EBEL - Letzte Runde vor der Pick-Round: KHL Medvescak ergattert sich Platz 6!

 

(EBEL/Kompakt) PM/MF/GR/SW: Der Grunddurchgang der Saison 2017/2018 ist gespielt! KHL Medvescak konnte sich durch einen Auswärtssieg in Znaim das letzte Playoff-Ticket sichern und beendet den GD auf Rang sechs. Die Red Bulls ergatterten sich noch den zweiten Rang. Die 44.Runde im Überblick..

 

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(Foto: Martina Bednar / eishockeyonline.at)

 


 

Graz 99ers vs. HCB Südtirol Alperia 3:2

 

Für die Graz 99ers ging es am Sonntag Abend in Liebenau darum, sich für die Qualifikationsrunde in eine gute Position zu bringen und mit möglichst vielen Bonuspunkten ins Rennen zu gehen. Der Gegner hieß HCB Südtirol Alperia.

 

Die 99ers erwischten den besseren Start. In der dritten Minute nutze Daniel Oberkofler ein Getümmel vor dem Tor Bozens aus und drückte die Scheibe über die Linie zum 1:0 für die Heimmannschaft. Danach erhöhten die 99ers durch Evan Brophey auf 2:0 (7.). Im Powerplay, Oberkofler saß auf der Strafbank, verkürzte Bozen zum 1:2 in der 15. Minute durch Gartner. So ging es auch in die Kabinen.

 

Zu Beginn des Mittendrittels vergaben die Gäste aus Bozen zweimal eine Überzahlmöglichkeit und die 99ers boten ihrerseits ein kompaktes Penalty-Killing. Danach entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten mit leichten Vorteilen für den HCB Südtirol, jedoch ohne Treffer. Nach einem dritten torlosen Powerplay glich der HCB Südtirol jedoch bei voller Spielstärke in der 39. Minute zum 2:2 aus.

 

Das letzte Drittel an diesem Abend wurden von den 99ers mit einem Treffer zum 3:2  in der 43. Minute durch Daniel Woger in Angriff genommen. In den nächsten zehn Minuten war es ein munteres hin und her ohne zwingende Torchancen oder Höhepunkte. Bozen nahm noch den Goalie vom Eis, konnte am knappen Grazer sieg vor 1858 Zusahern aber nichts mehr ändern.

 

 

Aus Graz: Gert Rauch

 


 

HC TWK Innsbruck vs. Black Wings Linz 3:2 n.V

 

Innsbruck und Linz lieferten sich ein spannendes Duell in der Olympiaworld. Das hart umkämpfte Match konnte erst im Penaltyschießen entschieden werden, dort behaupteten sich die Innsbrucker Haie mit ihrem starken Torhüter Patrik Nechvathal.

 

In der vierten Minute verbuchten die Black Wings Linz ihren ersten Torschuss auf den Innsbrucker Goalie Patrik Nechvathal und auch ab diesen Zeitpunkt setzten sich die Linzer immer mehr im Innsbrucker Drittel fest. Der Haie Torhüter hatte einiges zu tun, behielt aber eine weiße Weste. Innsbruck kämpfte sich im Laufe des ersten Drittels immer besser zurück ins Spiel und bekam gute Torchancen. So nutzten die Innsbrucker auch ein Powerplay zum 1:0, nach einem schönen Pass von dem Verteidiger Lubomir Stach netzte Ondrej Sedivy ein. Somit ging es mit einer 1:0 Führung für die Haie in die Pause.

 

Schon in der ersten Minute des zweiten Drittels ging es heiß her, die Haie pochten auf den zweiten Treffer. Einmal rettete der Linzer Torhüter Michael Ouzas mit einem „Big-Save“ und auch die Stange verhinderte eine höhere Führung. Trotz der guten Phase von Innsbruck mussten sie einen Unterzahltreffer von Fabio Hofer einstecken, damit leuchtete ein 1:1 von der Anzeigetafel. An diesem Zwischenergebnis änderte sich auch nichts bis zur Pausensirene.

 

Ins letzte Drittel starteten die Black Wings Linz besser, mit einem Hammer von der Blauen erzielte Jonathan D‘Aversa den Führungstreffer für die Gastmannschaft. Die Haie erkämpften sich weiterhin gute Torchancen und 40 Sekunden vor der Sirene konnte Andrew Clark die Scheibe ins gegnerische Tor abfälschen, damit erzwingen die Innsbrucker Haie eine Verlängerung. Auch in der Verlängerung wurden auf beiden Seiten die Torhüter gefordert. Aber auf keiner Seite kam der Puck über die Linie, somit durften sich die Zuschauer auf ein Penaltyschießen freuen. Auch beim Penaltyschießen zeigten beide Torhüter ihr Können, Patrik Nechvathal hielt einen Treffer mehr und Andrew Clark versenkte den letzten Penalty. Nach einem spannenden Match setzten sich die Innsbrucker Haie mit 3:2 nach Penaltyschießen durch.

 

 

Aus Innsbruck: Sabrina Weber

 


 

 Fehervar AV19 vs. Red Bull Salzburg 1:2

 

Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen Fehérvár AV19 mit 2:1 und beendet damit die erste Phase des Grunddurchgangs auf dem zweiten Platz. Mit dem Sieg in der letzten Runde gelang den Salzburgern noch der Sprung auf den zweiten Platz, da Linz heute in Innsbruck nur einen Punkt gemacht hat und damit auf den dritten Platz verdrängt wurde.

 

Wie schon am Freitag in Graz spielten die Red Bulls auch heute in Székesfehérvár wieder ohne die rekonvaleszenten Thomas Raffl und Daniel Jakubitzka. Dazu fehlte Rob Schremp, der in Erwartung eines Babys nach Salzburg zurückgereist war. Die Red Bulls begannen sehr druckvoll und erarbeiteten sich gleich im ersten Abschnitt gute Möglichkeiten. In der 14. Minute verwertete Verteidiger Julien Brouillette einen Querpass und traf aus dem linken Bullykreis zur verdienten Führung. Die Hausherren wurden erst in der Schlussphase des ersten Drittels bei einem Powerplay richtig gefährlich und prüften Salzburgs Schlussmann Luka Gracnar, der keine Probleme hatte, das 1:0 zur ersten Pause festzuhalten.

 

Den nächsten großen Auftritt hatte Luka Gracnar in der 23. Minute, als er den Penalty-Shot von Arttu Luttinen entschärfte. Die Gastgeber waren jetzt gefährlicher als im ersten Durchgang und lieferten den Salzburgern ein ausgeglichenes Spiel mit vielen Schüssen auf beiden Seiten. Brant Harris erhöhte die Salzburger Führung in der 33. Minute, als er im Powerplay einfach aus Halbdistanz abzog. Doch drei Minuten später gelang den Ungarn der Anschlusstreffer, bei dem abgefälschten Distanzschuss von Csanad Erdely hatte Luka Gracnar im Salzburger Tor allerdings keine Sicht. Die Red Bulls führten in einem flotten Spiel nach 40 Minuten mit 2:1.

 

Im letzten Drittel drehten die Ungarn dann richtig auf und verschärften noch einmal das Tempo. Die Red Bulls waren jetzt defensiv gefordert, konnten sich aber auf einen bestens aufgelegten Schlussmann Luka Gracnar verlassen, der auch in einigen heiklen Situationen vor seinem Gehäuse die Übersicht behielt und alles entschärfte, was in seine Nähe kam. Am Ende machten es die Red Bulls clever und verhinderten, dass die Hausherren ihren Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis nehmen konnten und brachten den knappen 2:1-Sieg schließlich über die Runden. In der Tabelle machten sie damit sogar noch einen Sprung nach vorn und gehen nun als Zweiter in die Pick Round, da die Linzer heute in Innsbruck nur einen Punkt gemacht haben und von den Salzburgern in der letzten Runde noch vom zweiten Platz verdrängt wurden.

 


 

Vienna Capitals vs. Villacher SV 6:1

 

Nach dem 2:4 zuletzt in Villach beendeten die Vienna Capitals den ersten Teil des Grunddurchgangs mit einem 6:1-Heimsieg über den EC VSV. 150 Sekunden entschieden das Spiel. Während die Wiener als Erster in die Pick-Round gehen, startet der VSV als Tabellen-Elfter in die Qualification Round.

 

Die Vienna Capitals zeigten sich zum Start der letzten Grunddurchgangs-Partie nach der Niederlage in Villach um Wiedergutmachung bemüht. Schon nach 27 Sekunden brachte Peter Schneider Villach-Keeper und Ex-Wiener David Kickert so in Bedrängnis, das erst ein Videobeweis einen vermeintlich frühen Treffer nach dem Gestocher vor dem Tor aberkennen konnte. Villach spielte aber durchaus mit und kam durch Miha Verlic, der sich mit Jordan Hickmott ins Angriffsdrittel kombinierte, aus dem Slot zur ersten – zu zentral abgeschlossenen – Tormöglichkeit. Danach rannten die Wiener wütend an: Binnen zwei Minuten fanden Ali Wukowitz, Julian Großlercher, Mario Fischer und Rafael Rotter allesamt aus kurzer Distanz in Kickert ihren Meister. Weil J.P. Lamoureux Nico Brunners Blueliner im Nachfassen bändigen konnte und Peter Schneider die Scheibe im zweiten Powerplay per Blueliner in die Maschen hämmerte, ging es mit 1:0 in die Pause.
 
Im Mitteldrittel erwischten die Hausherren einen Traum-Start und bejubelten schon nach 128 Sekunden das 2:0 durch Taylor Vause, der die Scheibe unbedrängt ins lange Eck setzte. 64 Sekunden später stellte Riley Holzapfel in doppelter Überzahl auf 3:0. Weil Stefan Bacher eine vierminütige und Niki Petrik eine zweiminütige Strafe ausgefasst hatten ging es mit Fünf-gegen-Drei weiter. Da ließ es sich Jerry Pollastrone nicht nehmen, gleich noch einmal zuzuschlagen. Es war der dritte Treffer binnen exakt 150 Sekunden. Im ersten VSV-Powerplay überlistete Kyle Beach Lamoureux schon nach sieben Sekunden mit einem Flachschuss durch die Beine.
 
Lange passierte im Schlussabschnitt des bereits entschiedenen Matches wenig. Nach gut zehn Minuten bediente Schneider Sturmpartner Vause ideal, dem war es dann ein Leichtes, den Doppelpack zum 5:1 zu schnüren. Rafael Rotter machte in Überzahl das halbe Dutzend mit einem Schlagschuss aus dem Slot voll.

 


 

Dornbirn Bulldogs vs. Klagenfurter AC 3:2 n.V

 

Die Dornbirn Bulldogs zwangen den EC-KAC an diesem Wochenende zum zweiten Mal in die Knie. Nach dem 2:0-Auswärtserfolg vom Freitag jubelten die Vorarlberger am Sonntag vor eigenem Publikum nach einem 2:2-Remis in der Overtime.

 

Hochspannend war der letzte Spieltag von Phase 1 des Grunddurchgangs in der Erste Bank Eishockey Liga. Für die Dornbirn Bulldogs ging es nach dem Auswärtssieg in Klagenfurt plötzlich doch wieder um einen vorzeitigen direkten Einzug in die Playoffs bzw. um die volle Anzahl an Bonuspunkten für die Qualification-Round. Mit dem ersten Puckeinwurf entwickelte sich ein rassiges, intensives Spiel zwischen den Bulldogs und dem EC-KAC. Hochmotiviert hielten die MacQueen-Schützlinge mit hoher Einsatzbereitschaft dagegen und erarbeiteten sich früh die eine oder andere Einschussmöglichkeit. Die Torhüter Thomas Duba und Rasmus Rinne waren bestens disponiert und ließen in den ersten 16 Minuten nichts Zählbares zu. Bis zum Auftritt von Michael Caruso, der nach toller Vorarbeit von Matt Fraser und Dustin Sylvester in der 16. Minute ins lange Eck einnetzen konnte.
 
Mit viel Schwung kamen die Hausherren aus der Kabine und pressten den KAC minutenlang in die eigene Verteidigungszone. Die Gäste konnten sich in dieser Druckphase schadlos halten, übernahmen das Kommando und fanden vor allem im Powerplay zu vielversprechenden Chancen. Bulldogs-Keeper Rinne verhinderte mit seinem ganzen Können den im Mitteldrittel in der Luft gelegenen Ausgleich.
 
Mit der knappen Führung im Rücken erwischten die Vorarlberger den KAC im Schlussdrittel auf dem falschen Fuß. Dustin Sylvester lies vor dem gegnerischen Tor nicht locker und drückte die Scheibe zum 2:0 über die Linie. Millimeterarbeit ließ die Rotjacken schließlich zum Torerfolg kommen. Matthew Neal verkürzte mit einem flachen Schuss in die lange Ecke. Nach guten Möglichkeiten der Vorarlberger auf die Vorentscheidung, zog Stefan Geiger von der Blauen Linie ab und glich die Partie aus. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit scheiterte Matt Fraser am Lattenkreuz hinter Duba, die Entscheidung musste nach dem 2:2-Remis in der Overtime fallen. In numerischer Unterzahl – Matt Fraser saß auf der Kühlbox – sicherte Michael Caruso den Extra-Punkt. Die Vorarlberger starten mit sechs Bonuspunkten in die Qualification Round um die letzten zwei Play-off-Tickets.

 


 

HC Orli Znojmo vs. KHL Medvescak 2:5

 

Der KHL Medvescak Zagreb feierte in der letzten Grunde des Grunddurchgangs einen 5:2 Erfolg zu Gast beim HC Orli Znojmo und löste damit das letzte Ticket für die Pick-Round.


Zu Beginn des Spiels kreierten die Kroaten mehr Chancen, konnten diese allerdings nicht verwerten. Die größte Möglichkeit hatte Tomas Netik, der aus kurzer Distanz an der Stange scheiterte. Znojmo ging mit den wenigen Chancen besser um: Radek Cip eröffnete mit einem Handgelenksschuss das Scoring. Die Gastgeber schalteten nach dem Gegentreffer einen Gang höher und wurden wenig später dafür belohnt. Mevescak erzielte zwei Tore innerhalb von zwei Minute. Erst sorgte Tomas Netik für den Ausgleich, ehe Garett Noonan die Führung eroberte. Adam Raska gelang aber noch im ersten Drittel der erneute Ausgleich.

 

Im zweiten Abschnitt schnappte Samson Mahbod, nach einen Breakaway, die Führung zurück. Mario Puskarich erhöhte zwei Minuten später gar auf 4:2. Auch Znojmo hatte einige Chancen, konnten aber vorerst keinen weiteren Schuss verwerten.

 

Im letzten Abschnitt fokussierten sich beide Teams auf die Verteidigung. Znojmo konnte sich nur mehr eine nennenswerte Chance erspielen, die allerdings Cip aus kurzer Distanz vergab. Zagreb machte es besser: Samson Mahbod sorgte für den Endstand von 5:2. Mit diesem Erfolg lösen die Kroaten das letzte Ticket für die Pick-Round.

 

 


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