Pick-Round - Unglaubliches Spitzenspiel zwischen den Black Wings Linz und dem Meister!

 

(EBEL/EHC LIWEST Black Wings Linz) PM: Denkwürdig war das, was sich heute Abend in der Keine Sorgen EisArena abspielte. Die LIWEST Black Wings lagen gegen Meister Vienna Capitals bis 5 Sekunden vor Schluss zurück, kämpften sich in einem Spiel mit vielen Toren aber in die Overtime und siegten schließlich nach Penalty Schießen!

 

BWL VIC Fight

(Foto: Reinhard Eisenbauer)

 


 

Zweites schweres Match in Folge für die LIWEST Black Wings, die nach der harten Auswärtsniederlage am vergangenen Donnerstag eine Antwort gegen den regierenden EBEL Champion geben wollten. Man hatte sich viel vorgenommen gegen das dominierende Team der Liga, geriet aber nach einem Fehler in der eigenen Defensivzone schon bald in Rückstand. Das 0:1 aus der 4. Minute zeigte durchaus Wirkung, denn die Linzer taten sich sehr schwer, gegen unglaublich stark drückende Gäste aus Wien zu ihrem Spiel zu finden. So war man in der Anfangsphase verstärkt mit Abwehrarbeit beschäftigt, konnte das hohe Tempo des Titelverteidigers aber gut mitgehen.

 

Je länger der erste Abschnitt dauerte, umso besser fand sich das Team von Troy Ward zurecht und setzte zunehmend eigene Offensivakzente. So schob Dan DaSilva in der 12. Minute einen verdeckten Schuss nur um Millimeter am langen Eck vorbei. Ein erster Warnschuss, den Sebastien Piche in der 16. Minute noch einmal unterstrich. Der Schlenzer von der blauen Linie, den der Verteidiger Richtung Capitals Gehäuse abschickte ging an Freund und Feind vorbei ins linke Kreuzeck und die Scheibe zappelte zum 1:1 im Netz.

 

Das sorgte für Stimmung unter den Fans in der Keine Sorgen EisArena, ebenso die Tatsache, dass man nach dem Ausgleich auch das nächste Tor wollte und weiterhin drückte. Erst eine sehr gut gespielte 3 gegen 4 Unterzahl gegen Ende des ersten Drittels ließ das Match wieder etwas zu Gunsten der Gäste kippen, es blieb aber nach 20 unterhaltsamen Minuten beim Unentschieden.

 

Die erste Pause wurde wegen eines Defekts der Eismaschine schließlich ein wenig verlängert und als es nach knapp 30 Minuten weiter ging erwischten die Oberösterreicher einen denkbar schlechten Start. Nach nur 44 Sekunden musste Mike Ouzas hinter sich greifen, keine drei Minuten später führten die Capitals nach einem weiteren Abwehrpatzer mit 3:1. Aber noch gab es genug Zeit für die LIWEST Black Wings, die nun richtig heiß wurden. Angespornt von einem gewonnenen Fight von Kevin Moderer nahmen die Linzer Schwung auf und erspielten sich jede Menge Chancen gegen den Meister. In der 30. Minute zeigte Neuzugang Mark Naclerio sein Händchen und spielte perfekt auf Joel Broda, der mit dem 2:3 diese Partie wieder ins Leben zurück holte. Danach kochten die Emotionen auf beiden Seiten hoch, die Partie war hochklassig, rassig und äußerst spannend. Die Fans wussten das zu schätzen, die Stimmung in der Keine Sorgen EisArena war weiterhin ausgezeichnet.

 

Als in der Schlussphase Fabio Hofer praktisch im Alleingang die Führung erzielen hätte können, haderten die Linzer mit ihrer Effizienz. Zu viele Möglichkeiten wurden in diesen letzten Minuten des Mitteldrittels ungenützt liegen gelassen und so blieb es beim knappen Rückstand der Stahlstädter. Aber erneut starteten die LIWEST Black Wings sehr nachlässig in ein Drittel und kassierten nach wenigen Augenblicken im letzten Abschnitt das 2:4. Das hätte es schon sein können, denn die Capitals sind eine Mannschaft, die ein Match so schnell nicht aus der Hand geben.

Aber die Linzer sind eine Heimmannschaft, die nie aufgibt. Das stellten sie in diesen letzten 20 Minuten immer wieder unter Beweis. Nach dem 3:4 durch D'Aversa gelang in der 48. Minute sogar das 4:4 durch Andreas Kristler. Dieses unglaubliche Spiel blieb weiterhin unterhaltsam und torreich. Die Capitals schienen immer eine richtige Antwort zu haben, legten erneut vor und fanden auf das zwischenzeitliche 5:5 von Corey Locke wieder einen Weg zum Torerfolg.

 

Die Schlussphase war eine einzige Zitterpartie, die Zeit tickte gegen die Mannschaft von Troy Ward, der auch noch Mike Ouzas vom Eis holte. 4,9 Sekunden vor dem Ende war es dann so weit und alle Bemühungen wurden belohnt: Dan DaSilva drückte die Scheibe ins Netz, das 6:6 und damit ging dieser Thriller in die Verlängerung. In dieser ließen die Stahlstädter die Chance von zwei Power Plays ungenützt, es musste ein Penalty Schießen her.

 

Im Shootout bewiesen die Linzer starke Nerven, Brian Lebler traf zwei Mal, Joel Broda ein Mal und die Oberösterreicher feierten einen denkwürdigen 7:6 Heimsieg gegen den EBEL Titelträger. Damit gehen die Stahlstädter mit einem emotionalen Sieg in die Ligapause und haben sich die nun folgenden drei freien Tage mehr als verdient. Am 21. Februar geht es im EBEL Betrieb weiter, dann mit einem Auswärtsspiel in Innsbruck.

 

 

 

 

 

 

 

 


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