AHL - Rittner Buam und Asiago Hockey fix in den Playoffs!

 

(AHL/Alps Hockey League) PM: Titelverteidiger Rittner Buam, der an diesem Wochenende seine ersten beiden Spiele beim IIHF Continental Cup Finalturnier in Minsk (BLR) knapp verloren hat und Vizemeister Migross Supermercati Asiago Hockey 1935 stehen als die ersten beiden Playoff Teilnehmer in der Alps Hockey League fest! Beide Mannschaften werden den Grunddurchgang definitiv in den Top 8 beenden.

 

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(Foto: Bernd Stefan / eishockeyonline.at)

 


 

WSV Sterzing Broncos Weihenstephan – Migross Supermercati Asiago Hockey 1935 1:3 (0:1;0:1;1:1)


Die Teams lieferten sich einen harten Schlagabtausch. Die Strafen sollten am Ende auch Spielentscheidend sein, denn alle Tore wurden von den Special Teams erzielt. In der Schlusssekunde des ersten Drittels brachte Anthony Bardaro die Gäste aus Asiago in Überzahl mit 1:0 in Führung. Nach Wiederbeginn drückten die “Gelb-Roten” auf das 2:0 (24:11-Torschüsse in Abschnitt 2): Erneut war es ein Powerplay, in dem Matteo Tessari auf 2:0 erhöhte. In Schlussdrittel gelang den Broncos in Unterzahl das 1:3 (44.). Doch der Vizemeister blieb unbeeindruckt und antwortete noch im selben Powerplay nur 25 Skeunden später mit dem 3:1 durch Michele Stevan.
 
HC Pustertal Wölfe – Sportivi Ghiaccio Cortina Hafro 0:1 (0:0; 0:0; 0:1)


In einem Duell auf Augenhöhe mussten die Fans in Bruneck 53 Minuten auf den ersten Treffer warten, ehe Riley Brace HCP-Goalie Alexander Kinkelin mit einem Schuss aus der Distanz überraschte. Die Wölfe versuchten im Finish zu antworten, doch Goalie Marco De Filippo war nicht mehr zu überwinden. Die Gäste aus Cortina kehrten damit nach fünf Niederlagen am Stück wieder auf die Siegerstraße zurück.
 
HC Neumarkt RIWEGA – HC Gherdeina valgardena.it 1:8 (1:2; 0:4; 0:2)


Bereits vorm Spiel trennte sich der HC Neumarkt Riwega von Kamil Brabenec und Joseph Harcharik. Außerdem wechselte Tobias Brighenti nach Cortina. Der Beginn war verheißungsvoll für die “Wildgänse”, bereits nach 102 Sekunden traf Andrea Maino unter die Querlatte – 1:0. Aber die Gäste blieben davon unbeeindruckt und nützten eine Unachtsamkeit des heimischen Goalies zum 1:1 durch Simon Pitschieler. Kurz vor der Pause gelang Gabriel Vinatzer etwas glücklich das 2:1 für die Furies, die das Momentum in den zweiten Abschnitt mitnahmen und gleich nach Wiederbeginn das 3:1 nachlegten. Neumarkt reagierte mit einem Goalie-Tausch. Doch auch Backup-Goalie Samuel Donini musste gleich den Puck aus den Maschen holen, Linus Lundström traf zum 4:1. Das Spiel lief für Gröden, das noch vier Treffer nachlegte.
 
HDD SIJ Acroni Jesenice – HK SZ Olimpija 7:2 (0:1,6:1,1:0)


Der HDD SIJ Acroni Jesenice und der HK SZ Olimpija suchten ihr Glück in der Offensive (45:36-Schüsse). Während Goalie Robert Kristan alle 14 Schüsse der Gastgeber in Drittel 1 entschärfen konnte, wurde Clarke Saunders von Miha Zajc einmal bezwungen. Nach Wiederbeginn feuerten die „Red Steelers“ aus allen Lagen und präsentierten sich nun auch effektiv: Die Gastgeber trafen durch Cimzar (2),  Sodja, Brus, Logar und Glavic gleich sechs Mal binnen 16 Minuten, während die Drachen nur einmal erfolgreich waren – 6:2. Im Schlussdrittel ersetzte bei Olimpija Tilen Spreiter Robert Kristan im Tor.  Die „Red Steelers“ legten einen weiteren Treffer nach und gewannen somit das Slowenen Derby gegen den HK SZ Olimpija zu Hause klar mit 7:2.
 
EHC Alge Elastic Lustenau – EC Bregenzerwald 6:1 (2:0,2:1,2:0)


Der EHC Alge Elastic Lustenau machte von Beginn an Druck und konnte sich Chancen im Minutentakt herausarbeiten. Der erste Treffer war nur eine Frage der Zeit. Schließlich brachte Kapitän Max Wilfan mit einem Doppelpack 2:0 in Front, er vollendete tolle Kombinationen. Die Wälder blieben in Drittel eins offensiv harmlos. Nach Wiederbeginn durften sich die Gäste in Überzahl versuchen, aber erneut trafen die Löwen und das gleich doppelt. Jeff Ulmer und Yan Stastny erhöhten innerhalb von 28 Sekunden mit Shorthander auf 4:0. Beim ECB machte Goalie Misa Pietilä nun für Backup Karlo Skec Platz. In der 31. Minute zeigten die Wälder, dass auch sie in Unterzahl Tore schießen können und verkürzten auf 1:4. Im Schlussdrittel waren die Löwen der Chef am Eis und siegten letztlich klar mit 6:1.
 
FBI VEU Feldkirch – EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel 4:3/OT (0:1,1:1,2:1,1:0)


Die Feldkircher waren klar die spielbestimmende Mannschaft, vergaben aber sehr viele Chancen. Alleine im ersten Abschnitt feuerten die Montfortstädter 15 Schüsse auf das Tor der Adler ab, die aber allesamt eine sichere Beute vom KEC Keeper Kangaskorte wurden. Die Tiroler waren weitaus effektiver in ihrer Chancenauswertung. In der vierten Spielminute traf Sprukts zur Führung für die Gäste. Dabei wurde er sträflich im Slot vor Caffi alleine gelassen. Im zweiten Abschnitt trafen beide Mannschaften in Überzahl. Zunächst erhöhte Wessner für die Gäste auf 2:0. Drei Minuten später konnten dann die Hausherren nach etlichen vergebenen Möglichkeiten zum ersten Mal jubeln. Kevin Puschnik erzielte auf Zuspiel von Birnstill den Anschlusstreffer. Ein weiterer Treffer des Feldkircher Stürmers wurde nicht gegeben, so ging es mit der knappen Führung für die Gäste zum zweiten Mal in die Pause. Auch im dritten Drittel war Feldkirch die bessere Mannschaft, vergab aber Chancen fast im Minutentakt. In zwei Überzahlspielen der Hausherren hielt der Gästekeeper seine Mannschaft mit Glanzparaden schadlos. Aber auch Alex Caffi, der weit weniger Arbeit hatte war zur Stelle wenn er gebraucht wurde. So entschärfte er einen Alleingang der Adler und verhinderte so eine höhere Führung der Gäste. In den letzten Minuten der regulären Spielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst gelang den Feldkirchern durch Patrick Breuß der vielumjubelte Ausgleich. Der Jubel der Fans war kaum verstummt da schlug es wieder im Gehäuse der Hausherren ein. Lidström brachte die Adler wieder in Führung. Knapp eine Minute später stand es dann 3:3. Wieder traf Kevin Puschnik auf Zuspiel von Stanley und Birnstill zum Ausgleich. Dem Treffer war ein wahrer Sturmlauf der VEU Cracks vorausgegangen.  In der Overtime machte die VEU dann kurzen Prozess. Bei Drei gegen Drei, gelang Stanley, Birnstill und Reinthaler auf Seiten der Hausherren bereits im ersten Shift die Entscheidung. Steven Birnstill hatte sich nach Pass von Dylan Stanley auf den Weg gemacht, überspielte einen Gegenspieler und ließ dann auch Kangaskorte keine Chance. Mit diesen zwei wichtigen Punkten im Play Off Kampf schob sich die VEU auf den fünften Rang der Tabelle.
 
Red Bull Hockey Juniors – EC-KAC II 2:3/OT (0:0,0:1,2:1,0:1)


Nach einem zunächst guten Start der Hausherren, die nach 14 Siegen in den letzten 18 Partien sehr selbstbewusst agierten, folgte ab etwa der Hälfte des ersten Durchgangs eine recht ausgeglichene Partie, in der sich vor allem die Defensivabteilungen und die beiden Torhüter Nicolas Wieser und Jakob Holzer in den Vordergrund spielen konnten. Bei Salzburgs bester Möglichkeit - bereits im zweiten Drittel - konnte der EBEL-erprobte Florian Baltram noch im letzten Moment von der KAC-Abwehr in Schach gehalten werden. Die jungen Rotjacken machten es besser: In der 40. Spielminute und bei numerischer Überlegenheit nutzten sie einen schlechten Wechsel der Gastgeber, letztlich war es im Odd Man Rush Christoph Duller, der den EC-KAC II mit seinem ersten Saisontreffer in Führung schoss. Im Schlussabschnitt nahm die Partie Fahrt auf: Nach jeweils einem Metalltreffer auf beiden Seiten sorgte Lukas Kainz für den Ausgleich für die Jungbullen (50.). Doch auch ein zweites Mal legten die Klagenfurter vor: Nun war es Florian Kurath, der für die neuerliche Führung sorgte (54.), die jedoch nur 66 Sekunden später vom Schweden Victor Östling wieder ausgeglichen wurde (55.). Somit ging die Partie in die Verlängerung, in der der EC-KAC II dann das bessere Ende für sich hatte: Nach einem gewonnenen Faceoff in der Angriffszone schob sich Christoph Duller von außen in Richtung Tor, seinen Schuss hielt Goalie Wieser zwar, den Rebound setzte Christian Jennes aber in die Maschen.

 

 

 

 

 


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Die Alps Hockey League ist eine mitteleuropäische Eishockeyliga die seit der Saison 2016/2017 aus Teams von Österreich, Italien und Slowenien besteht. Entstanden ist die Liga durch die Zusammenlegung der österreichisch-slowenischen Inter-National-League (INL) und der italienischen Serie A.

 

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