EBEL am Freitag - Torfestival in Fehervar! Red Bulls siegen locker in Villach.

 

(EBEL/Kompakt) MF/GR/PM: Die Villacher Adler sind aktuell noch nicht in Derby-Form! Das Team von Coach Gerhard Unterluggauer unterlag am Freitag den Roten Bullen aus Salzburg deutlich. Auch Meister Bozen musste eine Heimpleite hinnehmen. Nur die Graz 99ers gewannen am Abend eine verrückte Partie in der Merkur-Eishalle, während Linz in Fehervar ein Torfestival positiv ummünzte. Wir haben die 4 Partien vom Freitag zusammengefasst.

 

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(Foto: Gepa) Am Ende wurde es deutlich! Die Red Bulls legten nach dem Sieg am Sonntag am Abend in Villach nach.

 


 

Fehervar AV19 vs. Black Wings Linz 5:6 n.V

 

Die Ungarn gingen mit einem hohen Tempo ins Spiel und prüften gleich zu Beginn der Partie den Linzer Goalie Kickert, der die beiden Möglichkeiten entschärfte. Zwei Minuten später klingelte es aber in seinem Kasten: Nach einem schnellen Vorstoß über den linken Flügel netzte Sille zur 1:0 Führung ein.

 

Die Stahlstädter fanden gleich die richtige Antwort auf den frühen Rückstand: Wieder schlug Corey Locke zu, der nach idealem Zuspiel von Umicevic ins lange Eck traf – 1:1. Danach kamen die Linzer richtig in Schwung und drückten auf die Führung. Diese ging jedoch überraschend an Fehervar. Wieder konterten die Ungarn und Luttinen bezwang Kickert im Nachschuss. Fünf Minuten später musste der Goalie zum dritten Mal an diesem Abend hinter sich greifen und so für Ouzas Platz machen. Mit dem 3:2 für Fehervar ging es in die Kabinen.

 

Knapp nach Beginn des zweiten Drittels gelang den Cracks aus der Stahlstadt der Anschlusstreffer. Matzka gab einen Schuss auf den gegnerischen Kasten ab, den Abpraller verwertete Woger. Fehervar versuchte danach mit einem weiteren Konter sein Glück, den Schuss von der linken Seite konnte Ouzas jedoch halten. Linz hatte im zweiten Drittel besser ins Spiel gefunden und so gelang Lebler schließlich der Ausgleichstreffer! Von hinter dem Tor bediente Umecivc seinen Kapitän, der ins kurze Eck zum 3:3 traf. Von da an ging es munter hin und her. Fehervar wurde im Zuge eines einfachen und eines doppelten Powerplays brandgefährlich, dabei zeichnete sich Ouzas mehrere Male aus.


Vom Druck der Ungarn befreiten sich die Linzer durch ein Überzahlspiel, aus dem jedoch kein Treffer hervorging. In der 37. Minute gerieten die Oberösterreicher abermals in Rückstand. Nach verlorenem Bully vor dem eigenen Tor zog Caruso von der blauen Linie ab und erzielte das 4:3. Die LIWEST Black Wings beendeten den zweiten Abschnitt mit einem Powerplay, von dem sie eine Minute ins Schlussdrittel mitnahmen.

 

Dem ungenützten Überzahlspiel folgte in der 48. Minute schlussendlich das 4:4: Der heranstürmende Brocklehurst bekam den Puck an der blauen Linie und jagte ihn sehenswert ins rechte Kreuzeck. Wenige Minuten danach riss nach einer Strafe gegen Lebler die stolze 100% Penalty Killing Quote der Linzer: Von der linken Seite erzielte Philips das 5:4 für Fehervar. Eine Minute vor Schluss rettete Schofield die Oberösterreicher mit einem Weitschuss in die Overtime. In dieser entschied nach einem Pass vor dem Tor Dan Da Silva die Partie für die Linzer!

 


 

HCB Südtirol Alperia vs. Vienna Capitals 1:2

 

Der HCB Südtirol erwischte wenige Tage nach dem Derby-Erfolg in Innsbruck keinen guten Start in die Partie und ging in Minute 12 mit 0:1 in Rückstand. Benjamin Nissner war es, der in Überzahl für die Gäste aus Wien einnetzte. Der Meister kam danach besser in die Partie und erspielte sich vermehrt Tirszenen. Doch auch die Südtiroler benötigten im ersten Abschnitt einer Überzahlsituation, um einen Treffer zu erzielen. Andrew Crescenzi netzte wenige Augenblicke vor der Pause zum 1:1 Ausgleich ein.

 

Nach einem torlosen Mitteldrittel dauerte es bis in den letzten Sektor, ehe Riley Holzapfel die Caps erneut in Führung schoss und zum 2:1 für den Gast anschrieb (50.). Die Wiener hatten danach das 3:1 auf der Kelle, Kurt Davies scheiterte aber an Leland Irving im Tor der Füchse. Der Treffer zum 2:1 reichte dem Meister von 2017 am Ende in Bozen zum Sieg. Die Vienna Capitals stehen damit weiterhin deutlich an der Tabellenspitze der EBEL.

 



 

EC Panaceo VSV vs. Red Bull Salzburg 0:4

 

Nach dem grandiosen 9:0 Erfolg am vergangenen Sonntag gegen Alba Volan wollten die Roten Bullen am Freitag beim EC VSV unbedingt nachlegen und dominierten von Beginn an die Partie. Der Villacher SV fand nur schwer in die Partie und konnte sich nach 20 gespielten Minuten bei Torhüter Dan Bakala bedanken, der kurz vor dem ersten Pausentee einen klasse Save gegen salzburgs Florian Baltram auspackte. Die Gasgteber hatten nur zu Beginn eine zwingende Chance durch Alderson Lanzinier, dieser scheiterte aber am Ex-Adler Lukas Herzog im Tor der Bullen.

 

Im Mitteldrittel belohnte sich die Truppe von Greg Poss für ihr dominantes Spiel. Erst unterstrich Verteidiger Dominique Heinrich seine aktuell starke Form und brachte die Bullen mit 1:0 in Front (24.), dann legte Ex-Villacher John Hughes in Überzahl nach und netzte zum 2:0 ein (30.). Kurz vor der zweiten Pause war es der gebürtige Villacher Thomas Raffl, der den Sack zumachte und das 3:0 nachlegte (39.). Auch dieser Treffer der Red Bulls fiel in Überzahl. Villach brachte im zweiten Drittel kaum zählbare Aktionen auf das Eis und musste sich beim Thema Disziplin an die eigene Nase packen.

 

Salzburg setzte auch im letzten Abschnitt nach und war gierig auf weitere Treffer. Alexander Rauchenwald markierte 10 Minuten vor dem Ende den vierten Gästetreffer und erhöhte auf 4:0 (50.). Den gastgebenden Villachern fehlte es an diesem Abend an der Disziplin und am fehlenden Game-Plan. Über weite Strecken der Partie sah man beim Team von Headcoach Gerhard Unterluggauer keinerlei taktische Züge, was ein Gegner wie der EC Red Bull Salzburg eiskalt auszunutzen verstand. Die Bullen taten am Ende nichts mehr, da man auch nichts mehr von ihnen forderte. Das 4:0 ging auch in dieser Höhe in Ordnung.

 

Für den EC VSV geht es am Sonntag ins Kärntner Derby. Gegen den Klagenfurter AC, welcher heute pausierte, muss sich im Spiel der Blauen einiges ändern, möchte man im ewigen Duell punkten.

 

 

Aus Villach: Mathias Funk

 


 

Graz 99ers vs. Dornbirn Bulldogs 5:3

 

In einem spannenden und durchaus hart geführten Freitag-Abend-Krimi besiegten die Graz 99ers die Bulldogs Dornbirn nach einem 0:3 Rückstand noch mit 5:3!

 

Die 99ers starteten quasi mit einem Powerplay, denn nach 40 Sekunden gab es die erste Strafe gegen die Bulldogs aus Dornbirn. Diese kamen seinerseits in der 5. Minute zum ersten Überzahlspiel wegen unkorrektem Spielerwechsel der Grazer, doch auch hier blieb der Treffer aus. Sekunden später jedoch zappelte die Scheibe im Netz und Dornbirn führte 1:0 durch Parks. Die Drangperiode wurde durch einen Strafpfiff des Referees gegen Oberkofler unterbrochen. Stockschlag war das Vergehen und eine Dornbirner Überzahl das Ergebnis. Nach einem Fehlpass der 99ers brachte Dupont die Gäste mit 2:0 in Front.

 

Die 99ers kamen mit viel Schwung aus der Kabine und drängten auf den Anschlusstreffer. Doch während die Grazer immer wieder scheiterten erhöhte Gauthier auf 3:0 für die Bulldogs. Graz lebte aber weiter und in der 30. Spielminute verkürzten die 99ers durch Jacobson. Nach einem kurzen Meinungsaustausch gab es einen Doppelausschluss und somit viel Platz auf dem Eis. Und die Strafbank füllte sich weiter. Ein weiterer Doppelausschluss und danach noch einer gegen Graz erhitzten die Gemüter. Einen gravierenden Schnitzer des Dornbirner Goalies nutzen die 99ers zum Anschlusstreffer zum 2:3 durch Yellow Horn. Und die Straforgie ging weiter, der nächste Doppelausschluss traf Macierzynski bzw Ograjensek. Kurz darauf Connelly und dadurch Powerplay für Graz. Dabei besorgte Kapitän Setzinger den Ausgleich zum 3:3 nach wenigen Augenblicken.

 

Wieder kamen die 99ers mit viel Dampf aus der Kabine und in dieser Druckphase traf Garbowsky zur erstmaligen Führung für die Grazer zum 4:3. Danach ging es hin und her mit leichten Vorteilen für die 99ers, die Ihrerseits die Führung in der 55. Spielminute auf 5:3 ausbauten. Colton Yellow Horn traf zum zweiten Mal an diesem Abend und fixierte somit den Dreier in eigener Halle. Die nur 1919 Besucher sahen einen verdienten Sieg nach einer sehenswerten Aufholjagd.

 

 

Aus Graz: Gert Rauch

 

 

 

 

 

 


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