EBEL am Samstag - Innsbruck und Salzburg feiern Siege.

 

(EBEL/Kompakt) S.W. Die Innsbrucker Haie füttern ihr Punktekonto mit weiteren wichtigen drei Punkten. Ein 4:1 gegen Fehervar AV19 leuchtete von der Anzeigetafel nach der Schlusssirene. Am Sonntag treffen die Haie Auswärts auf den Vorletzten VSV, während Salzburg in der CHL unter der Woche in Frankreich antritt.

 

FAV

(Foto: B.Stefan)

 


 

HC Innsbruck vs. Fehervar AV19 5:1

 

Der übliche Start der Haie folgte auch gegen die Ungarn, angriffslustig und aggressiv. In der fünften Minute folge auch die Belohnung der harten Arbeit, Andrew Yogan netzte zum 1:0 ein. Fehervar ließ sich aber vom Rückstand nicht beirren und startete immer wieder gefährliche Konter. Der Haie Tormann Rene Swette gab mit seiner Ruhe den nötigen Rückhalt. Nach einer Traumkombination von Ondrej Sedivy und Mike Boivin beförderte John Lammers die Scheibe hinter die Linie. Auch das restliche Drittel zeigten die Haie noch ihren Torhunger, Mac Carruth stand beinahe unter Dauerbeschuss. Bei einem „vier gegen vier“ zeigten auch Andrew Clark einen Traumpass und Ondrej Sedivy ergriff die Chance zum 3:0. Es blieben im ersten Drittel jedoch „nur“ die zwei Tore.


Hai Philipp Lindner startete gleich mit einem auffälligen Stockschlag ins zweite Drittel, dafür ging es zwei Minuten auf die Strafbank. Nach Ablauf der Lindner-Strafe suchte Florian Pedevilla die Strafbank auf. Diese vier Minuten Unterzahl zeigten keine großen Chancen für die Ungarn, das Spiel wirkte ausgeglichen. Nicht einmal sechs Minuten im zweiten Drittel gespielt und wieder folgte eine Strafe gegen die Haie. Aber auch dieses Powerplay konnten die Ungarn nicht für einen Treffer nützen. Daniel Szabo tauchte auch alleine vor dem Tor von Rene Swette auf, dieser ließ aber auch diesen verzweifeln. Fehervar blieb aber weiterhin hartnäckig so gelang auch Andrew Sarauer der erste Treffer für Ungarn. Im restlichen Verlauf des zweiten Drittels zeigten sich die Ungarn immer torgefährlicher, so entschieden sie auch das zweite Drittel mit 0:1 für sich, mit einem 3:1 ging es in die Kabinen.


Im letzten Drittel schenkten sich schon zu Beginn beide Mannschaften nichts. John Lammers setzte jedoch Ondrej Sedivy mit einem Pass in Szene. Dieser lief alleine auf das ungarische Tor und brachte die vier auf die Anzeigetafel für die Haie. Auch Philipp Lindner klopfte mit einem Stangenschuss am Ungarnkasten an. Aber auch Fehervar kämpfte noch um das Spiel zu drehen, sie schlossen die Innsbrucker immer wieder einige Minuten im eigenen Drittel ein. Ein starker Rene Swette setzte sich gut in Szene. Die Haie zeigten noch immer ihre Torlaune, so konnte sich auch der Kapitän Tyler Spurgeon nach einer Passkombination mit dem zweifachen Torschützen Ondrej Sedivy und Andrew Clark in die Torliste eintragen. Auch eine weitere vierminütige Powerplaychance brachte keinen Treffer für die Ungarn, so sicherten sich die Innsbrucker Haie mit einem 5:1 Sieg weitere wichtige Punkte.

 

 

Aus Innsbruck: Sabrina Weber

 



 

KHL Medvescak vs. Red Bull Salzburg 2:5

 

Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen KHL Medveščak Zagreb mit 5:2, musste dabei aber anfangs einen 0:2-Rückstand hinnehmen. Doch noch im ersten Abschnitt drehten die Salzburger die Partie zu ihren Gunsten und konnten den Sieg dann noch weiter ausbauen. Am Dienstag wartet nun das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions Hockey League gegen die Rouen Dragons.

 

Ohne die rekonvaleszenten Thomas Raffl, Brent Regner, Dario Winkler, Alexander Cijan und Florian Baltram, der nach dem gestrigen Spiel in Klagenfurt mit einer Gehirnerschütterung ausfiel, übernahmen anfangs die Kroaten das Kommando und spielten zügig Richtung Salzburger Tor. Gerade, als sich die Red Bulls gefangen hatten und ihrerseits Initiative zeigten, nutzte Zagreb in der 13. Minute ein 5:3-Powerplay zum ersten Treffer, nachdem Salzburgs Goalie Lukas Herzog schon einige Möglichkeiten entschärft hatte, und legte keine halbe Minute später bei gleicher Mannschaftsstärke nochmal nach. Doch die Red Bulls konterten und drehten die Partie tatsächlich noch vor der Pause zu ihren Gunsten. Chris VandeVelde traf in der 17. Minute bei angezeigter Strafe, fixierte eine knappe Minute später im Powerplay seinen Doppelpack und Dominique Heinrich traf 50 Sekunden vor Ablauf des ersten Drittels in der mittlerweile aufgeheizten Atmosphäre von der blauen Linie bei 5:3-Powerplay zum 3:2-Pausenstand.

 

Im zweiten Abschnitt drückten zu Beginn wieder die Kroaten. Lukas Herzog blieb Sieger gegen Mike Aviani, der aus vollem Lauf gut abschließen konnte, und wenig später gegen Jordan Thomas, der direkt vor dem Salzburger Goalie an die Scheibe kam. Dann attackierten auch die Red Bulls wieder und das Spiel wurde zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 39. Minute schlug dann die Stunde des Nico Feldner, als er aus dem halbhohen Slot die Chance nutzte und eiskalt gegen Zagrebs Goalie Vilim Rosandic die 4:2-Pausenführung der Red Bulls fixierte. Es war bereits der zweite Treffer des 20-jährigen Salzburger Akademiespielers in seinem erst vierten EBEL-Spiel.

 

Im Schlussdrittel war die Partie weiter umkämpft, wenn gleich die Red Bulls defensiv jetzt deutlich kompakter standen und kaum noch Chancen zuließen. Mario Huber hatte in der 53. Minute die Chance bei einem Breakaway, doch der fünfte Salzburger Treffer blieb Ryan Duncan in der 55. Minute vorbehalten, der damit auch den 5:2-Endstand fixierte und seinen zehnten EBEL-Treffer der laufenden Saison anschrieb. In der Tabelle nehmen die Red Bulls damit vorübergehend wieder den dritten Platz ein, weitere Begegnungen folgen aber morgen noch. Und ab jetzt gilt die volle Konzentration der kommenden Aufgabe in der Champions Hockey League, in der die Salzburger am Dienstag das Achtelfinal-Hinspiel bei den Rouen Dragons bestreiten. Die Red Bulls fliegen am Montag nach Frankreich.

 

 

 

 

 

 

 


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