CHL - Vienna Capitals rutschen ab!

 

(CHL 2018/2019) PM: Die Vienna Capitals verlieren Torfestival in Zürich.

 

VIC SCHLÄGER

(Foto: eishockeyonline.at)

 


 

Das Duell startet für die Vienna Capitals mit einer kalten Dusche. Bereits nach 85 Sekunden gehen die Gastgeber durch Denis Hollenstein – bei numerischer Überzahl (Strafe angezeigt gegen die Caps) - mit 1:0 in Führung (2. Min.). Wien steckt den Gegentreffer gut weg und will sofort den Ausgleich. Topscorer Peter Schneider versucht einen Distanzschuss von Kurt Davis abzufälschen. Lukas Flüeler im Kasten der Züricher ist aber auf dem Posten (4. Min.). Die Caps fahren einen guten Forecheck, stören das Schweizer Aufbauspiel und halten somit die Partie offen. Doch eine weitere Unterzahl (2-Min.-Strafe gegen Kurt Davis wegen Haltens) führt zum zweiten Treffer für Zürich. Jerôme Bachofner trifft im Powerplay mit einer Deflection zum 2:0 (14. Min., PP1). Der ZSC hat das Spiel im Griff und schnürt Wien im Caps-Drittel ein, Lamoureux muss ein Mal in höchster Not retten.

 

 



 

Das zweite Drittel beginnt gleich mit zwei Top-Chancen für Zürich. Zuerst kann Hollenstein den Puck im offenen, kurzen Eck von Lamoureux nicht versenken, danach geht ein Schuss von Ex-NHL-Größe Kevin Klein an die Latte (21.). Aber auch Wien kommt gefährlich vors gegnerische Tor: Schneider setzt einen Schuss ans Außennetz (22. Min.). Ein Fehler im eigenen Drittel führt zum 3:0. Marco Miranda wird im Slot nicht bedrängt und bezwingt Lamoureux im Fallen (27. Min.). Wiens Nummer „1“ verhindert im weiteren Verlauf des zweiten Drittels mit Glanzparaden den nächsten Gegentreffer. Im ersten Powerplay drängen die Capitals dann auf das erste Tor. Rafael Rotter und Ali Wukovits vergeben jeweils gute Möglichkeiten (36. Min.). Kurz darauf schreiben die Cameron-Cracks schließlich zum ersten Mal an. Alex Wall versenkt im Powerplay den Puck aus der Distanz und verkürzt auf 1:3 (38. Min., PP1). Doch Zürich schlägt nur 82 Sekunden später zurück. Klein stellt den Drei-Tore-Vorsprung, mit einem leicht abgefälschten Kracher von der blauen Linie, wieder her (39. Min.).

 

Zu Beginn des Schlussabschnitts tauschen die Vienna Capitals ihren Goalie. Statt Lamoureux hütet fortan der erst 19-jährige Eigenbau-Tormann Matthias Tschrepitsch den Kasten der Wiener. Ein Traumtor führt zum zweiten Treffer der Capitals. Rotter schickt Schneider auf die Reise und der Caps-Topscorer verkürzt sehenswert – im Eins-gegen-Eins mit Flüeler – mit der Backhand auf 2:4 (42. Min.). Fünf Minuten später steht es nur noch 3:4. Nach Vorarbeit von Schneider trifft Rotter (47. Min.). Ein Wechselfehler der Gäste aus Wien führt zu einer Zwei-Minuten-Unterzahl, die vom ZSC beinhart ausgenützt wird. Pius Suter stellt auf 5:3 (50. Min., PP1). Das Team von Head-Coach Dave Cameron steckt weiter nicht auf und will unbedingt wieder rankommen. Wall versucht vergeblich Flüeler in der kurzen Ecke zu überlisten (53. Min.). Die Schlussphase wird turbulent. Zuerst wird Head-Coach Dave Cameron von den Referees wegen unsportlichen Verhaltens in die Kabine geschickt. Dann fallen binnen 80 Sekunden gleich drei Treffer. Während zwei Caps-Spieler in der Kühlbox sitzen, erhöht Simon Bodenmann im 5 gegen 3 auf 6:3 (57. Min., PP2), dochWall verkürzt mit einem sehenswerten Shorthander umgehend auf 4:6 aus Sicht der Caps (57. Min.). Den Schlusspunkt setzt Severin Blindenbacher mit dem 7:4 für Zürich (58. Min.).
Die Vienna Capitals müssen somit die Tabellenführung in der Gruppe A der Champions Hockey League abgeben und liegen – einen Spieltag vor dem Ende der Gruppenphase – mit weiterhin sieben Punkten auf Rang 3. Der Rückstand auf das punktegleiche Spitzenduo Frölunda Indians und ZSC Lions beträgt drei Zähler.

 

 

 

 


CHL logoDie Champions Hockey League wird seit dem Jahr 2014 als höchster Europokal-Wettbewerb im Eishockey ausgetragen. Es am Wettbewerb acht Gruppen a 4 Eishockey Teams teil. Die besten zwei Eishockey Mannschaften aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O. Phase im Hin- und Rückspielmodus. Das Fnale wird in einem Spiel ausgetragen, den Heimvorteil erhält das bis dahin punktbeste Team.

 

 

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