EBEL - Medvescak Zagreb schlägt den EC VSV am Dienstag! Letztes Match für Drew MacIntyre?

 

(EBEL/KHL Medveščak Zagreb) P.M: Zwei Tage nach dem großartigen Auswärtssieg gegen die Innsbrucker Haie ging es für den VSV am Dienstag zur nächsten Auswärtspartie nach Zagreb. Die Partie gegen die Kroaten war bereits das zweite Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Der VSV, der am Dienstag nur auf Ben Walter verzichten musste, konnte die erste Partie zu Saisonbeginn am 8. September mit 6:1 für sich entscheiden und wollte diesen Erfolg auch in der elften Runde der EBEL wiederholen und sich Auswärts drei Punkte sichern. Die “Bären” waren jedoch nicht zu unterschätzen, steigerten sich in der letzten Zeit enorm und wollten natürlich die Revanche gegen den VSV.

 

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(Foto: Bernd Stefan)

 


 

 Medvescak Zagreb vs. EC VSV 5:2

 

Die Hausherren waren es auch, die besser in die Partie starteten und gleich einmal Druck auf das Tor von Lukas Herzog machten. Der VSV wurde früh gestört und tat sich so auch schwer, Akzente in der Offensive zu setzen. Mit einer Strafe in der dritten Minute erleichterte Zagreb unseren Adlern die Offensivarbeit um einiges, wodurch der VSV richtig ins Spiel fand. Nach der Überzahl für den VSV waren es aber wieder die Kroaten die Druck machten und nach einer Strafe gegen die Adler unbedingt das erste Tor wollten. Der VSV verteidigte aber sicher und ging mit Selbstvertrauen in die zweite Hälfte des ersten Drittels. In den Folgeminuten war das Spiel sehr ausgeglichen und ging mit hohem Tempo auf und ab. In der 16. Minute durfte dann das erste mal gejubelt werden. Patrick Platzer startete einen Konter und sprintete auf das Tor der Kroaten zu, Platzer schob den Puck MacIntyre durch die Beine und stellte so auf 1:0 aus Sicht der Adler. Der VSV wollte den Schwung gleich mitnehmen und machte Druck auf den nächsten Treffer und konnte eine Strafe gegen Zagreb herausholen. Dieses Powerplay, dass knapp vor der ersten Pause ausgelaufen wäre, konnte vom VSV genützt werden und so passte Verlic auf Shields, der bewies knapp einem Meter vor dem Tor Übersicht, passte durch das Gemenge auf Beach, der zum 2:0 abstaubte.

 

Wenig zählbares gab es dann im zweiten Abschnitt. Die Partie war in den ersten 10 Minuten des zweiten Drittels sehr ausgeglichen und ging schnell auf und ab. Während der VSV aus einem Powerplay kein Profit ziehen konnte, wurden die Kroaten durch ein Powerplay stärker und waren zwischen der 30. und der 40. Minuten die bessere Mannschaft am Eis. Mit einigen technisch guten Einlagen wurde die sichere VSV Defensive hin und wieder überwunden und so musste Lukas Herzog aushelfen, der sich in dieser Phase des Spiels oft auszeichnete. Durch die gute Verteidigungsleistung und den sicheren Rückhalt von Herzog, ging der VSV mit der 2:0 Führung aus dem ersten Drittel in die zweite Pause.

 

 Auch der dritte Abschnitt begann, wie der Zweite aufhörte. Die Kroaten machten mehr Druck, der VSV kontrollierte das Spiel, jedoch kamen die Hausherren immer weiter Richtung ersten Torerfolg. In der 46. Minute konnte Herzog noch knapp mit de Schoner abwehren, in der 48. Minute war unser Schlussmann jedoch Chancenlos. Aviani tankte sich durch die Verteidigung und chippte den Puck mit Backhand unter die Querlatte und machte die Partie knapp elf Minuten vor Spielende noch einmal spannend – 1:2 aus Sicht der Kroaten. Nach dem Gegentreffer wurde der VSV in der Offensive wieder aktiver und wollte für die Vorentscheidung sorgen. Die Kroaten lauerten jedoch auf einen Konter. Sieben Minuten vor Spielende musste Flick für zwei Minuten auf die Strafbank, was die Gegner noch einmal stark machte und nach knapp 30 Sekunden im Powerplay traf Zagreb zum 2:2 Ausgleich. Nur eine kappe Minute später jubelte die Halle in Zagreb erneut. Aviani stellte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 3:2 für Zagreb, womit die Kroaten das Spiel innerhalb von acht Minuten drehen konnten. Der VSV ging volles Risiko, nahm Herzog vom Eis, doch die Gastgeber nutzten die Chance zum 4:2. Herzog blieb weiterhin auf der Bank und die Kroaten nutzten auch diese Chance zum Empty-net-Treffer und stellten auf den Endstand von 2:5 aus Sicht des VSV, womit Aviani seinen Hattrick perfekt machte.

 

“Was heute im letzten Drittel passiert ist, ist unakzeptabel. Man darf in einem Spiel keine drei Tore bekommen und schon gar nicht in einem Drittel. Wir haben das Spiel aus der Hand gegeben”, sagte Kyle Beach, der Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:0, nach dem Spiel.

 

Nach drei Spielen in fünf Tagen ist nach dem heutigen Tag noch lange nicht Schluss, bereits übermorgen, Donnerstag geht es für unsere Adler gegen den HC Orli Znojmo weiter – dieses Mal jedoch zu Hause. In der zwölften Runde trifft der VSV nun also auch auf den letzten der elf Gegner in der Liga, womit der erste Durchgang der EBEL Saison 20107/18 absolviert ist.

 

 

 

 


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