EBEL - Vienna Capitals ringen vor ausverkauftem Haus EC KAC nieder!

 

(EBEL/UPC Vienna Capitals) PM: Mit einem Sieg in Wien hätte der EC-KAC bei Meister Vienna Capitals die Playoff-Teilnahme schon fixieren können. Die Wiener siegten in der vollen Heim-Halle aber mit 3:1. Noch vor dem Spiel gaben die Klagenfurter die Verpflichtung von Andrew Kozek bekannt.

 

VIC KAC JUBEL

(Foto: Martina Bednar / eishockeyonline.at)

 


 

Gerade einmal 145 Sekunden war der Schlager zwischen Wien und Klagenfurt alt, da hatte Taylor Vause schon eine Konterchance (2.) ausgelassen und Riley Holzapfel nach Unaufmerksamkeit in der KAC-Hintermannschaft, gefolgt vom Zuckerpass von Jerry Pollastrone, aus kurzer Distanz zum 1:0 getroffen. Dies ließ den KAC erwachen, aber nicht gleich treffen. Dennoch wurde man erstmals durch einen Konter-Sololauf von Johannes Bischofberger (7.) und wenig später in Überzahl mittels Robar-Blueliner bei JP Lamoureux vorstellig. Weil auch Manuel Ganahl, der nach graziöser Drehung um den Gegenspieler alleine aufs Tor zufuhr (12.), nicht jubelnd abdrehen konnte, ging es mit der knappen Caps-Führung in die erste Pause.
 
Als diese beendet war, ließen die Wiener den KAC, der vor der Partie die Verpflichtung von Stürmer Andrew Kozek (245 EBEL-Spiele/145 Tore für Dornbirn und Linz) bekannt gegeben hatte, zu Beginn ihre Dominanz spüren. Niki Hartl, der zuvor das Tor elegant umkurvt hatte, scheiterte ebenso knapp an David Madlener (23.), wie Riley Holzapfel, der plötzlich völlig alleine vor dem KAC-Schlussmann auftauchte (24.). Die Fernschüsse von Kyle Klubertanz (9., 11.) strichen zudem nur knapp am Gehäuse vorbei. Ein Überzahlspiel, in dem sogleich Neo-Rotjacke Stefan Espeland zweimal scheiterte, ließ den KAC wieder erstarken. Espeland war es auch, der Kollege David Fischer die Scheibe, die Fischer wuchtig in die Maschen knallte, zum Ausgleich und 1:1-Pausenstand servierte (33.). Dabei blieb es auch nur deshalb, weil JP Lamoureux nach Espeland-Solo aus kürzester Distanz gegen Julian Talbot den rechten Schoner zur Seite schnellen ließ (38.).
 
Im Schlussabschnitt wurde das intensive Spiel auch ruppiger und es hagelte einige Strafen. Das machte die Partie etwas zerfahrener. Die erste Großchance in doppelter Manier hatte Riley Holzapfel, der direkt von der Strafbank gekommen war und zweimal an Madlener scheiterte (49.). Wenige Sekunden später – die Rotjacken waren diesmal numerisch unterlegen – stocherte MacGregor Sharp seinen eigenen Rebound irgendwie zur neuerlichen Führung über die Linie. Das reichte dann auch für die Caps. Der KAC ließ in der Folge ein 68-sekündiges Fünf-gegen-Drei relativ harmlos ungenützt, Taylor Vause fixierte per Empty-Net-Treffer den 3:1-Endstand (59.).

 

 

 

 

 

 

 


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