Pick-Round: Red Bulls schenken Linz kräftig ein

 

(EBEL/EC-RBS) CS: Der EC Red Bulls Salzburg festigt im direkten Duell gegen die Black Wings aus Linz Rang 2 in der EBEL. Die Mozartstädter gewannen in einem Offensivspektakel am Donnerstagabend das Verfolgerduell mit 9:5 .

 

RBS Jubel at Innsbruck

(Foto: Vanna Antonello / eishockeyonline.at) 


EC Red Bulls Salzburg vs. Black Wings Linz 9:5


Das 700. Erstligaspiel von Bulls-Kapitän Matthias Trattnig begann äußerst torreich, so trafen beide Teams mit ihren ersten Torgelegenheiten: Nach gut zwei Minuten fälschte Brant Harris einen Schuss von Rob Schremp ins Gehäuse der Oberösterreich ab, diese zeigten sich aber unbeeindruckt und nur 61 Sekunden später markierte Robert Lukas mit einem Schlenzer von halbrechter Position den Ausgleich. Im ersten Abschbitt waren die Hausherren etwas aktiver und nutzten eine Strafzeit des Ex-Salzburger Andreas Kristler zur erneuten Führung: Wieder leitete der passsichere Schremp den Treffer ein, Jubilar Matthias Trattnig schoss aus spitzem Winkel zum 2:1 ein. Black-Wings-Keeper Janny blieb noch weiter unter Druck, da Corey Locke eine Strafe nehmen musste, das 3:1 blieb jedoch aus, da Alex Rauchenwald nur den Pfosten traf. 

Für das 3:1 der Bullen sorgte dann jedoch Martin Stajnoch in Minute 14, als der Verteidiger nach Zuspielen von Schremp und Mueller eiskalt in den Winkel schoss. Die optisch unterlegenen Linzer hielten sich aber im Spiel und sorgten durch die bockstarke erste Reihe prompt für eine erneute Antwort durch Locke, der eine halbe Minute nach Stajnochs Tor zum Anschluss traf. In der Folgezeit wurde das Spiel dann wieder enger und als Hughes auf die Strafbank musste, zitterten die Red Bulls nochmal kräftig, gingen aber mit einer Führung in die Pause.

 

Aus dieser kamen die Bullen frischer und gelangten zu ersten Chancen durch Hughes (Rückhand) und Mueller (Außennetz). Die Führung konnten die Salzburger dann durch Bobby Raymond besorgen, nachdem Hughes im Powerplay mächtig wirbelte und Raymond die Scheibe im Slot auflegte. Danach verlagerte sich die Partie in die Zone der Bulls und Linz ackerte für den Anschlusstreffer: Bei einer gegen Peter Hochkofler angezeigten Strafe traf Lebler das Außennetz. Im anschließenden Überzahlspiel wurden die Oberösterreicher dann jedoch sichtlich geschockt,  als Brant Harris durchbrach und einen Konter in Unterzahl zum 5:2 nutzte. Danach entwickelte sich eine vogelwilde Partie, da die Teams die Defensivarbeit sehr vernachlässigten, es zu etlichen Strafen kam und man hüben wie drüben meinte jeden Angriff -auch in Unterzahl- ausspielen zu müssen.

 

Angefeuert von knapp 300 Schlachtenbummlern verkürzte Linz durch einen Doppelschlag den Rückstand: Erst knallte Patrick Spannring den Puck von der blauen Linie ins Tor (30.), dann scheiterte Naclerio in einem 1 gg 1 an Starkbaum, ehe Kapitän Philipp Lukas das 4:5 besorgte. Das Spiel drohte zu kippen, die Black Wings brachten sich jedoch selbst um den Lohn, als Shane O'Brien den Puck zwei Meter vor dem eigenen Tor nicht klären konnte und der formstarke Raphael Herburger zum 6:4 ausnutze. Kurz vor der nächsten Pause traf dann Ryan Duncan zur letztlichen Vorentscheidung, die Fans im Volksgarten starteten die ersten Laolawellen, die Black Wings tauschten ihren Goalie.

 

Im Schlussabschnitt bewiesen die Linzer zwar trotz des 4:7 noch kräftig Moral und gaben weiter alles, doch ein vierminütiges Powerplay -Brant Harris musste nach einem unnötigen Stockvergehen absitzen- brachte nur kurz Hoffnung auf ein erneutes dramatisches Comeback: Zwar konnte Joel Broda noch das 5:7 mit einem schönen Flachschuss besorgen, die Linzer hätten bei dieser fortlaufenden Strafe aber wohl ein zweites Tor gebracht, um die roten Bullen nochmal aus dem Tritt zu bringen. Diese spielten nun gegenüber den ersten beiden Dritteln defensiv abgeklärter und gingen kein unnötiges Risiko mehr ein. Gleichzeitig setzten die Bullen noch den ein oder anderen Nadelstich. Dominique Heinrich zum 8:5 (54.) und Hattrick-Hero Harris zum 9:5 sorgten dafür, dass der ein oder andere Linzer in der Schlussphase noch die Nerven verlieren sollte.

 

Durch die diversen Nachverpflichtungen während der Saison scheint sich Salzburg derzeit etwas von Klagenfurt und Linz absetzen zu können, am Samstag reist der Poss-Trupp nach Zagreb, Linz erwartet am Sonntag die Caps  zum Topspiel der vierten Runde.


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