EBEL - Linz und Salzburg in der Spur! Vienna Capitals souveräner Tabellenführer.

 

(EBEL/Kompakt) PM/MF/VH: Viele Tore fielen am Sonntag in der Erste Bank Eishockey Liga. Während sich die Red Bulls endlich den Frust von der Seele schossen, feierten auch die Black Wings den ersten Heimsieg der noch jungen Saison. Außerdem trafen sich die Villacher Adler und die Vienna Capitals in der Hauptstadt und KHL Medvescak erwartete hungrige 99ers aus Graz. Den Abschluss machte der Rekordmeister bei den Dornbirn Bulldogs.

 

VIC90

(Foto: Martina Bednar)

 


 

EHC LIWEST Black Wings Linz vs. HC Orli Znojmo 3:1

 

Die Begegnung des EHC Liwest Black Wings Linz mit dem HC Orli Znojmo blieb nicht lange torlos. Die Gäste aus Tschechien nutzen ihre erste Chance nach nur eineinhalb Minuten und der Puck zappelte nachdem er dem Golie der Linzer durch die Beine rutschte im Tor. Der Torschütze zur Führung war die Nummer 88, Anthony Luciani. Obwohl anschließend die Strafen einseitig gegen die Gastgeber aus Linz vergeben wurden, nutzten diese ihr einziges Powerplay und Bracken Kearns glich nach einem Querpass von Jonathan D’Aversa zum 1:1 aus.  

 

Der mittlere Abschnitt hat auch unterstützt durch ein Powerplay deutlich mehr Chancen für die Spieler aus der Stahlstadt geboten. Dennoch blieb das Drittel ohne Tore. Die Heimmannschaft war dies aus ihrer letzten Partie am Freitag gegen den KAC gewöhnt. Bei dem HC Orli Znojmo fielen allerdings alle Tore in dem mittleren Abschnitt im letzten Match.

 

Das dritte Drittel begann mit einem Powerplay für die Tschechen, welches sie allerdings nicht nutzen konnten und es somit weiterhin 1:1 stand. Die Antwort darauf kam zehn Minuten vor Ende: die Nummer 84 des EHC Liwest Black Wings Linz netzte zum Führungstreffer ein. Doch Corey Locke hatte noch nicht genug an diesem Sonntag. Er erhöhte die Führung zwei Minuten vor Ende der Begegnung auf 3:1. Somit feierten die Liwest Black Wings einen Heimsieg. Den ersten in dieser Saison.

 

 

Aus Linz: Viktoria Hackl

 


 

EC Red Bull Salzburg vs. Fehervar AV19 9:0

 

Nach einer abermals denkwürdigen Partie in Innsbruck erwarteten die Red Bulls am Sonntag als Tabellenletzter die unangenehmen Teufel aus Fehervar, welche am Sonntag Dank eines 2:1 Erfolges in Dornbirn den Tabellenführer stürzten. Die Ungarn reisten mit dem besten Powerplay der Liga zu jene Red Bulls, welche das schwächste Penalty-Killing ligaweit vorwiesen. Bei Salzburg fehlten weiterhin Michael Schiechl, Matthias Trattnig sowie Raphael Herburger. Dafür rückte Samuel Witting wieder in den Kader. Der 20- Jährige kam somit zu einem zweiten EBEL Einsatz in der noch jungen Saison.

 

Schlusslicht Salzburg startete gut in die Partie und erspielte sich im ersten Drittel ein Chancenplus. Zunächst scheiterten aber Johnny Hughes am Außennetz sowie Peter Hochkofler und Dario Winkler am Gästegoalie MacMillan Carruth. Doch noch während dem ersten Offensivdrang jubelten die Bullen. Brent Regner verwandelte einen Abpraller von Carruth zum 1:0 in Minute Neun. Die Truppe des erneut in Kritik geratenen Cheftrainer Greg Poss machte daraufhin munter weiter und riss wenige Sekunden später das zweite Mal die Hände in die Höhe. John Hughes bediente in einem Konter stark den mitgelaufenen Verteidiger Dominique Heinrich, der den Querpass kühl zum 2:0 einschob (12.). Von den Gästen war in dieser Phase nur wenig zu sehen und wenn, war bei Steven Michalek Endstation. Der Neuzugang im Tor der Red Bulls durfte nach einer knappen Viertelstunde auch zusehen, wie Dustin Gazley sehenswert zum 3:0 anschrieb (15.) und somit das erste Pausenergebnis fixierte.

 

Die Lust auf Tore ging bei den Gastgebern auch im Mittelabschnitt nicht verloren. Nachdem Dominique Heinrich auf 4:0 erhöhte und so seinen persönlichen Doppelpack schnürte (22.), gab es nur wenige Minuten später eine Premiere im Volksgarten. Youngster Christof Wappis wurde von Dominique Heinrich stark bedient und netzte zum ersten Mal in seiner Karriere in einem EBEL Match ein. Der 21- Jährige Villacher benötigte dafür lediglich 9 Einsätze in der Kampfmannschaft der Mozartstädter. Das 5:0 stellte die Bullen zwar glücklich, aber noch lange nicht zufrieden. Nachdem Chris Vandevelde das 6:0 anschrieb und das halbe Dutzend voll machte (30.), baute Thomas Raffl Sekunden vor der zweiten Pause die Führung auf 7:0 aus (40.).

 

 Im Schlussabschnitt schalteten die Salzburger Bullen einen Gang runter. Coach Greg Poss gab den jüngeren Cracks vermehrt Eiszeit und sah, wie die Defensive trotz der komfortabeln Führung und den sicheren 3 Punkten weiter konzentriert zu Werke ging. Am Ende legten Alexander Rauchenwald und Dominique Heinrich noch das 8:0 (59.) bzw. 9:0 hinterher und ließen die gut 2.000 Zuseher im Volksgarten auf ein zweistelliges Endergebnis hoffen. Letzterer schrieb sich zudem auch seinen persönlichen Hattrick auf die Brust. Am Ende blieb es aber beim 9:0 für Red Bull Salzburg, welche diesen Sieg nun einen Tag genießen dürfen oder auch können. Am kommenden Freitag wartet der EC Panaceo VSV auf die Truppe von Greg Poss, welcher nach diesem Kantersieg wohl auch wieder besser schlafen dürfte.

 

 

Aus Salzburg: Mathias Funk

 


 

KHL Medvescak vs. Graz 99ers 2:4

 

Im dritten Spiel in Sisak wollte Zagreb den ersten Heimsieg und startete gegen die 99ers dementsprechend ambitioniert. In der achten Minute wurden die Hausherren für ihre Bemühungen belohnt, als Yann Sauve ein Mauldin-Zuspiel verwertete. Doch noch im Eröffnungsdrittel gelang den Steirern der Ausgleich: Nach Pass von Colton Yellow Horn schlug Ty Loney, der die Liga-Torschützenliste mit sechs Treffern anführt, wieder zu. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die erste Pause.
 
Fünf Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, als die Gäste erstmals in Führung gingen. Nach einem schönen Zusevics-Zuspiel war Matt Garbowsky zur Stelle. Die Grazer waren im zweiten Drittel das weitaus aktivere Team und kamen immer wieder zu guten Chancen. Doch die Cracks von Headcoach Doug Mason scheiterten oft an Zagreb-Schlussmann Mathieu Corbeil, der einen höheren Rückstand verhinderte.
 
Nach 47 Minuten war es aber soweit und Curtis Hamilton sorgte für die Zwei-Tore-Führung. Die Assists von Yellow Horn und Loney brachten beiden Spielern den zweiten Punkt des Abends. Sechs Minuten vor dem Ende schlugen die Hausherren aber noch einmal zurück, als John Armstrong das zweite Überzahlspiel binnen kurzer Zeit ausnutzte. Drei Minuten vor dem Ende kamen sich Sebastien Sylvestre und Matthew Caito in die Haare. Als der Grazer Verteidiger zwei Minuten später von der Strafbank kam, sorgte er mit seinem Treffer in das mittlerweile verwaiste Medvescak-Tor für den 2:4-Endstand.

 



 

Vienna Capitals vs. EC Panaceo VSV 4:3

 

Freundschaftlich ging es vor dem Duell der Vienna Caps mit dem VSV zu. Die VSV-Cracks Jamie Fraser, Felix Maxa, MacGregor Sharp und Jerry Pollastrone, allesamt teil der Wiener Meistermannschaft von 2017, wurden vom Heimpublikum lautstark an alter Wirkungsstätte willkommen geheißen. Mit den Nettigkeiten war es aber gleich vorbei und Wien übernahm die Feldherrschaft. Villach hielt jedoch aggressiv und hellwach dagegen, was auch zu einem Doppelschlag der Gäste führte. Maßgeblich beteiligt war dabei Corey Trivino, der zuerst nach sehenswertem Puckgewinn von Blaine Down und Zuckerpass von Pollastrone traf (6.) und 101 Sekunden später Christof Kromp bei dessen Powerplay-Treffer assistierte. Das war übrigens das erste Villacher Saisontor in numerischer Überlegenheit im 16. Versuch. Rafael Rotter, der die VSV-Überzahl durch einen Bandencheck an Fraser erst möglich gemacht hatte, sorgte drei Minuten später – nun selbst in Überzahl agierend – mit einem satten Schuss ins lange Eck blitzschnell für den Anschluss zum 1:2-Pausenstand.
 
Genau umgekehrt verlief der Start ins Mitteldrittel. Blau-Weiß machte Dampf, war am Drücker. Doch den Treffer erzielten die Hausherren schier aus dem Nichts: Dominic Hackl brachte den Puck instinktiv vor das Tor, wo Peter Schneider auf den Abfälscher lauerte und den Ausgleich markierte (24.). In Minute 32 musste VSV-Keeper Dan Bakala wieder hinter sich greifen, als Chris DeSousa einen Villacher Stellungsfehler im Konter eiskalt zur erstmaligen Wiener Führung ausnutzte, die man auch mit in die Kabine nahm.
 
Der sprichwörtliche Sack, er hätte ganz früh im Schlussabschnitt zu sein können, wäre da nicht Dan Bakala im Tor der Adler zur Stelle gewesen. Doch länger als bis zu Minute 47 konnten die Draustädter dem Wiener Sturmlauf nicht standhalten. Da machte Schneider mit einem Tänzchen durch die gegnerische Abwehr und halbhohem Abschluss ins kurze Eck zum persönlichen Doppelpack den Deckel drauf. Daran änderten auch der Powerplay-Treffer von Ex-Wiener Sharp 48 Sekunden vor dem Ende und hitzige Schlusssekunden nichts mehr. So konnten die Gelb-Schwarzen auch ihr Villach-Trauma der letzten beiden Jahre besiegen, wo man jeweils gegen die Adler erstmals in der Liga verloren hatte.

 


 

Dornbirn Bulldogs vs. Klagenfurter AC 0:3

 

Das Spitzenspiel der Erste Bank Eishockey Liga stieg am Sonntag im gutbesuchten Dornbirner Messestadion. Der drittplatzierte Rekordmeister war zu Gast beim Tabellenzweiten. Beide Teams konnten bislang in dieser Saison in jedem Spiel punkten. Nicht zuletzt dank einer verstärkten defensiven Spielausrichtung, die man auch diesmal bestaunen konnte, wobei die Gäste aus Kärnten zunächst leichte Feldvorteile im Spiel hatten. Klare Torchancen blieben aber im Startdrittel Mangelware, bis ausgerechnet ein gebürtiger Dornbirner in den Reihen des KAC zuschlug. Johannes Bischofberger (18.) lenkte nach perfekter Vorarbeit von Hunderpfund und Wahl direkt ins Tor ab. Im Mittelabschnitt änderte sich nicht viel am Spielgeschehen, der KAC agierte sehr kompakt und hatte weiterhin ein Chancenplus. Die Vorarlberger kämpften beherzt gegen die starken Klagenfurter, taten sich aber schwer, selbst klare Torchancen heraus zu spielen. Die besten vergaben Reid, Broda und Macierzynski.
 
Mit Fortdauer des Spiels kamen auch die Bulldogs zu mehr Torchancen. Der Ex-Dornbirner im KAC-Tor David Madlener ließ sich aber nicht bezwingen und feierte bei seinem ersten Saisoneinsatz ein Shutout. Rasmus Rinne auf der anderen Seite hielt sein Team lange im Spiel. Beinahe wäre Bischofberger in der 49. Minute der zweite Treffer für die Gäste geglückt, die Latte verhinderte aber eine Vorentscheidung. Kurz darauf verpasste Joel Broda mit einem Stangenschuss den Ausgleich. Hochspannung herrschte in der hart umkämpften Schlussphase. Marcel Witting (54.), der aufgrund von Verletzungen ins KAC Line-up gerutscht war, brachte schließlich seine Farben - mit seinem ersten Treffer in der Erste Bank Eishockey Liga überhaupt - auf die Siegerstraße. Nick Petersen (55.) doppelte nach und sorgte für den 0:3-Endstand im Messestadion. 

 

 

 

 

 

 


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