EBEL Kompakt - Stimmung in Villach am Tiefpunkt! HC Innsbruck feiert Kantersieg! Die 38. Runde in der Zusammenfassung.

 

(EBEL/Kompakt) PM/MF: Der EC VSV rutschte am Sonntag in das nächste Debakel, auch der HC Orli Znojmo hatte am Abend keine Chance. Zagreb und Salzburg lieferten sich bis zum Ende einen offenen Schlagabtausch während sich Alba Volan gegen die Graz 99ers selbst beschenkte. Die Black Wings Linz sicherten sich in Dornbirn das Playoff-Ticket. Die 38. Runde in der Zusammenfassung..

 

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(Foto: Bernd Stefan / eishockeyonline.at)

 


 

Dornbirn Bulldogs vs. Black Wings Linz 2:5

 

Die Liwest Black Wings Linz feierten in einem spannenden Spiel einen 5:2-Auswärtssieg gegen die Dornbirn Bulldogs und behaupteten damit nicht nur ihren zweiten Tabellenrang. Der vierte Erfolg in Serie bedeutet auch die fixe Playoff-Teilnahme der Oberösterreicher.

 

Am Ende des dichten Spielprogramms zwischen Weihnachten und Dreikönig gastierten die Linzer Black Wings im äußersten Westen der Liga. Bei den Bulldogs haben die letzten Niederlagen sichtbar Spuren hinterlassen und so fanden die Hausherren nur schwer ins Spiel. Ein rascher Rückstand war die logische Folge. Beim 0:1 durch Rick Schofield (8.) zeigte die DEC-Hintermannschaft nur wenig Aggressivität und Gegenwehr. Für den Tabellenzweiten aus Oberösterreich schien die Partie in die richtige Richtung zu laufen. Die Cracks von Troy Ward fühlte sich nach der Führung jedoch bereits zu sicher. Die Bulldogs zeigten in Rücklage mehr Bemühen und glichen verdient aus. Brodie Reid (18.) verwertete alleinstehend vor dem Tor eine perfekte Vorarbeit von Leduc und Timmins trocken in die linke untere Ecke zum 1:1.
 
Den Fans im Messestadion wurde ein ausgeglichener Schlagabtausch geboten. Die Teams versuchten dabei auf eine defensive taktische Ausrichtung zu setzen. Den Gästen gelang die neuerliche Führung – ausgerechnet durch eine Kombination zweier Cracks mit Dornbirn-Vergangenheit. Nach Zuspiel von Fabio Hofer überwand Jonathan D’Aversa (29.) DEC-Goalie Rasmus Rinne. Auf die prompte Antwort der Bulldogs – Jamie Arniel (34.) bugsierte einen Querpass von Sean McMonagle über die Linie – folgte die drittmalige Linzer Führung an diesem Abend. Dan DaSilva (36.) war direkt nach einem Bully zur Stelle, nützte eine erneute Unachtsamkeit der DEC-Hintermannschaft und stellte das Score auf 2:3. Früh im Schlussdrittel baute Joel Broda (42./pp1) die Führung der Gäste in einem Powerplay aus. Die Vorarlberger erhöhten fortan den Zug zum gegnerischen Tor, konnten jedoch auch in einer doppelten Überzahl Linz-Keeper Michael Ouzas nicht mehr überwinden. Als die Hausherren alles auf eine Karte setzten und Rinne für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahmen, besiegelte Corey Locke (59./en) den 5:2-Auswärtserfolg der Black Wings. Während die Linzer über ihren vierten Sieg im neuen Jahr jubelten, gingen die Bulldogs auch im fünften Spiel in Serie – der längsten Durststrecke in dieser Saison – leer ausgingen.

 


 

KHL Medvescak vs. Red Bull Salzburg 5:4


Munterer Auftakt in Zagreb

 

Der Start ins erste Drittel in der kroatischen Hauptstadt war fulminant. Nachdem sich die Red Bulls die erste Chance erarbeiteten, konterten die Hausherren wie aus dem Lehrbuch und schlossen diesen durch Sondre Olden ab. Der norwegische Nationalspieler schob somit zur frühen 1:0 Führung ein (2.). Und es kam noch besser für Zagreb. Nur Augenblicke später netzte Samson Mahbob zum 2:0 ein (4.). Beide Treffer wurden von Topscorer Tyler Morley vorbereitet. Nachdem sich die Bullen kurz geknickt zeigten, kam die Truppe von Headcoach Greg Poss aber ins Rollen. Brant Harris verkürzte nur wenig später zum 2:1 (7.). Der Kanadier war kurz darauf erneut im Mittelpunkt, als er seinen persönlichen Doppelpack schnürte und das 2:2 nachlegte (12.). Diesmal schlug der Stürmer in Überzahl zu.

 

Die Salzburger können aktuell aber nicht nur mit einem Mann mehr glänzen. Mario Huber besorgte dem Meister von 2016 in Unterzahl die erstmalige Führung in der 800.000 Einwohner Metropole (14.). Der Tiroler markierte mit seinem achten Saisontor auch den ersten Pausenstand nach 20 verrückten Minuten in Zagreb.

 

Der Mittelabschnitt war weniger torreich als noch der erste. Dies lag auch an den beiden starken Torhütern Kevin Poulin und Bernhard Starkbaum. Der Bullengoalie zeigte im zweiten Drittel gegen Marko Poyhonen und Tyler Morley seine ganze Stärke. Ersterer glänzte nach gut einer halben Stunde gegen Mario Huber und Martin Stajnoch. Kurz vor der zweiten Sirene musste Bernhard Starkbaum aber doch hinter sich greifen. Erneut war es Sondre Olden, der den Österreicher bezwang und zum 3:3 Ausgleich einschoss (37.). Somit war für viel Spannung für den Schlusssektor gesorgt.

 

Eisschaden bringt Bullen aus der Spur

 

Zu Beginn des dritten Abschnittes musste die Partie für 26 Minuten unterbrochen werden, da die Eisfläche einen Schaden hatte. Nach der unfreiwilligen Pause hatten die Kroaten den besseren Start. Jozef Baley brachte die Hausherren mit 4:3 in Front (45.). Die Führung hielt aber nichtmals zehn Minuten. Denn: Salzburg machte Druck! Die Bullen wollten an diesem Sonntag den Sieg unbedingt, hatte man am vergangenen Freitag das Heimspiel gegen Innsbruck knapp nach Verlängerung verloren. John Hughes glich die Partie in Minute 54 wieder aus.

Aber auch Zagreb wollte am Abend vor knapp 6.000 Zusehern drei Punkte und ließ die Köpfe nach dem neuerlichen Ausgleich nicht hängen. KHL Medvescak nutzte prompt eine Unsicherheit der Bullen-Defensive und kam durch Saso Rajsar zum nicht ganz unverdienten 5:4 (57.). Der gebürtige Slowene netzte damit zum Game-Winner der Partie ein und besiegelte so salzburgs zweite Niederlage in Folge. Die Bären rücken mit dem Sieg bis auf sechs Zähler an Platz fünf heran.

 

 

Aus Zagreb: Mathias Funk

 


 

HC TWK Innsbruck vs. HC Orli Znojmo 9:2

 

Die Innsbrucker Haie zauberten im Heimspiel gegen Orli Znojmo nach allen Regeln der Kunst und schossen die Tschechen mit 9:2 vom Eis!

Nur nicht auf die Leichte Schulter nehmen, auch wenn das Selbstvertrauen im Kollektiv längst in Innsbrucker angekommen ist. Kein Wunder, schließlich holten die Haie im Dezember zum großen Erfolgslauf aus, siegten in den vergangenen 14 Runden glatte zehnmal. Im Heimspiel gegen Znojmo sollte dann der fünfte Erfolg en suite her.


Und das Team von Coach Rob Pallin demonstrierte die eigenen Fähigkeiten an diesem Sonntag-Abend in beeindruckender Art und Weise. Abgeklärt, effizient und eiskalt vor dem Tor – die Tiroler zündeten in den ersten 40 Minuten ein wahres Feuerwerk und führten nach dem zweiten Drittel gegen überforderte Gäste völlig verdient mit 7:1. Aber der Reihe nach. Jeremie Blain brachte die Haie in der sechsten Minute in Führung. Es war die erste richtige Chance in dieser Partie. Znojmo fand in Person von Novak das einzige Mal an diesem Abend noch eine passende Antwort – 1:1 (13.). Ab diesem Zeitpunkt lösten die Haie dann endgültig die Handbremse und überrollten die Gäste nach allen Regeln der Kunst. Andrew Clark schnürte noch im ersten Drittel den Doppelpack und stellte auf 3:1.

 

Im Mittelabschnitt holten die Gastgeber vor einem frenetischen Publikum dann früh zum Tripelschlag aus und erhöhten binnen drei Minuten auf 6:1. Blain, mit seinem zweiten Treffer, Lukas Bär (erstes EBEL-Tor) und Mitch Wahl machten nach 24 gespielten Minuten quasi den Deckel auf diese Partie. Die Halle stand Kopf und auch in der Folge hatten die vielen Fans in der fast ausverkauften Tiroler Wasserkraftarena Grund zum Jubeln. Hunter Bishop erhöhte nach schönem Zuspiel von John Lammers auf 7:1 (32.). Längst war es ein Schaulaufen einer furiosen Tiroler Mannschaft, die in der Folge durch Tyler Spurgeon und Andrew Yogan weitere tolle Möglichkeiten ausließen.


In der 43. Minute ereignete sich dann das Highlight des Abends und wahrscheinlich das Tor des Jahres. John Lammers schnappte sich hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe, hob sie hoch und lupfte sie über die Schulter von Schwartz zum 8:1 ins Tor. Was war das für ein Leckerbissen? Die Haie waren an diesem Abend völlig losgelöst. Das 2:8 durch Bartos ging im Jubel der Tiroler dann beinahe unter. Auch in der Folge erarbeiteten sich die Haie weiter Chance um Chance, lediglich die letzte Konsequenz fehlte nun im Abschluss. Aber Bishop, Spurgeon und Yogan ließen weitere Hochkaräter liegen. Das nächste Traumtor gab es dann in der 54. Minute. Nach einer herrliche Kombination im Powerplay erzielte Andrew Clark sein drittes Tor und erhöhte auf 9:2 (!). Es sollte der Schlusspunkt auf eine Gala-Vorstellung der Innsbrucker Haie sein. Es war der fünfte Sieg in Folge.

 


 

EC VSV vs. HC Bozen 1:5

 

Dritter Sieg in Folge und weitere drei wichtige Punkte für den HCB Südtirol Alperia mit dem 5:1 Erfolg in der Villacher Stadthalle. Dieser Sieg war eigentlich nie in Gefahr, denn die Foxes dominierten das Match von Beginn an, führten bereits im ersten Drittel mit 2:1 und erzielten weitere drei Treffer im mittleren Abschnitt. Großer Auftritt von Mike Halmo, welcher mit seinen beiden Toren die Weichen auf Sieg stellte, die weiteren Treffer steuerten DeSousa, Monardo und Glira bei. Egger & Co. belegen nach diesem Spieltag weiter den zehnten Tabellenplatz, haben aber den VSV und Znojmo abgehängt und den Abstand auf Graz (-1) und das Paar Dornbirn/Fehervar (-2) verkürzt. Der sechste Rang wird mit sieben Punkten mehr und einem Spiel weniger von Zagreb eingenommen, es stehen allerdings noch sechs Matches in der Regular Season aus.

 

Die Foxes bestimmten im ersten Drittel eindeutig das Spiel von Beginn an und hatten auch gleich zwei Chancen durch Miceli, dessen Schuss im Außennetz landete, der Weitschuss von Kapitän Egger wurde von Herzog gehalten. Der HCB Südtirol Alperia überstand mit einem guten Penaltykilling die erste Unterzahl und ging nach acht Minuten in Führung. Chris DeSousa wurde an der blauen Linie von einem Querpass von Petan angespielt, zog alleine auf das Tor von Herzog und schob diesem die Scheibe durch die Beinschoner. Die Bozner versuchten gleich mit Miceli, Tomassoni und Egger nachzusetzen, aber ohne Erfolg. Die Villacher Ihrerseits nutzten eine der wenigen Freiheiten, welche ihnen die Gäste ermöglichten, und erzielten nach knapp sechszehn Minuten den Ausgleich. Tuokkola gewährte nach einem Schuss von Stebih den Rebound, welchen Verlic verwertete. Die Bozner hielten aber wieder sofort dagegen und bombardierten das Tor der Villacher bei einem Powerplay, bis Petan Halmo im Slot bediente, dieser unhaltbar für Herzog abzog und sein Team abermals in Führung brachte.

 

Das Mitteldrittel war ein Bozner Monolog. Nach knapp vier Minuten erzielte Halmo seinen zweiten Treffer des Spieles: er umkurvte das Tor der Hausherren und überlistete Herzog mit einem Backhandschuss. Und weitere vier Minuten später klingelte es schon wieder im Tor der Villacher: nach einem knallharten Gartner-Schuss von der blauen Linie konnte der Torhüter der Hausherren die Scheibe nicht festhalten und für Monardo war es ein Kinderspiel, die Scheibe zum 4:1 einzudrücken. Die Foxes drückten weiter auf das Gaspedal, ließen den Villachern nur wenig Spielraum und wenn diese einmal vor das Bozner Tor kamen, stand dort immer noch ein gewisser Tuokkola im Weg. So war der fünfte Treffer nur eine logische Folge. Nach acht Minuten vollendete Glira mit einem Weitschuss einen unwiderstehlichen Antritt von Sointu.

 

Im Schlussabschnitt kontrollierten Egger & Co. das Spiel und verwalteten den Vorsprung auf souveräne Weise. Miceli und Petan erarbeiteten sich außerdem weitere gute Einschussmöglichkeiten, scheiterten aber an Herzog. Somit feierten die Foxes den dritten Sieg in Folge und eroberten drei weitere wichtige Punkte für die Tabelle.

 


 

Fehervar AV19 vs. Graz 99ers 4:1

 

Fehervar AV19 eroberte am Sonntag durch einen 4:1-Heimsieg über die Moser Medical Graz99ers den achten Tabellenrang. Die Ungarn legten mit drei Toren im ersten Drittel den Grundstein für den Sieg.

 

Janos Hari eröffnete das Spiel mit der ersten Chance, doch Graz-Goalie Toivonen war zur Stelle. Die Hausherren waren zunächst das bessere Team, ein Palin-Foul brachte ihnen aber die erste Unterzahl ein. In dieser blockten die Ungarn einige Schüsse und alles was auf das Tor kam, wurde von Carruth gehalten. Auch bei gleicher Spielstärke hatten die Grazer nun das Momentum, bis Natter auf der Strafbank platznehmen musste. Doch auch Fehervar konnte aus der ersten Überzahl kein Kapital schlagen. Nachdem er zuvor noch einen Konter ausgelassen hatte, sorgte Csanad Erdely nach 15 Minuten für die Führung der Gastgeber. Die „Teufel“ bauten ihre Führung in der Schlussminute des ersten Drittels sogar noch aus, innerhalb von nur 20 Sekunden stellten sie auf 3:0. Nach einem Fehler der Steirer in der neutralen Zone, schickte Uotila wieder Erdely, der erhöhte. Und dann besorgte Aron Reisz den dritten Treffer.
 
Die Grazer erholten sich in der Pause von den Gegentreffern und waren wieder auf Augenhöhe. Bei den Gastgebern sorgte die Linie Erdély-Hári-Kóger immer wieder für Gefahr, ein weiterer Treffer blieb ihnen aber verwehrt. Toivonen war auch bei Schüssen von Kocsis, Gilbert und Luttinen auf dem Posten. Nach einer Strafe gegen Uotila blieben die Grazer erneut in Überzahl ohne Torerfolg, hatten jedoch nun wieder mehr vom Spiel. Dennoch endete der Mittelabschnitt torlos.
 
In einer weiteren Unterzahl, Latendresse saß auf der Strafbank, ließen nach Wiederbeginn nicht viel zu. Die Steirer hatten zwar nun das Kommando übernommen, spätestens bei Carruth war aber Endstation. Auf der Gegenseite verpasste Erdely seinen Hattrick. Als dann Robin Weihager auf die Strafbank musste, sorgte Daniel Koger (50.) mit einem Schuss ins rechte Kreuzeck für die endgültige Entscheidung. Nachdem die Gäste in Überzahl wieder einige Chancen ungenutzt ließen, war es schließlich Ken Ograjensek, der zwei Minuten vor dem Ende per Rebound den Ehrentreffer erzielte.

 

 

 


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