EBEL - Vienna Capitals schießen Red Bull Salzburg in die Krise!

 

(EBEL/EC Red Bull Salzburg) C.S: Die Red Bulls Salzburg starten mit drei Niederlagen in die diesjährige EBEL-Spielzeit. Der schnörkellose Meister aus der Landeshauptstadt besiegte die glücklosen Mozartstädter am Donnerstagabend mit 4:0 und gewann das Spiel durch ein bärenstarkes Powerplay.

 

EC RBS vs DB 28

(Foto: MB Multimedia / Markus Bachofner)

 


 

 

 

Eigentlich starteten die Salzburger nicht schlecht in die Partie: Mit Rückkehrer Johnny Hughes wirkte die Offensive der Bullen quirliger und so war es auch Hughes, der für die erste Offensivaktion im Spiel sorgte, um das Tor von JP Lamoureux wirbelte und Sturmpartner Ryan Duncan in Szene setzte, der jedoch nur den Außenposten traf (4.).


Die Hauptstädter erwischten die sichtlich bemühten Salzburger aber kurze Zeit später schon eiskalt auf dem falschen Fuß: Michael Schicht saß wegen Beinstellen auf der Strafbank und Jamie Fraser traf von der blauen Linie weg ins Tor von Luka Gracnar. Salzburg wehrte sich mit allem Einsatz und setzte im Anschluss JP Lamoureux unter Dauerbeschuss. Dieser zeigte eindrucksvoll, dass er der beste Keeper der Liga ist und brachte Raffl, Duncan, Hughes und Harris auch bei numerischer Unterhaltung reihenweise zur Verzweiflung. Der Genickschlag folgte sofort: eiskalt spielten die Caps den Konter über den von der Strafbank enteilten Patrick Peter, der den Fastbreak zum 2:0 nutzte.

 

Im zweiten Drittel sorgte der amtierende Meister ohne große Mühe für die Entscheidung: wieder im Powerplay und vom Anspiel weg traf McKiernan zum 3:0, fast derselbe Treffer wurde kurz vor Drittelende von Macgregor Sharp erzielt. Zwischen den Toren sah man permanent glücklose Rekordmeister anrennen und in den entscheidenden Situationen versagen. Sinnbildlich eine Doppelchance von Johnny Hugh in Minute 32, als JP Lamoureux schon geschlagen war und der Salzburger am langen Pfosten erst über die Scheibe schlug und den Punk dann über das leere Tor schaufelte.

 

Im dritten Abschnitt passierte nicht mehr viel, denn der Meister aus Wien zeigte sich souverän und abgeklärt. Das 500. EBEL-Spiel von Dominique Heinrich plätscherte unter einem Pfeifkonzert des Salzburger Publikums vor sich hin.

 

Ob die roten Bullen ausgerechnet am Sonntag gegen den Erzfeind aus Klagenfurt erstmals Punkte in dieser Saison holen können, erscheint äußerst fragwürdig. Annahme- und Wechselfehler prägten das Spiel der Hausherren, dazu spielte man gegen eiskalte Wiener viel zu offensiv und hoch stehend. Greg Poss und seine Schützlinge stehen nun schon mächtig unter Druck.

 

 

 

Aus Salzburg berichtete: Christoph Schneider

 

 

 


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