EBEL Kompakt - Die 43. Runde in der Zusammenfassung.

 

(EBEL/Kompakt) PM: Im Kampf um Platz sechs spitzt sich die Spannung in der Erste Bank Eishockey Liga zu. Der Freitag hatte es in sich. Die 43.Runde im Überblick.

 

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(Foto: Marian Burndorfer / eishockeyonline.at)

 


 

Graz 99ers vs. Red Bull Salzburg 3:7

 

Das Ziel ist klar - direkte Qualifikation für die Play Offs. Der Weg dorthin steinig. Zwei wichtige Heimspiele und das erste stand am Freitag Abend auf dem Programm. Die Graz 99ers gegen den EC Red Bull Salzburg.


Und schon nach Sekunden war klar, da gbts heute keine Geschenke. Beide Teams starteten aggressiv in die Begegnung und die 99ers trafen in der zweiten Spielminute im Powerplay zum 1:0 durch Oberfkofler. In der Folge entwickelte sich eine schnelle Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der achten Minute gelang Salzburg durch Duncan der Ausgleich zum 1:1. Der Druck der Gäste wurde stärker und nach Powerplay für Salzburg ging es unentschieden in die erste Pause.


Das zweite Drittel startete mit 4 gegen 4 und unmittelbar nachdem die Strafen abgelaufen waren erhöhten die Gäste auf 2:1 durch Hughes nach Zuspiel von Duncan. Auch die nächste Powerplay Situation konnten die Red Bulls nutzen und stellten auf 3:1 durch Raymond. Nächstes Powerplay - nächstes Tor. 4:1 aus Sicht der Gäste durch Herburger. Nur Sekunden später zeigten die Salzburger dass sie es auch bei voller Spielstärke können und stellen auf 5:1 durch Huber. Dieser Treffer bedeutete zugleich auch das Ende des Arbeitstages für Hannu Toivonen im Tor der Grazer, er machte Höneckl Platz. Trotzdem ging es in ähnlicher Tonart weiter. 6:1 durch Alexander Cijan und das war dann auch der Pausenstand nach 40 Minuten.


Zu Beginn des letzte Drittels hatten die 99ers zunächst mehr Spielenteile und Ken Ograjensek klopfte mit einem Stangenschuß an das Salzburger Gehäuse, doch die Cracks aus der Mozartstadt agierten argebrühter. Ein wuchtiger Blueliner von Harris zappelte zum 7:1 in den Maschen. Knapp 12 Minuten vor dem Ende entschied der Referee nach Videostudium auf gültiges Tor für die 99ers zum 2:7 durch Oberkofler. Ken Ograjensek traf in der 55. Minute zum 3:7 und betrieb so noch etwas Ergebniskosmetik. Im Kampf um die Play Off Tickets verloren die Graz 99ers verdient vor 3384 Zuschauern gegen Red Bull Salzburg mit 3:7.

 

 

Aus Graz: Gert Rauch

 


 

EC VSV vs. Vienna Capitals 4:2

 

In den beiden letzten Runden des EBEL-Grunddurchgangs treffen die beiden Vereine EC VSV und Vienna Capitals gleich zwei Mal aufeinander. Die Villacher Adler gewannen ihr Heimspiel gegen den amtierenden Meister mit 4:2.

 

In der Anfangsphase des ersten Drittels versuchten die Wiener, dem EC VSV ihr Spiel aufzudrücken, allerdings war der Villacher Goalie Lukas Herzog stets parat. In der siebten Spielminute erfolgte das erste Powerplay des Abends – Rafael Rotter musste wegen Hakens in die Kühlbox, aber die harmlosen Adler konnten diese Gelegenheit nicht zu ihrem Vorteil nutzten. Stattdessen netzte Riley Holzapfel vier Minuten später nach Zuspiel von Rotter und Patrick Peter ein. Als Niki Petrik in der 15. Spielminute wegen Behinderung auf der Strafbank Platz nahm, gelang es den Gästen jedoch nicht, die Führung auszubauen, wenngleich sie das Spiel klar dominierten. Der im Kasten der Wiener stehende Matthias Tschrepitsch hatte bislang nichts zu tun.

 

Für die Wiener begann der Mittelabschnitt mit einem erfolgreichen Powerplay – Ryan Glenn wurde wegen Haltens vom Eis geschickt. Schließlich war es Rafael Rotter, der die Führung seiner Mannschaft ausbauen konnte. Ein kurzes Aufflammen zeigten die Adler in der 26. Spielminute durch Miha Verlic und Patrick Platzer, die den jungen Schlussmann der Wiener prüften. Nur drei Minuten später gelang es Ben Walter, Tschrepitsch zu bezwingen und den Anschlusstreffer zu erzielen. 19 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels konnten die Blau-Weißen nochmals in Person von Stefan Bacher im Powerplay zuschlagen und ausgleichen.

 

Die erste Hälfte des Schlussabschnitts gehörte klar den Wienern. Mehrmals erzeugten sie ordentlich Druck vor dem Tor von Lukas Herzog, der jedoch seine Mannschaft im Spiel hielt. In der 57. Spielminute überraschten die Adler schließlich erneut in Person von Jordan Hickmott, der sein Team erstmals an diesem Abend in Führung brachte. Und als wäre dies nicht genug gewesen, bezwang Valentin Leiler den Wiener Schlussmann wenige Sekunden später abermals.

 

 

Aus Villach: Jenny Gollmitzer

 


 

EHC LIWEST Black Wings Linz vs. HC TWK Innsbruck 4:1

 

Die Hausherren übernahmen von Beginn an die Kontrolle in diesem Spiel. Bereits in der Anfangsphase kamen die Linzer zu zahlreichen guten Chancen. Es dauerte aber bis zur ersten Überzahl ehe die Oberösterreicher zum ersten Mal in diesem Spiel trafen. Corey Locke zog in der neunten Spielminute mit viel Schwung vor das gegnerische Tor und sah Dan DaSilva an der langen Stange lauern. Der nahm den Puck an, legte ihn sich kurz zurecht und traf mit einem präzisen Schuss über den am Boden liegenden Rene Swette zum 1:0. Die Innsbrucker Haie kamen im ersten Drittel nur selten gefährlich vor den Kasten von Michael Ouzas. Die zwei größten Chancen hatten die Gäste jeweils in Unterzahl. Ouzas zeigte aber sowohl gegen  Morten Poulsen als auch gegen Andrew Michael Yogan seine Klasse und konnte beide hochkarätigen Konterchancen vereiteln. In der 19. Spielminute trafen die Hausherren wieder in Überzahl. Jonathan D'Aversa legte an der blauen Linie quer auf Joel Broda. Der 28-jährige Kanadier überraschte Swette mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss und erhöhte auf 2:0.


Im zweiten Abschnitt agierten beide Mannschaften über weite Strecken sehr unkonzentriert. Vor allem der letzte Pass war meistens zu ungenau und dementsprechend kam auch kein richtiges Spiel zustande. Im Gegensatz zum ersten Drittel nahmen die Gäste jedoch aktiver am Spielgeschehen teil und konnten die Black Wings dadurch öfters im Spielaufbau stören. In der 38. Spielminute hatte Mitch Wahl den Anschlusstreffer auf der Schlägerschaufel. Der Center kam nach einem schönen Querpass vor dem Tor an die Scheibe, Ouzas war aber schnell wieder drüben und konnte den Puck mit dem Schoner abwehren. Die größte Chance auf Seiten der Linzer hatte Fabio Hofer, der unmittelbar vor Drittelende aus kurzer Distanz die Latte traf.


Die Linzer starteten stark in das letzte Drittel und erhöhten bereits in der 42. Spielminute auf 3:0. Lebler kam im Slot an die Scheibe und traf durch die Schoner von Swette. Die Gäste verfielen nach dem Gegentreffer in Schockstarre und überließen den Black Wings die Kontrolle über das Spiel. In der Offensive kamen die Oberösterreicher immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor und in der Defensive ließen sie kaum Chancen zu. In der 52. Spielminute traf DaSilva mit seinem zweiten Treffer des Spiels zum 4:0. Der Stürmer traf nach einem schönen Zuspiel von Joel Broda aus kurzer Distanz. In der Schlussphase erhitzten sich die Gemüter und es gab zahlreiche Strafen auf beiden Seiten. Andrew Clark kam nach einer dieser Strafen in der letzten Spielminute aus der Kühlbox und wurde ideal von Sacha Guimond bedient. Clark ließ Ouzas mit einem Haken aussteigen und erzielte den Ehrentreffer der Gäste durch die Schoner des Linzers.

 


 

EC KAC vs. Dornbirn Bulldogs 0:2

 

Die Dornbirn Bulldogs siegten in Klagenfurt mit 2:0 und bleiben im Rennen um Platz 6 und die Pick Round Teilnahme.

 

Ausgeglichen präsentierten sich beide Mannschaften. In den ersten zehn Minuten gab es ein Auf und Ab auf beiden Seiten. Auffallend auf Seiten der Klagenfurter präsentierte sich David Fischer, der in den ersten Minuten mit vier Distanzschüssen sein Glück versuchte. Es schien als ginge das erste Drittel torlos zu Ende. In der 18. Minute zog Brian Connelly nach der blauen Linie ab. David Madlener ließ einen Rebound zu, den der vor ihm stehende Brodie Reid zum 1:0 verwertete.


Rinne - der Retter in der Not. Die Vorarlberger verloren in der Anfangsphase des zweiten Drittels die Scheibe. Philipp Kreuzer fuhr allein auf den Goalie, versuchte es mit einem Haken. Rinne hielt, ließ aber einen Rebound zu. Der nacheilende Marco Richter brachte den Puck ebenfalls nicht über die Torlinie – die größte Chance der Rotjacken in diesem Spiel. Die Klagenfurter machten Druck, die Dornbirner hinten dicht. Nach 15 Minuten Einbahnhockey nahm sich Christopher D’Alvise ein Herz, stürmte vor, schoss und traf ins kurze Eck zum 2:0.


Das Bemühen des EC-KAC war gegeben. Die Klagenfurter bissen sich an der Dornbirner Verteidigung und deren Goalie Rasmus Rinne die Zähne aus. Im letzten Drittel hatten die Rotjacken einige gute Möglichkeiten und fuhren Angriff um Angriff. Vor allem Rinne erwies sich als starker Rückhalt, hielt sein Team nicht nur mit guten Saves im Spiel, sondern trug wesentlich zum 2:0-Sieg bei.
Beide Mannschaften treffen bereits am Sonntag in Dornbirn abermals aufeinander.

 


 

Fehervar AV19 vs. KHL Medvescak 2:3 n.P

 

KHL Medvescak Zagreb siegte in Szekesfehervar 3:2 nach Penaltyschießen und bleibt in der Pole Position im Kampf um Platz 6 und den letzten freien PickRound Platz.


Fehervar AV19 war zunächst an der Chef am Eis, auch in der ersten Unterzahl ließen die Hausherren nichts anbrennen. Immer wieder wurden die Teufel gefährlich, doch Koger, Sarpatki (2x), Uotila und Gilbert blieben im Abschluss glücklos. Das bestrafte KHL Medvescak Zagreb: In Überzahl traf  Sondre Olden über die Schulter von Goalie MacMillan Carruth zum 1:0. Die Hausherren hingegen hatten bei einem Stangenschuss von Kapitän Daniel Koger ein weiteres Mal Pech. Die Kroaten hatten dann das 2:0 am Schläger, konnten jedoch einen 2-auf-1-Konter nicht vollenden. Im Finish lieferten sich Erdely und Deutsch noch einen Feight und wurden im Anschluss auf die Strafbank verbannt. Nach Wiederbeginn hielt Carr zunächst die Führung für Zagreb fest. Der Treffer war aber nur eine Frage der Zeit: In Überzahl versenkte Jeff LoVecchio schließlich den Puck aus kurzer Distanz. Die Ungarn kontrollierten nun das Geschehen. Nach einem weiteren Angriff über Koger und Hari drehten die Gastgeber das Spiel. Danach plätscherte das Spiel dahin.


In Drittel 3 trafen sich die Teams auf AUgenhöhe. Die Kroaten gelang nach einem Konter durch Deutsch das 2:2. Danach ließen die Goalie Kevin Carr bzw. MacMillan Carruth keine Treffer mehr zu. In der Verlängerung wurde ein Treffer der Ungarn nicht gegeben. Im Shoot Out traf Olden als Einziger und sicherte damit Zagreb den Sieg.

 


 

HCB Südtirol Alperia vs. HC Orli Znojmo 7:3

 

Erstes „Schicksalsspiel“ des Wochenendes für den HCB Südtirol Alperia. Im heutigen Spiel gegen Orli Znojmo gab es nur eine Devise: totale Konzentration, Vollgas und Sieg! Nur dadurch konnte die Hoffnung, doch noch unter die Top Six zu „schlüpfen“, aufrecht gehalten werden. Dies natürlich unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Spielen der direkten Konkurrenten. Coach Kai Suikkanen konnte heute erstmals nach fast drei Monaten wieder auf die Dienste von Austin Smith zählen. Nach einem etwas nervösen Spielbeginn steigerten sich die Foxes und fuhren einen überzeugenden 7:3 Sieg ein.

 

Nach einem eher verhaltenen Start, den Foxes merkte man förmlich den Druck an, bedurfte es einer doppelter Überzahl, um in Führung zugehen. Petan erlöste zum ersten Mal das zahlreich erschienene Publikum, das Zuspiel kam von Miceli. Ab diesem Zeitpunkt spielte nur mehr der HCB und nach drei Minuten klingelte es erneut im Kasten von Halasz: Halmo spielte einen herrlichen Querpass auf Oleksuk und dieser erzielte aus dem Slot das 2:0. In der letzten Spielminute erhöhte Mike Halmo (MVP des Matches) mit einem Weltklassetor auf 3:0 für Bozen: Oleksuk setzte ihn mit einem schönen Pass in Schwung, hintereinander spielte er zwei Gegenspieler aus und schob die Scheibe in den Kasten der Gäste.

 

Der HCB Südtirol Alperia machte auch zu Beginn des mittleren Abschnitts Dampf und baute durch zwei weitere Tore den Vorsprung aus. Nach zwei Minuten erzielte Austin Smith nach einer sehenswerten Kombination zwischen Miceli und DeSousa auf Rebound sein erstes Tor nach der langen Verletzungspause. Dann kam der große Moment vom Bozner Torhüter, welcher natürlich auch seinen Teil zum Erfolg beitragen wollte: zuerst stoppte er Schüsse von Boruta und Csamango, dann entschärfte er bei einem Powerplay der Gäste mit einem super Reflex einen Schuss aus zwei Metern von Olsen. Nach elf Minuten schraubten die Foxes das Ergebnis auf 5:0: Petan schlug einen herrlichen Pass in den Lauf von Angelidis und dieser verwandelte Volley. Das Spiel war nun entschieden und verlor an Intensität. Znojmo gelang das erste Tor durch Mrazek aus einem Gestochere vor dem Bozner Kasten, die Defensive schaute dabei nicht gut aus. Drei Minuten vor Drittelende war DeSousa im Pech, als er nur die Torstange traf.

Das Schlussdrittel gestaltete sich zu einem lockeren Trainingsspiel der beiden Teams und es gab noch je zwei Tore pro Seite. Zuerst erhöhte Matt Tomassoni mit einem satten Slapshot von der blauen Line für die Bozner, dann waren zwei Mal die Gäste mit Cip und Olsen an der Reihe. Den Schlusspunkt setzten dann wieder die Foxes: im Powerplay spielte Miceli den freistehenden Petan an, dieser zog sofort Volley ab und erzielte seinen zweiten Treffer des Abends.

 

 

 


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