EBEL zu Neujahr - Villach, Fehervar und Zagreb feiern Erfolge! Zweiter Derbysieg in Folge für Innsbruck!

 

(EBEL/Kompakt) PM: Der HC TWK Innsbruck bleibt im Tiroler Derby weiter auf der Siegestraße. Nach dem Auswärtserfolg am Samstag ließen Tyler Spurgeon und Co. vor ausverkaufter Halle nach Zwei-Tore-Rückstand einen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen über Schlusslicht HCB Südtirol Alperia folgen. Der EC-KAC verlor das erste Heimspiel 2018 gegen KHL Medvescak Zagreb mit 3:4 nach Verlängerung. Ein schlechtes zweites Drittel und entscheidende Fehlpässe der Klagenfurter spielte den Gästen, bei denen Michael Boivin einen Hattrick verbuchte, in die Hände. Der EC VSV feierte am Montag einen 5:2-Heimsieg über die Moser Medical Graz99ers und beendete damit eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie. Die Steirer sind hingegen schon seit sieben Auswärtspartien ohne Erfolg. Fehervar AV19 setzte sich am Montag mit 4:1 beim HC Orli Znojmo durch. Die Ungarn gewannen damit nicht nur das zweite Duell innerhalb von nur drei Tagen, sondern entschieden beide Auswärtsspiele in Tschechien zu ihren Gunsten.

 

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(Foto: Bernd Stefan / eishockeyonline.at)

 


 

HC TWK Innsbruck vs. HCB Südtirol Alperia 3:2 n.P

 

So erwartungsfroh die vielen Zuschauer auch dieser Partie entgegen fieberten, so verhalten zeigten sich beide Teams über weite Phasen des ersten Drittels. Das Spielgeschehen war geprägt von Taktik und viel Kampf. So blieben Chancen Mangelware, zu konzentriert präsentierten sich die Abwehrreihen in diesen ersten 20 Minuten. Die wenigen Halbchancen für die Haie ließen Andrew Clark, Andrew Yogan und Sacha Guimond liegen. Jubel brandete in diesem Startdrittel dennoch einmal auf und das ganz knapp vor der Pausensirene. Die Gäste nützten die einzige Unachtsamkeit der Gastgeber und stellten durch Daniel Frank wenige Sekunden vor dem Ende auf 0:1.
 
Die kalte Dusche verdauten die Innsbrucker aber schnell und starteten mit mehr Druck in das zweite Drittel. Jeremie Blain hatte kurz nach Wiederbeginn die beste Möglichkeit auf den Ausgleich doch er verzog. Die Südtiroler erwiesen sich im Gegenzug einmal mehr als effizientere Truppe und legten in der 27. Minute durch Alex Petan das 2:0 nach. Dieser Nackenschlag zeigte Wirkung, die Innsbrucker hatten in der Folge vor allem mit dem eigenen Spielaufbau zu kämpfen. Erst gegen Ende des Mittelabschnitts übernahmen die Haie wieder das Kommando, Zählbares blieb aber trotz nun guter Chancen weiterhin aus.
 
Nach nur 26 Sekunden im dritten Drittel verpasste Mitch Wahl das leere Tor aus spitzem Winkel. Nun drückten die Innsbrucker das erste Mal richtig auf den Anschlusstreffer und in der 47. Minute war der Bann gebrochen: Hunter Bishop stocherte die Scheibe zum nunmehr verdienten 1:2 über die Linie. Und die Haie erhöhten weiter die Schlagzahl, eben jener Hunter Bishop hatte nur wenige Augenblicke später den Ausgleich am Schläger. In der 50. Minute staubte John Lammers zum Ausgleich ab, die Partie war nun hochspannend mit vielen offensiven Akzenten der Haie. In der 57. Minute scheiterte etwa Morten Poulsen nur an der Latte und John Lammers vergab zehn Sekunden vor Schluss die nächste Topchance.

 


 

EC KAC vs. KHL Medvescak 3:4 n.V

 

Kurz dauerte die Phase des Beschnupperns zwischen dem EC-KAC und KHL Medvescak Zagreb. Die Hausherren erspielten sich bald eine optische Überlegenheit und gingen durch Julian Talbot mit 1:0 in Führung. Für den Kanadier war es das dritte Tor im dritten Spiel. 56 Sekunden später war der Ausgleich auf der Welt. Nach einem Fehlpass eines Klagenfurters schloss Michael Boivin ein Solo mit einem genauen Handgelenkschuss ins Kreuzeck ab.
 
Zu Beginn des zweiten Drittels machte sich der EC-KAC das Leben mit einigen Fehlpässen selbst schwer. Die Kroaten kamen dadurch zu guten Einschussmöglichkeiten, die von Torhüter David Madlener entschärft wurden. Die Gäste tankten Selbstvertrauen und tauchten immer öfter vor dem KAC-Tor auf. Madlener war es zu verdanken, dass die Rotjacken in dieser Phase nicht in Rückstand gerieten. Es kam aber wie es kommen musste. Tomas Netik spielte den Puck hinter dem Tor direkt vor Madlener. Samson Mahbod kam zum Schuss, Madlener wehrte ab und ließ einen Rebound zu, den Boivin verwertete.
 
Drei Minuten waren im dritten Drittel gespielt, als Marco Richter mit einem Alleingang und schönem Haken Zagreb-Tormann Vilim Rosandic ausstiegen ließ. Damit war der Gleichstand wiederhergestellt. Beide Mannschaften produzierten Chancen. Deren Auswertung ließ Tore vermissen. Die Klagenfurter erhöhten ab Mitte des Abschnitts den Druck, erarbeiteten sich großartige Einschussmöglichkeiten. Allerdings jubelte Zagreb in Unterzahl. Nach einem unnötigen Puckverlust der Klagenfurter im eigenen Drittel bedankte sich Tyler Morley mit einem Sololauf, bei dem Madlener keine Chance hatte, zum 3:2-Führungstreffer. KAC-Neuzugang Stefan Espeland brachte sein Team 16 Sekunden vor Spielende wieder ins Spiel – 3:3. Die Overtime musste entscheiden.
 
Boivin machte mit dem dritten Tor an diesem Abend den Sack zu. Sein Schuss ging wie bei seinem ersten Treffer wieder ins rechts Kreuzeck.

 


 

EC VSV vs. Graz 99ers 5:2

 

Die Adler starteten ins erste Drittel mit einer Druckphase. Mehrmals stand Goalie Hannu Toivonen unter Beschuss. An diese anfänglich gute Leistung konnten die Heimischen im Überzahlspiel anschließen, als Valentin Leiler in der vierten Spielminute den Führungstreffer erzielte. Zum Ende hin kamen aber auch die steirischen Gäste in Fahrt und erschienen des Öfteren gefährlich vor dem Kasten von Lukas Herzog, der aber stets parieren konnte.

 

Zwar kamen die Steirer im Mittelabschnitt aggressiver aus der Kabine, dennoch war es Markus Schlacher in der 23. Spielminute, der Toivonen erneut bezwingen konnte. Auf der anderen Seite taten sich die Gäste schwerer: Einerseits fehlte häufig das notwendige Glück, andererseits behielt Herzog die Oberhand. Zehn Minuten vor Ende sollten die Grazer aber wieder in die Spur finden: Oliver Setzinger fälschte einen Schuss von Iberer unhaltbar ab und erzielte damit den Anschlusstreffer. Allerdings konnte Andrew Sarauer in der 35. Spielminute den alten Vorsprung wiederherstellen, nachdem er zuvor auf der Strafbank Platz genommen hatte.

 

Auch die ersten Minuten des Schlussabschnitts gehörten den Grazern: Setzinger schoss Herzog direkt an, doch der Keeper des EC VSV konnte den Puck mit der Fanghand nicht halten. Mit diesem Doppelpack verkürzte Setzinger auf 3:2. Doch auch hier fanden die Blau-Weißen wieder eine rasche Antwort: Benjamin Petrik konnte nach Zuspiel von Patrick Platzer die Scheibe einnetzen. Knapp sechs Sekunden vor Schluss schürte Sarauer durch einen Empty-Net-Treffer seinen Doppelpack. Damit starteten die Adler mit einem Sieg in das neue Jahr.

 

 

Aus Villach: Jenny Gollmitzer

 


 

HC Orli Znojmo vs. Fehervar AV 19 1:4

 

Die Fans in Znojmo sahen zunächst ein über weite Strecken höhepunktarmes Startdrittel. Nur zwei Tage nach der knappen Auswärtsniederlage übernahmen die Hausherren die Initiative and fanden auch ein paar Chancen vor.  Diese Bemühungen wurden nach knapp sieben Minuten belohnt, als Jan Lattner einen Fehler der Ungarn ausnutzte und Goalie Carruth aus dem hohen Slot bezwang.
 
Die Gäste brauchten einen besseren Start in den Mittelabschnitt und der gelang ihnen auch. Nahc nur 55 Sekunden vollendete David Gilbert einen Konter zum Ausgleich. Knapp neun Minuten später ging fehervar sogar in Führung: Zuerst hielt Brett Palin die Scheibe im Angriffsdrittel und feuerte einen Schuss Richtung Znojmo-Gehäuse, und dann war Olivier Latendresse zur Stelle. Die Adler waren nun verunsichert, auch im Powerplay ließ nicht viel zusammen. In einer weiteren Überzahl kam es sogar noch schlimmer für die Hausherren. Janos Hari (39.) fuhr ins Angriffsdrittel, täuschte die Verteidiger und schloss in Unterzahl zum 1:3 ab.
 
Auch im letzten Drittel funktionierten die Powerplay-Linien der Hausherren trotz einiger Strafen gegen Fehervar nicht. Die vereinzelten Schüsse konnten Carruth nicht gefährden. Knapp drei Minuten vor dem Ende nahm Znojmo ein Timeout und auch Goalie Schwarz zum ersten Mal vom Eis. Es sollte an diesem Abend aber nicht reichen, denn Gilbert stellte mit einem Empty Netter den 1:4-Endstand her.

 

 

 

 

 

 

 


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