EBEL - Niederlagen für Graz und Klagenfurt.

 

(EBEL/PreSeason) PM: Für den KAC und die Graz 99ers setzte es am Freitagabend Pleiten.

 

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(Foto: Archiv)

 


 

Graz 99ers vs. HK Nitra 5:9

 

Zu einem wahren Torfestival entwickelte sich das Spiel im Platz drei bei der Energie Steiermark Trophy am Samstagabend in Graz.

 

Letztendlich belegten die Grazer mit einem 5:9 den Schlussrang beim Heimturnier. Für die Tore auf Seiten der 99ers sorgten Curtis Hamilton, Oliver Setzinger, Colton Yellow-Horn und Andre Lakos (2). Mit diesem Spiel schließt die Truppe von Coach Doug Mason die Vorbereitung ab, die Saison startet am 14. September mit einem Auswärtsspiel beim Meister in Bozen.

 

Die Moser Medical Graz99ers verloren am Samstag das Spiel um Platz 3 der Energie Steiermark Trophy gegen den HK Nitra mit 5:9. In einem flotten ersten Drittel zeigten sich die 99ers in Überzahl treffsicher und legten durch Hamilton (13.) bzw. Setzinger (20.) zwei Mal vor. Auch Abschnitt 2 begann perfekt für die Hausherren: Bereits nach wenigen Augenblicken erhöhte Colton Yellow Horn auf 3:1. Doch je länger das Spiel dauerte, umso mehr übernahmen die Slowaken das Kommando und drehten das Match mit vier Treffern innerhalb von nur sechs Minuten – 3:5. Die 99ers meldeten sich aber kurz vor der Pause, durch Andre Lakos zurück.

 

Doch es wurde nichts mit dem dritten Platz für die 99ers. Bereits in Minute 43 musste Goalie Thomas Höneckl ein weiteres Mal den Puck aus den Maschen holen – 4:6. Die Slowaken waren nicht mehr zu bremsen. Am Ende verloren die Steirer ein echtes Torfestival um Platz 3 gegen den HK Nitra 5:9. Lakos traf noch zum zwischenzeitlichen 4:7.

 

 



 

Klagenfurter AC vs. HC Geneve Servette 2:3

 

Am schwer zu bespielenden Eis der Klizalište Velesajam fehlte beiden Teams zunächst die Präzision, besser auf die Bedingungen einstellen konnten sich die Rotjacken: Thomas Koch steckte vertikal auf Nick Petersen durch, der frei vor Goalie Gauthier Descloux auftauchte, bei seinem Haken aber noch so behindert wurde, dass eine Strafe und damit das erste KAC-Powerplay die Folge war. Dieses nutzten die Klagenfurter auch umgehend aus: Vom linken Flügel aus legte Petersen auf den leicht aufgerückten Adam Comrie quer, der von den rechten Hashmarks aus halbhoch und aus dem Handgelenk zur Führung einsendete (5.). Die erste Großchance der Schweizer war in Minute 8 zu notieren, als nach einem Haugen-Ausflug hinter den Kasten der Puck zum freistehenden John Fritsche gelangte, dessen direkte Übernahme sich aber in den Beinschonern des zurück auf seine Position eilenden Rotjacken-Goalies verfing. Danach war wieder der EC-KAC am Zug: Steven Strong tankte sich stark bis vors gegnerische Tor durch, wischte bei seinem Haken jedoch über die Scheibe (11.). Bei einem Schlagschuss von Patrick Harand, der zuvor von einem Aufbaufehler des GSHC profitiert hatte, konnte sich Schlussmann Descloux auszeichnen (13.). Dann attackierte wieder der NLA-Klub: Ein präzises Zuspiel von Tommy Wingels vom rechten Flügel aus fand im Zentrum Lance Bouma, der seinen Abschluss nur knapp am kurzen Pfosten vorbeisetzte (15.). Wenig später, just als die Rotjacken zu ihrem zweiten Überzahlspiel Aufstellung genommen hatten, löste sich die Verankerung eines Glasaufsatzes der Bande, sodass die Schiedsrichter die Teams vorzeitig in die erste Pause schickten (16.). Aus dieser kamen die Rotjacken bissiger zurück: Manuel Geier schoss bei numerischer Überlegenheit aus halblinker Position am langen Pfosten vorbei (17.), Marco Richter erwischte ein Harand-Zuspiel bei einem „Zwei-gegen-Eins“-Konter knapp nicht (18.) und eine Deflection von Andrew Kozek flog parallel zur Torlinie statt in die Maschen (19.).

 

Ab dem Seitenwechsel ohne weitere Pause waren plötzlich die Schweizer das spielbestimmende Team, sie erhöhten den Druck und zwangen den EC-KAC binnen weniger als zwei Minuten zu gleich drei mit Strafen belegten Fouls. Nachdem sich Lars Haugen zuvor gegen Daniel Rubin und Eliot Antonietti stark in Szene gesetzt hatte (jeweils 22.) und auch gegen Henrik Tömmernes und Cody Almond Sieger blieb (jeweils 23.), wurde der Norweger bei doppelter Unterzahl schließlich erstmals bezwungen: Bei einem Wingels-Querpass musste Bouma am langen Pfosten nur noch seine Schlägerschaufel hinhalten (25.). Auch in der folgenden Szene stand der KAC-Goalie im Mittelpunkt, als er einen Sololauf von Noah Rod stark parierte (29.). Allmählich konnten sich die Rotjacken aus der Umklammerung Servettes lösen, nach feinem Einsatz von Petersen wurde ein Kozek-Schuss im letzten Moment von einem Verteidiger geblockt (31.), ein Zuspiel Stefan Geiers nach energischem Antritt über rechts setzte Siim Liivik über die Querlatte (32.). Während dem insgesamt bereits vierten Powerplay der Schweizer glänzte Haugen erneut gegen Rubin und Almond (jeweils 35.), mit seinen Pads blockte der Schlussmann auch einen bedrohlich in Richtung Tor schlitternden Rubin-Abfälscher gerade noch vor der Linie (37.). Auf der Gegenseite waren die Klagenfurter ebenso nahe am erneuten Führungstor dran: Nach einer feinen Kombination seiner Sturmformation pfefferte Andrew Kozek einen Onetimer in die Fanghand von Goalie Descloux (40.). Quasi im Gegenzug fing sich Rot-Weiß einen zweiten Verlusttreffer ein: Tanner Richard legte bei einem Sololauf mit der Rückhand überraschend nach hinten ab, der heranstürmende Jeremy Wick brachte den GSHC drei Sekunden vor der zweiten Drittelpause mit 2:1 in Front.

 

Ihren Vorsprung verdoppelten die Schweizer dann früh im dritten Abschnitt: Nachdem der aufgerückte Henrik Tömmernes aus dem Slot noch verzogen hatte (41.), machte es Eliot Berthon wenig später besser, bei einem „Zwei-gegen-Eins“-Konter schob der den Puck aus kurzer Distanz unter Haugen hindurch ins Tor (43.). Nahezu unmittelbar darauf bot sich dem EC-KAC die Möglichkeit, den Rückstand zu verkürzen, als Nick Petersen nach einem Wechselfehler des GSHC über rechts durch war. Doch weder der Schlagschuss des Kanadiers, noch der über den Kasten gezogene Rebound von Andrew Kozek fanden den Weg ins Tor (45.). So blieb es dem äußerst auffällig agierenden Marcel Witting vorbehalten, den zweiten KAC-Treffer zu erzielen: Nach einem Offensivzonen-Faceoff von Patrick Harand setzte der Rückkehrer das Spielgerät aus halbrechter Position mit der Rückhand gekonnt unter die Querlatte (50.). Die Rotjacken mobilisierten in der Schlussphase alle Kräfte in der Vorwärtsbewegung, wodurch sich den Schweizern Räume für ihre Angriffe boten. Gegen den frei vor ihm aufgetauchten Lance Bouma machte sich Haugen breit (56.), ein Handgelenksschuss von Tommy Wingels im Powerplay streifte die Außenstange (57.). Obwohl Klagenfurts starker Schlussmann 45 Sekunden vor dem Ende einem zusätzlichen Feldspieler wich, gelang den Rotjacken der Ausgleich nicht mehr, sie mussten sich dem Genève-Servette HC nach speziell im ersten und dritten Abschnitt guter Leistung knapp mit 2:3 geschlagen geben.

 

 

 

 

 

 

 


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