CHL - Auch der EV Zug fällt den Vienna Capitals zum Opfer!

 

(CHL/UPC Vienna Capitals) P.M: Mit dem 5:3-Heimsieg gegen den EV Zug bleiben die UPC Vienna Capitals voll im Aufstiegsrennen in der Gruppenphase der Champions Hockey League. Der nun auf Rang drei in Gruppe C vorgerückte Meister kann mit einem Sieg in Zug am letzten Spieltag noch das Achtelfinal-Ticket lösen.

 

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(Foto: M.B)

 


 

Vienna Capitals vs. EV Zug 5:3

 

Meister Wien startete nach dem 3:1 gegen den VSV mit 20 Ligasiegen am Stück im Gepäck und dementsprechend breiter Brust in die CHL-Partie der letzten Aufstiegschance gegen das Schweizer Topteam vom EV Zug. Dabei mussten die Gelb-Schwarzen auf Jungstar Sascha Bauer verzichten, Macgregor Sharp feierte nach seiner Verletzungspause gegen Villach sein Comeback. Bei Zug fehlte indes Topscorer Viktor Stahlberg, dem bewerbsübergreifend schon zehn Tore und sechs Assists in 14 Spielen gelangen. Der Schwede wurde kürzlich Vater, blieb daher in der Heimat.

 

Die Wiener starteten angriffslustig und zugleich bei Fünf-gegen-Fünf äußerst kompakt stehend, ließen sich im ersten Drittel nur in Unterzahl in Bedrängnis bringen. Dafür kassierte man bei sechs Strafminuten aber auch zwei Treffer. Reto Suri eröffnete die Partie nach gut vier Minuten per Blueliner, ebenfalls in Überzahl markierte Dominic Lammer in Minute elf das 1:2. Die ambitionierten Caps – auch von einem bärenstarken JP Lamoureux immer wieder im Spiel gehalten – hatten nur 24 Sekunden nach dem ersten Treffer durch Riley Holzapfel, der einen Cuma-Weitschuss abfälschte, ausgleichen können. Auch das verdiente 2:2 gelang noch vor der Pause: Exakt 25,2 Sekunden vor dem ersten Kabinengang hämmerte Kyle Klubertanz die Scheibe bei nummerischer Überlegenheit aus dem Slot ins Kreuzeck.


Ganz unglücklich mussten die Caps bereits 37 Sekunden nach Wiederbeginn den neuerlichen Rückstand hinnehmen. WM-Silbermedaillengewinner von 2013, Reto Suri, schnürte seinen Doppelpack auf kuriose Art und Weise: Nach seinem Sololauf fand der Querpass nämlich keinen Mitspieler, sondern den Schlittschuh des zurückgeeilten Riley Holzapfel, der so quasi ein Eigentor fabrizierte. Der Meister spielte auch im Mittelabschnitt auf Augenhöhe mit, einzig die Scheibe wollte trotz guter Möglichkeiten nicht im Netz einschlagen.


3:45 Minuten brauchte man dafür im Schlussabschnitt nur, um die Partie zu drehen. Nach 18 Sekunden schlenzte Jerry Pollastrone die Scheibe ins Kreuzeck, in der 44. Minute tänzelte Taylor Vause, nach Kombination mit Rafael Rotter, förmlich durch die Abwehrreihe zum 4:3. 60 Sekunden vor dem Ende besiegelte Neuzugang Jerome Samson mit einem Empty-Net-Tor den zweiten Sieg in der Gruppenphase. Den Achtelfinaleinzug können die Caps nun mit einem Sieg im Rückspiel in Zug am kommenden Dienstag im direkten Duell um Platz zwei fixieren.

 

 

 

 

 

 


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