Interview: Dominique Heinrich über die abgelaufene Saison, das Comeback in Salzburg sowie seine neue Rolle als Papa!

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(Interviews) Eishockeyonline.at traf sich vor kurzem mit Dominique Heinrich, dem Abwehrspezialisten des EC Red Bull Salzburg zu einem Interview. Der Nationalspieler sprach dabei über die abgelaufene Saison in der SHL und EBEL, den Aufstieg in die A-WM sowie über seine neue Rolle als Papa.

 

In diesem Sommer darfst du dich zwar nicht frischgebackener Meister nennen, dafür aber frischgebackener Papa. Wie geht es dir mit deiner kleinen Familie?

 

Heinrich: Uns geht es bestens. Ich habe zum Glück eine super Frau und gleichzeitig Mutter an meiner Seite die das alles so gut macht. Und der erste Sommer mit Kind ist bis jetzt auch sehr schön.

 

 

In wie weit hatte die Geburt deines Kindes Einfluss auf die Rückkehr zum EC Red Bull Salzburg?

 

Heinrich:Es hat nichts damit zu tun dass wir Örebro verlassen haben. Aber bei der Suche nach einem neuen Verein wussten wir natürlich, dass wir uns in Salzburg wie zuhause fühlen und das ist in so einer Situation angenehm.

 

 

Gab es auch Angebote von anderen EBEL Klubs? Zum Beispiel Wien?

 

Heinrich: Ja, ich war mit mehreren Vereinen in Kontakt aber es war nichts konkretes.

 

 

Du bist mit dem ÖEHV Team in Kiew in die A-Gruppe aufgestiegen. Wie wichtig war dieser Aufstieg für Eishockey-Österreich?

 

Heinrich: Der Aufstieg war sehr wichtig für uns. Einerseits macht es natürlich mehr Spaß zu einer A-WM zu fahren und dort gegen die besten Nationen zu spielen und andererseits kann man sich dort auch viel mehr präsentieren als bei einer B-WM.

 

 

In Schweden lief es für dich nicht ganz so gut. Was waren die Gründe dafür?

 

Heinrich: Am Anfang lief es schon ganz gut für mich persönlich aber leider haben wir einige Spiele knapp verloren. Und dann nach zehn oder zwölf Partien wurde der Trainer gewechselt. Das neue System war leider sehr defensiv und hat nicht zu mir gepasst und dazu habe ich dann nicht mehr gut gespielt.

 

 

In Salzburg hast du in acht Partien mehr Punkte gesammelt als in Örebro. Es schien so, als wärst du nie weg gewesen?

 

Heinrich: Wirklich lange war ich ja auch leider nicht weg. Und die EBEL und Salzburg kenne ich ja schon lange genug da war keine Anpassungsphase notwendig.

 

 

 

 



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Im Halbfinale seid ihr gegen den EC KAC ausgeschieden. Wie ist das Team damit umgegangen, mal nicht im Finale der EBEL zu stehen?

 

Heinrich: Es war schon sehr frustrierend muss ich zugeben. Wir waren doch 2:0 in der Serie vorne und haben dann vier Spiele hintereinander verloren. Da muss irgendwas ganz falsch gelaufen sein. Einige verletzte Spieler hatten wir auch noch aber das war bestimmt nicht der einzige Grund.

 

 

Am Ende wurden die Vienna Capitals verdient Meister. Was hat deinen Heimatklub zuletzt so stark gemacht?

 

Heinrich: Wien hatte glaube ich einen sehr guten Zusammenhalt im Team. Das ist immer wichtig wenn man etwas erreichen will. Und diese Saison hatten Sie den guten Tormann den Sie die letzten Jahre nicht hatten.

 

 

Die CHL Gruppenauslosung fand vor kurzem in Köln statt. Mit den Red Bulls triffst du auf Banska Bystrica, Tappara Tampere und DEL Klub Grizzlys Wolfsburg. Wie schätzt du diese Gruppe ein?

 

Heinrich: Es wird bestimmt nicht leicht, trotzdem wollen wir auf jeden fall die Gruppe gewinnen und aufsteigen.

 

 

Auf welche Partie freust du dich am meisten? Auf das Österreichisch-Deutsche Duell gegen den zweimaligen DEL Vizemeister?

 

Heinrich: Ja das wird sicher ein guter Test für uns. Wir treffen dort auch auf Brent Aubin der vor einigen Jahren mit uns Meister geworden ist. Die Spiele gegen Tappara werden bestimmt auch sehr gut.

 

 

Der Headcoach des SC Bern sagte vor kurzem, die CHL sei wichtig, da man dort im Vergleich zur Liga immer gewinnen muss, um weiter zu kommen. Wie wichtig ist für der Wettbewerb für Euch?

 

Heinrich: Die CHL ist uns sehr wichtig. Das ist die einzige Möglichkeit sich gegen internationale Topteams messen zu können und das macht einfach Spaß!

 

 

In Social Media bist du ähnlich wie viele andere Cracks sehr aktiv. Gehört das einfach dazu?

 

Heinrich: Es ist einfach zur Gewohnheit geworden denke ich.

 

 

Wie sieht dein Sommerprogramm aus? Wo machst du Urlaub? Wann geht es für dich wieder auf das Eis?

 

Heinrich: Ich habe vor ein paar Tagen wieder zu trainieren begonnen. Anfang Juni heiratet die Schwester von Konstantin Komarek in Athen und im Anschluss habe ich für meine Familie auf Kreta eine Villa gemietet. Dort bleiben wir dann für eine Woche.

 

 

Welche Ziele hast du für dich und dem EC Red Bull Salzburg für die kommende Saison?

 

Heinrich: Ich will natürlich die Meisterschaft. Es fühlt sich einfach nicht gut an am Ende der Saison mit leeren Händen dazustehen. Danach wollen wir den Klassenerhalt bei der A-WM in Kopenhagen schaffen. Das haben wir ja vor zwei Jahren knapp verpasst.

 

 

 

Artikel: Mathias Funk

Fotoservice: MB Multimedia / Örebro Hockey


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