David Kickert: "Ich freue mich auf die neue Herausforderung und auf das neue Team!". - Der neue VSV Goalie im Interview!

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(Interviews) David Kickert wurde zuletzt Meister in der Erste Bank Eishockey Liga und stieg wenige Tage später mit dem ÖEHV Team in die A-Gruppe auf. Nach einer sensationellen Spielzeit wechselt der 23- Jährige Kroneuburger zum EC VSV nach Villach, wo er die Position des Nummer 1 Goalies besetzen soll. Vor kurzem hat sich Kickert mit Mathias Funk getroffen, um für eishockeyonline.at ein Interview zu führen.

 

Hallo David, schön dass du dir Zeit genommen hast. Wie geht es dir als amtierender Meister?


Kickert: Sehr gut. Es war das beste Ende zur Saison das man sich vorstellen kann- mit dem Meistertitel und dann dem Aufstieg in die A-Gruppe. Jetzt genieße ich noch etwas die Zeit und nächste Woche geht’s mit dem Sommertraining wieder los.

 

 

Du hast mit den Vienna Capitals eine nahezu perfekte Saison hinter dir. Ein Gegentordurchschnitt von 1,86 / Spiel spricht Bände. Was hat Euch so stark gemacht?


Kickert: Wir haben eine echt starke Gruppe gehabt. Es hat sich keiner über das Team gestellt, jeder hat seine Rolle akzeptiert und sich nur für den Sieg eingesetzt. Was uns auch geholfen hat war dass wir immer nur an das nächste Spiel gedacht haben und nie überheblich geworden sind. Das hat viel mit dem Charakter von den einzelnen Spieler und der Arbeit des Trainerteams zu tun gehabt.

 

 

Seit du auf dem Eis stehst, standst du auf wiener Eis. Im Sommer wechselst du zum EC VSV nach Kärnten. Wie kam der Wechsel zu den Adlern zu Stande?


Kickert: Ich bin sehr dankbar für all die Leute in Wien die mir während meiner Zeit dort geholfen haben, von den Trainern und den Mitspielern bis zum Office Staff und den Fans. Mein Ziel war es immer in Wien die Nummer eins zu sein. Jetzt ist mit JP einer der besten Goalies der Liga bei den Caps und er hat gezeigt wie gut er ist. Letzte Saison haben die Trainer sozusagen ein Luxusproblem gehabt, weil wir beide in jedem Spiel spielen wollten und uns gegenseitig so gepusht haben. Als dann aber das Angebot aus Villach gekommen ist, habe ich mir gedacht das wäre die beste Option um eine neue Herausforderung anzunehmen und mich am besten weiterzuentwickeln.

 

 

Mit J.P Lamoureux hattest du den wohl besten Goalie der Liga vor der Nase. Wieviel konntest du dir von ihm abschauen?


Kickert: Das was ich bei ihm wirklich beeindruckend gefunden habe, war seine professionelle Einstellung. Vor jeden Training und jeden Spiel hat er sich immer genau gleich vorbereitet. Am Eis hat er keinen Puck aufgegeben.

 

 

Im April bist du mit dem ÖEHV Team in Kiew in die A-Gruppe aufgestiegen. Wie wichtig war dieser Erfolg für Eishockey-Österreich?


Kickert: Östrerreich pendelt immer zwischen der A-Gruppe und der B-Gruppe hin und her. Es war ein schönes Erlebnis das Turnier im April zu gewinnen aber das Turnier im Mai 2018 wird die wirkliche Herausforderung.

 

 

Teamchef Roger Bader wird bald beim ÖEHV verlängern. Wäre dies die vernünftigste Entscheidung?


Kickert: Auf jeden Fall. Seine Bilanz spricht für sich selbst. Er hat es geschafft mit einer ziemlich jungen Mannschaft und ohne viele große Namen wieder in die A-Gruppe zu kommen- ich wüsste nicht was gegen diese Entscheidung spricht.

 

 

 

 



 

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Zurück zum Thema VSV. Was erwartest du dir von der kommenden Saison? Du wirst als Nummer 1 Goalie gehandelt...


Kickert: Ich erwarte mir generell nicht viel wenn ich in eine neue Saison gehe. Ich habe sehr hohe Ansprüche an mich selbst und deswegen werde ich den Sommer nutzen um mich vorzubereiten. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und auf das neue Team.

 

 

Gab es auch Angebote von anderen Vereinen aus der EBEL?


Kickert: Ja, die gabs.

 

 

Natürlich möchte man als junger Goalie so viele Spiele absolvieren wie möglich. Du hast dich sogar gegen die Teilnahme an der Champions Hockey League entschieden und spielst nun nicht mehr bei einem Titelfavoriten. Fiel dir die Entscheidung zu wechseln schwer?


Kickert: Natürlich ist mir die Entscheidung schwer gefallen, aber hauptsächlich weil ich schon so lange in Wien war und alle Freunde und Familie hier sind. Schlussendlich hat mich die Möglichkeit mit den Spielern und Trainern in Villach zu arbeiten mehr als überzeugt.

 

 

Thema EBEL: Ljubljana hat sich verabschiedet, Zagreb kehrt zurück. Wie denkst du darüber?


Kickert: Das ist auf jeden Fall positiv für die Liga. Man hat oft genug gehört dass Spieler in Laibach nicht fair behandelt worden sind und ich glaube ich bin nicht der Einzige dem es nicht besonders viel Spaß gemacht hat dort vor 5 Fans zu spielen. Jetzt wo Zagreb wieder dabei ist, wird es sicher für die Fans interessanter und generell für die Liga auch besser.

 

 

Wie weit bist du mit dem Umzug nach Villach und wie verbringst du die Sommerpause?


Kickert: Ich werde vermutlich im Juni oder Juli nach Villach fahren um die Wohnung anzuschauen und die Fitness Tests zu machen. Dann erfahre ich auch wann ich endgültig nach Villach ziehen werde. Bis dahin werde ich in Wien trainieren.

 

 

Auf was freust du dich in Villach bzw. beim EC VSV am meisten?


Kickert: Am meisten freue ich mich mit vielen der Villacher Spieler die ich aus dem Nationalteam kenne zusammenzuspielen, vor allem im Derby- die Stimmung in diesen spielen ist immer ein Wahnsinn.

 

 

 

 

Interview: Mathias Funk & David Kickert

Fotoservice: M.B / eishockeyonline.at


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