EBEL - Interview mit EC Red Bull Salzburg Stürmer Mario Huber #96

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(Interview) Marcel Seethaler (M.S.) Eishockeyonline.at Redakteur Marcel Seethaler hat sich mit Mario Huber vom EC Red Bull Salzburg unterhalten. Der 20-Jährige sprach dabei über seine Zeit beim HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck – Die Haie, seine neuen Aufgaben beim EC Red Bull Salzburg, seine Zeit in der QMHL und über seine Brüder!

 

 

Mario Huber (*8. August 1996 in Innsbruck) ist ein österreichischer Eishockeyspieler, der seit 2017 bei dem EC Red Bull Salzburg in der Ersten Bank Eishockey Liga unter Vertrag steht.

 

 

1) Hallo Mario, danke, dass du dir für unser Interview Zeit genommen hast, wie geht es dir? Wie verbringst du die Zeit ohne Eishockey?

 

Mario Huber: Hallo, mir selbst geht es sehr gut, danke. Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Ich nutze aber auch die Zeit, um im väterlichen Betrieb mitzuarbeiten.

 

 

 

2) Vom Hai zum Bulle! Du wechselst vom HC Innsbruck zu Red Bull. Wieso hast du dich für einen Wechsel in die Mozartstadt entschieden? Wie lauten deine persönlichen Pläne für die nächste Saison?


Mario Huber: Ich wollte einfach wieder eine neue Herausforderung. Die Bullen sind für mich persönlich der professionellste Verein in der EBEL. Du hast so viele Trainingsmöglichkeiten, die dich als einzelnen Spieler besser machen. Aber es ist auch ein großes Ziel von mir, Meister zu werden und ich denke, wenn wir hart arbeiten, ist kommende Saison viel drinnen.  Ich will auch allen, die sagen, ich bin nur in Innsbruck gut, weil mich der Trainer mag, zeigen, dass ich auch in einem großen und gutem Team ein guter Spieler sein kann. Salzburg könnte auch das Sprungbrett für weitere Auslandssaisonen sein.

 

 

 

3) Bei den Red Bulls ist das Sommertraining in vollem Gange. Wie unterscheidet sich dieses von jenem in Tirol?


Mario Huber: Das Sommertraining kann man mit dem HCI nicht vergleichen. Es sind aber von Red Bull ganz andere Möglichkeiten gegeben als bei den Haien. Salzburg zieht wirklich alles höchst professionel durch.

 

 

 

4) In Salzburg wirst du ab August internationale Spiele in der Champions Hockey League bestreiten. Freust du dich schon auf die Partien gegen Europas Größen?


Mario Huber: Die Vorfreude ist riesig, wenn man an solche Gegner denkt. Ich kann es kaum abwarten, bis es dann los geht!

 

 

 

5) Vergangene Saison gelangen die 28 Scorerpunkte und du hattest einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Haie. Bei den Roten Bullen wird die Konkurrenz an starken Spielern höher sein. Wie schwer wird es für dich, dich bei einem absoluten Meisterfavoriten durchzusetzen?


Mario Huber: Es wird auf jeden Fall sehr schwer. Man muss sich erst wieder einen neuen Namen schaffen. Was letzte Saison war, war schön, aber ist Vergangenheit. Ich arbeite schon den ganzen Sommer hart an mir, und ich wusste von Anfang an, dass es ein harter Kampf werden wird. Aber genau deshalb habe ich mich für Salzburg entschieden. Nur mit viel Konkurrenz kann man besser werden und man arbeitet jeden Tag aufs Neue hart für den Platz im Team.

 



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(Bild zeigt: Mario Huber und Michael Schiechl)

 

6) Letztes Jahr hast du dich mit dem HCI für die Playoffs qualifiziert. Die Haie zeigten sich als ein eingeschweißtes Team. In wie weit hilft das, um deine Ziele zu erreichen?

 

Mario Huber: Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass man untereinader in der Kabine sehr gut klarkommt und auch Spaß hat. Nur ein Team, das zusammenhält, kann etwas Großes schaffen. Und letztes Jahr ist jeder in einem Boot gesessen – vom Trainer über die Mannschaft bis zum Physio. Für mich war die Saison auch sehr gut, weil ich mich gut im Team eingelebt habe und auch das nötige Vertrauen vom Trainer bekommen habe.

 

 

 

7) Du hast ein Jahr in der QMHL verbracht. Was hast du dort gelernt, was du in der EBEL anwenden kannst?

 

Mario Huber: In diesem Jahr hab ich sehr viel abseits des Eises sowie auf dem Eis lernen dürfen. Am meisten war es aber die schnelle und harte Spielweise. Die Trainings waren teilweise länger und härter als damals beim HCI, das hat mir persönlich sehr weitergeholfen. Wir haben dort auch viel an unserer Schuss- und Stickhandling-Technik gearbeitet. Eins-gegen-Eins-Battles haben ebenso viel trainiert, um die Scheibe zu behaupten.

 

 

 

8) Siehst du deine Geschwister (Rene und Andreas) auch einmal ganz vorne mitlaufen? Haben die Beiden Eishockey ebenso im Blut wie du?


Mario Huber: Meine Brüder haben definitiv Eishockey im Blut, ich hoffe, dass sie dieses Jahr die Chance bekommen, in Innsbruck reinzuschnuppern und vielleicht den ein oder anderen EBEL-Einsatz zu erhalten. Es würde mich freuen, wenn wir einmal zusammen oder gegeneinander spielen. 

 

 

 

9) Wie findest du es, wenn deine Brüder einmal mit dir im Training sind? Verbesserst du sie als das große Vorbild oder wie läuft das zwischen euch?
Mario Huber: Wir alle Drei haben unsere Stärken und Schwächen. Wir helfen uns aber gegenseitig und versuchen immer, das beste aus jeder Situation zu machen. Ich freue mich immer, wenn ich mit ihnen zusammen etwas machen kann. Auf dem Eis werden wir kommende Saison vielleicht Gegner sein, und da wird es keine nette Brüderlichkeit geben.

 

 

 

10) Du wirst als einer der größten Talente Österreichs gehandelt. Bist du auf den Spuren von Thomas Vanek und Michael Raffl? Wie gut hast du dich bei den Bullen schon zurechtgefunden? Hat man dich gut aufgenommen? Was gefällt dir an Salzburg bislang am besten?


Mario Huber: Ich denke, es hat nicht alles mit Talent zu tun. Wenn ein Talent nicht hart arbeitet, wird dich ein Arbeiter irgendwann überholen. Ich will mich auch nicht mit so großen Namen vergleichen. Ich gebe einfach mein Bestes und werde versuchen, immer 100% an mir zu arbeiten. Der Rest kommt von alleine! In Salzburg habe ich mich sehr gut eingelebt, alle sind wirklich gute Typen und ich freue mich ein Teil dieser Mannschaft zu sein! Bisher habe ich noch nicht so viel gesehen in Salzburg, ich würde aber sagen, am besten gefällt mir die Festung Hohen Salzburg.

 

 

5 Kurzfragen an Mario Huber:

Warum die Nummer #96? Sicher ein Grund dafür ist mein Geburtsjahr, aber auch dass mein Papa die Nummer 96 bei seinem Hobbyverein hat! Ich wollte die dann von klein auf schon  immer haben!

Lieblingsspieler? Jonathan Teows

Heimat? Innsbruck (Tirol)

Erfolge? Leider noch keine großen.

Lieblingsbeschäftigung? Eishockey

 

 

Wir möchten uns bei dir für dieses Interview recht herzlich bedanken und wünschen Dir eine noch angenehme und ruhige Sommerpause und alles Gute für die neue Saison!

 

(Foto: EC Red Bull Salzburg/gepa-pictures.com)

 


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