Pick Round - Top 3 können Vorsprung ausbauen!

 

(EBEL/Pick-Round) PM/MF: Am 2. Spieltag der Pick-Round konnten die Top-3 Teams aus Wien, Linz und Salzburg ihren Vorsprung ausbauen.

 

BWL Lebler

(Foto: Eisenbauer.com)

 


 

KHL Medvescak vs. Black Wings Linz 2:3

 

Fast 30 Minuten lang lief es nicht gut für die LIWEST Black Wings, als diese in Zagreb antraten. 0:2 zurück und kein Abschlussglück. Doch dann drehte das Team von Troy Ward und die Partie um! Die Linzer siegten mit 3:2 und feierten damit den zweiten Sieg im zweiten Pick Round Spiel!

 

Die LIWEST Black Wings konnten erstmals seit knapp zwei Wochen wieder auf ihr volles Line Up zurückgreifen, nachdem sich Stefan Gaffal vor der heutigen Partie in Zagreb wieder fit gemeldet hatte. Der Stürmer wurde allerdings nach seiner Pause behutsam zurück in den EBEL Betrieb geschickt und absolvierte weniger Shifts als gewohnt.

 

Die Linzer hatten in der laufenden Saison bekanntlich vor allem auswärts immer wieder Probleme, während der heutige Gegner daheim eine Macht ist. Das wurde auch gleich von Beginn weg offensichtlich, denn die Bären begannen druckvoll und stark und dominierten die Anfangsphase. In der 4. Minute wurde diese Drangperiode schließlich auch noch erfolgreich beendet, denn Medvescak ging früh in Führung. Das entsprach nicht den Vorstellungen der Gäste, die nun aktiver werden mussten und ein erstes Power Play zugesprochen bekamen. Brian Lebler scheiterte in diesem mit einem Schuss aufs kurze Eck, danach war auch Corey Locke glücklos und es blieb dabei, dass die Stahlstädter einem Rückstand hinterher liefen.

 

Nach dieser etwas verpatzten Anfangsphase kamen die Oberösterreicher zusehends besser in ihren Rhythmus und fanden weitere Möglichkeiten vor. Im nächsten Power Play war es abermals Locke, der eine Chance ausließ, nachdem zuvor ein Dorion Versuch gestoppt worden war. Der Druck auf das Gehäuse der Bären wurde immer größer, aber der Schlussmann der Hausherren zeigte einen Save nach dem anderen. Darüber hinaus lief der Offensivmotor der Ward Schützlinge auch noch nicht genau genug und so mussten sich die LIWEST Black Wings trotz teilweise drückender Überlegenheit mit einem 0:1 in die erste Drittelpause verabschieden.

 

 Zu Beginn des Mittelabschnitts überstanden die Oberösterreicher zuerst noch eine Unterzahl unbeschadet und schienen gerade wieder Fahrt aufzunehmen, als ein Gegenstoß Zagrebs nach einem Fehler im Spielaufbau zum zweiten Gegentor für die Linzer führte. Jetzt waren die Gäste gefordert und das Team von Troy Ward kämpfte auch weiterhin um dieses erste Erfolgserlebnis im Dom Sportova. Aber die Angriffe blieben zu ungenau und dadurch weitgehend ungefährlich. Ganz anders die Gastgeber, die immer wieder schnelle Kontergegenstöße fuhren und so dem nächsten Tor sehr nahe kamen. Aber Mike Ouzas stemmte sich ein ums andere Mal gegen die Angriffe der Hausherren, ehe es dann doch mit dem ersten Treffer für die LIWEST Black Wings klappte. Zur Hälfte der Partie versenkte Brian Lebler die Scheibe im Netz und die Linzer waren im Match angekommen.

 

Dieses Duell wurde nun deutlich offener geführt, das Match wogte hin und her und es blieb spannend. In der 37. Minute schalteten die LIWEST Black Wings schnell um, Fabio Hofer war mittig durch und schloss sehr überlegt zum 2:2 ab. Damit hatten die Linzer einen Zweitorerückstand erfolgreich aufgeholt, mussten aber weiterhin dran bleiben, um die Bären an ihrem gefährlichen Offensivspiel zu hindern.

 

Bis weit ins letzte Drittel hinein wurde die Partie höchst intensiv gespielt, beide Mannschaften versuchten die Räume eng zu machen und so den Aufbau des Gegners zu stören. Wie schon im Vorfeld erwartet, sollte es auf das nächste Tor ankommen, das dem Duell eine entscheidende Richtung geben könnte. Die Bären zogen das Tempo wieder an und erhöhten den Druck mit starkem Forechecking. Das schmeckte den Stahlstädtern wiederum gar nicht, Chancen für die LIWEST Black Wings waren mit zunehmender Spielzeit Mangelware. In der 54. Minute schaltete Brian Lebler schnell, erlief einen Fehlpass und zog sofort ab. Sein Versuch ging aber hauchdünn am langen Eck vorbei. Wenig später erarbeitete der beste Torschütze der EBEL eine Überzahl für die Ward-Schützlinge, die diesen numerischen Vorteil auch nützten. Joel Broda traf aus spitzem Winkel und der Treffer hatte selbst nach minutenlangem Videostudium Bestand.

 

Knapp vier Minuten vor dem Ende hatten die Oberösterreicher die Partie damit erfolgreich gedreht und den Sieg vor Augen. Man durfte daher eine Schlussoffensive der gastgebenden Kroaten erwarten, welche von den LIWEST Black Wings aber sehr geschickt unterbunden wurde. So mussten die Hausherren noch mehr Risiko nehmen und holten ihren Torhüter 66 Sekunden vor dem Ende vom Eis. Es wurde turbulent, die Kroaten bekamen Sekunden vor dem Ende des Spiels noch einmal einen Penalty zugesprochen, den Mike Ouzas 11 Sekunden vor dem Ende mit Unterstützung des Torgestänges aber hielt.

 

Damit feierten die LIWEST Black Wings einen hart erarbeiteten und am Ende auch glücklichen Auswärtssieg und bleiben in der Pick Round ungeschlagen. Bereits am Donnerstag geht es für die Linzer erneut auswärts weiter. Dann geht es gegen Red Bull Salzburg um Platz 2 in der Tabelle!

 


 

 Klagenfurter AC vs. EC Red Bull Salzburg 4:5 n.P

 

Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im Auswärtsspiel der Erste Bank Eishockey Liga / Pick Round gegen den EC-KAC mit einer kämpferischen Leistung mit 5:4 nach Penalty-Schießen durch. Raphael Herburger, der bereits das 1:0 erzielte, war dabei mit zwei verwandelten Penaltys der Matchwinner.

 

Beim zweiten Pick Round-Spiel der Red Bulls fehlte neben den rekonvaleszenten Thomas Raffl, Daniel Jakubitzka und Rob Schremp auch der erkrankte Manuel Latusa. Die Salzburger hatten in Klagenfurt gegen eine sehr engagiert beginnende Heimmannschaft dennoch den besseren Start. In der sechsten Minute wurde Raphael Herburger am linken Pfosten freigespielt und der ließ sich die Chance gegen den KAC-Schlussmann David Madlener nicht entgehen. Fünf Minuten später leitete Ryan Duncan einen Angriff ein und kam trotz viel Verkehr vor dem KAC-Tor an den Rebound, den er zur 2:0-Führung einnetzte. Dann wurde der KAC stärker und sorgte für viel Druck in der Offensive, die Red Bulls bekamen die Scheibe nur schwer aus der Defensivzone. In der 18. Minute gelang den Hausherren schließlich der Anschlusstreffer, Jullian Talbot traf aus Nahdistanz zum 1:2-Pausenstand aus deren Sicht.

 

Im zweiten Durchgang verlagerten die Salzburger das Spiel in den Anfangsminuten wieder in die Offensivzone, fanden aber gegen eng stehende Klagenfurter kein Durchkommen. Die öffneten das Spiel auch bald wieder, es ging mit viel Kampf hin und her. In der 37. Minute zog Klagenfurts Mitja Robar aus dem linken Bullykreis ab und überwand Salzburgs Torhüter Bernhard Starkbaum ein zweites Mal. Der hatte wenig Sicht und verhinderte noch bei einem Unterzahlspiel vor der zweiten Pause einen möglichen weiteren Gegentreffer, als die Klagenfurter vor dem Tor für ein Gestocher sorgten und die Red Bulls die Scheibe kaum wegbekamen. Nach 40 Minuten hatten die Hauherren das Spiel wieder ausgeglichen, es stand 2:2.

 

Im Schlussdrittel wurde die Partie richtig hitzig und erstmals ging der KAC in Führung. In der 44. Minute traf Stefan Geier kurz vor Ablauf eines Salzburger Unterzahlspiels, in dem Ryan Duncan lange Zeit ohne Schläger verteidigen musste. Doch nur zwei Minuten später glich Julien Brouillette mit einem Blue-liner zum 3:3 wieder aus. Und der Verteidiger legte noch eins drauf, holte in der 50. Minute mit seinem zweiten Tagestreffer im Powerplay sogar die Führung wieder zurück. Doch in der 56. Minute glich Kevin Kapstad ebenfalls im Powerplay wieder aus.

 

Es ging in die unglaublich spannende Verlängerung, in der beide Teams mehrmals gute Möglichkeiten hatten. Aber dann musste das Penalty-Schießen entscheiden und da hatten die Salzburger das Glück bzw. Raphael Herburger auf ihrer Seite. Denn nach anfänglicher KAC-Führung traf der Stürmer im letzten Abdruck und fixierte dann mit seinem zweiten verwandelten Penalty den 5:4-Sieg der Red Bulls. Es war im laufenden Grunddurchgang der achte Salzburger Sieg in Serie.

 


 

HC TWK Innsbruck vs. Vienna Capitals 4:6

 

Die Innsbrucker Haie bleiben in der Zwischenrunde weiter ohne Sieg. Gegen die Vienna Capitals setzte es eine 4:6-Niederlage.

 

„Es wird eine große Herausforderung für die ganze Mannschaft.“ Haie-Headcoach Rob Pallin wusste bereits vor dem Schlager gegen den Meister aus Wien was sein Team im Haifischbecken erwarten sollte. Und der US-Amerikaner sollte sein Gefühl schnell bestätigt sehen. Die Capitals kamen bärenstark aus der Kabine, drückten die Tiroler mit dem ersten Bully in die eigene Zone. Patrik Nechvatal im Tor der Innsbrucker hatte früh alle Hände voll zu tun. Zunächst schien es, dass die Haie die erste Angriffswelle schadlos überstehen könnten, ehe die Capitals doch noch über die Führung jubelten. Nach einem schweren Fehler verwertete der aufgerückte Klubertanz einen Bilderbuchkonter zum 1:0.

 

Die Haie schüttelten diesen Nackenschlag aber ab und klopften ihrerseits nur wenige Augenblicke später durch Andrew Clark an. Just in die erste gute Phase der Tiroler jubelten dann aber abermals die Gäste. Im Powerplay erhöhten die Wiener auf 0:2. Gnadenlos effektiv zeigten sich die Capitals. Auf der Gegenseite ließen die Haie eben diesen Endzweck weiter vermissen. Bär (Latte), Clark und Wahl hatten den Anschlusstreffer zweimal auf der Schaufel, brachten ihr Team aber nicht auf die Anzeigetafel. Und so kam es wie es kommen musste, Rotte stellte noch vor der ersten Sirene auf 0:3.

 

Die Standpauke in der Drittelpause war kaum verhallt, da nahm das Schicksal weiter seinen Lauf. Nödl und Peter stellten bis Minute 27 auf 5:0 für die Wiener. Schockstarre – was nun? Die Innsbrucker wechselten, Nechvatal machte Rene Swette Platz. Die Haie versuchten in der Folge ihrerseits wieder Akzente zu setzen, endlich einen Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Und das gelang dann auch, Morten Poulsen verkürzte auf 1:5. Die Haie blieben nun am Drücker, Wien versuchte den klaren Vorsprung zu verwalten. In der 40. Minute brandete schließlich zum zweiten Mal Jubel auf, Tyler Spurgeon sorgte mit dem 2:5 für den Schlusspunkt im zweiten Drittel.


Im Schlussabschnitt warfen die Tiroler dann alles nach vorne, das große Wunder vor Augen. Und diese Hoffnung bekam in Minute 45 dann endgültig einen richtigen Nährboden. Andrew Clark fälschte zum 3:5 ab und gab dem Spiel doch noch einmal Spannung. Aber nur für 48 Sekunden. Da holten die Wiener Dank eines glücklichen Treffers zur schnellen und passenden Antwort aus. Es war einfach wie verhext. Die Gastgeber gaben aber weiter nicht auf und kamen durch Lubomir Stach zur nächsten Großchance (48.). Damit war die Partie dann doch entschieden. Der Schlusspunkt war aber dennoch den Tirolern überlassen. Benedikt Schennach war aus spitzem Winkel zum 4:6 erfolgreich (57.). Am Ende setzte es für die Haie aber eine 4:6-Niederlage gegen den Meister.

 

 


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