Quali-Runde - 911 Zuseher sehen Overtimekrimi in Graz! Fehervar AV19 und Dornbirn Bulldogs feiern Siege!

 

(EBEL/Kompakt) Minuskulisse in Graz! Nur 911 Zuseher sahen am Sonntag den Heimsieg der 99ers gegen Znaim. Dornbirn und Fehervar mit wichtigen Siegen im Kampf ums Playoff-Ticket!

 

VSV FAV

(Foto: eishockeyonline.at)

 


 

Dornbirn Bulldogs vs. HCB Südtirol 4:1

 

Mit einem 4:1-Erfolg gegen den HCB Südtirol Alperia marschierten die Dornbirn Bulldogs entschlossen zu ihrer dritten Play-off-Teilnahme der Klubgeschichte. Für den überlegenen Tabellenführer der Qualification Round war es der sechste Heimsieg in Folge.

 

Das Spitzenspiel der Qualification Round Dornbirn Bulldogs gegen den HCB Südtirol Alperia entwickelte sich bereits im ersten Spielabschnitt zu einer emotionsreichen Angelegenheit. Angetrieben von gut einhundert Auswärtsfans erspielten sich die Gäste in einer frühen doppelten numerischen Überlegenheit eine hochkarätige Chance nach der anderen, der Führungstreffer wollte jedoch einfach nicht gelingen. Im Gegenteil schenkten die Vorarlberger nach überstandener Unterzahl den Südtirolern ein. Dustin Sylvester (10.) setzte den Puck „backhanded“ hinter Pekka Tuokkola in die Maschen, nachdem dieser einen Schuss von Olivier Magnan nur nach vorne abprallen lassen konnte. Im Powerplay versetzte Scott Timmins (18./pp), der einen Connelly-Schuss zum 2:0 ablenkte, das gut gefüllte Messestadion erneut in Jubelstimmung.
 
Abgeklärte Bulldogs


Bozen-Coach Kai Suikkanen, der vor dem Spiel noch seine Mannschaft vor zu vielen Strafen ermahnte, musste mitansehen, wie Michael Halmo 15 Sekunden nach Wiederbeginn wegen Hakens in die Kühlbox geschickt wurde. Mit einem wuchtigen Schuss von der blauen Linie bestrafte DEC-Kapitän Jamie Arniel (21./pp) die Undiszipliniertheit der Südtiroler mit dem dritten Treffer der Hausherren.  Im weiteren Spielverlauf fand Olympia-Rückkehrer Ziga Pance die beste Einschussmöglichkeit vor. Der Slowene scheiterte an der Torumrandung der Südtiroler, die im Schlussabschnitt mit offenem Visier agieren mussten. Die Überzahlformation der Gäste brachte die Foxes erstmalig auf die Anzeigetafel. Austin Smith (43./pp) wurde ideal freigespielt und traf hoch ins rechte Eck. Mehr Zählbares gelang den Gästen nicht, da Rasmus Rinne im Tor der Bulldogs seinen Mann stand. Den 4:1-Endstand fixierte Brodie Reid (58./en) per Empty-Net.

 


 

EC VSV vs. Fehervar AV19 2:4

 

Durch einen 4:2-Auswärtserfolg beim EC VSV kletterte Fehervar AV19 auf den zweiten Rang der Qualification Round. Für die Villacher war es die dritte Niederlage in Serie nach der Länderspielpause.

 

In einem richtungsweisenden Spiel im Kampf um die letzten beiden Playoff-Plätze erwischten die Gäste den weitaus besseren Start und waren zu Beginn die deutlich aktivere Mannschaft. Die Villacher wirkten nach den letzten beiden Niederlagen verunsichert. Mit Fortdauer des ersten Drittels legten auch die Hausherren ihre Nervosität immer mehr ab und kamen besser ins Spiel. Dies wurde in der 13. Minute auch mit dem Führungstreffer belohnt: Nur eine Sekunde nachdem eine Überzahl abgelaufen war, hämmerte Kyle Beach die Scheibe nach einem Gestocher ins gegnerische Tor. In weiterer Folge entwickelte sich ein enorm spannendes und ausgeglichenes Duell. Kurz vor Drittelende hatten die Ungarn sogar mit einem Lattenschuss noch Pech, Tor wollte keines mehr gelingen.
 
Das zweite Drittel verlor zunächst etwas an Schnelligkeit und Torchancen. In der 27. Spielminute gelang den Gästen im Powerplay der Ausgleic: Ein strammer Hari-Schuss von der blauen Linie fand dabei den direkten Weg ins Tor. Die Ungarn nahmen den Schwung des Treffers mit und scorten wenige Minuten später erneut: Ein Schuss in Richtung des Villacher Goalies Herzog wurde knapp vor dem Tor noch entscheidend von Jeff LoVecchio abgefälscht. Aber auch die Villacher konnten postwendend zurückschlagen. Niki Petrik stellte nach einer Einzelaktion auf 2:2. In weiterer Folge war das Match kaum an Spannung zu überbieten, es ging ständig auf und ab.
 
Auch der dritte Abschnitt verlief zunächst sehr ausgeglichen. Es hatte den Anschein, als würde der nächste Treffer die Partie entscheiden. In der 52. Spielminute konnten die Ungarn wieder in Führung gehen: Meland brachte die Scheibe an VSV-Goalie Herzog vorbei. In der Schlussoffensive konnten die Villacher auch bei numerischer Überlegenheit nicht zurückschlagen. Uotila legte eine Minute vor dem Ende noch einen Empty-Net-Treffer zum 2:4-Endstand drauf.  

 


 

Graz 99ers vs. HC Orli Znojmo 4:3 n.V

 

Am Sonntag Abend trafen die Graz 99ers auf den HC Orli Znojmo im wohl vorletzten Heimspiel in der laufenden Saison, denn die Play Offs sind außer Reichweite für die Grazer.


Obwohl schon einige Spieler das sinkende Schiff verlassen haben, hatten die 99ers den besseren Start in die Partie. Nach einigen Chancen und zwei torlosen Powerplays auf beiden Seiten gingen die 99ers in der elften Minute durch Woger mit 1:0 in Führung. In Unterzahl erhöhten die Hausherren auf 2:0 durch Brophey. Das 3:0 in der 17. Minute durch Camara fiel dann in Überzahl. Mit diesem Stand ging es auch in die Kabinen.


Nach ausgeglichenem Beginn des Mittelabschnittes verkürzte der HC Orli Znojmo auf 1:3 durch Corbett in der 26. Minute, ebenfalls im Powerplay. Danach plätscherte die Partie so dahin mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Znaim, aber kaum zwingenden Torchancen.


Den besseren Start ins Schlußdrittel erwischten die Gäste und verkürzten nach gut zwei Minuten auf 2:3 durch Guman. Und Znaim erhöhte den Druck, wollte den Ausgleich! In der 59. Minute trafen die Gäste zum 3:3, jedoch zogen sich die Schiedsrichter zum Videobeweis zurück und entschieden trotzdem auf gültigen Treffer. Den Treffer machte abermals Guman. Somit ging es in die Verlängerung in der die 99ers genau mit der Schlußsirene einen Treffer erzielten, abermals wurde der Videobeweis zu Rate gezogen und die Refs gaben vor der traurigen Kulisse von 911 Zusehern den Treffer zum 4:3 durch Unterweger.

 

 

Aus Graz: Gert Rauch

 

 

 

 

 

 


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