EBEL Kompakt - Überraschung in Wien! EC VSV vorletzter!

 

(EBEL/Kompakt) P.M: Am Sonntag standen in der EBEL neben Salzburg vs. Klagenfurt vier weitere Begegnungen auf dem Programm. Die Graz 99ers begrüßten die Tiroler Haie aus Innsbruck, Meister Wien bat die Dornbirn Bulldogs zum tanz und die Black Wings Linz gastierten in Südtirol bzw. in Bozen. Der EC VSV hatte außerdem den HC Orli Znojmo zu Gast, der endlich wieder auf fremden Eis punkten wollte.

 

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(Foto: Martina Bednar / eishockeyonline.at)

 


 

Graz 99ers vs. HC TWK Innsbruck 5:4 n.V

 

Am Sonntag Nachmittag trafen die Graz 99ers auf den HC Innsbruck und hatten so direkt die Chance auf Revanche für die Niederlage am vergangenen Freitag.

 

Schon nach wenigen Sekunden der erste Torjubel für Innsbruck der jedoch sofort von den Schiedsrichtern abgewunken wurde. Der zweite Torjubel nach knapp 90 gespielten Sekunden war aber gerechtfertigt. Blain erzielte das 0:1 für die Gäste. Auch das erste Powerplay der Partie gehörte den Innsbruckern, Robin Weinhager mußte wegen hohem Stocks auf die Strafbank. In Überzahl stellte der HC Innsbruck auf 0:2 durch Andrew Clark und Graz erhielt die nächste Strafe wegen hohem Stocks. Brock Higgs war draussen und Innsbruck wieder ein Mann mehr auf dem Eis. Diesmal klappte das Penalty Killing besser und man kassierte aus Grazer Sicht keinen Treffer in dieser Unterzahl. Über den Kampf fanden die 99ers ein wenig besser in die Begegnung. Doch statt eines Anschlusstreffers mußten die Hausherren knapp 90 Sekunden vor der Drittelpause das 0:3 hinnehmen. Den Treffer erzielte Ondrej Sedivy.

 

Das Mitteldrittel begann quasi mit einem Powerplay für die Graz 99ers denn nach 13 Sekunden mußte Kevin Wehrs wegen Hakens auf die Strafbank. Die Chance auf einen Treffer wurde jedoch durch ein sehr harmloses Powerplay nicht wahrgenommen. Drei Minuten später bekamen die 99ers neuerlich die Chance im Powerplay da Yogan wegen Schiedsrichterrbeleidignung in der Kühlbox war, und diesmal trafen die 99ers. Brock Nixon scorte nach Zuspiel von Oberkofler bzw Weihager. Kurz darauf schwächte sich Innsbruck erneut durch ein Foul durch Poulsen wegen Beinstellen. Wieder ließ man die Chance aus Grazer Sicht aus. Powerplay die nächste, Sedivy für hohen Stock, Graz ein Mann mehr, abermals ohne Treffer. 30 Sekunden vor Drintelende wieder eine Überzahlsituation für Graz. Pedevilla war wegen Bandenchefs für 2+2 Minuten draussen.

 

Mit einem Mann mehr starteten die 99ers in den Schlußabschnitt da die Strafe noch mehr als eine Minute lief. Und die 99ers verkürzten auf 2:3 durch Oliver Setzinger nach Pass von McLean. Aleksi Laakso traf in der 48. Minute zum Ausgleich, 3:3 .Die Powernlayorgie ging weiter als Buzzeo wegen Beistellen raus mußte und Innsbruck ein Mann mehr war. Knapp fünf Minuten vor dem Ende machte Robin Weinhager das 4:3 für die 99ers nach Bullygewinn. Doch Innsbruck gab nicht auf und erzielte in der 58. Spielminute das 4:4 durch Lammers das auch den Stand nach 60 Minuten bedeutete und die Partie musste in die Overtime.

 

Nach 3:57 machte Unterweger vermeintlich alles klar,- denn erst der Videobeweis beendete die Begegnung vor 1975 Zusehern.

 

 

Aus Graz: Gert Rauch

 


 

Vienna Capitals vs. Dornbirn Bulldogs 2:3 n.V

 

Einen Tag nach dem 1:2 bei Fehervar AV19 schockten die Dornbirn Bulldogs Meister Vienna Capitals und siegten in Wien mit 3:2 nach Verlängerung. Matthew Fraser war in Minute 62 der Matchwinner.

 

Ereignisreich startete die Partie zwischen den Vienna Capitals und den Dornbirn Bulldogs. Nach 4:54 Minuten einer flotten Anfangsphase feierten zwei Caps-Jungstars ihre Saisonpremieren: Benjamin Nissner (20) spielte mit seinem ersten Scorerpunkt in der heurigen Spielzeit den im Slot völlig freistehenden Julian Grosslercher (23) von hinterm Tor frei. Grosslercher zog anschließend ansatzlos ab und bejubelte seinen ersten Saisontreffer. Die Vorarlberger ließen das Kagraner Publikum nicht lange auf ihre Reaktion warten. In Minute sieben luchste Martin Grabher-Meier mit aggressivem Forecheck Macgregor Sharp die Scheibe im Wiener Verteidigungsdrittel ab und bediente den aufgerückten Olivier Magnan, der das Spielgerät mit einem satten Hammer in die Maschen beförderte. In der Folge vergaben die Gelb-Schwarzen eine 61-sekündige doppelte Überzahl, was sich rächen sollte: Denn nach einem unnötigen Stockschlag von Phil Lakos benötigten die druckvoll agierenden Gäste nur 41 Sekunden, um durch eine sehenswerte Sololeistung von Scott Timmins die 2:1-Pausenführung herbeizuführen (14.).


Die ersten zehn Minuten des Mitteldrittels gehörten wieder den Bulldogs, die die Wiener in der Defensive mit temporeichem Kombinationsspiel vor erhebliche Probleme stellten. Erst als Rafael Wolf (31.) in die Kühlbox musste, wachte die Aubin-Truppe wieder auf und stellte DEC-Keeper Rasmus Rinne und seine Defensivabteilung gehörig auf die Probe. Weil weitere Überzahlspiele auf beiden Seiten zu schlampig vollzogen wurden, endete der zweite Abschnitt torlos.
 
Mit vorbildlichem Kampf zum Auswärtssieg


Im Schlussabschnitt kamen die Gastgeber erstmals richtig energisch aus der Kabine. Das machte sich nach 80 Sekunden schon mit dem Ausgleichstreffer bezahlt, als Mario Fischer aus der Drehung von weit draußen abzog und den schlecht positionierten Rinne damit völlig überraschte. Unmittelbar davor hatte Taylor Vause aus knapp einem Meter nicht das leere Tor sondern lediglich die Stange getroffen. Nun hatten die Capitals das Kommando gegen müde aber vorbildlich kämpfende Vorarlberger, die 22 Stunden zuvor noch in Fehervar am Eis gestanden hatten, übernommen. Für diese Aufopferung belohnten sich die Gäste am Schluss sogar noch mit dem Overtime-Sieg. In die Verlängerung hievten sie sich mit vereinten Kräften und kompaktem Stellungsspiel, um in Minute 62 durch Matthew Fraser im Konter zuzuschlagen.

 


 

HCB Südtirol vs. Black Wings Linz 3:4

 

Der EHC LIWEST Black Wings Linz siegte am zweiten Adventsonntag in Bozen mit 4:3 und ist damit wieder Tabellenzweiter. Dan DaSilva wurde mit einem Doppelpack  zum Matchwinner.

 

Die 3030 Zuschauer sahen ein rassiges, flottes erstes Drittel und eine gut disponierte Bozner Mannschaft, welche zwar nach vier Minuten in Rückstand geriet, dann aber spielbestimmend war. Fabio Hofer schockte das Publikum, als er mutterseelenallein durch die HCB-Abwehr spazierte und die Scheibe im Kasten von Tuokkola versenkte. Im Anschluss spielten (fast) nur mehr die Bozner und erarbeiteten sich Chance um Chance. Zuerst scheiterte Marchetti an Ouzas, dann versuchte es DeSousa alleine, doch sein scharfer Schuss wurde die Beute des Linzer Goalie. Ein weiterer Alleingang von Miceli nahm dasselbe Ende. Dann waren Halmo und Schweitzer an der Reihe: Der Ausgleich war aber nur eine Frage der Zeit: Marchetti setzte Monardo hinter dem gegnerischen Tor ein, dieser umkurvte den Kasten von Ouzas und Angelidis vollendete zum 1:1. Bozen setzte nach und im Powerplay gelang Miceli nach Vorarbeit von Petan und Halmo der Führungstreffer . Kurz vor Drittelende neutralisierte der HCB ein Überzahlspiel der Black Wings mit einem souveränen Penaltykilling.

 

Zu Beginn des mittleren Abschnittes boten sich den Foxes gleich zwei Möglichkeiten den Vorsprung mit Halmo zuerst und dann Miceli zu erhöhen. Die Bozner spielten im Anschluss ein Powerplay mit enormem Druck auf das Gehäuse von Ouzas, welcher mehrmals in Bedrängnis kam. Vor allem durch Monardo, welcher einen sehenswerten Alleingang aus dem eigenen Drittel heraus startete und nur im Abschluss äußerst knapp scheiterte. Nach vier Minuten die kalte Dusche: Tuokkola konnte einen Konter von Hofer abwehren, den Rebound schnappte sich DaSilva zum Ausgleich für Linz. Nach acht Minuten konnten die die Foxes ein teilweise doppeltes Überzahlspiel nicht konkretisieren. Das Spiel flachte nun etwas ab und fünf Minuten vor Drittelende nahmen die Bozner das Linzer Gehäuse unter Beschuss, nacheinander scheiterten Miceli und zwei Mal Petan.

 

Die Hausherren begannen den Schlussabschnitt mit zwei Mann weniger am Eis und retteten sich mit einem guten Penaltykilling unter der Regie eines überragenden Tuokkola über die Runden. Die Black Wings blieben gefährlich und schlossen einen mustergültigen Konter über drei Stationen durch Lebler zum Führungstor ab. Bozen hatte eine rasche Antwort: Sointu gab nach einem fürchterlichen Getümmel vor dem Linzer Tor der Scheibe den entscheidenden Gnadenstoß zum weißroten Ausgleich. Es war das erste Tor des Finnen im Bozner Dress. Die Foxes legten nach: Miceli ließ die Scheibe für Monardo liegen, dessen Gewaltschuss schrammte um Millimeter am Gehäuse von Ouzas vorbei, ein scharfer Gander-Schuss wurde Beute vom Linzer Goalie, eine Gartner-Bombe ging haarscharf neben dem Kasten der Linzer vorbei. Nach zwölf Minuten schnürte der HCB Südtirol Alperia die Gäste im eigenen Drittel ein, eine super Kombination Olekusk-Frigo-Oleksuk fand jedoch auch nicht den Weg ins gegnerische Tor. Und wer die vielen Chancen nicht verwertet, wird dann meistens bestraft: drei Minuten vor Spielende passte Broda auf den vor dem Bozner Tor vollkommen alleinstehenden DaSilva, welcher keine Mühe hatte, den Puck im Tor unterzubringen. Bozen warf in den letzten zwei Minuten alles nach vorne und konnte auch mit sechs gegen vier Feldspielern den Ausgleich nicht mehr erzielen.   

 


 

EC VSV vs. HC Orli Znojmo 2:3

 

Der HC Orli Znojmo siegten am zweiten Adventsonntag in Villach 3:2. Damit gewannen die Tschechen erstmals seit acht Spielen oder dem 12. Oktober wieder auswärts, auch damals waren die „Roten Adler“ in der Draustadt erfolgreich.

 

Der HC Orli Znojmo startete besser ins Adlerduell. In Minute 5 schloss Raska eine 2-auf-1-Situation nach einem überragenden Zuspiel aus der eigenen Hälfte von Miller eiskalt zur frühen Führung ab. In weiterer Folge ließ der EC VSV ein Powerplay ungenutzt und fand sich wenig später selbst in Unterzahl wieder. Zuerst konnte sich Herzog noch bei einem Schuss von Mrazek auszeichnen. Bei einer Chance von Stehlik war der junge Goalie dann aber machtlos. Villach agierte im ersten Drittel offensiv sehr harmlos und kam nur zu wenigen Torchancen.


Auch ins zweite Drittel erwischten die Tschechen den besseren Start: Colton Yellow-Horn erzielte mit einem einfachen Schlenzer das 3:0. Die Villacher Adler konnten jedoch fast im Gegenzug das 1:3 erzielen. Nach schönem Zuspiel von Beach, der davor ideal einen Schuss andeutete, war Jordan Hickmott per Schlagschuss erfolgreich. Gleich im Gegenzug hätten die Tschechen ihre Führung auf 4:1 ausbauen können: Doch die Stange verhinderte ein Tor von Matus. Auch im zweiten Drittel sind weiterhin die Tschechen die spielbestimmende Mannschaft. Der EC VSV hingegen konnte sich kaum gefährliche Torchancen erarbeiten.


Die erste Chance im dritten Abschnitt gelang den Heimischen: Nico Brunner kam zu einem Breakaway, doch Schwarz konnte sich auszeichnen. Kurze Zeit darauf war es dann soweit: Sam Labrecque gelang nach genialem Pass von Brunner der Anschlusstreffer. Somit konnte eine äußerst spannende Restzeit in der Villacher Eishalle erwartet werden. Der EC VSV war nach dem Treffer wie ausgewechselt und schnürt die Gäste phasenweise in ihrem Drittel ein. 7 Minuten vor dem Ende erzielte Znojmo die vermeintliche Entscheidung in diesem Spiel. Der Treffer wurde jedoch nach Videostudium der Unparteiischen aberkannt. Die Heimischen schafften es in den Schlussminuten nicht mehr, den notwendigen Druck für den benötigten Ausgleichstreffer aufzubauen und somit blieb es beim knappen Auswärtssieg der "Roten Adler", dem ersten seit 12. Oktober in Villach oder acht Auswärtsspielen.

 

 

 

 


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