EBEL - Gruseliger Abend für die spusu Vienna Capitals.

 

(EBEL/spusu Vienna Capitals) PM: Der HC Orli Znojmo stellte seinen höchsten Auswärtssieg in der Geschichte ein und verwies die spusu Vienna Capitals mit einem 9:3 auf den dritten Platz. Für die Wiener war es bereits die fünfte punktelose Niederlage in Serie. Eine derartige Negativserie hatten die Wiener zuletzt vor knapp vier Jahren.

 

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(Foto: M.Bednar)

 


 

Nach zuletzt vier Pleiten in Folge war den Caps die Verunsicherung zuhause anzumerken. Dennoch übernahm die Truppe von Dave Cameron gleich das Kommando, ohne aber zwingend zu werden. Znojmo konnte die Anfangsminuten also unbeschadet überstehen und in der Folge selbst Nadelstiche setzen. Und dabei zeichnete man sich durch gnadenlose Effizienz aus, schlug gleich doppelt zu. Zuerst stocherte Cameron Braes die Scheibe über die Linie (9.), dann vernaschte Assistgeber Anthony Luciani im Konter Caps-Keeper JP Lamoureux (11.). Wien brauchte etwas, um sich von dem Schock zu erholen, konnte aber noch vor der Pause verkürzen. Nikolaus Hartl stand nach einem Kracher von Ali Wukowitz goldrichtig und beförderte das Spielgerät zum Anschlusstreffer in die Maschen (15.).
 
Im Mitteldrittel schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Hausherren den Ausgleich erzielen würden. Doch es sollte anders kommen. Auch durch Überzahlspiele begünstigt übte Wien zunächst anständig Druck auf Znojmo-Schlussmann Teemu Lassila aus, der seine Sache aber hervorragend machte. Vom Rückhalt beflügelt folgte ein tschechischer Tripleschlag binnen drei Minuten. Zunächst war es Jan Lattner, der sich zur Spielmitte ein Herz fasste, den Turbo zündete und mit einem satten Hammer auf 3:1 für die Gäste stellte. Den vierten Treffer besorgte Adam Sedlak per Weitschuss (32./pp1). Maximilian Tschrepitsch ersetzte Lamoureux im Tor der Wiener. Eine Minute später war auch der von seiner Abwehr im Stich gelassene Youngster durch Erik Nemec geschlagen. Als nun auch noch Niki Hartl (Handgelenk) und Chris DeSousa (Unterkörper) verletzt ausgefallen waren, machte Allan McPherson das halbe Dutzend voll (35.), Tomas Guman setzte das Schützenfest fort (37.). Ergebniskosmetik betrieb Emilio Romig, der im Konter 57 Sekunden vor der Pause ins kurze Eck traf.

 

 

 



 

Das Scheibenschießen ging im Schlussdrittel weiter. So bejubelte Luciani in Minute 42 gegen die aufgelöste Caps-Hintermannschaft den Hattrick. Auch Wien kam noch zu einem Tor, das lediglich statistischen Wert hatte. Rafael Rotter nützte in Überzahl eine Kombination seiner Sturmpartner Taylor Vause und Riley Holzapfel (48.). Den 3:9-Endstand fixierte Marek Kalus 124 Sekunden vor dem Ende. Damit verloren die Wiener die Tabellenührung, Graz und Bozen zogen an den Caps vorbei.

 

 

 

 

 

 


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