PickRound - KHL Medvescak überrascht in Salzburg! Black Wings Linz und Haie Innsbruck mit wichtigen Siegen!

 

(EBEL/Kompakt) MF/SW: Die Pick-Round vom Sonntag im Überblick.

 

VIC BWL PickRound

(Foto: eishockeyonline.at)

 


 

EC Red Bull Salzburg vs. KHL Medvescak 4:5 n.V

 

In Salzburg trafen am Sonntag die Roten Bullen auf die Bären aus der kroatischen Hauptstadt. Nach dem 4:2 Auswärtserfolg am Freitag beim Meister in Wien wollten die Hausherren gegen Zagreb den nächsten Angriff auf die Tabellenspitze vollziehen.

 

In der laufenden Saison trafen beide Teams bis dato fünfmal aufeinander. Die Red Bulls fuhren dabei drei Siege ein. KHL Medvescak reiste am Sonntag als Schlusslicht der Pick-Round in die bitterkalte Mozartstadt. Zagreb's Topscorer Tyler Morley, welche scheinbar unter Beobachtung einiger europäischer Klubs steht, traf in diesem Duell u.A auf John Hughes. Die beiden Kanadier stehen in der EBEL Scorerliste ganz oben dabei. Ersterer netzte 2017/2018 bislang 24 mal ein und bereitete 36 Treffer vor. John Hughes steht bei 14 Toren und 42 Vorlagen, hat aber drei Einsätze weniger verbucht. Die Bullen freuten sich am Sonntag auch über die Rückkehr von Thomas Raffl, der nach Verletzungspause wieder mitwirken konnte.

 

Dieser wurde in dieser Partie auch als erstes in die Kühlbox geschickt. Somit waren es die Gäste aus Kroatien, welche durch Mikko Lehtonen in Überzahl zur ersten Chance kamen. Nach Ablauf der Strafe spielten weiterhin die Bären nach vorne und wurden folgerichtig für ihren Mut belohnt. Via Doppelschlag netzte Sondre Olden zum 1:0 (7.) bzw. 2:0 (8.) für Zagreb ein. Der Norweger schnürte damit binnen  45 Sekunden einen Doppelpack. Der 25- Jährige hatte aber noch lange nicht genug und setzte nur Augenblicke später die Scheibe an den linken Pfosten. Glück für die Red Bulls, die einige Minuten brauchten um sich zu schütteln. Die Hausherren benötigten eine Überzahlsituation, um Schüsse auf das kroatische Tor abfeuern zu können. Bobby Raymond versuchte es aus der Distanz, Brant Harris scheiterte aus dem Slot an Vilim Rosandic im Tor der Gäste. Somit blieb es bei der 2:0 Gästeführung.

 

Im Mitteldrittel agierte Salzburg geschlossener und erspielte sich früh Torszenen. Eine davon nutzte Bobby Raymond, der sehenswert auf 1:2 verkürzte (25.). Während der Volksgarten noch das Tor des kanadischen Offensivverteidigers bejubelte, setzte Dominique Heinrich nach und glich zum 2:2 aus (25.). Auch die Red Bulls schlugen also mit einem Doppelpack zu. Die Poss-Truppe benötigte 37 Sekunden für die beiden Treffer. Die Salzburger Bullen waren damit endgültig aufgetaut und hatten weiter mehr Spielanteile. Auch die Geschwindigkeit wurde bei den Bulls deutlich erhöht. Zagreb rannte in diesen Szenen lediglich hinterher, stand aber for Kontermöglichkeiten bereit. Tyler Morley fand in Bernhard Starkbaum aber seinen Sieger und Michael Boivin setzte seinen Schuss etwas zu hoch an. Besser machte es auf der Gegenseite Bullen-Star Rob Schremp, der die erstmalige salzburger Führung markierte und zum 3:2 einnetzte (36.). Zagreb hatte sogar Glück und durfte sich 90 Sekunden vor der zweiten Pause bei Goalie Rosandic bedanken. DENN: Rob Schremp lupfte die Scheibe gekonnt in den Slot, dort stand Peter Mueller einschussbereit, der US-Boy brachte den Puck jedoch nicht im Tor unter. Schremp's Hereingabe war jedoch nicht nur eine Augenweide, sondern vor allem ein Sahnestück.  

 

Gleich nach Wiederbeginn jubelten die mitgereisten Fans aus Zagreb. Mike Boivin glich in Minute 21 zum 3:3 aus und überraschte damit den Gastgeber. Weil die Banden-Tür klemmte, wurde die Partie kurz darauf gut 10 Minuten unterbrochen. Danach ging es aber munter weiter und die Red Bulls erhielten die Chance, im Powerplay zu antworten. Ehe man sich versah, ließ Raphael Herburger die Scheibe zum 4:3 im Netz zappeln (42.). Der ÖEHV Teamspieler brillierte dabei vor dem Tor der Kroaten und ließ Rosandic nicht den Hauch einer Abwehrchance. Doch auch diese Führung konnte Salzburg nicht gut hüten. Ivan Jankovic glich in der 49. Minute zum 4:4 aus und machte die Partie damit noch spannender, als sie ohnehin schon war. Fünf Minuten vor dem Ende bekamen die Bullen nochmals die Chance, in Überzahl den fünften Treffer zu erzielen, fanden gegen das starke Penalty-Killing der Gäste allerdings keine Lösung. Bei KHL Medvescak verpasste Tomas Netik die Vorentscheidung. Somit stand um 19:57 Uhr fest, diese Partie benötigt eine Verlängerung, um einen Sieger zu erspielen.

 

Diese Overtime vergaben die Bullen fahrlässig. Erst erhielt Peter Mueller zwei Strafminuten, dann wurde Rob Schremp ausgeschlossen. Die zweite Strafe bestraften die Kroaten in Person von Garrett Noonan, welcher zum 5:4 Endstand einschob. Somit gewann Zagreb am Ende in Salzburg, weil man gekonnte die Schwächen der Bullen ausnutzte.

 

 

Aus Salzburg: Mathias Funk

 


 

HC TWK Innsbruck vs. EC KAC 4:2

 

Mit diesen wichtigen Punkten beim 4:2 Sieg gegen den EC KAC halten die Innsbrucker Haie derzeit den vierten Tabellenplatz und sind dem Ziel Heimrecht einen großen Schritt näher.

 

Verdiente Führung Haie


Eines der wichtigsten Spiele in der Zwischenrunde begann für die Innsbrucker Haie denkbar schlecht, schon in der zweiten Minute wurden sie mit einer Unterzahlsituation konfrontiert. Kevin Wehrs fasste nach einem Bandencheck eine vierminütige Strafe aus. Dieses Powerplay konnten die Klagenfurter aber nicht für sich nutzen, die Haie traten sehr kompakt in Unterzahl auf und ließen kaum Chancen zu. In der neunten Minute schlugen die Haie dann zu, nach einem Traumpass von Tyler Spurgeon konnte John Lammers ins leere Tor einnetzen. Der KAC blieb aber im ersten Drittel nicht untätig und hatte auch Chancen auf den Ausgleich, einmal rettete die Latte den HCI. Der Verteidiger Jeremie Oullet-Blain bewies wieder seine Passfähigkeiten von der blauen Linie und bediente Andrew Yogan zum 2:0 im ersten Drittel. Somit begann die erste Drittelpause mit einer komfortablen 2:0 Führung für die Innsbrucker Haie.

 

Erneuter Doppelpack Innsbruck


Das zweite Drittel startete um einiges besser als das Erste für den HCI, nämlich mit einem Powerplay. Dieses Powerplay blieb aber trotz Chancen für den Führungsausbau ungenützt. Florian Pedevilla und Jullian Talbot fassten nach einer Meinungsverschiedenheit jeweils eine zweiminütige Bankstrafe aus, somit wurde mit einem 4-gegen-4 weitergespielt. In diesen Minuten wurde der Torhüter Rene Swette etwas mehr gefordert, der sichere Rückhalt der Haie behielt aber eine weiße Weste.


Wieder John Lammers, der Torjäger der Innsbrucker netzte unhaltbar ins Kreuzeck ein. Dieses 3:0 weckte den KAC auf, Steven Strong schrieb für den KAC zum 3:1 an. Ein Big Save von Rene Swette rettete die Innsbrucker vor einem zweiten Treffer der Rotjacken. Aufgrund einer lockeren Bandenscheibe erhielten die Spieler eine weitere 10 „Minutenpause“. Nach der Spielunterbrechung zeigten sich wieder Chancen auf beiden Seiten, aber wieder nutzten die Innsbrucker eine Möglichkeit. Dieses Mal netzte Morten Poulsen in Überzahl zum 4:1 ein und wieder dürften die Haie mit einer Führung in der Kabine durchschnaufen.

 

Motivationsschub KAC


Im Schlussdrittel zeigte Rene Swette erneut seine Stärken, nach einem Ganahl Schuss. Der Doppeltorschütze Andrew Yogan bekam nach einem Foul einen Penalty zugesprochen, welchen er aber nicht in seinen dritten Treffer umwandeln konnte. Wieder gelingt dem KAC nach einem schnellen Konter ein Treffer, dieses Mal durfte sich Jullian Talbot in die Torschützenliste eintragen. Dieser Anschlusstreffer motivierte die Rotjacken erneut und es wurden Torchancen im Innsbrucker Drittel kreiert. Durch diesen Motivationsschub ließen sich die Innsbrucker aber nicht aus der Ruhe bringen und spielten die Partie sicher Nachhause.

 

 

Aus Innsbruck: Sabrina Weber

 


 

Vienna Capitals vs. Black Wings Linz 5:6

 

Die LIWEST Black Wings Linz entschieden auch den zweiten spektakulären Schlagabtausch in der Pick Round mit den Vienna Capitals für sich. Durch den 6:5-Auswärtssieg kamen die Oberösterreicher bis auf zwei Punkte an das Führungsduo heran.

 

Linz kassierte gleich in den Anfangsminuten zwei Strafen und die Hausherren schlugen daraus Kapital: Zuerst probierte es Ryan McKiernan, dann nützte Niki Hartl den Rebound zur frühen Führung. Je länger der Abschnitt aber dauerte, umso besser fanden die Stahlstädter in dieses Prestigeduell. Nachdem Dan DaSilva und Rick Schofield noch scheiterten, glich Fabio Hofer in der elften Minute nach schönem Zuspiel von Corey Locke aus. Eine Minute später traf Mark Naclerio nur die Stange, gleich darauf drehte aber Locke die Partie als JP Lamoureux die Sicht verstellt war. In der 17. Minute fälschte DaSilva einen D’Aversa-Schuss im Powerplay zum 1:3 erfolgreich ab.
 
Die Wiener wurden im Mittelabschnitt druckvoller und konnte schließlich auch durch einen abgefälschten Schuss von Rafael Rotter auf 2:3 verkürzen. Auch nach diesem Anschlusstreffer fanden die Black Wings eine rasche Antwort. Dieses Mal war es Stefan Gaffal, der kurz vor der Hälfte der Partie auf 4:2 stellte und damit erneut die Effizienz der Linzer an diesem Abend unter Beweis stellte. Das Tor-Festival fand dann noch vor der zweiten Pause eine Fortsetzung, als Caps-Kapitän Andreas Nödl sein Team mit einem Distanzschuss wieder heranbrachte.
 
Zwar gab es in den Anfangsminuten von Drittel drei nur wenige Chancen, doch dann traf McKiernan aus spitzem Winkel zum 4:4. Nachdem die Stahlstädter eine Drangphase der Wiener überstanden hatten, schlugen sie selbst zu. Im Powerplay brachte Brian Lebler seine Farben erneut in Führung (48.), danach entwickelte sich eine echte Abwehrschlacht. In einer Unterzahl warfen sich die Oberösterreicher in die Schüsse des Meisters, Mike Ouzas hielt zudem ausgezeichnet. In einem Konter erhöhte Locke, doch im Gegenzug verkürzten die Hauptstädter durch Taylor Vause erneut und es ging mit dem 6:5 in die letzten Minuten.

 

 

 

 

 


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