EBEL - Caps fixieren Platz 1 und CHL-Teilnahme, Haie ziehen ins Playoff ein...

 

(EBEL/Kompakt) PM Die Vienna Capitals stehen nach einem 2:1-Heimsieg über KHL Medvescak Zagreb vorzeitig als Gewinner der Phase 1 des Grunddurchgangs fest und sicherten sich damit ein Champions Hockey League Ticket für die kommende Saison. Der HC TWK Innsbruck "Die Haie" besiegte den EC-KAC 4:1 und steht damit als fünftes Team im Playoff. Die Nachzügler EC VSV und HC Orli Znojmo zeigten mit Heimsiegen auf. Weiters gewannen die Moser Medical Graz99ers ein Torfestival in Dornbirn nach Verlängerung.

 

180119 VIC MZA

( Foto EBEL )

 



          
Capitals fixieren mit Sieg über Zagreb Platz 1 und lösen CHL-Ticket

 

Die Vienna Capitals übernehmen gegen KHL Medvescak Zagreb vom Startbully weg die Initiative. Nach knapp zwei Minuten liegt den 4700 Fans erstmals der Torschrei auf den Lippen. Riley Holzapfel hat bei einem Stangeschuss Pech (2. Min.). Die stürmische Anfangsphase wird durch eine Strafe gegen Kyle Klubertanz unterbrochen. Der Caps-Verteidiger kassiert für einen Check vier Minuten. Dank eines starken Penalty-Killing überstehen die Hausherren die Unterzahlsituation ohne grobe Probleme und haben weiter das Heft in der Hand. Immer wieder schafft es das Team von Head-Coach Serge Aubin vor das Tor der Gäste, die Präzision im Abschluss fehlt aber - wie bei einer guten Schusschance für Captain Andreas Nödl (17. Min.) oder einem Solo von Jubilar Taylor Vause (100. EBEL-Spiel für die Vienna Capitals, 19. Min.).

 


Zum Start des zweiten Drittels können die Capitals ihr erstes Powerplay nicht nützen und kassieren kurz darauf die kalte Dusche. Die Wiener Defensive lässt den Bären zu viel Platz zum Kombinieren. Tomas Netik bedankt sich und trifft aus dem Slot zum 1:0 für die Gäste (23. Min.). Die Antwort der Aubin-Männer lässt nicht lange auf sich warten. Aaron Brocklehurst stellt nur 141 Sekunden später per Blueliner auf 1:1 (25. Min.). Die Vienna Capitals drängen auf die Führung, Nödl hat das 2:1 auf dem Schläger, scheitert jedoch an Zagreb-Goalie Vilim Rosandic. Den anschließenden Rebound vergibt Rafael Rotter (29. Min.). Kurz darauf wird die Nummer „6“ der Caps bei einem Break-Away regelwidrig gestoppt. Im folgenden Penalty-Shot hat Wiens Top-Scorer das Glück nicht auf seiner Seite. Rotters Versuch springt von der Stange in den Handschuh von Rosandic (32. Min.). In der Schlussphase des Mittelabschnitts spielt sich die Partie fast nur im Drittel der Bären ab. Eine Traumkombination bringt 11,5 Sekunden vor der Pausensirene die verdiente Führung. Rotter bedient seinen Captain mit einem idealen Querpass und der Ex-NHL-Legionär hämmert die Scheibe aus kurzer Distanz zum 2:1 ins Netz (40. Min.).

 


Auch im letzten Drittel bestimmen die Vienna Capitals die Partie. Holzapfel und Ali Wukovits bringen die Scheibe nicht im Tor von Rosandic unter (42. Min.). Zagreb bleibt gefährlich, bei einem der wenigen Angriffe geht der Puck nur knapp am Kasten von Lamoureux vorbei (45. Min). In der Schlussphase häuften sich Chancen für die Gäste. Die Nummer „1“ der Caps muss gleich mehrmals ihr Können zeigen. Wien beschränkt sich aufs Kontern, Jerry Pollastrone vergibt binnen weniger Sekunden gleich zwei gute Möglichkeiten (57. Min.). Zwei Minuten vor dem Ende ist es erneut der US-Amerikaner, der den Puck alleinstehend im Slot Zentimeter neben die rechte Stange setzt (59. Min.). Die Vienna Capitals bringen den 2:1-Sieg sicher ins Trockene und fixieren damit den ersten Platz nach der ersten Phase des Grunddurchgangs. Besonders beachtlich: Bereits jetzt ist sicher, dass die Wiener vom ersten bis zum 44. Spieltag durchgehend von der Tabellenspitze lachen. Darüber hinaus löst das Team von Head-Coach Serge Aubin das Ticket für die kommende Champions Hockey League Saison 2018/2019. In der Tabelle bauen die Bundeshauptstädter ihre Führung aus. Der Vorsprung auf den Zweiten, die Black Wings Linz, beträgt bei einem Spiel weniger nun zwölf Punkte.

 

 

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 41: Fr, 19.01.2018: Vienna Capitals - KHL Medvescak Zagreb 2:1 (0:0,2:1,0:0)


Tore VIC: Aaron Brocklehurst (25. Min.), Andreas Nödl (40. Min.)
Tor MZA: Tomas Netik (23. Min.)

 

Referees: K. NIKOLIC, OROLIN

 

Zuseher: 4700


          
Siegesserie der Black Wings endet in Villach

 

Die Black Wings kamen als Favorit nach Villach, doch Goalie David Kickert hielt den EC VSV in der Anfangsphase mit einigen tollen Saves im Spiel. In der 8. Minute war es Villach, dass mit der ersten guten Chance in Führung ging. Nach Assist von Ben Walter zog Kyle Beach entlang der Bande hinunter, ließ dann einen Verteidiger gekonnt mit einem kurzen Haken nach innen aussteigen und hämmerte die Scheibe mit einem scharfen Schlenzer ins kurze Eck. Verlic (Break-Away) verpasste die große Chance auf ein schnelles 2:0. Bei einer Chance von Corey Locke auf der Gegenseite war einmal mehr Kickert zur Stelle.

 


Nach einem kurzen Geplänkel ging es zur Halbzeit Schlag auf Schlag weiter. Nachdem die Villacher mit einem Lattenschuss zunächst noch sehr viel Pech hatten, konnte Ryan Glenn mit der nächsten Aktion das 2:0 erzielen. Das zweite Drittel verlief ansonsten sehr ausgeglichen. In Minute 38 gelang den Black Wings der Anschlusstreffer: Kevin Moderer ließ mit einem Spin-Around gleich drei Gegenspieler aussteigen und vollendete mit einem satten Schuss - 2:1.

 


Drittel 3 begann mit Chancen von Flick und Benjamin Petrik, ehe Niki Petrik auf 3:1 stellte. Zuvor waren eigentlich die Linzer besser ins dritte Drittel gestartet, die Villacher waren jedoch an diesem Abend einfach effizienter. Als in der 59. Spielminute das Tor der Gäste bereits leer stand, gelang wiederum Ryan Glenn der Empty-Net Treffer und somit die endgültige Entscheidung in diesem Spiel.


 
Erste Bank Eishockey Liga, Runde 41 Fr, 19.01.2018: EC VSV – EHC LIWEST Black Wings Linz 4:1 (1:0,1:1,2:0)


Tore VSV: ach (8.). Glenn (29., 59./EN), N. petrik (48.)
Tor BWL: Moderer (38..)

 

Referees: LEMELIN, ZRNIC

 

Zuseher: 2419


          
Haie nach Sieg über Klagenfurt im Playoff


Der EC-KAC war zunächst optisch überlegen. Mit der ersten Möglichkeit durch Andrew Clark sollten dann aber auch die Innsbrucker Haie die Schlagzahl erhöhen und nach einem herrlichen Konter war es auch Hunter Bishop der jubelnd abdrehte und die Tiroler mit 1:0 in Führung brachte. Nun drückten die Heimischen weiter doch just in diese erste gute Phase erzielte Andrew Kozek ebenfalls aus einem schnellen Gegenstoß den Ausgleich. Nun hatte das Spiel richtig Pfeffer und die Haie antworteten wenige Augenblicke später mit der erneuten Führung: Nach einer ähnlichen Aktion war Andrew Yogan erfolgreich (20.).

 


Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein ähnliches Bild, wenngleich die Gastgeber vor allem defensiv ihre Hausaufgaben machten. Aus einer gesicherten Abwehr versuchten die Tiroler weiter zu kontern, Großchancen blieben nun Mangelware. Aber auch auf der Gegenseite musste Rene Swette nur selten richtig eingreifen, Ganahl und Richter scheiterten mit den besten Möglichkeiten. Für die Haie ließen im Gegenzug, John Lammers, Hunter Bishop und Andrew Clark gute Chancen aus. So blieb es auch nach 40 Minuten beim knappen 2:1 für die Innsbrucker.

 


21 Sekunden nach Wiederbeginn stand das Haifischbecken dann endgültig Kopf, Hunter Bishop schnürte „backhand“ den Doppelpack zum 3:1. Die Innsbrucker kamen bissig aus der Kabine und drückten weiter auf das Tempo. Benedikt Schennach ließ nur eine Minute später den nächsten „Sitzer“ liegen. Klagenfurt versuchte dem Spiel eine Wendung zu geben, doch die Hausherren spielten es lange Zeit staubtrocken und ließen kaum Möglichkeiten zu. Als Andrew Clark mit seinem Treffer ins leere Tor endgültig den Deckel auf dieses Spiel legte, kannte der Jubel in der ausverkauften Halle keine Grenzen mehr. Denn nachdem Graz in Dornbirn keinen Sieg nach 60 Minuten feiern konnte, war es um kurz nach 21:30 endgültig fix – der HC TWK Innsbruck feiert zum zweiten Mal en suite den Playoff-Einzug.
 


Erste Bank Eishockey Liga, Runde 41: Fr, 19.01.2018: HC TWK Innsbruck “Die Haie” – EC-KAC 4:1 (2:1,0:0,2:0)


Tore HCI: Bishop (15., 41.), Yogan (20.), Clark (60./en)
Tor KAC: Kozek (19.)

 

Referees: M. NIKOLIC, SMETANA

 

Zuseher: 2.700


          
99ers gewinnen Torspektakel in Dornbirn in der Overtime


Die beiden Tabellennachbarn Dornbirn (Achter) und Graz (Siebter) wollten im Rennen um die direkte Play-off-Qualifikation der besten sechs Teams nicht vorzeitig die Segel streichen und lieferten sich ein offenherziges Eishockey-Spektakel. Die Hausherren legten mit ordentlich Tempo los und jubelten über eine schnelle Führung durch Matt Fraser (3./pp1), der einen Schuss von Jerome Leduc im Powerplay abfälschte. Entgegen dem Spielverlauf gelang dem gefährlichsten Grazer Brock Higgs (9.), der die Scheibe aus einem Getümmel ins Tor setzte, der Ausgleich.

 

 

Fortan schienen die Dornbirner etwas aus dem Tritt gekommen zu sein, was die 99ers näher zum zweiten Treffer führte. Kurz nach Wiederbeginn nahmen die Gäste das Zepter in die Hand. Zunächst drehte der slowenische Olympiateilnehmer in den Reihen der Grazer Ken Ograjensek (23.) mit einem haltbaren Schuss die Partie, ehe die Steirer mit einem Doppelpack in 23 Sekunden davonzogen. Routinier Kurtis McLean (26.) und Daniel Oberkofler (26.), der vom Bully weg traf, ließen auf der Anzeigetafel ein 1:4 erleuchten.

 


Erinnerungen an das erste Aufeinandertreffen in Dornbirn wurden wach. Damals hätte das Heimteam beinahe einen 1:4-Rückstand aufgeholt. Tatsächlich verkürzten die Bulldogs mit einem zweiten Powerplay-Treffer durch Chris D’Alvise (31./pp1) und Scott Timmins (32.) auf 3:4. Diesmal sogar noch im Mitteldrittel. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Play-off-Charakter. Bitter aus Sicht der sich zu diesem Zeitpunkt im Aufschwung befundenen Hausherren dann die vermeintliche Vorentscheidung: Bulldogs-Kapitän Jamie Arniel hatte den Ausgleich allein vor dem Tor auf dem Stock, doch dieser zerbrach kurz vor dem Torschuss. Bei der nachfolgenden Strafe gegen Arniel mussten die Vorarlberger das 3:5 durch Peter Weihager (38./pp1) hinnehmen. Die Bulldogs bäumten sich im Schlussabschnitt nochmals auf und glichen sensationell aus. Brodie Reid (50.) traf mit Fernschuss, Jamie Arniel (53./pp1) schlenzte die Scheibe zum 5:5 ins lange Eck. Im furiosen Finale gelang es keinem Team sich den wichtigen Sieg zu sichern. Anthony Camara (65.) sicherte den Moser Medical Graz99ers nach längerem Videostudium der Referees in den Schlusssekunden der Overtime den Extra-Punkt.

 

 

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 41: Fr, 19.01.2018: Dornbirn Bulldogs – Moser Medical Graz99ers 5:6 n.V. (1:1, 2:4, 2:0)


Tore DEC:: 1:0 Fraser (3./pp1), 2:4 D'Alvise (31./pp), 3:4 Timmins (32.), 4:5 Reid (50.), 5:5 Arniel (53./pp)
Tore G99: 1:1 Higgs (9.), 1:2 Ograjensek (23.), 1:3 McLean (26.), 1:4 Oberkofler (26.), 3:5 Weihager (38./pp1), 5:6 Camara (65.)

 

Referees: BERNEKER, STOLC; 2.264 Zuschauer


          
Bozen bleibt in Znojmo erstmals 2018 ohne Punkte

 

Das Spiel in Znojmo war erst 124 Sekunden alt und der HCB Südtirol Alperia bejubelte bereits den ersten Treffer: Nach einem Schuss von Charles Gartner fälschte Verteidiger Andre Lakos die Scheibe mit seinem Schläger unglücklich zwischen den Schonern von Goalie Marek Schwarz hindurch ins eigene Tor ab. Kurze Zeit später hatte Ryan Olsen seinen ersten großen Auftritt im Dress der “Roten Adler”, sein Warnschuss wurde aber die Beute von HCB-Goalie Pekka Tuokkola. In weiterer Folge lieferten sich die beiden Teams ein Duell auf Augenhöhe, fanden aber kein Rezept gegen gutstehende Defensivreihen.

 


Auch nach Wiederbeginn legten die Foxes besser los. Mike Angelidis prüfte gleich mehrfach Marek Schwarz. Der Treffer war aber nur aufgeschoben: In Minute 28 erhöhte Mike Halmo nach einem Breakaway auf 2:0. Aber die Tschechen zeigten Moral und kämpften sich zurück: Tomas Plihal aus dem Slot und Josef Zajic mit einem Hammer aus nächster Nähe glichen den Spielstand mit einem Doppelschlag zur Halbzeit der Partie binnen 90 Sekunden aus.

 


Die Hausherren nahmen das Momentum ins Schlussdrittel mit. Und nun waren es die Tschechen, die früh im Drittel durch Petr Mrazek trafen und damit das Spiel drehten. Die Italiener versuchten zu antworten, doch man blieb im Abschluss glücklos. In Minute 60 traf Colton Yellow Horn nach Vorarbeit von Ryan Olsen zum 4:2 ins leere Tor und entschied damit die Partie zugunsten der Gastgeber.
 


Erste Bank Eishockey Liga, Runde 41: Fr, 19.01.2018: HC Orli Znojmo – HCB Südtirol Alperia 4:2 (0:1,2:1,2:0)


Tore ZNO: Plihal (30.), Zajic (32.), Mrazek (43.), Yellow Horn (60./EN)
Tore HCB: Gartner (3.), Halmo (28.)

 

Referees: PIRAGIC, TRILAR; Zuseher: 2.304

 

 


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