EBEL - HCB Südtirol macht Vienna Capitals das Leben schwer.

 

(EBEL/HCB Südtirol Alperia) PM: Nach der Niederlage in Salzburg nimmt Head-Coach Serge Aubin personell keine Änderungen im Line-Up vor, die Linien mixt der Kanadier allerdings wieder durch. Standard-Verteidiger Jamie Fraser startet in der Offensive, dafür rückt Mario Fischer in die Defensive. Patrick Peter, Phil Lakos und Sascha Bauer fehlen weiterhin verletzungsbedingt.

 

HCB Südtirol Alperia vs Vienna Capitals G4 34

(Foto: Vanna Antonello / eishockeyonline.at)

 


 

Die Vienna Capitals versuchen von Beginn an die Initiative zu übernehmen. Nach vier Minuten hat Riley Holzapfel die Führung auf dem Schläger. Nach einem Abwehrfehler der Hausherren stürmt der Caps-Torjäger alleine auf das Gehäuse von Pekka Tuokkola zu, bringt die Scheibe allerdings nicht an seinem Ex-Kollegen vorbei (4. Min.). Die Füchse kombinieren sich immer wieder technisch stark vor das Tor von Lamoureux. In Minute acht muss der US-Amerikaner zum ersten Mal seine Qualitäten zeigen. Nach einer schönen Aktion von Bozen rettet der Caps-Goalie aus kurzer Distanz gegen Angel Micelli (8. Min.). Das Team von Head-Coach Serge Aubin übersteht die erste Unterzahl (Zwei-Minuten-Strafe für Ryan McKiernan wegen Beinstellens) ohne grobe Probleme und drückt selbst im Powerplay auf die Führung. Doch das Visier von Caps-Top-Scorer Rafael Rotter und Co. ist noch nicht richtig eingestellt – wie auch bei einer Schusschance von Andreas Nödl wenige Sekunden vor der ersten Pause (20. Min.).

 

In der Anfangsphase des Mitteldrittels bleiben zwingende Chancen Mangelware – bis zur 24. Minute. Ali Wukovits sitzt seine Zwei-Minuten-Strafe wegen Beinstellens ab und Michael Angelidis trifft im Powerplay zum 1:0 für Bozen (24. Min., PP1). Jamie Fraser zieht für Wien die nächste Strafe. In Unterzahl bekommt Lamoureux einiges zu tun, bewahrt die Capitals mit mehreren Saves vor einem weiteren Gegentreffer (28. Min.). Die Vienna Capitals steigern den Druck, gehen intensiver in die Zweikämpfe. Die Folge: die Chancenanzahl nimmt wieder zu. In Minute 34 hat Peter Schneider Pech. Sein Backhand-Schuss rutscht Tuokkola durch, prallt jedoch von der Stange zurück (34. Min.). Auf der Gegenseite kann sich Lamoureux bei einem Break-Away von Miceli auszeichnen (37. Min.). Wien lässt ein weiteres Powerplay ungenützt, ist kurz vor dem Ende des zweiten Drittels in Überzahl erneut knapp dran am Ausgleich. Nach einem Versuch von Schneider kullert das Spielgerät Zentimeter neben der linken Torstange vorbei (40. Min.).

 

Die Vienna Capitals nehmen den Elan ins Schlussdrittel mit. Nach wenigen Sekunden setzt Holzapfel eine Deflection knapp neben das Tor und Nödl kann Tuokkola mit einem Schuss nicht überraschen (41. Min.). Wien hat mehr vom Spiel und drängt auf den Ausgleich. Kelsey Tessier vergibt in Unterzahl eine Chance auf den Shorthander. (48. Min.), in Minute 51 ist der Torbann dann endlich gebrochen. Wukovits schnappt sich die Scheibe im eigenen Drittel, startet einen sehenswerten Coast-To-Coast-Run und schiebt Tuokkola das Spielgerät aus spitzem Winkel durch die Beine zum 1:1-Ausgleich (51. Min.). Dieser hält aber nicht lange. Rotter zieht eine Zwei-Minuten-Strafe, die sich jedoch nur wenige Sekunden später erübrigt, da Daniel Frank Bozen mit einem Mann mehr wieder mit 2:1 in Führung bringt (55. Min.). Die Vienna Capitals geben sich nicht geschlagen. Drei Minuten vor dem Ende rettet Rotter sein Team, mit seinem 20. Saisontreffer, in die Overtime. Diese bleibt torlos, auch dank Lamoureux, der mehrmals mit Glanztaten die Niederlage verhindert.

 

Die Entscheidung fällt somit im Penalty-Schießen. Dort bewahrt MacGregor Sharp kühlen Kopf und verwandelt als einziger seinen Versuch. Die Vienna Capitals feiern in Bozen einen 3:2-Auswärtssieg nach Penalty-Schießen und nehmen zwei wichtige Punkte mit nach Wien. In der Tabelle bleibt das Team von Head-Coach Serge Aubin weiter klar in Führung. Der Vorsprung auf den Zweiten, die Black Wings Linz, beträgt, bei einem Spiel weniger, neun Punkte

 

 

 

 

 


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