CHL - Endstation Viertelfinale! NLA Klubs aus Bern und Zürich verabschieden sich aus Europa!

 

(CHL 2017) P.M: Der SCB hat das Rückspiel im Viertelfinal der Champions Hockey League gegen die Växjö Lakers auswärts 2:4 verloren und ist damit nach dem 3:2-Heimsieg mit dem Gesamtresultat von 5:6 ausgeschieden. Die ZSC Lions erzielen ein reguläres Tor, fliegen aber trotzdem mit 0:2 nach Penalty aus der Champions Hockey League. Das fühlt sich schlecht an.

 

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(Foto: Marian Burndorfer / eishockeyonline.at)

 


 

Växjö Lakers vs. SC Bern 4:2

 

Der SCB geriet im Rückspiel des CHL-Viertelfinals gegen die Växjö Lakers bereits in der 3. Minute in Rückstand, zeigte aber gesamthaft im ersten Drittel eine sehr stabile und entschlossene Leistung. Dies war aufgrund der zahlreichen Umstellungen, die Headcoach Kari Jalonen wegen der Absenzen von vier Stürmern vornehmen musste, nicht selbstverständlich. Und die Berner spielten im Startdrittel einmal mehr ihre Stärke im Powerplay aus. Bereits bei der ersten Überzahlgelegenheit erzielte Mark Arcobello den Ausgleich, worauf das weitere Geschehen genau diesem Resultatstand folgte.

 

Im zweiten Drittel hatte Växjö von Beginn an deutlich mehr Zug in seinen Aktionen und setzte den SCB zunehmend unter Druck. Entsprechend war die erneute Führung der Schweden in der 24. Minute keine Überraschung. Auch danach war der SCB weitgehend mit Defensivaufgaben beschäftigt und konnte sich erst bei der zweiten Überzahlgelegenheit auch wieder offensiv in Szene setzen. Allerdings kam es diesmal wie auch beim dritten Powerplay nur zu zahlreichen heissen Situationen vor Torhüter Victor Andrén, nicht aber zum erneuten Berner Ausgleich. Positiv aus Berner Sicht: Vor dem letzten Drittel dieser Viertelfinal-Begegnung war die Türe zum Halbfinal weiterhin offen.


Das änderte sich allerdings schnell. Erneut kassierte der SCB zu Beginn des Drittels ein Gegentor und als Växjö kurz darauf erstmals in Überzahl spielen konnte, schien mit dem 4:1 die Vorentscheidung gefallen zu sein. Der SCB nahm nun zwangsläufig mehr Risiko in Kauf und kam wieder besser ins Spiel. Die Bemühungen wurden sechs Minuten vor Schluss mit dem zweiten Treffer von Mark Arcobello belohnt. Damit kam nochmals Hoffnung auf. Und das Team von Kari Jalonen setzte zu einem bemerkenswerten Schlussspurt an. Växjö, das in den letzten drei Minuten in Unterzahl spielen musste, wusste in den letzten drei Minuten kaum mehr, woher der Wind wehte. Die Berner, die in dieser Phase mehrheitlich mit sechs Feldspielern agierten, schossen aus allen Lagen und hatten dabei einige beste Gelegenheiten, die zum Anschluss und damit in die Verlängerung hätten führen können. Doch es sollte nicht sein.


Der dezimierte SCB darf für sich in Anspruch nehmen, nahe am Halbfinaleinzug gewesen zu sein und den sehr starken und ausgeglichen besetzten Schweden alles abgefordert zu haben.

 


 

ZSC Lions vs. Bili Tygri Liberec 0:2

 

Da hat Schweden dem ZSC einen dicken Strich durch die Halbfinal-Rechnung gemacht. Zuerst machte der Verband keine Ausnahme in der Personalie Fredrik Pettersson, der pünktlich für die Testspiel-Turnierwoche einrücken musste. Sagen wir es mal so: Der Topscorer hätte den Lions heute Abend sicher nicht geschadet. Dann pfeift während dem Match einer der beiden schwedischen Referees eine Angriffssituation zu früh ab und verhindert damit das 1:0 der Zürcher Sekunden vor der zweiten Sirene. Ob Liberec im dritten Drittel zwei Tore hätte erzielen können, die überhaupt erst zur Verlängerung gereicht hätten? Dem Zett wird kein Erfolgserlebnis vergönnt, stattdessen erleidet er eine Niederlage mit bitterem Nachgeschmack.

 

Zuschauer Feuer und Flamme

 

Dabei erbringen sehr leidenschaftliche, bissige und hungrige Löwen den Beweis, dass der Halbfinal etwas für sie gewesen wäre. Im Startabschnitt besitzen die Hausherren ein Chancenplus, dann übernimmt Bílí Tygři das Zepter, ohne aber am starken Niklas Schlegel vorbeizukommen. Erst nach einer clever zu Ende kombinierten Überzahlsituation schaffen die Tschechen das erste Tor – 41 Minuten sind da bereits rum. Das Rückspiel avanciert zur reinen Nervensache, denn der nächste Treffer wird je länger desto bedeutsamer. Und in der Overtime ist klar: das nächste Tor gewinnt. Wunderbar wehren sich die Jungs von Hans Wallson im vierminütigen Boxplay – inklusive stoisch ruhiges Zeitspiel vom Duo Kevin Klein / Phil Baltisberger. Spätestens ab diesem Moment hat das Team die Herzen aller Zuschauer gewonnen. 3'412 Fans finden den Weg ins Hallenstadion. Diese erzeugen eine geniale Stimmung. Und sie sind mitverantwortlich dafür, dass sich der ZSC ins Penaltyschiessen rettet. Doch dort skoren nur zwei Tschechen.

 

Déjà-vu für Gäste

 

Bílí Tygři Liberec entscheidet wie schon im Achtelfinal gegen Titelverteidiger Frölunda das Duell auswärts zu den eigenen Gunsten. Der weisse Tiger steht unter den besten vier Mannschaften Europas, zusammen mit den Växjö Lakers, JYP Jyväskylä und Oceláři Třinec. Trotz beherzter Leistung fehlt der Name der ZSC Lions. Die Stadtzürcher haben international leider ausgeträumt.

 


 

Halbfinale der Champions Hockey League

 

JYP Jyväskyla vs. HC Ocelari Trinec

Växjö Lakers vs. Bili Tygri Liberec

 

 


CHL logoDie Champions Hockey League wird seit dem Jahr 2014 als höchster Europokal-Wettbewerb im Eishockey ausgetragen. Es am Wettbewerb acht Gruppen a 4 Eishockey Teams teil. Die besten zwei Eishockey Mannschaften aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O. Phase im Hin- und Rückspielmodus. Das Fnale wird in einem Spiel ausgetragen, den Heimvorteil erhält das bis dahin punktbeste Team.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-online.com
www.eishockey-deutschland.info

www.frauen-eishockey.com

 

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