Quali-Runde - Großer Schritt für den HCB Südtirol Alperia!

 

(EBEL/Fehérvár AV19) PM: Im direkten Duell um den letzten Playoff-Platz feierte der HCB Südtirol Alperia einen 3:1-Auswärtserfolg bei Fehervar AV19. Damit überholte die nun zweitplatzierten Bozner die Ungarn in der Qualification Round und können nun aus eigener Kraft in das Viertelfinale einziehen.

 

HCB Südtirol vs Dornbirn Bulldogs Q4 70

(Foto: Vanna Antonello / eishockeyonline.at)

 


 

Fehervar AV19 vs. HC Bozen 1:3

 

Vor toller Kulisse erwischten die Gäste den besseren Start und Chris DeSousa gab gleich den ersten guten Schuss aus Fehervar-Goalie MacMillan Carruth ab. Nach einer kurzen Drangphase der Hausherren verlagerte sich das Spielgeschehen wieder auf die Gegenseite und in der achten Minute folgte auch die Führung der Südtiroler als Mike Halmo eine Einzelaktion ins Kreuzeck abschloss. Fehervar ließ zwar auch in weiterer Folge Chancen zu, wurde aber in der Offensive stärker und brachte HCB-Goalie Pekka Tuokkola mit Schüssen aus der Distanz in Bedrängnis. Bozen blieb stets gefährlich, DeSousa scheiterte aber bei einer 1 auf 0-Situation. Kurz vor Drittelende kamen auch die Ungarn noch einmal gefährlich vor das gegnerische Tor, es blieb aber beim 0:1.
 
Nach Wiederbeginn bekam der HCB die erste Strafe des Spiels und Fehervar schlug eiskalt zu. Nach einem Manavian-Schuss staubte Jeff LoVecchio ab. Wenig später verpassten die Ungarn bei einer Doppelchance die erstmalige Führung und wurden dann durch Strafen gebremst. Nachdem die erste Unterzahl noch schadlos überstanden wurde, schlug Bozen nach 34 Minuten zu.  Carruth ließ einen DeSousa-Schuss nach vorne abprallen und Alexander Petan versenkte den Abpraller – 1:2. Die Gäste legten noch vor der zweiten Pause nach. Austin Smith, der den Puck selbst an der Bande eroberte, übernahm ein Zuspiel volley zur Zwei-Tore-Führung.

 

 


 


 

Fehervar kam, auch dank einer frühen Überzahl, druckvoll aus der Kabine, war aber immer wieder für Gegenstöße anfällig – einmal scheiterte Oleksuk sogar an der Latte. Die Südtiroler störten einige Male geschickt im letzten Moment und lauerten auf ihre Konterchancen. Halmo hatte die Möglichkeit zur Vorentscheidung, konnte Carruth aber kein zweites Mal an diesem Abend bezwingen. Mit fortlaufender Spieldauer ging Fehervar nicht nur die Zeit, sondern auch die Ideen aus. Vier Minuten vor dem Ende vergab Arttu Luttinen dann die bislang größte Chance auf den Anschlusstreffer. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende spielten die Hausherren 6 gegen 4, doch auch diese Überlegenheit konnten sie nicht in Tore ummünzen. Bozen feierte einen 3:1-Auswärtserfolg und benötigt am letzten Spieltag zu Hause gegen Znojmo einen Punkt, um ins Playoff einzuziehen.

 

 

 

 

 

 


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