Quali-Runde - Graz 99ers gehen in Znaim unter! Villacher SV und HC Bozen mit Überstunden.

 

(EBEL/Kompakt) PM/FM: In der Quali-Runde zu den Playoffs der EBEL gelang dem Villacher SV der nächste Streich. Die Graz 99ers hingegen gingen in Znaim unter und Bozen musste gegen Dornbirn in die Overtime.

 

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(Foto: Bernd Stefan / eishockeyonline.at)

 


 

Fehervar AV19 vs. Villacher SV 1:2 n.P

 

Der EC VSV siegte in Szekesfehervar 2:1 nach Penaltyschießen und bleibt damit in der Qualification Round weiterhin ungeschlagen.

 

Die beiden Teams trafen sich auf Augenhöhe, doch die Goalies MacMillan Carruth bzw. Lukas Herzog machten zunächst alle Chancen zu Nichte. So scheiterten Manavian, Meland, Stipsicz und LoVecchio bzw. Walter und Sofron. Nach Wiederbeginn war Fehervar AV19 dem 1:0 zunächst näher. David Gilbert mit einem Schlagschuss und Csanad Erdely, der mit einem Penaltyshot an Goalie Lukas Herzog scheiterte, vergaben aber zwei Sitzer. Nach 30 Minuten kamen die Gäste wieder besser in Fahrt und gingen schließlich auch in Führung: Es war eine Kombination zweier Ex-Fehervar-AV19-Spieler: Istvan Sofron versenkte ein Zuspiel von Andrew Sarauer. Lukas Herzog hielt gegen Janos Hari die Führung bis zur Pause fest. In Drittel 3 musste auch Lukas Herzog erstmals hinter sich greifen: Luttinen traf in Überzahl ins rechte untere Eck. Die Ungarn waren nun spielbestimmend, Villach blieb jedoch gefährlich und hatte bei einem Stangenschuss von Valentin Leiler Pech. Auf der anderen Seite scheiterte Erdely zwei Mal an Herzog. Die Overtime war erst 22 Sekunden alt, als Istvan Sofron die Stange traf. Im Shoot Out sicherte Jordan Hickmott den Gästen den Sieg.

 


 

HC Orli Znojmo vs. Graz 99ers 4:0

 

Der HC Orli Znojmo besiegte die Moser Medical Graz99ers klar mit 4:0. Marek Schwarz feierte damit auch im zweiten Heimspiel der Qualification Round ein Shut Out.

 

Beim HC Orli Znojmo nahm erstmals Miroslav Frycer auf der Trainerbank Platz. Der 58-Jährige bestritt als Aktiver zwischen 1981 und 1989 insgesamt 432 NHL-Spiele und arbeitete in den letzten 25 Jahren bereits als Betreuer in Italien, Frankreich, Polen und seiner Heimat Tschechien. Der HC Orli Znojmo war von Beginn an der Chef am Eis. Bereits nach sechs Sekunden (!) stand Radek Cip frei vor 99ers-Goalie Andrew Engelage, der die Steirer bei seinem Debüt aber mit einer tollen Abwehr mit den Schonern vor einem frühen Rückstand bewahrte. In Minute 9 war der Bann jedoch gebrochen: Rostislav Snajnar versenkte den Puck mit einem “Hammer” aus dem Slot – 1:0. Die Tschechen bauten ihre Führung noch vor der Pause auf 2:0 aus: Jakub Stehlik schnappte sich im Angriffsdrittel den freiliegenden Puck und ließ Engelage mit einem harten Schlagschuss keine Chance. Nach Wiederbeginn schwächten sich die “Roten Adler” durch Strafen, doch die Steirer vermochten einmal mehr aus drei Überzahlspielen nicht zu treffen. Das bestraften die Hausherren. Dominik Tejnor überraschte Andrew Engelage mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Die letzte Chance in Abschnitt 2 hatte Evan Brophey, Goalie Marek Schwarz hielt sein Shut Out aber vorerst fest. Im Schlussdrittel gab es ein paar Strafen. Die Tschechen spielten ihren Sieg aber trocken nach Hause. Radek Cip traf sogar noch zum 4:0 ins leere Tor.

 


 

HCB Südtirol Alperia vs. Dornbirn Bulldogs 2:1 n.V

 

Der HCB Südtirol Alperia besiegte die Dornbirn Bulldogs mit 2:1 nach Verlängerung. Die Vorarlberger führen aber weiterhin die Qualification Round an.

 

Die Südtiroler Cracks rochen nach ihrem jüngsten Erfolg Lunte und gingen angetrieben von über 3.000 Fans in der heimischen Palaonda energisch ins Spiel gegen die Dornbirn Bulldogs. Erst als sich die Gäste erfolgreich gegen ein frühes Powerplay der Füchse stemmten, kehrte Selbstvertrauen in die Cracks von Dave MacQueen. Bis auf einen Alleingang von Chris D’Alvise und eine Chance von Brodie Reid, der den Puck direkt von Bozen-Keeper Pekka Tuokkola abfangen konnte, wurden die Bulldogs jedoch von den Hausherren an der kurzen Leine geführt. Die defensiv kompakt agierenden Vorarlberger trieben die spielerisch übergewichtigen Cracks von HCB Head Coach Kai Suikkanen in die Verzweiflung. Trotz der Torlosigkeit hielten vorerst beide Teams weiter eisern an ihrem Spielstil fest. Postwendend nach einem schnellen Vorstoß der Bulldogs durch Kevin Macierzynski folgte in der 30. Spielminute der erste Treffer. Angelo Micelli hatte das Auge für Austin Smith (30.), der die Hartgummischeibe mit einem platzierten Schuss in die Maschen setzte. Nach dem Gegentreffer richteten die Gäste ihre Spielweise mehr nach vorne aus, das Geschehen bestimmten weiterhin die Füchse. Im Schlussabschnitt mobilisierten die Vorarlberger noch einmal alle Kräfte, bissen sich jedoch lange die Zähne am mächtig aufspielenden Gegner aus. Erst als Reid in der Schlussphase den Puck an die Außenstange knallte, kam noch einmal Pfeffer in die Partie. Wenig später leitete Reid knapp zwei Minuten vor dem Ende den entscheidenden Angriff der Vorarlberger ein. Scott Timmins legte die Scheibe zurück zu Jerome Leduc, dessen Schuss von Dustin Sylvester (59.) zum 1:1 abgefälscht wurde. In der Verlängerung jubelten schließlich die Hausherren, denen Christopher Carlisle (65.) den Extra-Punkt sicherte.

 

 

 

 

 


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