EBEL - Der EC KAC im Teamcheck!

 

 

(EBEL/EC-KAC) O.D: Anders als beim Meister aus Wien, wo ja Team und Trainerstab bis auf drei Spieler unverändert geblieben sind, gab es beim KAC durchaus einige nennenswerte Veränderungen in der Off-Season.

 

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(Foto: Markus Bachofner / MB Multimedia) 

 


 

 

Im Trainerstab wurde nach dem Abgang von Mike Pellegrims der Kanadier Steve Walker als neuer Headcoach bestätigt. Steve Walker kann auf eine höchst beeindruckende Karriere als Spieler zurückgreifen. Nach seiner Karriere in Nordamerika, wo er unter anderem vier Saisonen bei den Detroit Vipers aktiv war und 1997 auch den Titel der IHL holen konnte, ging Walker im Jahr 2000 nach Europa, wo er bei den Eisbären Berlin anheuerte. Dort sollte er ganze elf Saisonen verbringen und zu einem der herausragendsten Spieler der Vereinsgeschichte avancieren. Er bestritt für die Hauptstädter insgesamt 593 Partien in der Liga und holte insgesamt fünf nationale Titel mit den Eisbären. Die ehemalige Nummmer 27, die Walker trug, ist in Berlin gesperrt.


Seine Trainerlaufbahn begann Steve Walker in Ontario, wo er zunächst die Jugend betreute, im Jahr 2015 erfolgte erneut die Rückkehr nach Europa, wo er die Rolle des Assistant Coach der Adler Mannheim übernehmen durfte. In der abgelaufenen Saison scheiterte er im Viertelfinale mit seinem Team ausgerechnet an den Eisbären. Nach einigen Jahren in der Jugend und in der zweiten Reihe des Trainerstabs erfolgt nun der Schritt in die Verantwortung eines Heads. Unterstützt wird er dabei von den Assistants Patric Wener, Christoph "Brandy" Brandner und Reinhard Divis, der für die Ausbildung der Goalies verantwortlich zeichnet.
 
Eine weitere Verstärkung in der Verteidigung wurde mit dem in Indonesien geborenen, jedoch in Kanada aufgewachsenen Richie Regehr geholt. Regehr gilt als Offensivverteidiger, der sich durch einen harten und platzierten Schuss auszeichnet und daher oft in Special Teams eingesetzt wird. Nach einigen Jahren, in denen er versuchte in der NHL Fuß zu fassen, was allerdings nur für einige Spiele der Calgary Flames gelang, entschied auch er sich 2007 für den Weg nach Europa in die DEL. Bevor er 2008 zu den Eisbären Berlin wechselte, spielte er eine Saison bei den Frankfurt Lions, wo er in 54 Partien 24 Treffer erzielte und 23 Vorlagen lieferte. Mit Berlin wurde er anschließend in vier Saisonen dreimal deutscher Meister und gewann im Jahr 2010 die European Trophy. Im April 2012 zog es Regehr nach Schweden, wo er zwei Saisonen bei MODO Örnsköldsvik spielte und in seiner zweiten Saison das A tragen durfte. 2014 holte ihn sein damaliger Trainer aus Berlin, Don Jackson, erneut in die DEL zu den Bullen aus München, wo Regehr 2016 und 2017 erneut den DEL Meistertitel erringen konnte. Kommende Saison wird er die Rotjacken verstärken, die Erwartungen der Trainer und der Fans sind jedenfalls hoch.
 
Ein weiterer Neuzugang bei den Rotjacken ist Julian Talbot, ebenfalls ein Kandier, der einige Saisonen in Berlin bei den Eisbären verbracht hat und 2012 und 2013 mit den Hauptstädtern den DEL Titel erringen konnte. Seine Karriere begann Julian Talbot 2002 in der Ontario Hockey League, wo er zunächst vier Saisonen bei den Ottawa 67's spielte, ehe er 2006/2007 in die ECHL zu den Alaska Aces wechselte und in dieser Saison in das All Rookie Team der Liga gewählt wurde. In dieser Saison hatte er auch die Gelegenheit, sieben Spiele für die Providence Bruins in der AHL zu absolvieren. Von 2007 bis 2010 spielte Talbot in der AHL bei den Peoria Rivermen, in der Saison 2010/2011 beim Rivalen Lake Erie Monsters. Von 2011 bis 2017 spielte er bei den Eisbären in Berlin und konnte, wie bereits oben erwähnt, 2012 und 2013 den Titel mit den Hauptstädtern erringen.
 
Als weiteren Neuzugang präsentierten die Rotjacken den US Amerikaner Jon Rheault, der neben Center Talbot den Angriff als rechter Flügel verstärken soll. Seine Karriere begann er mit damals 18 Jahren am Providence College, wo er in seiner Rookie Saison elf Treffer erzielen konnte und zweimal zum Hockey East Rookie der Woche gewählt wurde. Am Ende dieser Saison wurde ihm zusätzlich der Rev. Herman Schneider Award verliehen, das ist der Preis für den wertvollsten Rookie im Team. Nach einigen Jahren mit mehreren Wechseln in der AHL und einigen Einsätzen in der NHL bei den Winnipeg Jets, war jedoch klar, dass es mit einer NHL Karriere wohl nichts werden würde, weshalb auch Rheault sich für den Weg in die DEL zu den Adlern Mannheim entschloss. Zunächst unterschrieb er dort 2013/2014 einen Vertrag für eine Saison, aus der letztendlich drei wurden. Der Höhepunkt dieses Engagements war 2015 der Gewinn der deutschen Meisterschaft. Die abgelaufene Saison verbrachte Rheault beim EC Visp in der Schweiz, ehe es ihn für die kommende Spielzeit nach Klagenfurt zog. Die Trainer sehen in ihm einen schnellen und dynamischen Stürmer, der über einen harten und platzierten Schuss verfügt.
 
Den Klub verlassen haben der Slowene Ziga Pance (Dornbirn Bulldogs), Mark Hurtubise, der nach Dänemark zu den Fredrikshavn White Hawks wechseln wird, sowie Mark Popovic.
 
Für den Rekordmeister beginnt die Saison mit der Mission 31 (Anm.: bisher 30 Titel) am kommenden Freitag, 08. September mit einem Heimspiel gegen die Graz 99ers, bereits zwei Tage später, am 10. September kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Finales, wenn die Klagenfurter nach Wien zum Meister Vienna Capitals müssen. Der KAC ist auch heuer sicher wieder zu den Favoriten zu zählen, wir freuen uns auf eine spannende Saison.

 

 

Artikel: Oliver Danihel

 

 

 

 

 

 


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