Helmut de Raaf: " Mich überraschen die Leistungen nicht!"

 

(Akademie/EC Red Bull Salzburg) PM: Etliche Red Bull Akademie Spieler mit Premieren in höchster Liga

 

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Den Oktober werde ich nie vergessen”, sagte der 18-jährige Justin Schütz unlängst nachdem er kurz davor zu seinem Debüt in der Deutschen Eishockey Liga kam. Aktuell hat den gebürtigen Kasseler, der seit seinem 14. Lebensjahr in der Red Bull Akademie spielt, eine Knieverletzung zurückgeworfen. In drei Spielen in Deutschlands höchster Spielklasse gelang ihm bereits ein Assist. Justin ist jedoch nicht der einzige Akademiespieler, der eine Premiere feiern konnte. Insgesamt hatte es der Oktober 2018 in dieser Hinsicht nämlich ganz schön in sich – gleich sieben Spieler aus der Red Bull Akademie kamen jeweils bei den Profiteams in Salzburg und München zum Einsatz. Die „jungen Wilden“ konnten dabei sogleich ihr Können unter Beweis stellen und hatten maßgeblichen Anteil an den letzten Erfolgen der Red Bulls.

 


 

7 Akademiespieler im Einsatz für Salzburg

 

In Salzburg steht mit Peter Hochkofler (24 Jahre) – hatte zwischenzeitlich das Amt des Assistent-Kapitäns inne – bereits ein Routinier (4. EBEL-Saison) im Kader, der als erster Akademiespieler den Sprung zum Stammspieler schaffte. Gefolgt von Florian Baltram (21) und Daniel Jakubitzka (22) und den beiden Stürmern Dario Winkler (21) und Christof Wappis (21), die diesen Sommer ihren ersten Profivertrag unterschrieben. Gegen Fehérvár AV19 durfte der gebürtige Kärntner Wappis seinen Premierentreffer feiern, der Tiroler Winkler legte gegen KHL Medveščak Zagreb gleich einen Doppelpack hin, bei dem er sein erstes EBEL-Tor bejubeln durfte. Neben diesen fünf Stammspielern im Kader von Greg Poss, kamen Red Bull Hockey Juniors Kapitän Samuel Witting (20) und Stürmer Nico Feldner (20) zu ihren Debüts in Österreichs höchster Spielklasse. Während Witting zuletzt durch eine Verletzung gestoppt wurde, zeigte Nico Feldner seine spielerischen Fähigkeiten. Beim EBEL-Debüt in Bozen gelang ihm ein Assist, beim zweiten Spiel gegen Villach erzielte er sein erstes Tor im Stile eines routinierten Torjägers, was er im Interview schmunzelnd selbst wie folgt kommentierte: „Nach einem guten Aufbau war ich im Slot frei, da haben mich die Villacher glaube ich vergessen. Ich bekam dann einen schönen Pass vom Gazley und hab dann mit der Backhand gescored.“

 

7 Akademiespieler im Einsatz für München

 

Das Pendant zu Peter Hochkofler in München ist der 22-jährige Stürmer Andreas Eder. In der Saison 2014/15 spielten die Beiden noch mit dem Farmteam der Red Bulls in Russlands Nachwuchsliga (MHL). Der ältere der beiden Eder-Brüder debütierte ein Jahr später für die Münchner, sein Bruder Tobias kam 2017/18 zu seinem ersten Einsatz in der DEL. Heuer durften die beiden bei einem 4:2-Sieg gegen Schwenningen jeweils den ersten Saisontreffer bejubeln. Für Tobias Eder (20) war es zugleich das Premierentor. Wie auch Tobias Eder spielte Emil Quaas zuvor zwei Saisonen für die Red Bull Hockey Juniors. Der Verteidiger erzielte gegen Augsburg sein erstes DEL-Tor und legte direkt einen Assist nach. Die beiden Stürmer Maximilian Daubner (21) und Jakob Mayenschein (21) scorten ebenfalls ihr erstes Tor in der DEL, gingen in der Saison 2016/17 noch gemeinsam im ersten Jahr der Alps Hockey League auf Punktejagd. So wie Justin Schütz (18) und Dennis Lobach (18) seit dieser Saison. Die beiden 18-Jährigen kamen unter der Führung von Head Coach Don Jackson nun zu ihrem DEL-Debüt und konnten jeweils mit einem Assist erste Punkte anschreiben.


Einen Mann, den es neben den Spielern besonders freut, ist Helmut de Raaf. Der seit April 2014 im Dienst befindliche Director of Development Academy blickt mit stolz auf die Leistungen der Akademiespieler. „Die Spitze des Eisbergs wird sichtbar“, fasst de Raaf die abgelaufenen Leistungen der jungen Spieler prägnant zusammen.

 



 

Aktuell spielen in Salzburg und München einige Spieler mit Akademieausbildung. Dabei sind sie nicht nur Mitläufer, sondern machen dabei auch wichtige Tore und Punkte. Wie beurteilst du die Leistungen der Jungs?

 

Helmut de Raaf: "Seit ich 2016 mein Amt übernommen habe, war und ist es unser Ziel 18-20-Jährige für die EBEL und DEL vorzubereiten und zwar nicht als Ergänzungsspieler sondern fest im Line-up. Mich überraschen die Leistungen nicht. Ich sehe die Jungs täglich und weiß was sie können."

 

 

Mit Justin Schütz und Dennis Lobach haben zwei 18-Jährige in der DEL debütiert, mit Samuel Witting und Nico Feldner zwei 20-Jähriger in der EBEL, letzterer sogar bereits ein Tor erzielt. Wo soll die Reise mit den jungen Spielern hingehen?

 

"Die Jungs zeigen in ihren Einsätzen, dass sie in den Ligen spielen können. Die Trainer registrieren das und schenken den Spielern vertrauen in Form von Einsatzzeiten. Dieser Schritt freut mich natürlich, da alle genannten Spieler mindestens in ihrer 3. Saison in der Akademie sind und wir sehen, dass wir mit unserem Ausbildungskonzept auf einem guten Weg sind. Momentan ersetzen sie Stammspieler und dies gleichwertig. Ziel ist es, sie zu einem festen Bestandteil der Pro- Teams zu machen."

 

 

Würdest du sagen, dass die Ausbildung in der Akademie langsam „Früchte trägt“? Was könnte der Auslöser dafür sein?

 

"In meinen zwölf Jahren in der Akademie in Mannheim habe ich über 60 Spieler am Weg in die DEL oder Nordamerika begleitet. Wenn es uns gelingt, alle unsere Ressourcen optimal zu nutzen, können wir besser sein. Die Trainer und die Spieler glauben an unser Programm und arbeiten akribisch an der Ausbildung. Die Spitze des Eisbergs wird sichtbar. Wenn ich die Leistung unserer AHL Mannschaft sehe, die mit einem Durchschnittsalter von 18,5 Jahren, eine beeindruckende Saison spielt, sehe ich, dass hinter Nico, Samuel, Justin und Dennis eine ganze Reihe an Spielern auf dem Sprung in den Profikader stehen und ihre Chance verdienen. Auch bei den jüngeren Jahrgängen haben wir viele talentierte Spieler, die Woche für Woche tolle Leistungen abrufen. In den nächsten Wochen und Monaten wird es spannend und es wird nicht mehr lange dauern, bis auch diese Spieler am Profikader anklopfen."

 

 

 


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