EBEL Kompakt - Einige Überraschungen am Freitag!

 

(EBEL/Kompakt) PM: Am Freitag standen sieben Partien auf dem Programm. Dabei gab es einige Überraschungen wie den Auswärtssieg des HC Orli Znojmo bei den Vienna Capitals. Der EC VSV rutscht weiter in die Krise. Die 37. Runde in der Zusammenfassung.

 

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(Foto: Martina Bednar / eishockeyonline.at)

 


 

Vienna Capitals vs. HC Orli Znojmo 2:3 n.P

 

Schlusslicht HC Orli Znojmo gewinnt das Ostderby bei Leader Vienna Capitals 3:2 nach Penaltyschießen.

 

Die Vienna Capitals übernehmen vom Startbully weg die Initiative. Nach knapp zwei Minuten prüft Kelsey Tessier Znojmo-Goalie Tomas Halasz mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Die Hausherren drücken auf den ersten Treffer, lassen ihr erstes Powerplay an diesem Abend jedoch ungenützt verstreichen. Das Tabellenschlusslicht schafft es nur durch Unaufmerksamkeiten der Caps-Cracks vor das Tor von Tschrepitsch. Nach einem Fehler ist Jan Lattner auf und davon. Sein Treffer wird von den Referees wegen Abseits aber nicht gegeben (6. Min.). Zwei Minuten später ist der Puck erneut im Netz und diesmal zählt das Tor. Marek Spacek wird von der Caps-Defensive sträflich alleine gelassen und verwertet einen Konter zum 1:0. Der Spielverlauf ist auf den Kopf gestellt, Head-Coach Serge Aubin setzt ein Zeichen, um die Mannschaft aufzuwecken: Für Tschrepitsch kommt Stammgoalie Jean-Philippe Lamoureux ins Tor des Meisters. Den Adlern gibt die überraschende Führung Auftrieb, immer wieder kommen sie gefährlich vor das Gehäuse von Lamoureux. In Minute 15 rettet Wiens Nummer „1“ spektakulär im Eins-gegen-Eins gegen Adam Miller. In der Schlussphase des ersten Drittels nimmt die Partie Fahrt auf. Taylor Vause hat nach einem schönen Solo den Ausgleich auf dem Schläger, verzieht den Puck jedoch knapp neben die linke Stange (15. Min.). Kurz vor der Pausensirene vergibt MacGregor Sharp die nächste Top-Möglichkeit für die Capitals.


Die Vienna Capitals kommen aus der Kabine und wollen sofort den Ausgleich. Znojmo steht allerdings weiter defensiv gut und lässt wenige Pucks durch. Rafael Rotter kann eine Rebound-Chance im Nachsetzen nicht verwerten (24. Min.), Ali Wukovits setzt im Break-Away die Scheibe sehenswert mit der Backhand an die Stange (26. Min.) und ein Schuss von Vause bleibt, aus aussichtsreicher Position im Slot, in den Schlittschuhen eines Adlers hängen (30. Min.). Bei Kontern bleibt Wien allerdings weiter verwundbar. In Minute 31 stürmen die Tschechen mit zwei Spielern gefährlich vor das Tor, man lässt die Chance aber ungenützt. Zwei Minuten später jubeln die Vienna Capitals, gemeinsam mit den 5350 Fans in der Albert-Schultz-Eishalle, über den Ausgleich. Andreas Nödl bekommt die Scheibe ideal von Rotter in den Slot serviert. Der Caps-Captain lässt nichts anbrennen und trifft zum 1:1 (33. Min.). Der Ausgleich der Aubin-Männer hält allerdings nicht lange. Marek Biro bringt die Gäste aus Tschechien per Rebound wieder mit 2:1 in Führung (36. Min., PP1). Die Vienna Capitals schlagen jedoch erneut zurück. Im Powerplay vollendet Jerry Pollastrone, 33 Sekunden vor der Pausensirene, eine schöne Kombination zum 2:2 (40. Min.).


Das Schlussdrittel bietet wenig Höhepunkte – bis zu 46. Minute. Die Vienna Capitals erhalten ein Powerplay, kurz darauf schicken die Referees allerdings McKiernan wegen gefährlichen Spiels für vier Minuten auf die Strafbank. Pollastrone vergibt im 4-gegen-4 die Chance auf die Führung (47. Min.), Vause findet in Goalie Halasz seinen Meister (52. Min.) und abermals Pollastrone bringt den Puck, nach Pass von Holzapfel, nicht im Tor unter (53. Min.). Die Vienna Capitals sind in der Schlussphase des dritten Drittels deutlich näher dran am Sieg als der Gegner, dennoch geht es mit dem Stand von 2:2 in die Overtime. Diese bleibt ebenfalls ohne weiteren Treffer, somit fällt die Entscheidung im Penalty-Schießen. Dort haben die Gäste aus Tschechien das glücklichere Ende. Michal Plutnar verwertet als einziger Spieler seinen Penalty zum 3:2-Sieg des HC Orli Znojmo. In der Tabelle bauen die Vienna Capitals mit dem Punktegewinn ihre Führung aus. Der Vorsprung auf das Verfolgerduo aus Linz und Klagenfurt beträgt jetzt, bei einem Spiel weniger, 13 Punkte.

 


 

EC KAC vs. Graz 99ers 1:2

 

Die Moser Medical Graz99ers siegten in Klagenfurt mit 2:1. Neuzugang Camara gelingt Game Winner.

 

Der EC-KAC startete wie aus der Pistole geschossen in die Partie und schnürte die Steirer vom ersten Scheibenaufwurf an in deren Verteidigungsdrittel ein. Bereits nach 53 Sekunden wussten sich die Gäste nur noch mit Hilfe einer Strafzeit zu befreien, Evan Brophey wanderte in die Kühlbox. Während dieses Powerplays fanden die Rotjacken auch schon die erste sehr gute Gelegenheit der Partie vor, eine Deflection von Stefan Geier ging allerdings nur an den Pfosten (2.). Umso überraschender war es dann, dass die Graz 99ers den ersten Treffer der Begegnung erzielen konnten: Während eines Überzahlspiels stand Daniel Woger bei einem Rebound ideal und setzte den Puck zum 0:1 in die Maschen (5.). Doch dieser Gegentreffer weckte die Hausherren förmlich auf, in Minute neun durften sie schon über den Ausgleich jubeln: Nach einer tollen Kombination über Stefan Geier und Jamie Lundmark setzte Thomas Koch den Puck unter den Schonern von Graz-Keeper Hannu Toivonen hindurch ins Tor. Danach fanden die Hausherren - beinahe im Minutentakt - beste Möglichkeiten vor, doch niemand aus dem Quartett Marco Richter (13.), David Fischer (15.), Johannes Bischofberger (17.) und Jon Rheault (18.) brachte den Puck am glänzend aufgelegten Hannu Toivonen vorbei. Die wohl beste Gelegenheit vergab Manuel Ganahl, der völlig frei vor dem Kasten der Steirer zum Abschluss gekommen war (19.). So ging es mit einem aus Grazer Sicht äußerst schmeichelhaften 1:1 in die erste Drittelpause.


Im Mittelabschnitt kamen die im ersten Drittel noch an der Grenze zur Überforderung destruktiven 99ers dann besser aus den Startlöchern. In Minute 22 tauchte Ken Ograjenšek plötzlich alleine vor Tomáš Duba auf, sein Schuss fiel aber zu schwach aus und bereitete dem Goalie damit auch keine Abwehrprobleme. Dies sollte sich keine volle Minute später aber ändern: Einen Schuss von Robin Weihager von der blauen Linie konnte der KAC-Keeper nur prallen lassen, Neuzugang Anthony Camara stand goldrichtig und beförderte den Rebound in seinem ersten Liga-Spiel mit der Rückhand zur neuerlichen Führung für die Gäste ins Tor (23.). Damit riss auch der Faden im Offensivspiel der Rotjacken, sie brachten nun weniger ihrer strukturierten Angriffe aufs Eis, gute Tormöglichkeiten gab es aber dennoch. Wie für Jamie Lundmark, der in Minute 27 einen Onetimer auf das Tor der Grazer abfeuerte, den Hannu Toivonen Puck allerdings geschickt über den von Ihm bewachten Kasten lenkte. Danach flachte das Match ein wenig ab, es dauerte bis zu Minute 36, ehe die Klagenfurter wieder vor dem Grazer Gehäuse gefährlich wurden: Marco Richter schoss aus bester Position jedoch knapp über die Querlatte. Und weil auch Jonathan Rheault Sekunden vor der Pausensirene eine Topgelegenheit liegen ließ, stapften die Rotjacken mit einem 1:2-Rückstand zum zweiten Mal in die Kabine.


Im Schlussdrittel passierte lange Zeit nicht viel, das erhoffte und heuer schon so häufig vorexerzierte Aufbäumen der Rotjacken blieb aus, erst in den abschließenden zehn Minuten konnte der EC-KAC den Druck wieder ein wenig erhöhen. Im dritten Powerplay der Partie setzte Mitja Robar einen Hammer aus der Distanz an die Querlatte (51.). Die beste Gelegenheit auf den Ausgleich ließ Marco Brucker in Minute 59 aus, als er in gleich zwei Versuchen am Schlussmann der Steirer scheiterte. Damit beendeten die 99ers in Klagenfurt ihren Auswärtsfluch und siegten 2:1.

 


 

KHL Medvescak vs. EC VSV 7:2

 

KHL Medvescak Zagreb besiegte den EC VSV mit 7:2 und verbesserte sich auf Platz 6.

 

Tyler Morley überraschte Goalie David Kickert mit einem Schuss aus der Distanz und KHL Medvescak Zagreb führte früh im Spiel 1:0. Doch Villach schlug sofort zurück: Nur 40 Sekunden später verlor Michael Boivin an der blauen Linie den Puck und Benjamin Petrik schloss den Konter eiskalt zum 1:1 ab. Der EC VSV war dann das bessere Team, obwohl man vier Mal in Unterzahl agieren musste.


Nach Wiederbeginn legten die Adler fulminant los: Felix Maxa verpasste nach Zuspiel von Valentin Leiler das 2:1 per Tip-in. Wenig später holte Nikolas Petrik den Treffer per Tip-in nach. Die Adler waren weiterhin aktiver. Kyle Beach ließ nun die große Chance auf das 3:1 aus, er scheiterte aus dem Slot. Das Momentum wechselte dann zu den Bären. Mit vier Treffern binnen sieben Minuten von Sondre Olden (nach Getümmel aus dem Slot), Tero Koskiranta (Konter), Michael Boivin und erneut Olden stellten die Kroaten das Spiel auf den Kopf – 5:2. Zu Beginn  den Schlussdrittels hielt Poulin mit zwei BIG saves die 3-Tore Führung fest. Auf der anderen Seite konnte sich auch David Kickert einmal gegen Mahbod auszeichnen. Im Finish legten Aviani und Mahbod aber noch zwei Treffer nach.

 


 

Black Wings Linz vs. Fehervar AV19 6:3

 

Der EHC LIWEST Black Wings Linz besiegte Fehervar AV19 mit 6:3 und gewann damit auch sein drittes Spiel 2018. In der Tabelle verbesserten sich die Oberösterreicher zudem auf Platz 2.

 

Die Gastgeber starteten als aktivere Mannschaft in diese Partie und setzten sich von Beginn weg, immer wieder über längere Zeit, im Angriffsdrittel der Ungarn fest. Rick Schofield hämmerte einen ersten Schuss an die Maske des Schlussmannes der Gäste, so richtig gefährlich wurden die Linzer im Abschluss aber noch nicht - bis Minute 9.: Da startete Fabio Hofer ein herrliches Solo, ließ drei Verteidiger stehen und schloss wunderschön zum 1:0 für die Gastgeber ab. Mit dieser Führung im Rücken ging es weiterhin fast nur in eine Richtung. Zwar kamen die Gäste aus Ungarn hin und wieder mit einem Konter ins Drittel der Oberösterreicher, dort war aber jedes Mal bei Mike Ouzas Endstation. Nachdem die roten Teufel auch ein erstes Powerplay ungenützt ließen, drückten die LIWEST Black Wings wieder auf das Tempo und erwischten die Ungarn eiskalt. Andreas Kristler bediente mit einem herrlichen Pass den vor dem Tor wartenden David Franz und der Linzer Angreifer machte sein erstes Saisontor - 2:0.


Nach der Pause kamen die Gäste auf und machten plötzlich gehörig Druck auf den Anschlusstreffer, der ihnen in der 23. Minute auch gelang. Brian Leber hatte nach einem Konter noch die Chance zu erhöhen, scheiterte aber und so machten die Ungarn im direkten Gegenzug das 2:1 durch den Ex-Linzer Oliver Lattendresse. Das Spiel war plötzlich ausgeglichen und es entwickelte sich eine offenes Hin und Her. Hofer und Lebler tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf, scheiterten mit ihren Schüssen aber beide Male am Schlussmann der Ungarn. ieses Auslassen der Chancen sollte sich für die Linzer rächen. Nachdem Ouzas einige Male gerade noch abwehren konnten, musste auch er 3 Minuten vor der Pausensirene, ein zweites Mal hinter sich greifen. Lovecchio zog aus der Drehung ab und erzielte den 2:2 Ausgleich für die Gäste. Die Black Wings wirkten nun etwas erschöpft und mussten dem dicht gedrängten Spielplan und den zahlreichen Ausfällen der letzten Tage, Tribut zollen. Mit dem mittlerweile gerechtfertigten 2:2, ging es in den Schlussabschnitt, in dem die Linzer noch einmal alle Kraftreserven mobilisierten.
 
Abermals erwischten die Gäste aus Szekesfehervar den besseren Start und keine 2 Minuten waren gespielt, da lag die Scheibe auf einmal hinter Mike Ouzas im Tor der Linzer. Nach kurzem Videobeweis, gaben die Schiedsrichter das Tor und die Gäste führten das erste Mal an diesem Abend! Dies ließ die Linzer aber unbeeindruckt, denn die hatten die passende Antwort parat. Rick Schofield zog über die Mitte ins Angriffsdrittel und hämmerte den Puck zum 3:3 Ausgleich ins Kreuzeck. Das gab den Gastgebern noch einmal Auftrieb und sie legten sofort nach! Keine 2 Minuten nach dem Ausgleich, wurde Brian Lebler im Slot wunderbar freigespielt und der Angreifer zog sofort ab und erzielte in der 46. Minute die neuerliche Führung für die LIWEST Black Wings! Fehervar warf noch einmal Alles nach vorne und nahm 1:30 Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis. Die Verteidigung der Linzer hielt aber stand und Rick Schofield und Joel Broda machten mit ihren Empytnet Treffen zum 5:3 bzw. 6:3, den Deckel drauf! amit gewannen die LIWEST Black Wings ihr 3. Spiel in Folge.

 


 

HCB Südtirol vs. Dornbirn Bulldogs 4:2

 

Der HCB Südtirol Alperia besiegte die Dornbirn Bulldogs zu Hause mit 4:2. Die Vorarlberger rutschten durch die Niederlage aus den Top 6. Nach 47 Minuten führte Bozen, das drei Treffer durch seine Special Teams erzielte, bereits mit 4:0.


Den ersten Treffer erzielten nach einer offenen Startphase die zu diesem Zeitpunkt numerisch unterlegenen Hausherren. Michael Halmo (10./sh1) entwischte den Bulldogs in Unterzahl, versenkte den Puck trocken aus kurzer Distanz und stellte die Anzeige in der Palaonda auf 1:0. Die Vorarlberger zeigten sich des Gegentreffers wenig beeindruckt und setzten ihren aggressiven Spielstil fort. Bozen blieb in schnellen Kontern gefährlich, DEC-Keeper Rasmus Rinne rettete in höchster Not. Und der Torschütze selbst setzte sich im ersten Drittel ein zweites Mal gekonnt in Szene, scheiterte jedoch an der Stange hinter Rinne. Im Powerplay spielten die Hausherren nach Seitenwechsel den Gäste-Keeper eiskalt aus: Michael Angelidis setzte von rechts auf links, wo Christopher DeSousa (28./pp1) den Puck in die Maschen hämmerte. Als das Spiel ruppiger wurde und Michael Caruso für vier Minuten zusehen musste, stemmten sich die Bulldogs lange erfolgreich gegen den dritten Gegentreffer. Das lautstarke Publikum peitschte die heimischen Cracks jedoch verbissen an, und Angelo Micelli (33./pp1) baute die Führung der Füchse auf 3:0 aus. Der Appetit der Südtiroler war geweckt und auch im fünften Powerplay in Serie rollte der Angriffsmaschinerie in weiß-rot. Für den Schlussabschnitt sammelten die Bulldogs in der Kabine neuen Biss und hatten das Heft noch lange nicht geschlossen. Sean McMonagle hämmerte den Puck als erste Duftmarke im dritten Drittel von der Blauen Linie direkt an das Lattenkreuz. Als den Hausherren in der Drangperiode der Bulldogs der vierte Treffer erneut durch DeSousa (47.) gelang, hatten die Vorarlberger eine erste Antwort parat. Kapitän Jamie Arniel (47.) schob den Puck hinter die Line von Füchse-Schlussmann Pekka Tuokkola. Gute zwei Minuten vor Spielende verkürzte Stefan Häußle (58./sh1) für die Bulldogs auf 2:4 und lancierte die heiße Schlussphase. Mehr sollte den Vorarlberg jedoch nicht gelingen.

 


 

Red Bull Salzburg vs. HC TWK Innsbruck 2:3 n.V

 

Der HC TWK Innsbruck "Die Haie" gewann ein hochklassiges und temporeiches Match in Salzburg 3:2 nach Verlängerung. Vater des Sieges war Haie-Goalie Rene Swette, der die Salzburger reihenweise zur Verzweiflung brachte.

 

Die Red Bulls starteten mit dem besten Line-up dieser Saison ins Spiel (Kapitän Trattnig und Rauchenwald zurück). Doch es waren die Gäste, die im ersten Abschnitt ein leichtes Chancenplus hatten. Bereits in den Anfangsminuten scheiterten im Powerplay hintereinander Mitch Wahl an der Stange und Jeremie Ouellet-Blain an Luka Gracnar im Bullen-Tor. Die Antwort folgte postwendend durch eine Doppelchance von Matthias Trattnig und Peter Mueller. Im ersten Salzburger Powerplay folgte dann die Führung durch den bereits öfters erfolgreichen Spielzug Rob Schremp auf Brant Harris im Slot. Doch keine zwei Minuten später folgte der Ausgleich durch Andrew Clark der im Solo trotz Störversuche von Pallestrang erfolgreich abschloss. Ein grober Patzer von Philipp Lindner hinter dem eigenen Tor bescherte Ex-Hai Mario Huber die erneute Führung Salzburgs. Doch auch diese konnten die Gäste durch Morten Poulsen egalisieren. Die Salzburger Defensive war in dieser Situation, wie im gesamten Drittel nicht ganz sattelfest.


Im Mittelabschnitt folgten zwar keine Tore, doch den Fans wurde ein sehr schnelles Offensivhockey mit einigen guten Möglichkeiten geboten. Zu Beginn hielt Swette gegen Harris, im direkten Gegenzug hämmerte Andrew Yogan die Scheibe an die Stange. Nachdem auch John Lammers vergab, konnte der nächste Versuch von Andrew Clark gerade noch Zentimeter vor der Linie abgefangen werden. Gegen Ende des Drittels überstanden die Red Bulls knapp vier Minuten in Unterzahl.


In den letzten zwanzig Minuten zeigten die Red Bulls Einbahnhockey in Richtung des überragenden Rene Swette. Doch Riesenchancen wurde der Reihe nach leichtfertig vergeben (z.B. Raffl alleine im Slot) oder vom Haie-Schlussmann gehalten (Mueller). Die Innsbrucker kamen nur selten gefährlich vor Gracnar. Die beste Möglichkeit vergab Hunter Bishop in der Schlussminute. So ging es in die Overtime und da dauerte es nur 77 Sekunden: Zuerst vergab John Hughes im Solo einmal mehr eine Großchance, direkt im Gegenzug stürmte John Lammers alleine aufs Tor und traf zum umjubelten Auswärtssieg ins Kreuzeck.

 

 


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