Viertelfinale - Matchpuck für Red Bull Salzburg und Vienna Capitals! Black Wings Linz schießen KHL Medvescak ab! KAC mit Krimi gegen HC Bozen.

 

(EBEL/Kompakt) MF/PM: Das Viertelfinale ging am Dienstag in die dritte Runde. Dabei ging es gleich doppelt in die Überstunden, während Linz sich den Frust von der Seele schoss. Salzburg sicherte sich den ersten Matchpuck.

 

BWL MVZ Playoffs KSA

(Foto: Eisenbauer.com)

 


 

Black Wings Linz vs. KHL Medvescak 8:2 (Stand: 1:2)

 

Die LIWEST Black Wings sind in der Play Off Serie gegen Medvescak Zagreb angekommen. Und das mit einem echten Paukenschlag! Die Linzer feierten im dritten Viertelfinale einen fulminanten 8:2 Kantersieg und stellten damit in der Best of Seven Serie auf 1:2. Am Freitag geht es erneut zu Hause weiter.

 

Brett Palin, Daniel und Bernhard Fechtig waren heute zur Unterstützung der LIWEST Black Wings in die Keine Sorgen EisArena gekommen und sahen von Beginn weg eine unglaublich starke Heimmannschaft. Angefeuert von fast 5.000 Fans legten die Linzer nach nur 70 Sekunden die erhoffte frühe Führung durch Dan DaSilva vor und blieben auch danach am Drücker. Chance um Chance wurde erspielt, Zagreb kam in den ersten Minuten nicht einmal richtig über die Mittellinie. Diese Drangperiode wurde noch einmal belohnt, denn Mario Altmann erzielte in der 6. Minute einen wunderschönen Treffer zum 2:0 und wie schon im ersten Drittel hatten die Mannen von Troy Ward eine Zweitoreführung vorgelegt.

 

„Jetzt nur nicht nachlassen“, meinte Christian Perthaler und sollte bestätigt werden, denn Zagreb wurde gefährlicher. Die Bären nützten vor allem die wenigen Fehler der Stahlstädter und tauchten in weiterer Folge drei Mal brandgefährlich vor Mike Ouzas auf. Der Schlussmann der LIWEST Black Wings hielt seinen Kasten aber sauber und so konnten seine Vorderleute wieder Schwung aufnehmen. Das führte zu einigen turbulenten Szenen vor dem Bären-Gehäuse, die allerdings noch keinen Erfolg brachten. Das 3:0 ließ aber nur bis zur 17. Minute auf sich warten, dann erzielte Brian Lebler zur Freude der Fans an der Unteren Donaulände seinen 41. Saisontreffer.

 

Einen Torhüterwechsel später wurde Zagreb in der Schlussphase noch einmal offensiv und konnte 19 Sekunden vor der Pause einen dieser unangenehmen Nadelstiche setzen. Das 3:1 war ein Warnschuss für die Linzer, die hier zwar führten, aber noch nicht auf der sicheren Seite waren.

 

Das sollte sich im Mittelabschnitt ändern – und wie! Die LIWEST Black Wings nahmen Fahrt auf und stoppten nicht mehr, bis dieses Drittel vorbei war. Mario Altmann eröffnete einen unglaublichen Torreigen in der 26. Minute und als Joel Broda nur 8 Minuten später jubelnd abdrehte stand es schon 8:1! Zwischenzeitlich hatten Kristler, Schofield und DaSilva (in Unterzahl!) ebenfalls getroffen und es gab keine Zweifel mehr, dass die Linzer endlich ein Statement in dieser Serie abgegeben haben. Noch vor der zweiten Pause gab es für diese Galavorstellung Standing Ovations der Fans in der Keine Sorgen EisArena.

 

Die Partie war vor den letzten 20 Minuten schon entschieden, entsprechend wenig passierte auch in diesem Drittel. Die LIWEST Black Wings verwalteten den Vorsprung geschickt, Zagreb versuchte zwar noch ein wenig das Ergebnis zu verbessern, kam aber kaum vor das Tor von Mike Ouzas. In der 54. Minute musste sich der Linzer Schlussmann trotzdem noch einmal geschlagen geben, Zagreb traf aus der Distanz zum 2:8. Es sollte der Schlusspunkt in einer Partie sein, die der Mannschaft von Troy Ward jede Menge Selbstvertrauen geben sollte.

 

Mit diesem Sieg stellten die LIWEST Black Wings in der Best of Seven Serie auf 1:2 und haben nun am Freitag abermals vor eigenem Publikum die Chance, dieses Viertelfinale auszugleichen.

 

 



 

Red Bull Salzburg vs. Dornbirn Bulldogs 5:4 (Stand: 3:0)


Mit einer 2:0 Serienführung im Rücken erwischten die Hausherren den besseren Start in die Partie. Der DEC agierte bereits früh im Spiel in Unterzahl und mussten somit zusehen, wie Peter Mueller nur die Stange anvisierte und Rob Schremp Rasmus Rinne zu einer Glanzparade zwang. Erst nach knapp fünf Minuten stieg "the Wall" Bernhard Starkbaum ins Geschehen ein. Matt Fraser prüfte den gebürtigen Wiener. In einem schnellen Playoff-Spiel auf hohem Niveau hatte Salzburg mehr Offensivszenen. Nachdem Raphael Herburger und Thomas Raffl verpassten, netzte Brant Harris in Überzahl zur 1:0 Bullenführung ein (14.). Für den Kanadier bedeutete dies der erste Jubel im Powerplay nach 12 torlosen Versuchen.

 

Die salzburger Führung war der Weckruf für die Gäste aus Vorarlberg. Via Doppelschlag schlug der DEC zurück und drehte durch die Treffer von Ziga Pance (15.) und Stefan Häußle (15.) die Partie. Die Red Bulls benötigten einige Momente um die beiden schnellen Gegentore zu verdauen, kamen dann aber brandgefährlich zurück. In einer Druckphase versuchten Layne Viveiros, Matt Generous, Brant Harris und Raphael Herburger den 2:2 Ausgleich zu erzielen, scheiterten aber allesamt an Rasmus Rinne. Der Finne hielt damit die knappe vorarlberger Führung fest.

 

Im Mittelabschnitt hatte dann der DEC zwar den besseren Start, die Treffer fielen aber auf der Gegenseite. Erst schlug Verteidiger Dominique Heinrich in Überzahl zu und glich zum 2:2 aus (37.), dann erzielte Thomas Raffl ohne Bedrängnis die erneute 3:2 Führung (38.). Nach anfanglichen Schwierigkeiten zogen die Red Bulls nun wieder ihr schwungvolles Spiel auf und kamen zu weiteren Chancen. Nachdem Dominique Heinrich seinen Doppelpack verpasste und auch John Hughes scheiterte, netzte Ryan Duncan sehenswert ein und erhöhte auf 4:2 für Salzburg (40.). Der Kanadier, welcher für die Bullen noch kein einziges Playoffspiel verpasste, fixierte damit auch den zweiten Pausenstand.

 

Nach dem dreifachen Jubel im zweiten Sektor erwischten die Gäste im Schlussdrittel einen wahren Blitzstart. Binnen 14 Sekunden stellte Dornbirn auf Null. Erst schrieb Jamie Arniel zum 4:3 an (42.), dann glich Thomas Vallant erneut aus (44.). In einer Partie auf Messers Schneide erspielten sich beide Teams Chancen für einen möglichen fünften Treffer. Beim DEC traf Matt Fraser die Stange, für Salzburg setzte Brant Harris mittels Bauerntrick an das Metall. Der Kanadier verletzte sich dabei und konnte im weiteren Spielverlauf nicht mehr mitwirken. Die Topreihe der Bullen wurde damit auseinandergerissen. Das Loch in Linie eins wurde durch Thomas Raffl gestopft. Der Kärntner kämpfte nun an der Seite von Rob Schremp bzw. Peter Mueller.

 

In einer heißen Schlussphase bewiesen die Mozartstädter das glücklichere Händchen. Ryan Duncan war es, der das 5:4 für Salzburg markierte (50.) und damit seinen persönlichen Doppelpack sowie sein insgesamt 37. Playoff-Tor eintütete. Dem 1.68 großen Wirbelwind gelang damit auch das Siegtor in einer irren Partie im Volksgarten.

 

Red Bull Salzburg sicherte sich dadurch den ersten Matchball in dieser Viertelfinal-Serie gegen Dornbirn. Am Freitag können die Red Bulls in Vorarlberg den finalen Schritt in Richtung Semifinale setzen.

 

 

Aus Salzburg: Mathias Funk

 


 

Klagenfurter AC vs. HCB Südtirol Alperia 2:1 n.V (Stand: 2:1)

 

Der EC-KAC gewann das drittel Viertelfinalspiel gegen HCB Alperia Südtirol mit 2:1 in der Overtime und führt nun auch in der best-of-seven-Serie mit 2:1. Zwei Tore fielen jeweils in der 60. Minute. Den Siegestreffer besorgte Manuel Ganahl in der 68. Minute.

 

Der EC-KAC und die Gäste aus Bozen lieferten sich im dritten Viertelfinal-Spiel einen offenen Schlagabtausch. Mit Fortdauer des Spiels versuchten es die Rotjacken mit Distanzschüssen von der blauen Linie. Sowohl Kevin Kapstad als auch David Fischer trafen dabei nicht das Tor. Ab Mitte des ersten Abschnitts war Pekka Tuokkola im Tor der Bozener ein vielbeschäftigter Mann. Die Klagenfurter kamen zu Schussmöglichkeiten, die mehrfach am Tor vorbeigingen. Bozen war im ersten Abschnitt eher mit der Verteidigung beschäftigt. Torlos ging es in die erste Drittelpause.


Bozen kam im zweiten Drittel energischer aus der Kabine. Einige gute Einschussmöglichkeiten konnte KAC-Keeper David Madlener entschärfen. Mit Fortdauer des Spiels fand auch der KAC wieder ins Spiel. Die großen Chancen blieben auf beiden Seiten aus. Madlener zeichnete sich in Unterzahl aus, hielt seine Mannschaft mit einigen guten Saves im Spiel. In der 35. Minute bekamen die Klagenfurter eine fünf gegen drei-Überzahl zugesprochen. Die Rotjacken ließen diese ungenutzt.


Im dritten Drittel vergab der EC-KAC in der 46. Minute wieder ein Powerplay. Ein weiteres Powerplay der Rotjacken war von kapitalen Fehlpasses und Annahmefehler geprägt. Bozen hatte in den Unterzahlsituationen jeweils leichtes Spiel. Optisch blieb der KAC überlegen. Die Klagenfurter schafften es, wie in den beiden Dritteln zuvor, nicht, die Schüsse beim Tor zu platzieren. In der 57. Minute schossen Thomas Hundertpfund, Mitja Robar und Andrew Kozek gleich hintereinander auf Tuokkola. Der Finne behielt die Oberhand. Zwei Minuten vor Ende der Spielzeit wurde Klagenfurt wieder mit einem Powerplay bedacht. Die Südtiroler spielten ein starkes Powerplay. Goalie Tuokkola trug das Seine dazu bei. 14 Sekunden vor Ende des Powerplay kam der EC-KAC glücklich zum 1:0. Der Puck ging an die Eisschuhe eines Südtiroles, prallte von dort Richtung Torlinie, wo Jon Rheault den Puck nur noch über die Linie wischen musste. Mit der Schlusssirene und in Unterzahl zog Bozens Alexander Petan nochmals ab und setzte den Puck zum 1:1 ins Tor.


Der KAC ging mit 1:44 Minuten Powerplay in die Overtime. In der 68. Minute fiel die Entscheidung zugunsten des KAC. Ganahl fuhr von links ins Bozener Drittel und versenkte den Puck zum entscheidenden 2:1.

 


 

Vienna Capitals vs. HC TWK Innsbruck 4:3 n.V (Stand: 3:0)

 

Die Vienna Capitals blieben auch im dritten Viertelfinalspiel makellos. Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ wurde in Kagran mit 4:3 nach Verlängerung besiegt. Doppelpacker Andreas Nödl war in Minute 64 der Gold-Torschütze.

 

Wien bleibt für die Innsbrucker Haie im Playoff ein unüberwindbarer Gegner. Nach dem 0:4-Viertelfinalaus im Vorjahr setzte es in Spiel drei der Serie nun also die saisonübergreifend siebente Playoff-Niederlage in Folge gegen den Titelverteidiger.


Die Begegnung im Eisoval zu Wien Kagran bot im Vergleich zum ruppigen und strafenübersähten ersten Duell ein völlig konträres Bild. Die Capitals, die ohne den verletzten Top-Stürmer Riley Holzapfel antreten mussten, hatten zwar die Puckhoheit, Zug zum Tor und Härte fehlten aber auf beiden Seiten. Das hohe Tempo forderte in Passgenauigkeit und Puckkontrolle ihre Opfer. Den Caps gelang es einmal, Tempo mit feinem Kombinationsspiel zu paaren. So fiel das 1:0 durch den im Slot alleine gelassenen Andreas Nödl auch nach sehenswertem Zusammenspiel von Rafael Rotter und Tyler Cuma, der den Kapitän perfekt in Szene setzte (13.). Wenige Sekunden später war dann erst einmal Schluss. Nachdem eine Scheibe durch den  Check von Phil Lakos an Andrew Yogan zu Bruch gegangen war, wurden die Teams für 15 Minuten in die Kabinen geschickt. Dafür gab es nach den ersten 20 Minuten keinen neuerlichen Kabinengang sondern lediglich einen raschen Seitenwechsel. Davor hatte sich Yogan zum zweiten Mal und diesmal für seine Mannen positiver in Szene gesetzt und schier aus dem Nichts im Alleingang auf 1:1 gestellt (19.)


Nun hatten die Haie in einem immer emotionaler und härter werdenden Spiel Lunte gerochen und legten gleich einen drauf (23.). Wieder marschierte mit Andrew Clark einer alleine aufs Tor von JP Lamoureux zu und verwandelte die zweite Chance des Spiels abgezockt mit der Backhand ins Kreuzeck zum zweiten Treffer. Das brachte den Caps-Motor gehörig ins Stottern. Erst 36 Sekunden vor der Sirene konnte Kyle Klubertanz nach wahrem Kraftanfall in Unterzahl auf 2:2 stellen.


Auch nach der Pause lief bei den Caps wenig zusammen, die Haie konzentrierten sich derweil äußerst erfolgreich auf die Stabilität in der Defensive. Und vorne reichte ein Powerplay, um nach 51 Minuten durch Mitch Wahl abermals in Führung zu gehen. Doch dann ließ die Antwort der Wiener nicht lange auf sich warten: Exakt 51 Sekunden später hämmerte Ryan McKiernan die Scheibe zum 3:3 in die Maschen. Weil die Haie rund um den starken Keeper Patrik Nechvatal der Wiener Schlussoffensive standhalten konnten, gab es zum zweiten Mal in Folge Overtime. Dort machte Nödl in Minute 64 alles klar und stellte in der Serie auf 3:0 für Wien.

 

 


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