CHL Kompakt - Ein Sieg und eine Niederlage für österreich's Europacup-Teilnehmer zum Auftakt der CHL.

 

(CHL 2018/2019) PM: Zum Auftakt der Champions Hockey League Saison 2018/2019 gab es für die österreichischen Teilnehmer jeweils einen Sieg und eine Niederlage.

 

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(Foto: Gepa)

 


 

Cardiff Devils vs. EC Red Bull Salzburg 2:5

 

Der EC Red Bull Salzburg gewann das erste Gruppenspiel der Champions Hockey League 2018/19 auswärts gegen die Cardiff Devils nach starker Leistung mit 5:2. Die Salzburger Tore erzielten vor 2.200 Zuschauern in der Ice Arena Wales Dominique Heinrich (2), John Hughes, Michael Schiechl und Martin Stajnoch. Torhüter Lukas Herzog hatte bei seinem Debüt mit den Red Bulls großen Anteil am verdienten Auswärtserfolg.

 

Die Red Bulls starteten ohne die Verletzten Alexander Rauchenwald und Raphael Herburger mit einem frühen Powerplay in die erste CHL-Begegnung, wurden da aber noch nicht gefährlich. Das änderte sich aber bald; in der 11. Minute hielt zunächst Goalie Lukas Herzog, der heute sein erstes Spiel für die Red Bulls machte, einen Schuss aus kurzer Distanz und im anschließenden Breakaway verwertete Dominique Heinrich zur 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später traf derselbe Verteidiger aus dem linken Bullykreis ansatzlos über die Schulter des Cardiffer Torhüters Ben Bowns und baute die Führung auf 2:0 aus. Danach wehrten sich die Salzburger erfolgreich im ersten Unterzahlspiel gegen die Devils und trafen in der 16. Minute sogar noch zum 3:0-Pausenstand. John Hughes traf aus fast identer Position wie zuvor Dominique Heinrich zum komfortablen Vorsprung.

 

In der 25. Minute netzte Michael Schiechl im Powerplay per One-timer nach Pass von Mario Huber zur 4:0-Führung ein, nachdem die Red Bulls zu Beginn des zweiten Abschnitts fast fünf Minuten Überzahlspiel hatten. Dann kamen die Gastgeber besser ins Spiel, setzten mehr ihren Körper ein. In der 28. Minute gelang ihnen schließlich im Powerplay das erste Tor, als Layne Ulmer allein vor Lukas Herzog zum Zug kam. Danach parierte der Salzburger Goalie in Unterzahl etliche gute Möglichkeiten der Devils und brachte sie fast zur Verzweiflung. 17 Sekunden vor Drittelende schloss Michael Hedden allerdings einen Alleingang mit dem zweiten Cardiffer Treffer ab und stellte auf den 2:4-Pausenstand aus Sicht der Gastgeber.

 

Im Schlussdrittel waren die Red Bulls dann wieder besser aufgestellt und drückten aufs Tor. Ab der 48. Minute mussten sie aber wieder für vier Minuten in Unterzahl spielen, hielten sich dabei neuerlich mit einem starken Lukas Herzog schadlos. Bei 5 vs. 5 standen die Salzburger wieder zumeist in der Angriffszone und Martin Stajnoch setzte mit einem knallharten Blue-liner den Schlusspunkt zum 5:2-Sieg in Cardiff. Die Red Bulls feierten damit einen gelungenen Auftakt in die Champions Hockey League mit einem ersten Auswärtssieg gegen den englischen Meister.

 

 



 

Vienna Capitals vs. Frölunda Indians 1:4

 

Die Vienna Capitals sind mit einer guten Leistung in die Champions Hockey League gestartet. Das Team von Head-Coach Dave Cameron hielt mit dem zweimaligen CHL-Gewinner Frölunda Indians knapp zwei Drittel mehr als mit und ging sogar in Führung. Drei Gegentore innerhalb von drei Minuten brachten aber die Wende zugunsten des schwedischen Gruppenfavoriten. Die Vienna Capitals verloren den Auftakt schlussendlich mit 1:4. Bereits übermorgen Samstag trifft Wien, erneut zu Hause in der Erste Bank Arena, auf die Aalborg Pirates.

 

Head-Coach Dave Cameron kann bei seiner Pflichtspielpremiere auf der Bank der Vienna Capitals bis auf Verteidiger-Urgestein Phil Lakos auf den gesamten Kader zurückgreifen. Das Tor der Wiener hütet Stammgoalie Jean-Philippe Lamoureux.

 

Die Vienna Capitals starten dynamisch in das erste Heimspiel der Saison. Nach knapp zwei Minuten klopft Dominic Hackl mit einem Weitschuss von der blauen Linie am Tor der Gäste aus Schweden an (2. Min.). In Minute vier liegt den 3.100 Caps-Fans in der Erste Bank Arena erstmals der Torschei auf den Lippen. Ali Wukovits und Chris DeSousa nützen in Unterzahl ein Break-Away und stürmen alleine auf Frölunda-Goalie Johan Mattsson zu. DeSousa bekommt die Scheibe am Schlussmann aber nicht vorbei (4. Min.). Kurz darauf prüft Neo-Verteidiger Mario Fischer ebenfalls die Nummer „33“ der Gäste mit einem Distanzschuss (5. Min.). Wien will den ersten Treffer und drückt den zweimaligen Champions Hockey League-Sieger zurück ins eigene Drittel. Taylor Vause und Captain Andreas Nödl vergeben in dieser Phase in Gemeinschaftsproduktion die beste Chance (9. Min.). Das Tempo ist weiterhin hoch. Emil Romig jagt einen Schuss knapp am langen Eck vorbei (11. Min.). Während Jamie Arniel eine Zwei-Minuten-Strafe absitzt, sind die Vienna Capitals dem ersten Treffer in Unterzahl erneut sehr nahe. Diesmal verzieht Hackl einen Schuss neben das Gehäuse (14. Min.). Kurz vor der ersten Pausensirene kommt beim Team von Head-Coach Dave-Cameron noch Pech dazu. Tessier knallt das Spielgerät an die Latte (18. Min.). Eine Minute später scheitert Vause aus kurzer Distanz an Mattsson (20. Min.).

 


Der zweite Abschnitt startet gleich mit zwei Top-Chancen für die Gäste (21., 22. Min.). Im Powerplay schlagen die Vienna Capitals dann endlich zu. Tessier bedient Peter Schneider im Slot. Der Wiener verwertet trocken zur 1:0-Führung (22. Min., PP1). Wien übersteht eine vierminütige Unterzahl (Patrick Peter sitzt wegen Bandenchecks in der Kühlbox) dank einiger Paraden von Goalie JP Lamoureux ohne Gegentreffer. Aber auch die Caps bekommen eine 4-Minuten-Überzahl. In dieser führt eine sehenswerte Kombination über Schneider, Nödl und DeSousa fast zum zweiten Treffer (34. Min.). Gerade in dieser guten Phase wandern Niki Hartl und Mat Clark nacheinander auf die Strafbank. Es folgen bittere drei Minuten aus Wiener Sicht. In doppelter Überzahl gleicht Joel Lundqvist auf 1:1 aus (37. Min., PP2). Nur 89 Sekunden später nutzt Linus Nässén im Slot einen Rebound zur 2:1-Führung (39. Min.) und wiederum 63 Sekunden später erhöht Max Friberg im Konter auf 3:1 (40. Min.).

 

Im Schlussdrittel hat Tessier gleich den Anschlusstreffer auf dem Schläger, schießt aber über das Tor (41. Min.). Wien drängt, Nödl platziert im Powerplay einen Schuss zu zentral auf Mattesson (45. Min.). Ein weiteres Überzahlspiel verstreicht ungenützt, sieben Minuten vor Ende kann Nödl Frölunda-Goalie Mattson aus der Distanz erneut nicht überlisten (53. Min.). Auch Schneider findet im Schweden seinen Meister (55. Min.). In der Schlussphase fixiert Charles Genoway im Powerplay den 4:1-Sieg für Frolünda Indians (59. Min., PP1).

 

 

 

 


CHL logoDie Champions Hockey League wird seit dem Jahr 2014 als höchster Europokal-Wettbewerb im Eishockey ausgetragen. Es am Wettbewerb acht Gruppen a 4 Eishockey Teams teil. Die besten zwei Eishockey Mannschaften aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O. Phase im Hin- und Rückspielmodus. Das Fnale wird in einem Spiel ausgetragen, den Heimvorteil erhält das bis dahin punktbeste Team.

 

 

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