AHL am Feiertag - Siegesserie von Olimpija Ljubljana endet in Salzburg! Klare Niederlage für Kitzbühel.

 

(AHL/Alps Hockey League) PM: Nach neun Siegen in Folge musste sich HK Olimpija am Donnerstag in Salzburg wieder einmal geschlagen geben, die Red Bull Hockey Juniors gewannen mit 3:2. Während der EHC Alge Elastic Lustenau und die Rittner Buam Heimsiege feierten, sorgte der HC Gherdeina für den einzigen Auswärtserfolg.

 

RBHJ Jubel

(Foto: AHL)

 


 

HDD SIJ Acroni Jesenice vs. HC Gherdeina valgardena.it 1:3 (0:0, 0:1, 1:2)

 
Während die Slowenen mit drei Niederlagen en suite in die Partie gingen, gewannen die Gäste drei ihrer letzten vier Spiele. Die Hausherren nahmen das Heft gleich in die Hand und feierten einige Schüsse auf Misa Pietilä. Die beste Chance hatte Gasper Glavic, der nur knapp am Führungstreffer scheiterte. Auch nach Wiederbeginn hatte Jesenice mehr vom Spiel, die Gäste kamen nun aber auch zu vereinzelten Möglichkeiten. Nach einem Verteidigungsfehler zog Ivan Demetz alleine auf das Tor, scheiterte aber an Goalie Ziga Kogovsek. In der 38. Minute machte es der Gherdeina-Angreifer besser und traf in Überzahl zum 0:1. Bei diesem Resultat blieb es bis zur 57. Minute. Dann wurde Jesenice durch Kapitän Andrej Tavželj für die Bemühungen belohnt – 1:1. Nur 26 Sekunden später war es aber Andreas Vinatzer, der die Gäste erneut in Führung brachte. Als Jesenice den Torhüter vom Eis nahm, sorgte Gabriel Vinatzer für die Entscheidung.

 

Red Bull Hockey Juniors vs. HK SZ Olimpija 3:2 (2:2, 1:0, 0:0)
 
Im Powerplay in der 9. Spielminute war es Marcel Zitz, der mit seinem ersten AHL-Treffer die 1:0-Führung erzielte. Als Janez Orehek auf der linken Seite mit einem langen Pass perfekt bedient wurde, zögerte er nicht lange und versenkte die Scheibe mit einem platzierten Schuss im langen Eck via Innenstange zum ersten Ausgleich. Knapp eine Minute später gingen die Red Bulls erneut in Führung: Yannic Pilloni verwertete eine schöne Passstafette. Doch auch die 2:1-Führung währte nicht lange, da Ales Music bei einem 3-gegen1-Angriff mit all seiner Routine trocken abschloss. Dennoch erspielten sich die Gastgeber weitere gute Möglichkeiten und hätten gut und gerne mit einer Führung in die erste Pause gehen können. Der zweite Abschnitt verlief zu Beginn ausgeglichen, bis der 19-jährige Elias Wallenta in der 31. Minute zur erneuten Führung traf. Für den Vorarlberger war es, wie für seinen Landsmann Zitz, der Premierentreffer in der AHL. Die Gäste aus Slowenien drückten wieder auf den Ausgleich, doch Leevi Laakso im Tor der Juniors behielt die Übersicht und vereitelte einige Großchance in höchster Not. Am Ende brachte die Hausherren den Sieg über die Zeit und feierten den fünften Erfolg in Serie.

 

EHC Alge Elastic Lustenau vs. EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel 4:1 (1:0, 3:1, 0:0)

 
Sehr schwungvoll begannen beide Teams das Spiel, doch es waren die Lustenauer, die über den Führungstreffer jubeln durften. Nach Vorarbeit von David König und Martin Grabher-Meier vollendete Chris D’Alvise. In weiterer Folge war Lustenau die tonangebende Mannschaft – Dave Labrecque und Marc-Oliver Vallerand vergaben in Unterzahl jedoch die größte Chance auf den zweiten Treffer. Im zweiten Spielabschnitt war es Lustenaus Kapitän Maximilian Wilfan höchstpersönlich, der für den zweiten Treffer verantwortlich war. In weiterer Folge spielte Lustenau wie aus einem Guss und kam durch Treffer von Philipp Koczera und abermals Chris D’Alvise zu einem komfortablen 4:0-Vorsprung. Erst in Überzahl erzielte Kitzbühel durch Fabian Nußbaumer den Ehrentreffer. Im letzten Spielabschnitt verwalteten die Gastgeber souverän und sehr routiniert das Ergebnis.

 

 



 

Rittner Buam – EK Die Zeller Eisbären 7:4 (3:2, 2:0, 2:2)

 
Das Startdrittel hatte es in sich: Nach nur 5.07 Minuten war es Fabian Scholz, der die Gäste aus Zell am See mit 1:0 in Führung schoss. Nur 180 Sekunden später hatte Ritten die Antwort mit Alex Frei parat, der zum 1:1 ausglich. Für den Kalterer Angreifer, der zuletzt sieben Mal in Folge ohne Treffer blieb, war es das sechste Meisterschaftstor. In der 12. Minute musste Eisbären-Torschütze Scholz in die Kühlbox. Der Italienmeister nutzte das Powerplay nach 24 Sekunden aus und drehte das Match mit Julian Kostner. Zell am See ließ aber nicht locker und kam mit Tobias Dinhopel zum 2:2-Ausgleichstreffer. 58 Sekunden vor der ersten Drittelpause war es dann der Schwede Henrik Eriksson, der die Rittner, immer in Überzahl, mit 3:2 in Front schoss. Für die „Buam“ war es bereits das 18. Powerplaytor, kein AHL-Team hat so oft mit einem Mann mehr getroffen wie die Lehtonen-Truppe. Im Mitteldrittel machten die Hausherren in nur einer Minute den Sack zu. In der 32. Minute erhöhte der Grödner Simon Kostner auf 4:2, 45 Sekunden später schraubte Doppeltorschütze Alex Frei das Ergebnis sogar auf 5:2. Somit war die Partie bereits entschieden. Nach 40 Minuten blieb es auch bei der klaren und durchaus verdienten Führung der „Buam“. Früh im Schlussabschnitt war es dann Ritten-Kapitän Dan Tudin, der zum 6:2 einnetzte. Das Match war natürlich schon entschieden, trotzdem gelangen den Österreichern mit Louke Oakley und Martin Oraze noch zwei Anschlusstreffer zum 4:6. Für den Schlusspunkt sorgte Simon Kostner.

 

 

 

 

 


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