EBEL Kompakt - VSV Siegesserie reißt gegen den HC Bozen! Kaum noch Hoffnung bei den Graz 99ers...

 

(EBEL/Kompakt) In der Quali-Runde zu den EBEL Playoffs fanden am Abend drei Partien statt. Für die Graz 99ers scheint die Playoff-Tür nach der deutlichen Heimschlappe gegen Dornbirn geschlossen. Auch die Villacher Siegesserie riss gegen den HC Bozen aus Südtirol. Im Ungarisch-Tschechischen Duell in Szekesfehervar ging es über die 60 Minuten hinaus.

 

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(Foto: Bernd Stefan / eishockeyonline.at)

 


 

Graz 99ers vs. Dornbirn Bulldogs 3:7

 

Am Mittwochabend trafen die Graz 99ers in der Qualifikationsrunde daheim auf die Dornbirn Bulldogs, gleichzeitig auch die Heimpremiere für zwei neue Spieler welche helfen sollen die Kastanien noch aus dem Play Off Feuer zu holen. Andrew Engelage im Tor sowie Ex-Hai Mario Lamoureux. Ein Ausrutscher gegen den DEC war aber auch aus sportliche Sicht ein "no-go"!


Graz versuchte sofort das Kommando zu übernehmen und kam auch zu Möglichkeiten. Den Führungstreffer erzielte jedoch Fraser für Dornbirn und nur Sekunden später legte Sylvester zum 2:0 für Dornbirn nach. Beide vorarlbergischen Treffer fielen in Minute vier. In der achten Minute das 3:0 durch Connelly. Daran konnten die Grazer auch im Powerplay nichts ändern und es ging mit einem deutlichen Rückstand für die Steirer in die Pause.
In der 25. Spielminute war der 174 Minuten dauernde Bann gebrochen und die Grazer schrieben an. 1:3 durch Lamoureux im Powerplay.

 

Und selbiger verkürzte nur zwei Minuten später auf 2:3, abermals im Powerplay. Perfekter Einstand also für den EBEL Rückkehrer. Die Grazer nutzten das Momentum und traten viel selbstbewusster auf und schnürten Dornbirn im eigenen Drittel ein. Bei einem Entlastungsangriff der Gäste aus Dornbirn befanden sich Puck, Verteidiger und Goalie im Netz und die Referees entschieden nach Videostudium auf keinen Treffer. In der 40. Minute erhöhte Dornbirn jedoch auf 2:4 durch Grabher-Meier.


Nach anfänglichen Unsicherheiten im Schlußdrittel trafen die 99ers zum 3:4 durch Camara in der 46. Spielminute. James Arniel machte das 3:5 für Dornbirn ebenfalls im Powerplay und stellte die 2 Tore Führung wieder her (51.). Abermals nur Sekunden später das 3:6 durch Fraser. Den Schlusspunkt setzte Dornbirn durch Sylvester zum 3:7, der ebenso wie Fraser und Lamoureux seinen persönlichen Doppelpack schnürte. Damit sind die Grazer Play Off Träume wohl endgültig geplatzt und auch im Umfeld dürfte es nun mehr als Unruhig werden.

 

 

Aus Graz: Gert Rauch

 


 

EC VSV vs. HCB Südtirol Alperia 1:4

 

Keinen guten Start erwischten die Villacher Adler nach der Nationalteampause: In der fünften Qualifikationsrunde mussten sie sich dem HC Bozen mit 1:4 vor heimischer Kulisse geschlagen geben. Die Südtiroler beendeten damit die Siegesserie des EC VSV, der zuvor vier Spiele in Serie gewonnen hatte.

 

Bereits nach 84 gespielten Sekunden konnten die Adler zu Hause durch Valentin Leiler in Führung gehen, der nach Vorlage von Shields nur mehr das leere Tor treffen musste. Wenig später spielte sich eine harte Szene ab: Istvan Sofron prallte mit Michael Halmo zusammen, war kurzzeitig bewusstlos und musste schließlich mittels Trage vom Eis gebracht werden. Im weiteren Verlauf des Spiels konnte der EC VSV zwar aus einem Überzahlspiel kein Kapital schlagen, blieb aber die tonangebende und weitaus torgefährlichere Mannschaft. Nichtsdestotrotz gelangen den Bozenern in Person von Alexander Petan aus dem Nichts der Ausgleich in der 14. Spielminute. Knapp vier Minuten vor Ende des Drittels ging Bozen schließlich durch Daniel Frank in Führung, der den Puck vor David Kickert abfälschte.  

 

In den Mittelabschnitt starteten also die Gäste aus Südtirol mit einem Tor Vorsprung. Eine Möglichkeit für die Heimischen, den Ausgleich zu erzielen, gab es bereits in der 26. Spielminute, als Christopher DeSousa wegen Stockschlags auf der Strafbank Platz nehmen musste. Allerdings wurde diese Chance nicht genutzt. Stattdessen bauten die Südtiroler ihre Führung mit 3:1 aus – Alexander Egger zog von der blauen Linie ab und traf. Nach einem Fehler in der Villacher Defensive fuhr Dominic Monardo alleine auf Kickert zu und bezwang den Schlussmann des EC VSV, womit er auf 4:1 erhöhte.  

 

Das Überzahlspiel der Südtiroler war im Schlussabschnitt vom Pech verfolgt. Ihnen gelangen zwei Stangenschüsse, allerdings kein weiterer Treffer. Auf der anderen Seite hatten die Blau-Weißen das Spiel aus der Hand gegeben, sowohl die Offensive als auch die Defensive schwächelten. Auch ein Powerplay für die Villacher knapp elf Minuten vor Ende des Spiels konnte die Mannschaft nicht mehr zurück ins Spiel bringen. Damit verloren die Villacher Adler gegen den HC Bozen mit 1:4.

 

 

Aus Villach: Jenny Gollmitzer

 


 

Fehervar AV19 vs. Orli Znojmo 2:3 n.P

 

Der HC Orli Znojmo feierte gegen Fehervar AV19 einen 3:2 Sieg nach Shootout. Petr Mrazek sorgte mit dem entscheidenden Penalty für den dritten Erfolg der Tschechen in der Qualification Round.


Die Gastgeber starteten besser in Spiel, ein frühes Powerplay blieb allerdings ungenützt. In voller Stärke kontrollierte allerdings Znojmo das Geschehen auf dem Eis. Fehervar konnte sich nur selten im Angriffsdrittel festsetzen. In Überzahl gelang dann auch der erste Treffer der Tschechen: Colton Yellow Horn fälschte einen Schuss von Cody Corbett zur 1:0 Führung ab. Beflügelt von dem Treffer übten die Adler viel Druck aus, doch McMilian Carruth hielt sein Team im Spiel. Nur in Überzahl wurden die Hausherren gefährlich, allerdings nicht effizient genug. Kurz vor der ersten Pause gelang Csanad Erderly der Ausgleich.

 

Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichener und beide Teams erarbeiteten sich gut Chancen. Fehervar nützte zwei weitere Überzahlsituationen nicht. Znojmo kam erst in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels wieder besser Schwung, verwertete die Chancen allerdings ebenfalls nicht.

 

Beide Teams versuchten zu Beginn finalen Drittels die Kontrolle zu übernehmen und Gefahr auszuüben. Die beiden Goalies ließen aber vorerst keine weiteren Treffer zu. Die Qualität der Abschlüsse nahm mit der Fortdauer des Drittels ab. Znojmo erhöhte die Intensität und Marek Biro konnte die Führung für die Gäste erobern. Zwei Minuten vor dem vermeintlichen Ende gelang es Jeff LoVecchio, nach Vorarbeit von Antonin Manavian, auszugleichen.

 

In der Verlängerung übernahmen die Gastgeber die Kontrolle, brachten aber trotz mehrerer Chancen den Puck nicht unter. Im Shootout sorgte Petr Mrazek für die Entscheidung und den Sieg der Tschechen.

 

 

 

 

 

 


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