er auf 1:0. In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels gab es einige Penalties, doch keine Team konnte daraus Kapital schlagen. Die beste Möglichkeit hatte Mrazek vier Minuten vor der Pause, verfehlte aber aus kurzer Distanz knapp.
 
David Bartos erzielte im Schlussabschnitt seinen zweiten Treffer des Abends und brachte sein Team nach Zuspiel von Yellow Horn weiter auf Erfolgskurs. Den viel zitierten Deckel, machte schließlich Antonin Boruta mit einem empty net Treffer zum 3:0, drauf.

 


 

EC KAC vs. Fehervar AV19 3:1

 

Der EC-KAC feiert einen ungefährdeten 3:1 Heimerfolg über Fehervar AV19. Ein Treffer von Julian Talbot in Unterzahl im Mitteldrittel, brachte die Rotjacken auf Erfolgskurs.

 

Die Hausherren versuchten von Beginn an, das Heft in die Hand zu nehmen, was ihnen auch sehr rasch recht gelang: In Minute zwei zischte ein Wristshot von Jamie Lundmark nur knapp am kurzen Eck des ungarischen Gehäuses vorbei. Doch die Gäste antworteten ihrerseits postwendend, Csanád Erdély zog von rechts vor das KAC-Tor, sein Abschluss fiel aber zu zentral aus, Tomáš Duba hatte keine Probleme, den Puck festzuhalten (3.). Damit hatten die Ungarn ihr Pulver für den ersten Abschnitt auch schon verschossen, größtenteils spielte sich das Geschehen in der Folge der Verteidigungszone Székesfehérvárs ab. Wie auch in Minute fünf, als Manuel Geier Jamie Lundmark mit einem schönen Zuspiel in Szene setzte. Der Stürmer kämpfte sich an einem ungarischen Verteidiger vorbei, zog an den Crease und tunnelte Goalie Miklós Rajna zur 1:0-Führung (5.). Der EC-KAC drückte auf ein weiteres Tor, blieb aber erfolglos.
 
Abschnitt zwei begann mit einem Powerplay für die Ungarn, gefährlich wurde es allerdings vor deren eigenem Tor: Marco Richter schnappte sich den Puck, bediente im „Zwei-gegen-Eins“-Konter Julian Talbot und dieser arbeitete das Spielgerät förmlich zur 2:0-Führung über die Linie (21.). In einem weiteren Überzahlspiel kämpften sich die Gäste dann zurück in die Partie: Die KAC-Defensive vergaß auf den im Slot freistehenden Arttu Luttinen und der finnische Stürmer bezwang Tomáš Duba aus kurzer Distanz (26.). Jeweils eine gute Möglichkeit fanden beide Teams noch im Finish des Mitteldrittels vor: Thomas Koch tauchte alleine vor dem Kasten der Ungarn auf, schoss jedoch zu zentral auf den Torhüter (37.). Gleich danach vergab János Hári die dicke Ausgleichsmöglichkeit, als er im Solo auf Tomáš Duba zulief, dieser aber die Nerven behielt und den Schuss des Mittelstürmers entschärfen konnte.
 
Im Schlussdrittel passierte längere Zeit nicht viel. Die Hausherren verteidigten geschickt, die Gäste fanden nur selten ein Durchkommen. Nach einem „Drei-gegen-Eins“-Konter in der 51. Minute setzte Stefan Geier das Spielgerät nach Metallkontakt über den Gästekasten (51.). Besser machte es Teamkollege Steven Strong wenig später: Der Verteidiger bezwang Rajna mit einem verdeckten Schlenzer aus der Distanz zum 3:1 - die Entscheidung. Denn die Gäste aus Ungarn waren nicht mehr in der Lage, zuzulegen, im dritten Abschnitt gelangen ihnen
lediglich drei Torschüsse - daran änderten auch sechs Fehérvár-Feldspieler im Finish nichts mehr.

 


 

HC TWK Innsbruck vs. EC VSV 1:3

 

Die Innsbrucker Haie mussten nach dem furiosen Heimsieg gegen Linz eine bittere 1:3-Niederlage gegen Villach einstecken.

 

Auf der Suche nach dem perfekten Wochenende. Es mussten nach dem klaren 4:0-Heimerfolg gegen Linz gegen Villach gefunden werden. Ein munterer Start in die Partie ließ früh Gutes vermuten. Doch nachdem die Innsbrucker Haie durch Lammers und Clark zwei gute Möglichkeiten ausließen, jubelten die Gäste aus Kärnten mit der ersten Halbchance über die 1:0-Führung. Ein abgefälschter Schuss von Beach fand den Weg in die Maschen. Der Treffer zeigte Wirkung und die Villacher legten sogar noch im ersten Drittel nach. Wieder war es Beach der Haie-Goalie Patrik Nechvatal aus spitzem Winkel überraschte. Die Tiroler haderten in der Folge mit ein wenig Scheibenpech, vor allem aber mit ganz konzentrierten Gästen. Eben jene Adler hatten bei einem weiteren Lattenschuss noch Pech.

 

Im zweiten Abschnitt legten die Haie aber einen Gang zu und drückten auf den Anschlusstreffer. Yogan (2x), Lammers, Paulweber und Benedikt Schennach scheiterten hauchdünn. Das Tor machten dann aber einmal mehr die Adler. Flick fälschte zum 3:0 ab. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, Villach spielte schnörkellos, einfach und vor allem sehr effizient. Innsbruck hatte in dieser Phase nicht die erfolgsbringenden Mittel. Nach 40 Minuten schien die Partie bereits entschieden.

 

Auf einen Sturmlauf hofften die knapp 2700 Zuschauer im Schlussdrittel vergebens. Villach blieb weiter cool, ließ kaum echte Torchancen zu. Die beste Möglichkeit auf den Anschlusstreffer vergab abermals Andrew Yogan in Unterzahl (48.).Wenige Augenblicke später hatte John Lammers mit einem Pfostenschuss Pech. Fünf Minuten später scheiterte eben jener Lammers mit einem satten Schuss an der Querlatte – es sollte an diesem Abend auch nicht sein. Zumindest gelang Kevin Wehrs kurz vor dem Ende noch der Ehrentreffer zum 1:3.

 

Nächste Woche wartet nun ein schweres Auswärtsdoppel gegen die Vienna Capitals und Fehervar.

 


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