EBEL Kompakt - KAC schlägt Black Wings! Auch Wien, Graz und Bozen mit Erfolgen am Dienstag!

 

(EBEL/Kompakt) PM: Der EC KAC, die Vienna Capitals sowie die Graz 99ers und Meister Bozen sicherten sich nach der Länderspielpause Siege in der EBEL!

 

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(Foto: eishockeyonline.at)

 


 

Vienna Capitals vs. KHL Medvescak 2:1 n.V

 

spusu Vienna Capitals besiegten KHL Medvescak Zagreb am Dienstag zu Hause mit 2:1 nach Verlängerung und meldeten sich damit auf der Siegerstraße zurück.

 

Die erste hochkarätige Chance des Spiels haben die spusu Vienna Capitals: Benjamin Nissner bringt die Scheibe von rechts zentral vor das Tor. Peter Schneider prüft zum ersten Mal Zagreb-Goalie Ivan Lisutin (2. Min.). Kelsey Tessier ist der Nächste, der für Betrieb vor dem Tor der Gäste sorgt. Im Getümmel schiebt der Caps-Stürmer den Puck knapp an der rechten Stange vorbei (4. Min.). Das Team von Head-Coach Dave Cameron übernimmt das Kommando. Taylor Vause nach einem Sololauf (5..) und erneut Schneider im Break-Away (6. Min.) schnuppern an der Führung. Die Bären aus Zagreb schaffen es selten vor das Tor der Wiener. Sobald sie durchkommen, brennt es lichterloh. In Minute 9 rettet Lamoureux aus kurzer Distanz vor dem Rückstand (9. Min.). Doch die Cameron-Cracks bleiben weiter am Drücker. Einen Schuss von Ali Wukovits fischt Lisutin aus der Ecke (10. Min.), im Powerplay setzt Chris DeSousa das Spielgerät neben die linke Stange (13. Min.). In der Schlussphase des ersten Drittels muss Lamoureux zwei Mal seine Qualitäten zeigen, es geht torlos in die Kabinen.


Das zweite Drittel beginnt gleich mit Top-Chancen im Sekundentakt. Lamoureux rettet in höchster Not (23. Min.), im Gegenzug kann DeSousa Bären-Schlussmann Lisutin nach einem Break-Away im Eins-gegen-Eins nicht überwinden (23. Min.). In Minute 29 hat Riley Holzapfel die Führung auf dem Schläger. Der Caps-Forward wird, nach einer schönen Kombination mit Alex Wall, am langen Eck bedient, bringt die Scheibe jedoch nicht an Lisutin vorbei (29. Min.). Sechs Minuten später kann der #EBELMVP der Saison 2016/2017 die nächste gute Chance im Slot nicht nutzen (35. Min.). Die Möglichkeiten sind da, nur die spusu Vienna Capitals versenken den Puck nicht. Die Beste vor dem Ende der zweiten zwanzig Minuten vergibt Andreas Nödl. Der Captain der Wiener kann in aussichtsreicher Position einen Pass von Jamie Arniel nicht bändigen (37. Min.).


Die 3.400 Caps-Fans in der Erste Bank Arena müssen zum Start der Schlussabschnitts gleich mal richtig durchatmen. Bei einer Aktion von KHL Medvescak Zagreb springt der Puck von der Stange zurück (42. Min.). Die Gäste bekommen ein wenig Oberwasser und folglich öfters vor das Tor von Lamoureux. Immer wieder müssen die Caps vor dem eigenen Gehäuse, vor allem JPL, Schwerstarbeit verrichten. In der Offensive wollen die Wiener weiterhin unbedingt die Führung. Vause scheitert zwei Mal, kurz darauf ist er mit seiner Vorarbeit am 1:0 entscheidend beteiligt. Der wieselflinke Stürmer setzt sich hinter der dem Tor an der Bande vehement gegen zwei Bären durch. Seinen Pass in den Slot verwertet Arniel (50. Min.). Die Führung hält jedoch nur 122 Sekunden. Jordan Samuels-Thomas wird an der eigenen blauen Linie sträflich alleingelassen, ist im Break-Away auf und davon und stellt im Eins-gegen-Eins mit Lamoureux auf 1:1 (52. Min.). Wien will sofort die Führung zurück. Im Powerplay lenkt Lisutin einen Schuss von Arniel über die Latte (58. Min.). Die Entscheidung fällt in der Overtime zu Gunsten der spusu Vienna Capitals. Schneider fixiert mit seinem sechsten Saisontreffer den 2:1-Sieg (63. Min.). Das Team von Head-Coach Dave Cameron beendet somit seine fünf Spiele dauernde Negativ-Serie.

 


 

Fehervar AV19 vs. Graz 99ers 6:7 n.V

 

Die Moser Medical Graz99ers verteidigten mit einem 7:6-Overtime-Erfolg in Szekesfehervar die Tabellenführung in der Erste Bank Eishockey Liga. Die Steirer führten bereits 6:3, mussten aber noch in die Verlängerung. Es war zudem das trefferreichste Duell dieser beiden Teams.

Die Moser Medical Graz99ers verzeichneten einen perfekten Start in das Spiel in Ungarn. Fehervar AV19 brachte die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und Hamilton traf mit einem wuchtigen Schuss. Die Ungarn antworteten mit großem Druck auf das Gehäuse von Robin Rahm, der Schlussmann war aber einmal mehr stark, hielt die Versuche der Teufel von der blauen Linie. In Minute 8 folgte die erste Strafe in diesem Spiel gegen die 99ers, King musste in der Kühlbox Platz nehmen. Und hier fiel der Ausgleich für die Hausherren. Zwei Mal konnten sich die Grazer nicht befreien, den ersten Schuss musste Rahm abprallen lassen und Koger (10.PP) verwertete aus kurzer Distanz den Rebound. Die 99ers waren in der 15. Minute im Powerplay und zeigten tolle Spielzügen, doch dieses Mal konnte Carruth abwehren. Dafür nützten die 99ers einen weiteren Konter zur erneuten Führung: Ty Loney mit dem perfekten Pass in den Slot und erneut schlug Hamilton (19.) eiskalt zu.


Im zweiten Abschnitt wurde den 99ers zunächst ein Treffer aberkannt, die Schiedsrichter sahen bei Yellow-Horn einen hohen Stock. Doch nur Sekunden später netzte der Angreifer erneut. Yellow-Horn umkurvt das Tor und versenkte die Scheibe zum 3:1. Die Ungarn kamen jedoch relativ schnell wieder zum Anschluss, Sarauer (25.) nützte erneut einen Rebound. Die 99ers ließen sich davon nicht beirren, diktierten das Geschehen. Daniel Oberkofler war völlig alleine gelassen und der Stürmer blieb vor Carruth eiskalt und stellte auf 4:2. Bei 4 gegen 4 folgte erneut der Anschlusstreffer für die Hausherren. Caruso (28.) kann unbedrängt den Abschluss suchen und Robin Rahm war chancenlos. Die Grazer anschließend zwar mit einem Mann weniger, doch den Treffer machte dennoch das Team von Doug Mason. Garbowsky (32/SH) musste nur mehr ins leere Tor treffen. Und es kam noch besser für die 99ers. Fehervar in Unterzahl, Daniel Oberkofler mit dem starken Zug vor das Tor und die Nummer 74 (35.PP) stocherte die Scheibe zum 6:3 ins Netz. Die Ungarn meldeten sich aber zurück, verkürzten in Überzahl auf 4:6. 30 Sekunden vorm Drittelende gelang sogar der fünfte Treffer, dieses Mal nützte Hari den Nachschuss. Im Schlussabschnitt passierte zunächst nichts Nennenswertes, eher Hari in der 56.Spielminute der Ausgleich gelang. Somit ging das Spiel in die Verlängerung. Und hier hatten die 99ers am Ende den längeren Atem. 27 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung nützte Caito (65.) die Verwirrung vor dem Tor der Hausherren und fixierte den 7:6 Erfolg. Mit diesen beiden Punkten bleiben die 99ers an der Tabellenspitze.

 



 

Klagenfurter AC vs. Black Wings Linz 4:2

 

31 Sekunden dauerte es, bis der erste Treffer zu Ungunsten der Linzer fiel: Petersen sah den rechts freistehenden Fischer, der trocken zum 1:0 einnetzte.


Das frühe Tor beflügelte die Rotjacken, die gleich auf das nächste drängten. Viel ging für die Stahlstädter nicht nach vorne und so ertönte nach 4:47 Minuten die Torsirene abermals für den KAC. Zu zweit stürmten sie auf Ouzas zu, anstatt abzuspielen entschied sich Witting, selbst zu schießen und er versenkte den Puck eiskalt zum 2:0. Der frühe Rückstand der LIWEST Black Wings wurde aber noch größer: In der 9. Minute trickste sich Petersen durch die gegnerische Abwehr und schloss mit dem 3:0 ab. Daraufhin wurde Ouzas von Kickert abgelöst.  

Den Linzern fiel es schwer, den Klagenfurtern gefährlich zu werden. Selbst im Überzahlspiel, von dem  die Oberösterreicher in den verbleibenden fünf Minuten des ersten Abschnitts zweimal profitierten, waren sie zu harmlos. So blieb es nach dem ersten Drittel beim 3:0 für den KAC.

 

Auch nach der Pause spielten die Rotjacken mit schnellen Kombinationen groß auf und unterbanden potentielle Angriffe der LIWEST Black Wings bereits im Aufbauspiel. Zu allem Überfluss mussten die Stahlstädter in der 25. Minute wegen einer Strafe gegen Locke vier Minuten mit einem Mann weniger auskommen. Bis zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe gelang dies ganz gut – doch dann verlud Harand Torhüter Kickert im Alleingang und erhöhte auf 4:0. Wenige Minuten später lag der nächste Treffer in der Luft. Mit Glück kam der KAC im Angriffsdrittel bei viel Platz an die Scheibe und Kickert verhinderte dank einer weiteren Glanztat Schlimmeres.

 

Erst 4:30 Minuten vor Ende des zweiten Abschnitts stießen die Stahlstädter erstmals ins gegnerische Drittel vor. Lange konnten sie sich dort aber nicht halten. Danach folgte ein Powerplay für die Gastgeber, die das Linzer Gehäuse unter Dauerbeschuss hielten aber kein weiteres Tor mehr erzielten. 4:0 der Stand vor dem letzten Drittel. In der ersten Spielminute im Schlussabschnitt bewahrte die Stange die Oberösterreicher vor dem fünften Gegentor. In der 44. Minute aber schrieben dafür die Linzer durch Lebler im Zuge eines Powerplay erstmals an diesem Abend an. Durch das Tor schienen die LIWEST Black Wings etwas aus ihrer Schockstarre erwacht zu sein, dennoch dominierte der KAC weiterhin die Partie. In den letzten Minuten brachten sich die Stahlstädter durch Strafen um ihre Chancen. 62 Sekunden vor Ende gelang Lebler nach einem Gestocher doch noch der zweite Treffer. Schlussendlich gingen die Oberösterreicher aber mit 2:4 als Verlierer vom Eis.

 

Bis zum Schlager gegen Salzburg am kommenden Freitag haben die Linzer noch einiges an Arbeit zu erledigen, damit sie sich beim anstehenden Spiel besser als am heutigen Abend präsentieren können.

 


 

Dornbirn Bulldogs vs. HCB Südtirol Alperia 1:4

 

Meister HCB Südtirol Alperia feierte am Dienstag in Dornbirn den siebten Sieg im neunten Auswärtsspiel. Die Südtiroler schlossen mit dem 4:1-Sieg außerdem an Punkten zu Leader Moser Medical Graz99ers auf.

Zwischen den Achtelfinalauftritten in der Champions Hockey League gastierte Bozen im Dornbirner Messestadion und wollte im Kampf um Platz eins der Tabelle nichts liegen lassen. Die nach dem Novemberbreak ausgeruhten Hausherren begannen vorsichtig offensiv, wollten sich vom gewohnt „finnischen Defensivkonzept“ der Gäste nicht ins Boxhorn jagen lassen – sprich ins offene Messer laufen. Dennoch hatten die Bulldogs im Anfangsdrittel klare Vorteile und ein Chancenplus. Die besten vergab die „Timmins-Linie“ mit drei Hochkarätern hintereinander. Die Füchse, von denen zunächst nicht viel zu sehen war, demonstrierten gegen Ende des ersten Drittels wieder einmal gnadenlos ihre Effizienz. Bei einer Vier-gegen-vier-Situation zeigte Brett Findlay seine Klasse, vernaschte einen DEC-Verteidiger, zwang Rinne zu einer Parade und Daniel Catenacci (17.) brauchte nur noch ins leere Tor einzunetzen. Die Bulldogs kämpften nach Wiederbeginn mit viel Einsatz um den Ausgleich gegen die kompakten, tief besetzten Südtiroler, bei denen die vierte Linie nur aus italienischen Nationalspielern besteht. Zählbares gelang den aufopferungsvoll kämpfenden DEC-Cracks vorerst nicht, beim Lattenschuss von Joel Broda (32.) fehlte nicht viel. In der 37. Spielminute war es aber soweit. In Überzahl fälschte Brodie Reid (37./pp1) einen Gewaltschuss von Jerome Leduc zum vielumjubelten Ausgleich ab. Dem Tor folgte unmittelbar eine Strafe gegen Dornbirn, die Bozen postwendend zum 1:2 durch Campbell (38./pp1) nutzte, das nach Videobeweis gegeben wurde. Doch dem nicht genug, Alexander Petan (40./ps) verwertet vier Sekunden vor der zweiten Pause einen Penalty zum 1:3. Auch wenn die Bulldogs weiterkämpften und nie aufgaben, spielten die routinierten Gäste, die einen Auswärtsgegentorschnitt von 1,6 aufweisen, die Partie im Schlussabschnitt souverän nach Hause. Nicht zuletzt dank der Powerplayschwäche der Hausherren. Luca Frigo (55.) sorgte mit einem Schlenzer ins Kreuzeck für den Endstand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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