EBEL - Nur die Black Wings Linz siegen in der Fremde! So lief der Freitag in der EBEL!

 

(EBEL/Moser Medical Graz99ers) P.M/M.F/G.R: Am Freitagabend standen in der Erste Bank Eishockey Liga nur vier Partien auf dem Programm. Dabei gab es lediglich einen Auswärtssieg. Der Rest punktete vor heimischen Publikum. Der EBEL-Friday im Überblick..

 

Bunker Graz

(Foto: Gert Rauch)

 


 

 Graz 99ers vs. EHC LIWEST Black Wings Linz 2:3

 

Beide Mannschaften starteten mit großem Tempo in die Partie. Abtasten? Fehlanzeige! Die erste Chance konnten die Gäste aus Linz für sich verbuchen. Und auch der erste Treffer des Abends gehörte den Linzern. In der vierten Minute fälschte Marc-Andre Dorion die Scheibe zum 1:0 für die Black Wings ab. Doch bereits in der sechsten Minute glichen die Grazer durch Kurtis McLean nach Pass von Oliver Setzinger und Brock Higgs.

 

Nur Sekunden später hatten sowohl Evan Brophey als auch Daniel Woger die Führung für die Hausherren am Schläger. Nach sehenswertem Solo aus dem eigenen Drittel heraus traf Justin Buzzeo nur die Stange. Doch die Hausherren blieben fokusiert und kreiirten Chance um Chance. Die logische Folge war das 2:1 durch Daniel Natter in der zehnten Spielminute. Die Assists gaben Markus Pirman und Flo Iberer.

 

In der zwölften Minute erfolgte die erste Strafe an diesem Abend. Patrick Spannring mußte für zwei Minuten wegen Stockschlags sitzen und die 99ers kamen zu ihrem ersten Powerplay. Zum zweiten Mal an diesem Abend rettete die Stange die Linzer vor einem Verlusttreffer und so blieb es beim 2:1. Vier Minuten vor dem Ende des ersten Drittels kamen auch die Linzer zum ersten Powerplay des Spieles. Doch das Penaltykilling der Grazer funktionierte sehr gut und ließ keine echte Torchance für die Black Wings zu.Und so ging es mit 2:1 in die Kabinen.

 

Wie schon zu Beginn der Begegnung konnten die Gäste die ersten Chancen für sich verbuchen und starteten gut und druckvoll ins Mitteldrittel. In der 23 Minute kamen die Gäste erneut zu einem Überzahlspiel. Doch es war Brock Nixon der die Chance auf den Shorthander hatte und damit das Powerplay erheblich störte. Mit dem Ablauf der Strafe trafen die Black Wings dann doch zum Ausgleich, der nach kurzem Videostudium auch bestätigt wurde. Das Tor erzielte Teamspieler Brian Lebler. Und die Linzer blieben auch danach am Drücker. Unterbrochen wurde dieser Lauf durch eine Strafe gegen Jonathan D'aversa wegen Haken. Trotzdem ging es mit 2:2 in die zweite Pause.

 

Im letzten Drittel waren es die Grazer die mit viel Dampf aus der Kabine kamen und die ersten Chancen für sich verbuchen konnten. Nach munterem hin und her gab es in der 36 Minute einen Penalty für die Black Wings. Dan DaSilva scheiterte jedoch an Hannu Toivonen.

Die Partie nahm an Härte zu. Beide Teams suchten die Entscheidung. Knapp 10 Minuten vor Spielende hatten die Grazer erneut ein Powerplay. Philipp Lukas mußte auf die Strafbank. Im Überzahlspiel scheiterte zunächst Justin Buzzeo zweimal an Michael Ouzas und auch ein Schuß von Florian Iberer blieb am starken Goalie der Linzer hängen.

 

Kurz nachdem die volle Spielstärke der Gäste wiederhergestellt war, sorgte Brian Lebler für die neuerliche Führung der Gäste aus Linz. 3:2 für die Black Wings! Doch eben dieser Brian Lebler mußte kurz darauf auf die Strafbank und für die Grazer ergab sich damit in Überzahl die Chance auf den Ausgleich. Doch wieder konnten die 99ers die Chancen nicht nutzen und blieben im Rückstand. Doug Mason nahm in der letzten Minute noch Toivonen vom Eis, aber auch diese Maßnahme änderte nichts mehr an der Niederlage der Graz 99ers bei Ihrer Heimpremiere im Merkur Eisstadion in Liebenau.

 

Die Nächste Chance für den ersten Heimsieg gibt es bereits am Diensag gegen den HC TWK Innsbruck.

 

 

Aus Graz berichtete: Gert Rauch

 


 

EC KAC vs. HC Orli Znojmo 3:1

 

Der EC-KAC feierte am Freitag in der dritten Runde den ersten Saisonsieg. Trotz zahlreicher vergebender Chancen setzten sich die Klagenfurter zu Hause gegen den HC Orli Znojmo mit 3:1 durch. Gäste-Goalie Marek Schwarz hielt sein Team lange im Spiel.

 

Mit einer guten Chance in der zweiten Minute startete der EC-KAC ins Spiel. Thomas Hundertpfund prüfte Marek Schwarz, der ließ abprallen. Der nacheilende Jonathan Rheault konnte den Rebound nicht verwerten. Während der KAC in seinem ersten Powerplay kaum Chancen vorfand, zeigte es Znojmo vor. Daniel Barton nutzte die freie Scheibe vor dem Tor und buchsierte sie ins Netz. Den Ausgleich erzielte Marco Brucker, nachdem er die Scheibe unter dem am Boden liegenden Schwarz heraus- und ins Tor lupfte. Eine weitere gute Möglichkeit hatte Marco Richter. Er kämpfte sich bis auf einen Meter vor Schwarz vor. Dieser fuhr mit der Fanghand aus – sensationeller Save.
 
Im zweiten Abschnitt drückte der KAC ab der ersten Minute auf den Führungstreffer. Die abschlussschwachen „Rotjacken“ machten die Rechnung ohne Znojmos Schlussmann Schwarz, der eine um die andere gute Einschussmöglichkeit zunichte machte. Im ersten Powerplay dieses Drittels klappte es. Kevin Kapstad zog nach der blauen Linie stehend ab und traf genau. Gegen Ende dieses Abschnitts wurde dem KAC ein Vier-Minuten-Powerplay zugesprochen. Die numerische Überzahl konnten die „Rotjacken“ nicht nutzen. Die Tschechen störten aggressiv, Klagenfurt konnte sich in dieser Phase kaum festsetzen.
 
Es dauerte bis zur 51. Minute, bis die KAC-Fans abermals jubeln durften. Wieder traf Kapstad und setzte damit auch den Schlusspunkt unter diese Begegnung. Der EC-KAC gewann damit sein erstes Meisterschaftsspiel und fügten dem HC Orli Znojmo die erste Saisonniederlage zu.

 

KAC vs Znaim

(Foto: Bernd Stefan)

 


 

Fehervar AV19 vs. EC VSV 3:0

 

Fehervar AV19 feierte am Freitag den zweiten Sieg in Folge. Die Ungarn setzten sich gegen den EC VSV zu Hause mit 3:0 durch, Goalie Miklos Rajna verbuchte dabei sein erstes Shutout der Saison. Für die Villacher war es die erste Niederlage nach zwei Auftakt-Erfolgen.

 

Die Ungarn erwischten den besseren Start, nach gerade einmal 15 Sekunden fälschte LoVecchio einen Jyrkkiö-Schuss gefährlich ab, VSV-Goalie Kickert war aber zur Stelle. In der fünften Minute prüften die Petrik-Brüder Fehervar-Schlussmann Rajna, der sich souverän zeigte. Die einzigen beiden Strafen im ersten Drittel gingen gegen die Hausherren, die in Unterzahl jedoch nichts anbrennen ließen. Fehervar hatte bis zur Pause die besseren Möglichkeiten, doch Sárpátki und auch Gilbert konnten nicht verwerten.
 
Kickert bekam auch im Mittelabschnitt einiges zu tun, bei einem Luttinen-Versuch war ihm auch die Torumrandung zur Hilfe. Die Ungarn nahmen das Heft nun in die Hand, einzig während einer erneuten Unterzahl mussten sie in ihrer Zone verteidigen. Erst nach der Überzahl kam Villach zur besten Chance, Rajna zeigte gegen Glenn aber eine Glanzparade. Nachdem auch Walter und Lanzinger am ungarischen Schlussmann scheiterten, verlagerte sich das Spielgeschehen wieder in die andere Richtung. Fünf Minuten vor Drittelende traf LoVecchio per “Bauerntrick” zur Führung.
 
Der ehemalige Fehervar-Akteur Sarauer kam bei vier gegen vier am Eis zur besten Ausgleichsmöglichkeit, traf aber nur die Stange. Als beide Teams wieder vollzählig waren, zeichnete sich Kickert einmal mehr aus. Nach 54 Minuten sorgte LoVecchio mit einem paltzierten Schuss für die Vorentscheidung – 2:0. Der VSV probierte es noch einmal mit einem Sturmlauf, nahm zwei Minuten vor dem Ende auch den Goalie vom Eis und wurde nicht belohnt. Vielmehr sorgte Erdely für den 3:0-Endstand.

 


 

HCB Südtirol Alperia vs. Dornbirn Bulldogs 4:1

 

Dornbirn begann stark und Melichercik musste gleich gegen Arniel und Fraser retten. Die Foxes überstanden das erste Unterzahlspiel schadlos, konnten aber ihrerseits ein Powerplay nicht nutzen. Nach sieben Minuten kreuzten die Bozner erstmals gefährlich mit DeSousa vor Quemener auf, es blieb aber beim 0:0. Die größte Tormöglichkeit bot sich aber Alex Petan drei Minuten vor Drittelende, Quemener verhinderte den Führungstreffer für die Hausherren mit einem Big Save.


Der mittlere Abschnitt wurde eindeutig von den Hausherren dominiert und bereits nach drei Minuten fiel der Führungstreffer. Auf Zuspiel von Petan schoss Michele Marchetti volley zum 1:0 ein. Das Tor beflügelte die Foxes und diese legten sofort nach: Weitschüsse von Glira und Kapitän Egger verfehlten nur knapp sein Ziel, auch Monardo hatte kein Glück. Der zweite Bozner Treffer war aber nur eine Frage der Zeit: Chris DeSousa nutzte einen Fehler des gegnerischen Torhüters und netzte ein. Es war sein erster Treffer überhaupt im weißroten Trikot. Der HCB drückte weiter auf das Gaspedal, zwischendurch gab es aber auch Arbeit für Melichercik, als er einen Schuss von Timmins entschärfte. Kurz vor Ende des Drittels lenkte der Dornbirner Torhüter eine Bombe von Angelidis an die Stange.


Nachdem die Foxes zu Beginn des Schlussabschnittes durch einen Patzer von Melichercik und Schüssen von Connelly und Sylvester einige Risiken eingingen, erhöhte Chris Carlisle auf 3:0. Seinen ersten Schuss auf Zuspiel von Halmo konnte Quemener noch abwehren, gegen den Rebound war er hingegen machtlos. Die Bulldogs versuchten durch Grabher-Meier und Arniel zum Anschlusstreffer zu kommen, Melichercik war aber wachsam. Fünf Minuten vor Spielende erzielte auch Austin Smith in Überzahl sein erstes Bozner EBEL-Tor. Dann versuchte der Ex-Bozner Brodie Reid das Shutout von Melichercik zu verhindern, dieser entschärfte aber seinen Schuss mit einem tollen Reflex. Nach einem Bandencheck von DeSousa und 2 + 2 Strafminuten gelang den Dornbirnern doch noch der Ehrentreffer durch Sylvester, welcher den unschuldigen Bozner Goalie aus dem Slot bezwang.        

 

 


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