EBEL Kompakt - Vienna Capitals lösen Playoffticket! Siege für Bozen, Innsbruck, Graz und Linz!

 

(EBEL/Kompakt) PM/GR: Die Vienna Capitals lösten am Mittwochabend das Playoffticket. KHL Medvescak verlor nach langer Siegesserie bei den Graz 99ers und der HC Innsbruck gewann auch das Westderby bei den Dornbirn Bulldogs. Am Tabellenende der EBEL steht nun der HC Orli Znojmo, da der HC Bozen gegen den EC Red Bull Salzburg punktete.

 

HCB Südtirol vs Graz99ers 04

(Foto: Vanna Antonello / eishockeyonline.at)

 


 

HCB Südtirol vs. Red Bull Salzburg 4:3


Die Salzburger trafen auf das erwartet bissig kämpfende Südtiroler Team, das unbedingt wieder punkten wollte. Und mit dem Tor in der neunten Minute durch Daniel Frank auch den besseren Start hatte. Aber die Salzburger blieben dran und wurden gefährlicher. In der Schlussminute des ersten Drittels traf dann auch Verteidiger Layne Viveiros zum 1:1-Ausgleich. Im zweiten Durchgang übernahmen abermals die Hausherren die Führung, die in der 29. Minuten das erste Überzahlspiel des Spiels zu ihrem zweiten Treffer nutzten. Salzburgs Goalie Bernhard Starkbaum hatte beim harten Schuss von Matias Sointu keine Chance. Erneut schlugen die Mozartstädter - in Überzahl - zurück. Nachdem sie Bozens Torhüter Pekka Tuokkola zuvor schon in ernste Bedrängnis gebracht hatten, sorgte Bobby Raymond mit einem mächtigen Blueliner in Minute 37 für das 2:2.


Auch der Schlussabschnitt war heiß umkämpft. Wieder konnten die Hausherren vorlegen, trafen in der 45. Minute zur 3:2-Führung, nachdem die Salzburger zuvor ihr zweites Powerplay nicht nutzen konnten. Doch nur eine Minute später verwandelte John Hughes den Pass von Thomas Raffl vors Tor und glich die Partie damit zum dritten Mal aus. In der 55. Minute hielt Bernhard Starkbaum seine Mannschaft im Spiel, nachdem er Alexander Petans Alleingang entschärfte. Doch in der 57. Minute konnte Salzburgs Schlussmann nicht mehr eingreifen, als der Blue-liner von Matt Tomassoni genau ins Kreuzeck einschlug. Die Red Bulls hatten in einer hektischen Schlussphase dann noch gute Möglichkeiten auf den neuerlichen Ausgleich, der ihnen diesmal aber knapp versagt blieb.

 


 

Dornbirn Bulldogs vs. HC TWK Innsbruck 4:5

 

Die Dornbirn Bulldogs starteten wie die Feherwehr in die Partie und gingen prompt in Führung. DEC-Kapitän Jamie Arniel startete aus dem eigenen Drittel einen Konter und fand per Querpass Sturmpartner Matt Fraser (1.), der den Puck eiskalt in die Maschen setzte. Beflügelt vom frühen Treffer erarbeiteten sich die Bulldogs fortan Chance um Chance, dominierten den Startabschnitt mit 16:9 Schüssen. Patrik Nechvatal im Tiroler Kasten hielt seine Haie zunächst im Spiel, bis der Schlussmann neun Sekunden vor der ersten Pause erneut hinter sich greifen musste. Stefan Häußle (20.) fälschte einen McMonagle-Schuss zum 2:0 ab. Zuvor verabsäumten die Tiroler aus ihren wenigen Chancen – Ondrej Sedivy versuchte sich im Alleingang, Philipp Lindner traf nur den Pfosten – Profit zu schlagen. Auf kuriose Art und Weise kam im Verlauf des zweiten Spielabschnittes Matt Fraser (27.) zu seinem 20. Saisontreffer. Fraser scheiterte mit seinem Breakaway an Nechvatal, doch der nachlaufende HCI-Verteidiger Florian Pedevilla schoss die Hartgummischeibe ins eigene Gehäuse. Um sein Team wieder wachzurütteln nahm HCI Head Coach Rob Pallin ein Time-out und tauschte Keeper Nechvatal gegen Rene Swette. Keine halbe Minute später zeigte diese Maßnahme auch Wirkung, denn Philipp Lindner (28.) hämmerte die Scheibe direkt nach einem Bullygewinn ins Tor der Bulldogs. Kurz vor der zweiten Pausensirene zeigte sich der völlig freistehende Hunter Bishop (39.) nach Pass von Haie-Kapitän Tyler Spurgeon für den 2:3-Anschlusstreffer verantwortlich.

 

Die Gäste rochen Lunte und bissen im Schlussabschnitt eiskalt zu: Doppeltorschütze Mitch Wahl (43. und 47./pp1) glich die Partie zweimal aus, während zwischenzeitlich Ziga Pance (45.) per Schlagschuss zum 3:3 noch eine schnelle Antwort der Bulldogs parat hatte. Die erstmalige Führung gelang den Haien durch Hunter Bishop (53.), der einen Schlenzer von der Blauen Linie direkt in die obere Ecke setzte. Die Gäste brachten den Vorsprung über die Zeit und besiegten die Vorarlberger nach heroischer Aufholjagd knapp mit 5:4.

 


 

Fehervar AV19 vs. Vienna Capitals 1:5

 

Die Vienna Capitals näherten sich in Szekesfehervar schon früh dem ersten Treffer an. Bereits nach wenigen Minuten traf Ryan McKiernan die Stange. Dann feuerte Philippe Lakos einen Schuss ab, Rafael Rotter konnte die Rebound-Chance aber nicht nützen. Der erste Treffer lag aber in der Luft. In Minute 12 bediente Rafael Rotter, Taylor Vause ideal vorm gegnerischen Tor und die Nummer 91 der Caps hatte keine Probleme einzuschießen. Der Meister blieb weterhin gefährlich und schließlich traf Dominic Hackl von der blauen Linie zum 2:0. Die Ungarn vergaben durch Vidmar und Hari die Chance auf ein Comeback.


Auch nach Wiederbeginn gingen die Magyaren durch Luttinen, Hari, Palin und Gilbert in Überzahl mit ihren Chancen zu sorglos um. Wieder komplett machte Wien Druck und erhöhte rasch durch Kelsey Tessier auf 3:0. Fehervar AV19 vergab ein weiteres Powerplay. Die Österreicher machten es besser und kamen durch Vause nach Zuspiel von Hackl kurz nach Ablauf einer Überzahl zum 4:0.


Die Ungarn zeigten im Schlussdrittel Moral. Antonin Manavian traf per Blueliner in Überzahl zum 1:4. Es folgten weitere Strafen. In Powerplay erhöhte McKiernan auf 5:1. Den Teufel blieb die “Hex” am Schläger picken, Gilbert, Daniel Szabo, Stipsicz und Koger ließen allesamt gute Chancen liegen.

 


 

HC Orli Znojmo vs. Black Wings Linz 3:6

 

Abgebrüht und eiskalt präsentierte sich der EHC LIWEST Black Wings Linz in Znojmo von Beginn an! Bereits nach 49 Sekunden eröffnete Brian Lebler das Festschießen mit einem schnellen Schuss genau unter die Querlatte. Die Tschechen blieben unbeeindruckt und antworteten prompt mit dem Ausgleich: Erik Nemec drückte in Minute 3 die Scheibe aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie. In weiterer Folge erspielte sich der EHC LIWEST Black Wings Linz aber mehr Chancen und der Erfolg stellte sich auch rasch wieder ein: Zunächst traf Marc Andre Dorion in Minute 8 ins lange Eck und kurze Zeit später beendete Dan DaSilva (11.) nach Idealvorlage des Verteidiger den Arbeitstag von Goalie Marek Schwarz. Aber auch Tomas Halasz konnte die Österreicher nicht bremsen. Keine zwei Minuten am Eis musste er erstmals den Puck aus den Maschen holen, Kevin Moderer traf in Überzahl aus kurzer Distanz – 4:1.


Drittel zwei begann wie Drittel 1: Dieses Mal benötigte Brian Lebler sogar nur 31 Sekunden, um in Überzahl einen losen Puck aus kurzer Distanz im Tor zu versenken. Die Oberösterreicher schwächten sich dann durch Strafen und das bestraften die Hausherren. Mit einem Doppelschlag binnen acht Sekunden verkürzten Antonin Boruta und Colton Yellow Horn jeweils im Powerplay auf 3:5. Aber auch die Oberösterreicher bekamen anschließend einige Gelegenheiten selbst in Überzahl zu agieren und nützten eine Möglichkeit zum 6:3, Brian Lebler traf per Rebound.


Die Tschechen warfen im Schlussdrittel nochmals alles nach vorne. Aber egal, was die "Roten Adler" auch versuchten, Goalie Mike Ouzas war weder in Überzahl noch mit abgefälschten Schüssen nochmals zu bezwingen. Die Schussbilanz nach 60 Minuten lautete 34:24 für den HC Orli Znojmo. Die Punkte nahmen aber die Black Wings dank einer effizienten Leistung - sechs Treffer bei nur 24 Schüssen - mit. Sie siegten in Znojmo 6:3.

 


 

Graz 99ers vs. KHL Medvescak 4:3

 

Im ersten Heimspiel im neuen Jahr trafen die Graz 99ers am Mittwoch Abend auf den KHL Medvescak. Nach einem verpatzten Start 2018 durfte man auf die Leistung der Heimmannschaft gespannt sein.

 

Die  ersten Chancen in der Partie hatten jedoch die Gäste aus Zagreb die ein enormes Tempo vorlegten. Die erste Überzahlglichkeit hatten dann aber die Hausherren und in diesem Powerplay mehrere hochkarätige Chancen, ein Treffer blieb ihnen jedoch verwehrt, nicht zuletzt aufgrund einer soliden Goalieleistung von Kevin Poulin im Tor Zagrebs. Die Führung für die 99ers in der 9. Minute besorgte Unterweger nach Pass von Oberkofler bzw Woger. Den Ausgleich erzielten die Gäste in der Sekunde in der Ihre Überzahl abgelaufen war in der 13. Minute durch Jozef Balej. Graz hatte nur Momente darauf die richtige Antwort parat und legte wieder vor, 2:1 durch Buzzeo.

 

Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischte die Mannschaft aus Zagreb. Der Ausgleich zum 2:2 fiel in der zweiten Minute durch Morley nach Pass von Olden der direkt von der Strafbank kam. Und diesmal legten die Gäste nach, 2:3 durch Mahbod nach Pass von Tikkanen. Ein weiteres gut gespieltes Powerplay der 99ers blieb unbelohnt.

 

Nur 39 Sekunden nach Wiederbeginn erzielten die 99ers den Ausgleich zum 3:3 durch Higgs. Diesmal waren es die Hausherren die nachlegten und zur neuerlichen Führung trafen. 4:3 durch Zusevics nach Pass von Buzzeo. Zagreb gab nicht nach und spielte immer wieder mit aggressivem Forechecking und hohem Tempo.  Zum Ende hin wurde die Partie etwas hektischer und auch die kleinen Fouls häuften sich. Etwas mehr als eine Minute vor dem Ende nahm Zagreb den Goalie vom Eis, was aber an einem Heimsieg  der 99ers vor 2631 Zusehern nichts mehr ändern konnte.

 

 

 

 


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