EBEL - Siege für KHL Medvescak und Fehervar AV19!

 

(EBEL/Kompakt) PM: KHL Medvescak und Fehervar AV19 feierten zum Jahresende wichtige Heimsiege!

 

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(Foto: Bernd Stefan / eishockeyonline.at)

 


 

Fehervar AV19 vs. HC Orli Znojmo 3:2 n.P

 

Fehervar AV19 besiegte den HC Orli Znojmo am Samstag zu Hause mit 3:2 nach Penaltyschießen. Janos Hari wurde mit einem Doppelpack zum Matchwinner.

 

Fehervar AV19 machte das Spiel, der HC Orli Znojmo schoss das (erste) Tor: Die Tschechen gewannen das Bully, Michal Plutner zog ab und Jiri Beroun fälschte unhaltbar für Goalie MacMillan Carruth, dem die Sicht verstellt war, zum 1:0 ab. Die Magyaren bekamen dann die Chance Powerplay zu spielen. Die erste Überzahl blieb noch ungenützt, doch das zweite Powerplay war erfolgreich: Janos Hari traf aus kurzer Distanz. Dazwischen konnte sich MacMillan Carruth einige Male auszeichnen. Danach trafen sich die Teams auf Augenhöhe. Die beste Chance hatten die Gäste, Jan Lattner’s-Schuss wurde aber vom heimischen Goalie entschärft. Die Teufel zogen eine späte Strafe und so begann man nach Wiederbeginn in Unterzahl. Die “Roten Adler” konnten daraus aber kein Kapital schlagen, die Hausherren verteidigten zu geschickt. Das Spiel ging nun flott hin und her. Ein weiterer Treffer lag in der Luft, doch ein Torjubel blieb den Cracks in Drittel 2 verwehrt: Colton Yellow Horn traf nur die Latte und bei den Ungarn blieben Manavian, Gilbert, Uotila und Koger allesamt glücklos. Gegen Drittelende wurde der Druck der Tschechen immer stärker, es blieb aber beim 1:1. Die Gäste nahmen das Momentum aber in Abschnitt 3 mit. Millan Carruth hielt die Hausherren nun im Spiel, ein Treffer aber war nur einen Frage der Zeit. Tomas Guman bezwang den Torhüter schließlich mit einem Schuss von der Seite. Die Tschechen blieben anschießend in Überzahl ungefährlich. Kurz vorm Ende nahm Hannu Järvenpää sein Timeout und gab seinem Team die richtigen Anweisungen. In Minute 59 schickte Daniel Koger die Partie in die Overtime. In der Verlängerung dominierten die Teufel, doch eine Entscheidung ließ auf sich warten. Im Shoot Out verwertete Janos Hari schließlich den entscheidenden Penalty zugunsten der Ungarn.

 


 

KHL Medvescak vs. Klagenfurter AC 3:2

 

Die Rotjacken starteten konzentriert in die Partie und ließen die Hausherren zunächst kaum zu aussichtsreichen Abschlüssen kommen. Im Angriffsspiel fehlte den Klagenfurtern allerdings ein wenig die Präzision: Marco Richter scheiterte am Beinschoner des aus der Position geratenen Zagreb-Goalies Vilim Rosandić (4.), auch Deflections von Jamie Lundmark (daneben) und Manuel Geier (gehalten) fanden nicht den Weg in die Maschen (jeweils 5.). Die beste Gelegenheit für den EC-KAC in der Anfangsphase ließ Thomas Hundertpfund aus, als er am Torraum von Johannes Bischofberger bedient wurde, aber nicht genügend Druck in seinen Rückhandschuss zu legen vermochte (7.). Auch Marco Brucker scheiterte wenig später am gefälligen Schlussmann der Kroaten: Nachdem er von hinter dem Tor aus fein bedient wurde, traf der Stürmer an Stelle des halbleeren Gehäuses Rosandić (10.). Dessen Gegenüber Tomáš Duba konnte sich im direkten Gegenzug erstmals auszeichnen: Mit den Pads parierte er einen Onetimer von Mario Puskarich, Mike Aviani verpasste im Zentrum den Rebound (11.). Nach einer weiteren Parade von Torhüter Rosandić (durch Manuel Geier abgefälschter Duller-Schuss/12.) gelang den Kroaten der erste Treffer der Partie: Topscorer Tyler Morley spielte aus der Ecke auf die verlängerte Torlinie, von wo aus sich Samson Mahbod ins Zentrum schob und den Puck schließlich mit der Rückhand unter die Querlatte hob (14.). Eine rasche Antwort verpasste Jamie Lundmark, dessen Backhander einmal mehr zur Beute des gegnerischen Goalies wurde (15.). Just als die Rotjacken zum ersten Mal in dieser Partie in Unterzahl agieren mussten, gelang ihnen jedoch der Ausgleich: Thomas Hundertpfund luchste Rosandić bei dessen einzigem echten Fehler in dieser Begegnung hinter dem Gehäuse den Puck ab, der vor dem Tor heranstürmende Johannes Bischofberger wurde zwar bedrängt, konnte das Zuspiel aber in den leeren Kasten schieben (18.). Noch während dieser Überzahl Zagrebs ließen sich die Klagenfurter in der eigenen Zone zu zwei Vergehen hinreißen, wodurch sie bei doppelter numerischer Unterlegenheit in den Mittelabschnitt starten mussten.

 

Nach nur 14 Sekunden nutzten die Gastgeber diese Möglichkeit zur neuerlichen Führung: Mit seinem ersten EBEL-Tor, einem Hammer vom linken Faceoff-Kreis aus, sorgte Garrett Noonan für das 2:1. Nachdem Duba bei einem Onetimer von Tomáš Netík Schlimmeres verhinderte (22.), fand Marco Brucker im nächsten KAC-Powerplay die gute Ausgleichschance vor, scheiterte aber bei seinem Versuch, den Schlussmann der Kroaten zu tunneln (24.). Auch im nächsten Überzahlspiel kam Rot-Weiß zu einer glänzenden Gelegenheit auf das 2:2: Manuel Ganahl zog über links bis an den Torraum, scheiterte aber mit der Rückhand an Rosandić (31.). Zagreb verlegte sich mittlerwile über weite Strecken der Partie auf Konter, als Jozef Balej plötzlich auf halbrechter Position völlig frei war, klärte Tomáš Duba mit seinen Beinschonern (34.). In der Schlusshase des zweiten Durchgangs blieb auch das vierte Rotjacken-Powerplay der Partie ohne Auswirkung auf den Spielstand, nur 17 Sekunden nachdem Medveščak wieder zu fünft agieren durfte, konnten die Klagenfurter aber doch über den Ausgleich jubeln: Manuel Geier spielte von hinter dem Tor aus auf Marco Richter, der nicht schoss, sondern querlegte, Julian Talbot hechtete der Scheibe nach und drückte sie neben dem Pfosten über die Linie (38).

 

Im dritten Durchgang schob sich gleich im ersten Shift Manuel Ganahl in den Slot, seinen Abpraller setzte Johannes Bischofberger aber auf die falsche Seite der Torstange (41.). Zagrebs klarste Tormöglichkeit im gesamten Spiel ließ dann Sondre Olden liegen, als er in Penalty Shot-Manier von der roten Linie weg alleine auf Tomáš Duba zulief, diesen aber nicht durch die Beine bezwingen konnte (44.). Fortan ging offensive Gefahr fast nur noch von den Rotjacken aus: Rosandić parierte einen Bischofberger-Rebound, seine Vorderleute blockten den Nachschuss von Steven Strong (jeweils 47.). Besonders in Szene setzten konnte sich der Goalie Medveščaks als nur eine Minute später der von Manuel Geier fein angespielte Jamie Lundmark frei vor ihm auftauchte, ihn jedoch nicht bezwingen konnte. Gleich zwei Möglichkeiten - beide fast ident aus halbrechter Position - zur ersten KAC-Führung fand in Minute 54 schließlich Neuzugang Stefan Espeland vor, er schoss jedoch im ersten Versuch daneben und scheiterte keine zehn Sekunden später im zweiten an Rosandić. Sehr unorthodox trat der 21-Jährige dann im nächsten Angriff der Klagenfurter in Aktion: Als sich nach der Abwehr eines Schusses von Johannes Bischofberger der hochsteigende Puck bedrohlich hinter ihm senkte, drehte der Goalie den Puck einem Fußballtorhüter ähnlich über die Querlatte (55.). Und so kam es, wie es kommen musste: Zagreb, das über Minuten keinen wirklich strukturierten Angriff vorbringen konnte, ging ein drittes Mal an diesem Abend in Führung: Sondre Olden kam aus der Ecke in Richtung blauer Linie, schlenzte aufs Tor und Duba musste - vom vor ihm eingeparkten Tero Koskiranta im Sichtfeld eingeschränkt - den Puck in der kurzen Kreuzecke passieren lassen (56.). Die Rotjacken rannten in der Schlussphase noch einmal an, versuchten es in den finalen 86 Sekunden auch mit einem sechsten Feldspieler, kamen aber nicht mehr in jene Positionen, aus denen Abschlüsse einen Ausgleich ermöglicht hätten. Somit musste die Kampfmannschaft des EC-KAC in ihrem 74. und letzten Spiel im Kalenderjahr 2017 eine knappe, dem Spielverlauf nach aber auch sehr unnötige Auswärtsniederlage hinnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 


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