CHL - So stehen die EBEL Teams vor dem Start der Königsklasse.

 

(CHL 2018/2019) MF: Am Donnerstag kämpfen die Besten Europas wieder um die europäische Krone im Eishockey. Mit der Gruppenphase geht auch für die teilnehmenden Klubs aus der Erste Bank Eishockey Liga endlich wieder um Punkte. Grund genug, uns die EBEL Teilnehmer HCB Südtirol Alperia, den EC Red Bull Salzburg und die Vienna Capitals unter die Lupe zu nehmen und nachzuforschen, wie gut man auf die Königsklasse vorbereitet ist.

 

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(Foto: Martina Bednar)

 


 

HCB Südtirol feiert Debüt in der Königsklasse

 

Für den amtierenden EBEL Champion startet die erste Teilnahme an der Königsklasse am Freitag mit einem Heimspiel gegen den finnischen Traditionsklub Skelleftea IK. Gegen den finnischen Meister aus dem Jahr 2014 bekommen es die Jungs von Headcoach Kai Suikkanen gleich mit einem europäischen Topklub zu tun. Zwei Tage später begrüßen die Südtiroler den IFK Helsinki in der Palaonda zu Bozen. Für Suikkanen dürfte das Duell gegen die Finnen ein besonderes werden, kennt der 59- Jährige Meistertrainer den Hauptstadtklub aus seiner aktiven Zeit in Finnland wohl bestens. Des Weiteren treffen die norditalienischen Füchse auf den polnischen Vertreter GKS Tychy, wo zwei Siege und damit 6 Punkte aus zwei Spielen eingefahren werden müssen, um eine Chance auf den Auftsieg zu wahren.

 

Ergo: Möchte der HCB Südtirol Alperia die Gruppenphase überstehen, muss gegen die Polen voll gepunktet werden und auch im Heimspiel gegen IFK Helsinki sollte ein Punkt herausspringen. Skelleftea IK aus Schweden dürfte sich in dieser Gruppenkonstellation, sollte alles passen, als Gruppensieger durchsetzen. Eishockeyonline.at ist sich sicher, der HCB hat das Zeug, die großen in Europa zu ärgern, wird es aber enorm schwer haben. Die Vorbereitung hat gezeigt, dass man bereit ist, stärkere Teams an die Wand zu spielen. Beim Vinschgau Cup im Latsch siegte die Suikkanen-Truppe verdient mit 4:1 gegen achtfachen Deutschen Meister Kölner Haie aus der DEL.

 

 



 

Capitals steigen als "Wundertüte" in die Gruppenphase ein

 

Bei den Vienna Capitals freut man sich ebenso, dass es nun endlich wieder ernst wird. Nach dem Halbfinal-Aus in den vergangenen EBEL Playoffs möchte man sich in der Hauptstadt nun in der CHL stark präsentieren. International legten die Capitals in der Vorbereitung eine durchwachsene Bilanz hin. Nach dem starken Auftritt gegen CHL Teilnehmer Banska Bystrica ging der erstmalige Auftritt beim Mercedes-Benz-Rent-Cup in Nürnberg glimpflich in die Hose. 0:5 und 1:5 lauteten die Ergebnisse gegen die Thomas Sabo Ice Tigers und Tom Pokel's Straubing Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Besonders bei der CHL Generalprobe gegen den deutschen Hinterbänkler Straubing zeigten die Bundeshauptstädter enorme Probleme in der eigenen Defensive und auch die Kaltschnäuzigkeit im Torabschluss fehlte den Wienern in dieser Partie.

 

Wenn am Donnerstag die Frölunda Indians in der Erste Bank Arena ihre Visitenkarte abgeben, müssen vor allem die Probleme in der Abwehr gelöst sein. DENN: Die Offensive der Göteborger ist mit Ryan Lasch, Victor Olofsson und Simon Hjalmarsson um mindesten zwei Klassen besser bestückt als die, der Straubing Tigers. Die drei Angreifer erzielten in der vergangenen SHL Spielzeit 129 Scorerpunkte und zählen somit zu europäischen Spitzenklasse.

 

Zu Beginn der Testspielreihe in Nürnberg gab es für die Vienna Capitals zwei Siege gegen MAC Budapest und eben Banska Bystrica aus der Slowakei, und zwar überzeugende Siege. Die Mannschaft von Cheftrainer Dave Cameron, für den die CHL ebenso wie die EBEL noch absolutes Neuland darstellt, ist somit nur schwer einzuschätzen. Doch schon die vergangene CHL Saison hat bewiesen, dass der Meister von 2017 mit der Außenseiterrolle auf dem Eis umgehen kann.

 

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(Foto: Martina Bednar)

 

Red Bulls wollen für Aufsehen sorgen

 

In Salzburg ist man sich einig. An der bärenstarken Leistung aus dem Vorjahr, wo man erst an den Växjö Lakers im Viertelfinale scheiterte, möchte man abermals anknüpfen. Die punktuell verstärkte Truppe von Headcoach Greg Poss zeigte beim Red Bulls Salute 2018 in Garmisch-Partenkirchen bereits, dass man mit den Europas Größen wie dem HC Sparta Prag und dem SC Bern mehr als mithalten kann.

 

Am Donnerstag geht es für die Mozartstädter in die Hauptstadt Cardiff zum CHL Auftakt gegen die Cardiff Devils. Die Teufel zeigten in der vergangenen CHL Spielzeit eine anständige Leistung und konnten in aller Regelmäßigkeit die großen Ärgern. Dennoch gehen die Bullen als Favorit in diese Partie. Für Salzburg steht ohnehin nur ein Sieg im Raum, möchte man vor den beiden Kracher-Duellen gegen Växjö und Bern nicht schon mit dem Rücken zur Wand stehen.

 

Die Stimmung im Team ist bereits jetzt schon gut und darauf setzen die Roten Bullen am Donnerstag um 20:20 Uhr auf der Insel: "Wir haben gezeigt, dass wir auf sehr hohem internationalen Niveau mitspielen können, das hat allen einfach Spaß gemacht und macht eben Lust auf die neue Saison in der CHL", äußerte sich der neue Co-Trainer der Red Bulls, Andreas Brucker, vor wenigen Tagen gegenüber eishockeyonline.at.

 

Der 51- Jährige sprach dabei auch immer wieder vom Kollektiv innerhalb der Mannschaft, welches den EC Red Bull Salzburg in der anstehenden Saison wieder zum Erfolg tragen soll.

 

Bleiben bei den Roten Bullen alle fit, wird es am Ende der Gruppenphase einen harten Kampf um den Aufstieg gegen den Schweizer Millionenklub SC Bern geben. Die Växjö Lakers hingegen gehen als klarer Gruppenfavorit ins Turnier um Europas Krone. Klar ist auch, dass sich alle in Salzburg auf unvergessliche Europapokal-Abende wie im vergangenen Jahr gegen die Grizzlys Wolfsburg freuen. Man darf gespannt sein, wie es Greg Poss und sein Team schaffen werden, für Aufsehen auf europäischer Bühne zu sorgen.

 

 

 

 


CHL logoDie Champions Hockey League wird seit dem Jahr 2014 als höchster Europokal-Wettbewerb im Eishockey ausgetragen. Es am Wettbewerb acht Gruppen a 4 Eishockey Teams teil. Die besten zwei Eishockey Mannschaften aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O. Phase im Hin- und Rückspielmodus. Das Fnale wird in einem Spiel ausgetragen, den Heimvorteil erhält das bis dahin punktbeste Team.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-online.com
www.eishockey-deutschland.info

www.frauen-eishockey.com

 


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