EBEL - Big Four: Nur Vienna Capitals mit Auftaktsieg! Salzburg, Klagenfurt und Linz mit Niederlagen!

 

(EBEL/Kompakt) M.F / S.W / M.W: Die großen Vier der EBEL taten sich am Abend in der ersten Runde großteils schwer. Am Ende siegten lediglich die UPC Vienna Capitals. Salzburg, Klagenfurt und Linz mussten sich geschlagen geben.

 

 

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(Foto:GEPA)

 


 

HC Orli Znojmo vs. EHC LIWEST Black Wings Linz 3:2 n.V

 

Der HC Orli Znojmo feierte gegen die LIWEST Black Wings Linz einen 3:2 Overtimeerfolg. Nach 40 ausgeglichen Minuten übernahmen die Tschechen das Kommando. Michael Ouzas rettete die Black Wings in die neue drei gegen drei Overtime, in der Radek Cip nach nur 51 Sekunden die Entscheidung brachte.

 

Beide Teams starteten mit hohem Tempo in die Begegnung. Nach nur etwas mehr als zwei Minuten eröffnete der Znojo-Defender Jan Pohl das Scoring der neuen Saison. Ein Schuss von der blauen Linie überwand den Linzer Goaly Michael Ouzas, dem die Sicht verstellt war. Drei Minuten später hätte Pohl noch einen drauflegen können, verfehlte aber aber den Pass von Colton Yellow Horn. Nach 12 Minuten gelang den Linzern in Person von Joel Broda durch einen Rebound der Ausgleich. Rick Schofield und Brian Lebler blieben weitere Treffer in Überzahlsituation verwehrt.

Lediglich 33 Sekunden war das zweite Drittel alt, als Dan DaSilva in einer sehenswerten Soloaktion den Goaly umkreiste und auf 2:1 für die Black Wings stellte. Doch die Antwort von den Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später kam Patrik Nowak etwas glücklich zum Puck und drückte die Scheibe unter Ouzas in Tor. Znojmo schwächte sich in den folgenden Minuten selbst. Doch trotz Chancen im fünf gegen drei, konnten die Linzer die Führung nicht zurückerobern.

 

Auch im vermeintlich letzten Abschnitt blieb es eng, emotional und physisch. Mit Fortdauer der Partie übernahm Znojmo zusehends das Kommando am Eis. Mike Ouzas rettete mehrmals ganz alleine gegen zahllose Schüsse und hielt seine Mannschaft im Match. Sogar einen Penalty entschärfte der Linzer Schlussmann. 37 Sekunden vor dem Ende stand plötzlich Brian Lebler ganz alleine vor dem Tor, aber er schob die Scheibe knapp vorbei. Es ging in die Verlängerung. Lange dauerte die Overtime dann nicht, denn nach nur 51 Sekunden führte Radek Cip die erste Entscheidung im neuen 3 gegen 3 Overtimeformat herbei.

 


 

EC Red Bull Salzburg vs. Dornbirn Bulldogs 3:4

 

Die Roten Bullen starteten mit Luka Gracnar im Tor in die neue Saison in der Erste Bank Eishockey Liga. Von Beginn an erspielten sich beide Mannschaften Torszenen. Während seitens des Dornbirner Eishockey Club's Scott Timmins scheiterte, vergaben bei den Red Bulls Manuel Latusa und Florian Baltram. Nach dem ersten Powerbreak hatten die Bullen die Chance zur Führung. Manuel Huber's unsauberes Abspiel konnte Florian Baltram aber nicht verwerten. Salzburg setzte sich nun fest und kam in Überzahl immer wieder gefährlich vor das Tor der Vorarlberger. Die Truppe von Headcoach Greg Poss zeigte sich dabei aber oft zu verspielt und vergab reihenweise Chancen. Somit bliebt es beim torlosen Unentschieden nach 20 Minuten.

 

Salzburg kam gut aus der Kabine und setzte alles daran, den Führungstreffer zu erzielen. Thomas Raffl, Alex Aleardi und Alexander Rauchenwald fanden aber allesamt in Ronan Quemener im Tor der Bulldogs ihren Sieger. Danach schlichen sich bei den Hausherren ungewohnt viele Fehler ein. Nachdem die Bullen gegen die Defensivkünste der Gäste keinen Weg mehr fanden, ging Dornbirn überraschend mit 1:0 in Führung. Matt Fraser erzielte den ersten Saisontreffer für die Dornbirn Bulldogs nach gut einer halben Stunde (31.). Wenig später hatte der Meister von 2016 sogar Glück, als Jamie Arniel den zweiten Treffer nur ganz knapp verpasste.

 

Nach einer dornbirner Doppelchance kurz vor dem zweiten Pausentee machten sich die knapp 3.000 Zuseher im Volksgarten in form von Pfiffen Luft. Mit dem knappen 0:1 aus Sicht der Red Bulls ging es zum zweiten Mal an diesem Abend in die Pause.

 

Im Schlusssektor wurde Salzburg prompt kalt erwischt. Brodie Reid erhöhte für Dornbirn und brachte die Scheibe zum 2:0 über die Linie (42.). Salzburg benötigte doppeltes Überzahlspiel um den Weg zurück in die Partie zu finden. Julien Brouillette gelange im Powerplay der 1:2 Anschlusstreffer (47.). Auch danach drückte Salzburg weiter, nun auf den zweiten und somit auf den Ausgleichstreffer. Thomas Raffl's Schuss streifte jedoch das Außennetz. Red Bull Salzburg ist nun endgültig in der Partie angekommen und ließ auch in Unterzahl nichts anbrennen. In der Folge wurde es hitzig im Volksgarten. Einen vermeindlichen Ausgleich durch Thomas Raffl pfiff das Schiedsrichtergespannt um Manuel Nikolic und Roland Kellner zurück, im Gegenzug machten die Bulldogs in Person von Matt Fraser das 3:1 (52.). Der Kanadier schnürte damit seinen Doppelpack.

In der Mozartstadt ließ man sich vom dritten Gegentor aber nicht beirren und spielte weiter munter nach vorne. Dies wurde auch belohnt.

 

Teamspieler Alexander Rauchenwald verkürzte wenig später in Überzahl auf 2:3 (54.). Für die restlichen sieben Minuten auf der Uhr war damit also für Spannung gesorgt. Und es kam noch besser für Salzburg. DENN: Die Refs schickten Brodie Reid und Chris D'Alvise jeweils für zwei Minuten in die Kühlbox, was erneut doppelte Überzahl in der Schlussphase bedeutete.

 

Und wie das dann so ist, gelang in dieser Phase der viel umjubelte 3:3 Ausgleich durch Neuzugang Alex Aleardi (57.). Alle drei Treffer gelangen den Bullen in Überzahl. Die Freude über die Rückkehr weilte jedoch nicht lange. Wenige Augenblicke später und 28 Sekunden vor dem Ende der Partie überraschte Dornbirn via Konter und ging durch Neuzugang Ziga Pance wieder mit 4:3 in Front.

 

Dornbirn sorgte mit dem Sieg in Salzburg am ersten Spieltag der Erste Bank Eishockey Liga für die erste Überraschung der Saison. Für den EC Red Bull Salzburg geht es am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr beim HC Orli Znojmo um den ersten Dreier.

 

 

Aus Salzburg berichtete: Mathias Funk

 


 

Fehervar AV 19 vs. UPC Vienna Capitals 1:9

 

Der Meister zeigte gleich mal auf und ging nach nur vier Minuten in Überzahl durch MacGregor Sharp in Führung. Die Ungarn glichen zwar rasch aus, aber die Wiener zeigten sich technisch, läuferisch und spielerisch überlegen. JP Lamoureux zeichnete sich einige male aus, so wie die Caps in der Defensive auch nicht viel zuließen. Im Mittelabschnitt spielten die Caps die Ungarn an die Wand.Raphael Rotter, Riley Holzapfel, Mc Kiernan (PP)
und Taylor Vause schossen den Meister meisterlich mit 6:1 in Front. Den dritten Abschnitt begannen die Wiener mit einem Mann weniger, Sascha Bauer fasste zuvor eine 2+2 Strafe ein. Das Penaltykilling funktionierte am heutigen Abend fast perfekt und den Rest erledige Meistergoalie Lamoureux mit guten Saves. Serge Aubin war trotz hoher Führung sehr aktiv an der Bande. Man hätte glauben können das Spiel steht auf Messers schneide, ein akribischer Arbeiter eben.

 

Auch mit dem Powerplay konnte der Champion zum Auftakt zufrieden sein. Fünf der neun Treffer gehen auf das Konto des Überzahlspiels. Holzapfel mit seinem Hattrick und Neuzugang Jerome Samson schrieben die Tore sieben und acht an. Auch die vierte Linie kam erfolgreich zum Zug, in der Schlussminute mit einem Mann weniger auf dem Eis schickte Fischer Niki Hartl auf die Reise, der sich die Chance nicht entgehen ließ und netzte ein.

Endstand 9:1 aus der Sicht der Capitals.Die Bundeshauptstädter zeigten sich bereits in der ersten Runde in einer erstaunlich guten Frühform.

 

Serge Aubin:

„Natürlich ist im ersten Spiel der Saison am Anfang immer ein bisschen Nervosität dabei. Aber mein Team hat diese sehr schnell abgeschüttelt und eine sehr gute Leistung abgeliefert. Unser Powerplay hat sehr gut funktioniert, unser Penalty-Killing ebenfalls. Wir wussten, dass Fehervar ein gutes Team hat und kämpferisch immer sehr hart an den Mann geht. Ich bin sehr stolz auf meine Burschen. Wir dürfen den 9:1-Sieg aber nicht überbewerten. Es war nur ein Spiel, es folgen noch sehr viele in dieser Saison. Wir nehmen jedoch sicherlich sehr viele
positive Aspekte mit nach Wien.“

 

 

Aus Szekesferhervar berichtete: Martin Windisch

 


 

EC KAC vs. Graz 99ers 2:4

 

Gleich in der vierten Minute wurde 99ers-Neuzugang im Tor, Hannu Toivonen, erstmalig geprüft. KAC-Neuerwerbung Richie Regehr zog von der blauen Linie ab, kurz vor dem Tor versuchte Patrick Harand abzufälschen. Toivonen war zur Stelle. Chancen waren bis zur elften Minute Mangelware. Die 99ers überstanden gerade ihre erste Unterzahl, als Jon Rheault von rechts angefahren kam und aus spitzem Winkel abdrückte. Toivonen musste den Puck am kurzen Eck passieren lassen. Zwei Minuten später, die Grazer in Überzahl, stand es 1:1. Manuel Ganahl musste von der Strafbank aus den Treffer von Zintis-Nauris Zusevics ansehen. Wenige Sekunden vor Drittelende gab es vor dem Grazer Tor einen Tumult, die Steirer konnten mit aller Kraft einen weiteren Gegentreffer verhindern.
 
Im zweiten Drittel hatten die Steirer die erste große Chance. Rheault verlor auf der gegnerischen blauen Linie den Puck. Brock Nixon schnappte diese und fuhr auf David Madlerner. Nixon verstolperte vor dem Tor – Chance dahin. Die nächste Chance hatten die Grazer im Powerplay. Sie erzeugten viel Druck vor dem Tor. Zusevics kam halb links gut platziert zum Schuss. Madlener packte die Grätschte aus und wehrte mit der Blockhand spektakulär ab. Nach einigen guten Einschussmöglichkeiten des KAC, gingen die Graz99ers erstmalig in Führung. Oliver Setzinger blieb nach einem zugelassenen Rebound hartnäckig und stocherte den Puck unter Madlerners Schienen ins Tor. Die Antwort der Klagenfurter folgte prompt. Im Powerplay glich Martin Schumnig aus.
 
Der letzte Abschnitt war von Unstimmigkeiten beider Mannschaften geprägt – bis zu einem Powerplay, bei dem Klagenfurts Regehr auf die Strafbank musste. Clemens Unterweger stellte die Führung wieder her - 3:2 für die Grazer. Das 4:2 fiel nur zwei Minuten später, in der 54. Minute, durch Daniel Woger. Sein Tor markierte den Endstand. Nach starker Leistung in der Champions Hockey League startete der Vizemeister mit einer Niederlage in die neue Saison.

 

 

 

 

 


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