EBEL Kompakt - Salzburg gewinnt Neuauflage! Villach verschenkt Punkte gegen Linz! - Die Sonntags-Runde in der Zusammenfassung.

 

(EBEL/Kompakt) PM: Die Neuauflage des letztjährigen EBEL Finals ging am Sonntag an die Red Bulls, während die Capitals auch in Ungarn Leergeld bezahlten. Dornbirn hatte u.A die 99ers zu Gast und der KAC das Schlusslicht aus Znojmo. Am Ende steht auch weiterhin der EC VSV nach der Heimpleite gegen Linz. Innsbruck hingegen sicherte sich Punkte in Zagreb.

 

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(Foto: Bernd Stefan)

 


 

HCB Südtirol Alperia vs. EC Red Bull Salzburg 4:8

 

Der EC Red Bull Salzburg hat HCB Südtirol Alperia als Tabellendritten abgelöst. Die Salzburger gewannen bei den Italienern, die ein zwischenzeitliches 0:2 ausglichen, schlussendlich mit 8:4 und blieben auch im vierten aufeinanderfolgenden Spiel siegreich.

 

Coach Suikkanen nahm eine kleine Veränderung in der Linienzusammenstellung vor: Petan und Blunden wechselten die Linien, ansonsten blieb alles beim Alten, daher saßen auch heute Brighenti und Carozza als überzählige Spieler auf der Tribüne, noch nicht einsatzbereit der neue Verteidiger Rowley.

 

Entgegen dem Spielverlauf, wo die „Füchse“ weitgehend das Spiel bestimmten, führten nach dem ersten Abschnitt die Gäste mit zwei Powerplay-Toren. Das erste erzielte nach 13 Minuten Stajnoch mit einem Slapshot von der blauen Linie, wobei zwei Salzburg-Spieler Irving geschickt die Sicht nahmen. Das zweite entsprang aus einer schnellen Kombination, die Gazley abschloss. Bozen vergab in diesem Abschnitt gleich fünf hochkarätige Chancen.

 

Der Meister startete dann voll entschlossen in das Mitteldrittel. Nachdem er zunächst noch einige Chancen ausließ, netzt Frigo den Rebound nach einem Insam-Schuss zum ersten Bozner Tor ein. Der HCB Südtirol Alperia drückte vehement auf den Ausgleich und wurde auch belohnt: Campbell übernahm einen weiteren Rebound nach Petan-Schuss und es stand 2:2. Die Freude dauerte aber nur drei Minuten, dann unterlief Bozen-Schlussmann Irving ein grober Fehler: bei einem Schuss von Hochkofler entglitt ihm die Scheibe aus der Fanghand und Hochkofler staubte im zweiten Versuch ab.

 

Schiechl stellte zu Beginn des Schlussdrittels den Zwei-Tore-Vorsprung für die Mozartstädter wieder her. Bozen versuchte nun alle Kräfte zu mobilisieren, blieb aber erfolglos. Nach zehn Minuten brachten die Italiener die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone und Harris netzte alleinstehend vor Irving ein. Nun schien Bozen geschlagen und noch in derselben Minute erhöhte Gazley auf 6:2. Das Spiel war längst entschieden, als Miceli und Catenacci (nach Videobeweis) noch Ergebniskosmetik betrieben, dazwischen scorten für die Gäste noch Heinrich und Rauchenwald. 

 


 

KHL Medvescak vs. HC Innsbruck 2:3

 

HC TWK Innsbruck „Die Haie“ hat KHL Medvescak Zagreb sein Debüt im Dom Sportava vermasselt. Die Tiroler siegten in Kroatien dank drei Powerplay-Tore mit 3:2 und behielten damit ihren 7. Tabellenplatz. Zagreb, das die erste Saisonbegegnung in Innsbruck gewonnen hatte, bleibt Zehnter.

 

KHL Medvescak Zagreb ist erstmals in der laufenden Meisterschaft im Dom Sportava zu bewundern gewesen. Die Gäste aus Österreich hatten den deutlich besseren Start: In Minute sechs drehte Mario Lamoureux jubelnd ab und besorgte im ersten Powerplay prompt das 1:0. Und die Tiroler blieben am Drücker, aber eine erste Unachtsamkeit auf Seiten der Innsbrucker nutzten die Hausherren dann ebenfalls für den ersten Treffer. Sylvestre war aus dem Slot zur Stelle und verwertete den Rebound zum 1:1 (11.).

 

Die Kroaten gingen dann im zweiten Abschnitt mit 2:1 in Führung, als Zanoski den Puck unhaltbar für Rene Swette abfälschte. Doch die Gäste bekamen das Spielgeschehen zunehmend unter Kontrolle. In der 32. Minute nutzten die Innsbrucker erneut ein Powerplay zu einem Tor: Alex Lavoie glich nach traumhafter Vorlage von John Lammers aus. Zagreb konnte dem Druck der Haie dann etwas entgegenwirken, fanden aber zum Ende des Mitteldrittels keine nennenswerten Chancen mehr vor.

 

Das Schlussdrittel startete dann mit Verspätung da es Probleme mit der Sicht (Nebel) gab. Das ließ die Innsbrucker kalt und Kapitän Tyler Spurgeon besorgte – abermals in Überzahl – die Führung für die Haie (43.). Die Tiroler blieben weiter am Drücker, ließen Zagreb kaum Gestaltungsmöglichkeiten. Es dauerte bis zur Schlussminute ehe die Hausherren noch einmal richtig gefährlich wurden, doch eine vermeintlicher Treffer wurde nach einer Torhüterbehinderung nicht gegeben, womit es beim 3:2 aus Sicht von Innsbruck blieb. 

 


 

Dornbirn Bulldogs vs. Graz 99ers 2:1

 

Die Dornbirn Bulldogs haben in der 14. Runde der Erste Bank Eishockey Liga ihrer Negativserie ein Ende gesetzt. Die Vorarlberger brachte im Heimspiel gegen Moser Medical Graz 99ers eine frühe 2:0-Führung über die Zeit und gewannen schlussendlich mit 2:1. Es war Dornbirns erster Sieg nach zuletzt neun Niederlagen am Stück, womit auch die längste Durststrecke der Vereinsgeschichte beendet wurde. Die Steirer mussten sich nach fünf Siegen wieder einmal geschlagen geben.

 

Die Dornbirn Bulldogs starteten vor heimischer Kulisse gegen die Moser Medical Graz99ers perfekt in die Partie. Brock Trotter (1.) luchste Graz-Defender Robin Weihager die Scheibe im Angriffsdrittel ab und blieb vor Keeper Linus Lundin eiskalt. Bereits nach 55 Spielsekunden erzielte der Kanadier die frühe 1:0-Führung. Kevin Macierzynski (4.) drückte wenig später die Scheibe, nach einem weiteren Turnover der Gäste, zum 2:0 über die Linie. Den vermeintlichen Anschlusstreffer erzielten die 99ers in der sechszehnten Spielminute, das Schiedsrichtergespann entschied jedoch sofort auf No-Goal. Zintis Nauris Zusevics warf die Scheibe nämlich mit der Hand in die Maschen. Mit dem Spielstand von 2:0 wurde somit ein erstes Mal die Seiten gewechselt.

 

Im Mitteldrittel spielten sowohl die Gäste als auch die Hausherren munter nach vorne, der Dornbirner Juuso Pulli ließ dabei die beste Chance liegen. Er scheiterte mit seinem Schuss aus der Drehung an der linken Stange. Kurz vor Drittelende fasste Zusevics die erste Strafe des Abends aus, doch die Grazer spielten fälschlicherweise mit fünf Feldspielern weiter. Wieder bekamen sie eine Strafe aufgebrummt. So starteten die Bulldogs mit zwei Feldspielern mehr ins dritte Drittel, konnten jedoch diesen Vorteil nicht in ein Tor ummünzen.

 

Ganz im Gegenteil, nachdem die Grazer diese heikle Phase überstanden hatten, netzten sie ein. Oliver Setzinger (44.) hämmerte die Scheibe vorbei an Rasmus Rinne ins Gehäuse. Zu mehr sollte es für die Murstädter, die in der Schlussphase Tormann Linus Lundin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, nicht reichen. Die Vorarlberger brachten den hauchdünnen 2:1-Vorsprung über die Zeit.

 



 

EC Panaceo VSV vs. Black Wings Linz 4:5

 

Die Liwest Black Wings Linz bewiesen beim 5:4-Auswärtssieg gegen den EC Panaceo VSV erneut Moral und drehten wie am Freitag gegen Medevescak Zagreb einen 0:3-Rückstand. Michael Davies erzielte einen Hattrick.

 

Der VSV begann nach vier Niederlagen in Folge überfallsartig und stellte mit dem ersten Torschuss auf 1:0. Jamie Fraser bezwang Michael Ouzas nach bereits zwei Minuten. Die Adler legten sofort nach und erhöhten durch Philipp Wohlfahrt nur Sekunden später. Das anschließende Timeout, genommen durch den Linzer Coach Troy Ward, änderte nichts am Spielgeschehen. Nico Brunner erzielte nach einem Bullygewinn den nächsten Villacher Treffer. Damit endete auch der Arbeitstag von Ouzas. Ihn ersetzte der letztjährige Goalie der Adler, David Kickert. Die Gastgeber drückten weiter und hatten bei einem Stangenschuss die Vorentscheidung am Schläger. Von den Linzern war im ersten Drittel bis auf Chancen von Andreas Kristler und Daniel Woger kaum etwas zu sehen.
 
Im Mitteldrittel gelang den Linzern bereits nach 90 Sekunden der erste Treffer. Kristler brachte die Black Wings zurück ins Spiel. Als Neuzugang Michael Davies auf 2:3 verkürzte, waren die Linzer endgültig in der Partie angekommen. Trotz der beiden Gegentore spielte der VSV weiter nach vorne, ließ jedoch die besten Möglichkeiten aus. Felix Maxa und Benjamin Lanzinger scheiterten alleinstehend vor Kickert. Die Stahlstädter ihrerseits nutzten einen herrlich gespielten Konter zum Ausgleich. Dan DaSilva bediente Davies ideal, der nur mehr ins leere Tor einschieben musste.
 
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts gingen die Linzer in Führung. Wieder legte DaSilva auf, Davies, mit dem Hattrick, sorgte für die erstmalige Führung der Gäste. Die Villacher waren nun merklich angeschlagen, konnten nicht mehr zusetzen und kassierten durch Rick Schofield den Treffer zum 5:3 ins leere Tor. Jerry Pollastrone konnte eine Minute vor Schluss noch einmal verkürzen, doch es reichte nicht mehr. Die Linzer drehten erneut einen klaren Rückstand, für die Adler setzte es die fünfte Niederlage in Folge.

 


 

Fehervar AV 19 vs. spusu Vienna Capitals 4:3

 

Fehervar AV19 fügte den spusu Vienna Capitals die zweite Niederlage in Folge zu. Nach Rückstand erzielten die Gastgeber vier Tore in Folge und feierten schlussendlich einen knappen 4:3-Sieg. Zuvor mussten sich die Ungarn gleich acht Mal en suite auf eigenem Eis gegen Wien geschlagen geben.

 

Während die Capitals am Freitag in Klagenfurt ihre erste Saisonniederlage einstecken mussten, ging Fehervar zuletzt gleich fünf Mal als Verlierer vom Eis. Coach Hannu Järvenpää musste verletzungsbedingt auf Csanad Erdely verzichten, Ryan Glenn und Istvan Sofron bekamen eine Zwangspause verordnet. Die Hausherren erwischten einen guten Start in die Partie. Nachdem Sarauer und Phillips verzogen, scheiterte Kuralt an Wien-Goalie Lamoureux. Dann verlagerte sich das Spielgeschehen in das Drittel der Hausherren, Carruth war gegen Peter zur Stelle und dann traf Arniel nur Metall. In einer bis dahin ausgeglichenen Partie gingen die Wiener in der 17. Minute in Führung, als Chris DeSousa einen Schneider-Pass verwertete. Fehervar gelang jedoch noch vor der Pausensirene der Ausgleich. Rafael Rotter saß gerade die erste Strafe des Spiels ab und der junge ungarische Verteidiger Daniel Szabo traf in einem Konter zum 1:1.

 

Die Hausherren nahmen das Momentum in den zweiten Abschnitt und kamen durch Hari gleich zur ersten Chance, Lamoureux war zur Stelle. In dieser Tonart ging es aber weiter und ein Doppelschlag von Andrew Sarauer und Aron Reisz binnen 50 Sekunden sorgte für die 3:1-Heim-Führung. Die Capitals fanden auch in ihrem ersten Powerplay nicht richtig in die Spur, bei vier gegen vier am Eis jubelten dann wieder die Ungarn, als Eric Meland einen weiteren Konter erfolgreich abschloss. Nach diesem Gegentor war der Arbeitstag für Lamoureux nach nicht einmal 33 Minuten beendet, an seiner Stelle kam Matthias Tschrepitsch. Mit einem komfortablen 4:1 gingen die Hausherren dann auch in die zweite Pause.

 

Der neue Caps-Schlussmann zeichnete sich früh im Schlussabschnitt aus, als Hari und Meland in Überzahl zu Chancen kamen. Bei gleicher Spielstärke übernahmen dann aber wieder die Wiener das Kommando. Fehervar verteidigte lange sehr gut, bis Harty eine Strafe zog. In dieser Überzahl wurde ein Rotter-Pass von einem Fehervar-Schlittschuh ins eigene Netz abgelenkt. Nun kamen die Gäste zu Chancen im Minutentakt, in Folge dessen verkürzte Riley Holzapfel in der 55. Minute auf 4:3. Wien probierte alles, nahm ein Timeout und brachte einen sechsten Feldspieler. Doch Carruth hielt den knappen Heimsieg mit einigen tollen Paraden fest. Damit beendeten die Ungarn sowohl ihre Niederlagenserie als auch den Heimfluch gegen Wien.

 


 

Klagenfurter AC vs. HC Orli Znojmo 2:1

 

Der EC-KAC drehte gegen den HC Orli Znojmo einen schnellen Rückstand noch im ersten Drittel und setzte sich schlussendlich vor heimischer Kulisse knapp mit 2:1 durch. Mit dem dritten Sieg in Folge gelang den Klagenfurtern auch die Revanche für die Niederlage im ersten Saisonduell.

 

Der KAC kam aktiv aus der Kabine und hatte durch Nick Petersen und Johannes Bischofberger die ersten Abschlüsse, bei Znojmo-Goalie Teemu Lassila war jedoch Endstation. In der vierten Minute gelang den Gästen wie aus dem Nichts der Führungstreffer: Nach einem Zweikampf an der Bande gelangte die Scheibe zu Petr Mrazek, der Haugen auf der Stockhand-Seite bezwang. Die Hausherren zeigten sich nicht geschockt und machten vor allem im ersten Powerplay viel Druck. Mit Ablauf der Strafzeit glich Adam Comrie (9.) aus spitzem Winkel aus. Die Rotjacken blieben tonangebend und drehten die Partie in der 18. Minute. Petersen bediente den freistehenden Stefan Geier, der via Backhand zum 2:1 einnetzte.
 
Die Tschechen nahmen knapp anderthalb Minuten numerische Überlegenheit in den Mittelabschnitt, KAC-Goalie war bei der besten Chance, einem Luciani-Schuss, aber zur Stelle. In weiterer Folge gab es Chancen auf beiden Seiten, mit einem leichten Plus für die Hausherren. Die beste Möglichkeit vergab Thomas Koch in der 37. Minute, sein Schuss ging knapp über die Querlatte. Damit blieb es nach zwei Dritteln bei der knappen Führung der Klagenfurter.
 
Nach Wiederbeginn kam Obersteiner zur ersten guten Möglichkeit, er scheiterte aber an Lassila, der eine sehr gute Leistung bot und sein Team weiter im Spiel hielt. Nur eine Minute später bekam der Finne wieder Arbeit. Im Powerplay für Znojmo parierte sein Gegenüber Haugen zunächst gegen Parkkonen, im Konter behielt Lassila gegen Liivik die Oberhand. Die Klagenfurter machten weiter Druck, verpassten aber die Vorentscheidung. Knapp zwei Minuten vor Schluss bekamen die Gäste noch einmal eine Überzahl, die Hausherren brachten den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit und besiegten Znojmo mit 2:1.

 

 

 

 


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