EBEL - Der EC Red Bull Salzburg im Teamcheck!

 

(EBEL/EC Red Bull Salzburg) M.F: Vergangenen März, die Red Bulls standen nach einer starken Doppelrunde im Halbfinale der EBEL Playoffs. Gegner war der Klagenfurter AC. Zunächst sah es nach einer deutlichen Serie für den damaligen amtierenden Meister aus, lagen die Bullen nach zwei Spielen bereits mit 2:0 in Front. Danach drehte der KAC jedoch die Halbfinal-Serie und zog am Ende auch verdient ins Finale der Erste Bank Eishockey Liga Playoffs 2017 ein.

 

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(Foto: Gepa)

 


 

Titelhunger zurück bei den Bullen!

 

Somit standen die Mozarstädter doch nicht im Endspiel. Dies soll sich in der kommenden Saison aber wieder ändern. Der Titel muss her in der Mozartstadt! Besonders Greg Poss steht fortan unter Druck. Denn Red Bull möchte immer ganz oben stehen, egal wo und egal wie. Sein Vorgänger Dan Ratushny hat es gekonnt vorgemacht, wie man eine immer besser werdende Liga in Schach halten kann.

 

Um den Pott wieder an die Salzach zu holen, hat man sich im Volksgarten punktuell verstärkt. So präsentierten die Bullen im Sommer gezielt fünf Neuzugänge.

 

Mit Mario Huber holte man einen jungen Österreicher ins Team, welcher den Platz von Andreas Kristler einnehmen soll. Weil es Kristler zu den EHC LIWEST Black Wings Linz zog, konnte man sich relativ früh eine Unterschrift vom jungen Huber sichern. Der 21- Jährige Youngster wurde beim HC Innsbruck ausgebildet und schnürte seine Schlittschuhe in der Saison 2015/2016 sogar in Übersee bei den Victoriaville Tigres in der QMHL. Dabei gelangen dem Tiroler in 63 Einsätzen satte 51 Scorerpunkte. Ein Jahr später wurde er von seinem Heimatverein in die EBEL zurückbefördert, wo er seine Qualitäten ebenfalls sprechen ließ und sich zum Teamspieler entwickelte. Bei den Haien gelangen Huber vergangene Spielzeit 28 Scorerpunkte in 54 Partien. Nun soll die Zeit gekommen sein, um nach den ersten Titeln zu greifen. Dies soll dem gebürtigen Innsbrucker nirgends so gut gelingen, wie in Salzburg.

 

Zudem vermerkte der Neo-Bulle: "Salzburg könnte auch das Sprungbrett für weitere Auslandssaisonen sein!". Soll wohl soviel heißen wie: Da schielt einer Richtung Skandinavien, wo sich bereits Konstantin Komarek von Salzburg aus etablieren konnte, oder gar erneut nach Nordamerika.

 

Den neuen Legio-Viererpack bildeten im Sommer Brant Harris, Alex Aleardi, Matt Generous sowie Julien Brouillette. Die Nordamerikaner begeben sich dabei auf Neuland.

 

Gezielt verstärkt

 

Harris als auch Aleardi sollen die abgewanderten Bill Thomas und Brett Olson in der Abteilung Attacke ersetzen. Ersterer kam vom ECHL Klub der Florida Everblades. Vergangene Spielzeit kam er in 67 Partien auf unglaubliche 83 Scorerpunkte. Den gewissen Scoringtouch scheint der gebürtige Estevaner also zu besitzen, was ihm im vorherigen Jahr auch drei Einsätze in der American Hockey League (AHL) beschehrte. Bei den Bridgeport Sound Tigers konnte der 27- Jährige allerdings nicht anschreiben.

 

"The second one" Alex Aleardi kommt aus Skandinavien in die österreichische Kulturhochburg. Nach einer durchwachsenen Zeit in Rögle (SHL) zog es Aleardi in die zweithöchste schwedische Spielklasse zum Asplöven HC. Dort lief es für den noch jungen US-Boy prompt besser, was seine Statistiken auch beweisen. In 19 Anläufen gelangen ihm 14 Scorerpunkte. Zuletzt war der 25- Jährige in Fort Wayne geborene Rechtsschütze dann ebenfalls in der Alsvenskan unterwegs. Mit einer Empfehlung von 31 Scorerpunkten unterschrieb Alex Aleardi einen Vertrag bei den Red Bulls, um in der EBEL erstmalig Fuß zu fassen.

 

Im Bereich der Defensive entschied sich Headcoach Greg Poss im Sommer für eine robuste Lösung. Matt Generous und Julien Brouillette sollen die Lücken, welche sich nach den Abgängen von Daniel Sondell, Matt Roy, Mark Flood und Zdenek Kutlak auftaten, schließen.

 

Generous verteidigte in den vergangenen drei Saisonen für den IFK Helsinki in der höchsten Spielklasse finnlands. In 94 Einsätzen netzte der 32- Jährige Amerikaner lediglich fünf Mal ein, was deutlich auf seine defensiven Stärken hinweist. Ebenso defensivstark dürfte sich die Verpflichtung von Julien Brouillette beweisen. Abgesehen von einer durchwachsenen Saison 2015/2016 bei Karlskrona HK in der schwedischen SHL ist der EC Red Bull Salzburg die erste Station in Europa.

 

Jungbullen erhalten weiterhin die Chance

 

Abgerundet wird die Defensive der Bullen wie gewohnt von Bobby Raymond, den ÖEHV Teamspielern Matthias Trattnig, Dominique Heinrich sowie Alexander Pallestrang und Layne Viveiros. Daniel Jakubitzka wird kommende Saison den nächsten großen Schritt in der Kampfmannschaft machen. Der Youngster konnte sich in der vergangenen EBEL Saison bereits durchsetzen, kam unter Greg Poss 30 Mal zum Einsatz und zeigte sich auch in den 24 Einsätzen in der Alps Hockey League stark. Jakubitzka wurde zudem in der Red Bull Akademie ausgebildet und zeigt damit außergewöhnlich, welche Chancen die Cracks in der Akademie bekommen können. Liefert der 21- Jährige Tiroler weiterhin Leistung, wird dieser in den kommenden Jahren sicherlich zum Nationalspieler aufsteigen.

 

Die mit sechs Verteidigern recht schmale Abwehr-Kalkulation zeigt auch, dass man in Salzburg im Falle einer schwereren Verletzung auf eine interne Lösung setzen wird. So hat man zum Beispiel den Luxus, auf die U20 Cracks, welche in der AHL auf dem Eis stehen, zurückgreifen zu können.

Tore verhindern werden weiterhin Bernhard Starkbaum und Luka Gracnar, welche vergangene Saison ein gut eingespieltes Torhütergespannt bildeten und sich im Konkurrenzkampf gegenseitig stärkten.

 

Insgesamt bleibt jedoch abzuwarten, ob die Bullen in der am 8.September beginnenden EBEL wieder das "non-plus-ultra" der Liga bilden können. Auch, weil der Meister aus der Bundeshauptstadt fast seinen kompletten Meisterkader beisammen hielt und die Pre Season sportlich alles andere als gut lief. Auch in der CHL tat man sich in den ersten vier Partien schwer und steht bereits mit dem Rücken zur Wand.

 

Starkbaum CHL

 

 

 

Artikel: Mathias Funk

 

 

 


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