EBEL - Rückblick auf 6 Jahre Zwischenrunde in Österreich

 

(EBEL/Kompakt) PM Ab Freitag kämpfen wieder sechs Mannschaften um die letzten beiden Playoff-Plätze. Ein Rückblick auf die Bilanz seit Einführung der Qualification Round.

 

HCB Südtirol vs Orli Znojmo 33

(Foto: Archiv)

 


In der Saison 2011/12 wurde die Zwischenrunde in der Erste Bank Eishockey Liga eingeführt. Das System ist seitdem gleichgeblieben: Die ersten Sechs haben das Playoff-Ticket bereits fixiert, während sich die Teams der unteren Tabellenhälfte die letzten beiden Viertelfinal-Plätze ausspielen. In der ersten Saison umfasste die Qualification Round aufgrund der 11er-Liga nur fünf Teams, die Bonuspunkte waren absteigend der Platzierung nach der ersten Grunddurchgangs-Phase mit 3 - 2 – 1 – 0 – 0 gestaffelt. Ab der Spielzeit 2012/13 nahmen zwölf Mannschaften an der Meisterschaft teil, bei den unteren Sechs startete das bestplatzierte Team erstmals mit vier Bonuspunkten (4 – 3 – 2 – 1 – 0 – 0). Vor zwei Jahren wurden die ersten beiden Ränge aufgewertet, der Erste nimmt seitdem sechs Punkte, der Zweite vier Punkte in die zehn Spiele andauernde Qualifikationsrunde mit (6 – 4 – 2 - 1- 0 – 0).


 
In der Erste Bank Eishockey Liga gibt kein Team, dass in allen sechs Jahren in die „Hoffnungsrunde“ musste. Doch jede der aktuellen sechs Mannschaften ist zumindest schon einmal in der Qualifikation Round angetreten. Während der HC Orli Znojmo (dreimal aufgestiegen) und der HCB Südtirol Alperia (einmal) eine „weiße Weste“ besitzen, strauchelten die Moser Medical Graz99ers am öftesten (viermal).


 
8. Platz schaffte es immer in die Playoffs


Seit Beginn der Zwischenrunde hat es das achtplatzierte Team, sprich der zweitgesetzte in der Qualification Round, immer in die Playoffs geschafft. Aus der Pole-Position scheiterten hingegen drei von sechs Vereinen. Mit Znojmo (2011/12) und Fehervar AV19 (2013/14) lösten erst zwei Mannschaften vom zehnten Platz aus ein Viertelfinal-Ticket: Beides war jedoch noch vor der neuen Punktevergabe. Seitdem eine 12er-Liga gespielt wird, schaffte es von den Rängen 11 und 12 noch kein Team in die Playoffs.

 

 
Bilanz nach Teams:


Dornbirn Bulldogs: Seit dem Liga-Einstieg in der Saison 2012/13 schafften es die Vorarlberger alle zwei Jahre in die Playoffs. In der Saison 2013/14 klappte es zum einzigen Mal über die Qualification Round, zwei Jahre später konnte sich der DEC sogar über die Top sechs qualifizieren. Bereits dreimal scheiterten die Dornbirner in der QR, wo sie heuer erstmals aus der Top-Position starten.


 
Moser Medical Graz99ers: Von 2012 bis 2016 verpassten die Steirer, die sich 2013 für die Pick Round qualifizierten, von den Rängen neun (3x) und zehn (1x) jeweils die Playoffs. Erst letzte Saison beendeten die 99ers aus achter Position die Negativserie. Mit derselben Ausgangslage gehen die Steirer am Freitag in das Rennen um die letzten beiden Playoff-Tickets.


 
HCB Südtirol Alperia: Die Qualification Round ist keine neue Erfahrung für die Südtiroler, die das Playoff-Ticket in der Saison 2014/15 mit Verspätung lösten. Damals gingen die „Füchse“ jedoch aus der Top-Position ins Rennen, nun müssen sie von Rang drei ein Team überholen.


 
Fehervar AV19: Bereits dreimal endete eine Saison der Ungarn vorzeitig in der Qualification Round. Nur in der Spielzeit 2013/14 schafften die „Teufel“ über diesen Umweg noch die Viertelfinal-Qualifikation. Damit ist Fehervar der einzige Verein, der in einer 12er-Liga von Rang 10 noch die Playoffs erreichte.
 


EC VSV: Die Villacher mussten zwar schon dreimal in die Qualification Round, noch nie starteten sie jedoch aus einer so schlechten Position wie in diesem Jahr. Obwohl die Kärntner dreimal von Rang sieben ins Rennen gegangen sind, ist die Bilanz mit zwei verpassten Playoffs negativ. Als es in der Saison 2015/16 in der Qualifikationsrunde klappte, stellten die Villacher mit 26 Punkten aus zehn Spielen auch einen Rekord auf.


 
HC Orli Znojmo: Die Tschechen haben äußerst gute Erinnerungen an die Qualification Round. Bei allen drei Antritten schafften sie bislang den Sprung in das Viertelfinale. Doch obwohl Znojmo eine „weiße Weste“ hat, nahmen sie diese Aufgabe noch nie vom Tabellenende in Angriff.

 

 

 

 


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