CHL - EC-KAC CHL-Abenteuer endet gegen ZSC!

 

(CHL 2017) PM: Ein  tapfer  kämpfender  EC-KAC  musste  sich  heute  Abend  im  Entscheidungsspiel  um  den  CHL-Achtelfinaleinzug den in den ersten 40 Minuten derPartie überlegenen ZSC Lions mit 0:3 geschlagen geben.

 

2017 10 11 spielbericht zuerich

(Fotoservice: EC-KAC)

 


 
DIE AUSGANGSSITUATION:
Vor  dem  sechsten  und  letzten  Gruppenspiel  in  der  Champions  Hockey  League  hielten sowohl  der  EC-KAC  als auch  die ZSC Lions  bei acht  Zählern,  die Entscheidung  über  den zweiten Aufsteiger aus Pool H ins Achtelfinale neben den Frölunda Indians musste also im direkten Duell,ausgetragen am Mittwochabend im Zürcher Vorort Dübendorf, fallen. Die Rotjacken gingen mit einerausbaufähigenn Auswärtsbilanz in diese Begegnung, in CHL und  EBEL  mussten  sie  sich  in  vier  ihrer  sechs  bisherigen Saisonpartien  in  der  Fremde geschlagen geben. Das „Hinspiel“in der Vorwoche konnten die Klagenfurter auf eigenem Eis für sich entscheiden, sie bezwangen den achtfachen Schweizer Meister mit 2:1 nach Verlängerung. Die ZSC Lions, in der nationalen Meisterschaft aktuell auf Rang sechs platziert, gingen von einem 6:1-Heimerfolg gegen Amrì-Piotta am Montag gestärkt in dieses Entscheidungsspielgegen  den  EC-KAC. Der  nach  Punkten  siebterfolgreichste  Klub  der CHL-Geschichte erreichte auf der internationalen Bühne in den beiden letzten Saisonen jeweils die KO-Phase, sowohl 2015 als auch 2016blieb man in der Gruppenphase ohne Niederlage.

 


DIE PERSONALIEN:
Beim EC-KAC vertraute der Trainerstab auf die exakt gleichen 22 Cracks wie im jüngsten Ligaspiel,  in  dem  am  Sonntag  ein 3:1-Heimsieg  über  Fehérvár  AV19 gelang.  Michael Kernberger  nahm  als  überzähliger  Verteidiger  auf  der  Tribüne  Platz,  im  Tor  startete -anders als  im „Hinspiel“gegen  Zürich  in  der  Vorwoche-David Madlener. Verzichten mussten die Rotjacken weiterhin auf Kapitän Manuel Geier (verletzt) sowie Richie Regehr und Patrick Harand (beide angeschlagen).

 

 

DER SPIELVERLAUF:
Die  erste  Halbchance  auf  der  Kunsteisbahn  Dübendorf  gehörte  den  Rotjacken:  Nach einem Querpass von Marco Brucker gelangte Thomas Hundertpfund am Crease und von zwei Gegenspielern behindert nur knapp nicht an die Scheibe (3.). Noch einmal wurde der EC-KAC gefährlich: Nach einem sauber vorgetragenen Gegenstoß sprang der Puck nach einer  Flüeler-Abwehr  hoch  in  die  Luft,  Jon  Rheault  scheiterte  im  Versuch,  ihn direkt  zu übernehmen   und   in   dieMaschen   zu   wuchten   (6.).   Danach   verlagerte   sich   das Spielgeschehen   nahezu   ausschließlich   in  die   Zone   der   Gäste,   mehrfach   bewahrte Torhüter David Madlener sein Team vor einem Rückstand. So etwa mit den Beinschonern gegen Mattias Sjögren (8.). Seinem Landsmann Fredrik Pettersson blieb es vorbehalten, die ZSCLionsin Führung zu schießen: Nach einem Konter über Robert Nilsson sendete der Topscorer der Zürcher seine Direktabnahmeunter den Pads von Madlener hindurch ins  Tor  (11.).  Die  agilen  Gastgeber  erhielten  im  weiteren Verlauf  des  ersten  Abschnitts dann noch zwei Powerplay-Gelegenheit: Während der ersten krachte ein Slapshot aus der Distanz von Kevin Klein an den Pfosten (15.), im Zuge der zweiten Überzahl erhöhte aber Pius Suter auf 2:0,im Fallen stocherte er das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie (17.).  Noch  zwei  gute  Möglichkeiten  für  die  Schweizer  waren  im  ersten  Durchgang  zu notieren: Inti Pestoni tankte sich bis vor den Kasten der Klagenfurter durch, traf mit der Rückhand  dann  den  Puck  aber  nicht richtig  (18.).  Den  Sololauf  von  Pius  Suter  nach schlechtem KAC-Wechsel stoppte David Madlener (19.). Drittel  zwei  begann  mit  einer  guten  Gelegenheit  für  die  Rotjacken,  nach  einer  flinken Passkombination tauchte Jamie Lundmark frei vor Lukas Flüeler auf,sein Rückhandschuss ging  aber  am  Tor  vorbei.  Im  Gegenzug  stoppte  der  bärenstarke  David  Madlener  einen Sololauf von Roman Wick, wenig später war er bei einem Schlenzer von Drew Shore mit der  Fanghand  zur  Stelle  (jeweils  22.).  Danach  war  wieder  der  EC-KAC  an  der  Reihe: Matthew Neal ließ gleich drei Gegner stehen, setzte seinen Abschluss aber über die Latte (24.). Glück hatten die Rotjacken während ihrer nächsten Unterzahlsituation: Ein scharfer Querpass  wurde  gefährlich  abgefälscht,  Johannes  Bischofberger  kratzte  die  Scheibe jedoch förmlich von der Torlinie (27.). Eine feine Kombination zwischen Suter und Nilsson stoppteeinmal mehr David Madlener (29.), nur Augenblicke später schlug der ZSC aber ein drittes Mal zu: Robert Nilsson gewann hinter dem KAC-Tor den Puck, legte ihn zurück, Drew Shore übernahm das Zuspiel direkt und setzte es von den Hashmarks aus ins kurze Kreuzeck  (29.).  Die  Vorentscheidung  war  damit  gefallen,  die  Klagenfurter  wurden  im weiteren  Verlauf  des  zweiten  Drittels  nur  noch  in  zweiguten  Aktionen  von  Johannes Bischofberger gefährlich: Sein Rückhandversuch fiel zu wenig druckvoll aus (32.), seinen Wristshot nach feiner Einzelaktion parierte Lukas Flüelermitder Fanghand (38.).Der dritte Durchgang war dann zweifellos der beste der Rotjacken: Thomas Koch wischte im  Slot  über  einen  Abpraller  (42.),  auch  danach  brachten  die  Klagenfurter  einige  gute Offensiv-Shifts aufs Eis. Bei Zürichs bester Gelegenheit dieser Phase, für die Inti Pestoni verantwortlich   zeichnete,   agierte   David   Madlener   mit   starker   Seitwärtsbewegung herausragend  (46).  Auch  gegen einen  Abschluss  von  Fabrice Herzog aus  kurzer Distanz hielt sich Klagenfurts Schlussmann schadlos (53.). Dazwischen war Jamie Lundmark nach schönem   Vertikalpass   von   Matthew   Neal   an   Flüeler   gescheitert   (48.).   Die   gleiche Kombination führte auch im dritten und letzten KAC-Powerplay fast zum Torerfolg: Der Onetimer  von  Lundmark  wurde  jedoch  ebenfalls  zur  Beute  des  gut  aufgelegten  ZSC-Goalies (53.). Zwei Mal wurde Rot-Weiß in der Schlussphase noch gefährlich, ein Torerfolg war  dem  EC-KAC  jedoch  nicht  beschieden:  Nach  einem  Hundertpfund-Schlagschuss verpassten Kevin Schettina und Marco Brucker den Rebound (56.), bei einem Slapshot von Jon Rheault war Flüeler mit den Pads zur Stelle. Somit endete das CHL-Abenteuer des EC-KAC  mit  einer  0:3-Auswärtsniederlage  beim  achtfachen  Schweizer  Meister,  der  aus Gruppe H den FrölundaIndians ins Achtelfinale folgt. (HB)

 


DIE FAKTEN:
ChampionsHockey League, Gruppe H
ZSC Lions–EC-KAC3:0 (2:0,1:0,0:0)
Kunsteisbahn Dübendorf, 2.100 Zuschauer, SchiedsrichterPersson (SWE), Mollard (SUI)

 

ToreZSC Lions:
Fredrik Pettersson (10:04/Robert Nilsson, Pius Suter)
Pius Suter (16:01/PP1)
Drew Shore (28:40/Robert Nilsson, Fredrik Pettersson)

 

Tore EC-KAC:
Keine


Aufstellung  EC-KAC:
Madlener  (Duba)  //  Robar-Duller,  Kapstad-Schumnig,  Schnetzer-Fischer,  Strong  //  Ganahl-Neal-Lundmark,  Kraus-Talbot-Rheault,  S.Geier-Koch-Richter, Bischofberger-Hundertpfund-Brucker, Schettina

 


DER KOMMENTAR:
„Die ersten fünf, sechs Minuten waren recht ausgeglichen, dann erlaubten wir uns einige Strafen  und  Zürich  übernahm  das  Kommando.  Der  ZSC  spielte  eine gute  Transition, brachte  in  der  Folge  viel  Geschwindigkeit  aufs  Eis  und  schränkte  uns  in  unseren Handlungsspielräumen stark ein. Wir haben bis zum Ende gut gekämpft und kamen im dritten  Drittel  auch  zu  unseren  Chancen.  Diese  konnten  wir  nicht  nutzen  und  daher endete  das  Kapitel  Champions  Hockey  Leaguefür  uns -gegen  einen  an  diesem  Abend stärkeren Gegner.“ (Steve Walker, Head Coach EC-KAC)

 


DER AUSBLICK:
Der   EC-KAC   beendete   die   Champions   Hockey   League   2017/18   auf   dem   dritten Tabellenplatz der Gruppe H, ausder die Frölunda Indians und die ZSC Lions den Sprung ins Achtelfinale schafften. Mit acht Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 15:15  fiel  das  Fazit  der  Rotjacken  zur  diesjährigen  CHL-Teilnahme  insgesamt  jedoch deutlich  positiv  aus,  im  Endklassement  bedeuteten  diese  Kennzahlen  den  21.  Rang  im Bewerb.  Die  Klagenfurter  reisten  unmittelbar  nach  dem  Ende  der  Partie  in  Dübendorf zurück nach Österreich, sie machen für die kommenden beiden Tage in Dornbirn Station, wo am Freitagabend (Spielbeginn: 19.15 Uhr) das nächste Ligaspiel stattfindet.

 


CHL logoDie Champions Hockey League wird seit dem Jahr 2014 als höchster Europokal-Wettbewerb im Eishockey ausgetragen. Es am Wettbewerb acht Gruppen a 4 Eishockey Teams teil. Die besten zwei Eishockey Mannschaften aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O. Phase im Hin- und Rückspielmodus. Das Fnale wird in einem Spiel ausgetragen, den Heimvorteil erhält das bis dahin punktbeste Team.

 

 

Weitere interessante Links:

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