Theri Hornich: "Ich denke, dass eine gute und professionelle Einstellung eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, um im Sport erfolgreich zu sein.".

 

(AHL/Alps Hockey League) Die 26-jährige Theresa Hornich ist die einzig aktive Frau im österreichischen Männer-Eishockeysport. Über eine Sondergenehmigung wurde sie sogar für die im letzten Jahr neu geschaffene interkontinentale AlpsHL lizenziert, wo sie im zweiten Jahr infolge für die Kitzbüheler Adler aufs Eis geht.

 

Eishockeyonline.at Redakteur Christoph Schneider hat die Nationaltorhüterin vor dem ersten Eistraining in dieser Woche kurz zur anstehenden Saison, aber auch zu ihrer persönlichen Situation befragt.

 

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(Foto: bildschön.at)

 


 

 

 

 

Hallo Theresa, Du hast Deinen Vertrag bei den Adlern verlängert und bis in Kitzbühel weiterhin als Goalie Nummer 3 eingeplant. Was hast Du für Erwartungen an die neue Saison, persönlich und mit deinem Team?

 

Hornich: Mein persönliches Ziel für die kommende Saison in Kitzbühel ist mich kontinuierlich zu verbessern und vor allem an meiner Schnelligkeit zu arbeiten. Ich werde in jedem Training mein Bestes geben und obwohl ich als Nummer 3 in die Saison starte, hoffentlich auch den ein oder anderen Einsatz in der AlpsHL kriegen. Mit der Mannschaft ist es unser Ziel die Playoffs zu erreichen.

 

 

Du hast in der AlpsHL noch nicht wirklich viele Einsätze erhalten, trotzdem lobt Dich das Adler-Management und Coach West permanent für Deine professionelle Einstellung auf und abseits des Eises. Wie schaffst Du es Dich permanent neu zu motivieren?

 

Hornich: Ich denke, dass eine gute und professionelle Einstellung eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, um im Sport erfolgreich zu sein. Deshalb konzentriere ich mich darauf, im Training jeden Tag 100% zu geben und an mir zu arbeiten. Und nachdem mir Eishockey einfach Spaß macht, tu ich mir auch relativ leicht mich täglich auf die Trainings auf und abseits des Eises zu motivieren. Natürlich gibt es mal Tage, an denen man weniger motiviert ist, aber wenn ich mich auf meine Ziele konzentriere und daran denke, wofür ich trainiere, dann gehts doch meistens relativ ganz gut.

 

 

Du bist beim ECK auch als Nachwuchstrainerin im Einsatz und hast die A-Lizenz als Übungsleiterin absolviert. Beruflich hast Du den sportwissenschaftlichen Zweig eingeschlagen und auch in Wien hast Du schon als Torwarttrainerin gearbeitetn. Berichte kurz über Deine Arbeit im Nachwuchs.

 

Hornich: Ich habe vor einigen Jahren bei den Junior Capitals als Goalietrainerin begonnen und vor allem die Jüngsten trainiert. Im Laufe der Jahre habe ich in Wien dann immer mehr Verantwortung übernommen und auch mit den älteren Torhütern gearbeitet. Außerdem habe ich beim ENZO die Kids trainiert und bei diversen Trainingslagern als Trainerin gearbeitet. Auch in Kitzbüel habe ich von Anfang im Nachwuchs geholfen, wobei ich auch hier in erster Linie für die Goalies zuständig war und dazu Co-Trainerin bin. In der nächsten Saison werde ich die Arbeit mit den Kindern vertiefen und in allen Altersstufen zum Einsatz kommen.

 

Gegenüber heute.at hast Du mal betont, dass Du gerne gegen Männer spielst. Wahrscheinlich ist das eine oft gestellte Frage, die Du nicht mehr hören kannst: War der Übergang zum Herreneishockey für Dich eine große Umstellung bzw. war der Respekt von Mitspielern und Gegnern immer von Anfang an da?

 

Hornich: Eine richtige Umstellung war es für mich ja eigentlich nie, da ich von klein auf in Jungenteams gespielt habe. Natürlich war es für viele immer mal wieder ungewohnt mit einer Frau in der Mannschaft zusammenzuspielen, aber letztlich habe ich mich in jeder Mannschaft immer voll akzeptiert und aufgenommen gefühlt.

 

In der Nationalmannschaft bist Du eine unverzichtbare Größe: Welche Aufgaben stehen dort in der neuen Saison an, was sind die Ziele?

 

Hornich: Mit der Nationalmannschaft stehen diese Saison mehrere Camps und Turniere auf dem Programm. Besonders freue ich mich auf den Nations Cup im Jänner, bei dem wir uns gegen alle Topnationen wie Kanada, Finnland, Russland und Schweden messen dürfen. Danach haben wir dann die B-WM in Frankreich. Da wollen wir ganz klar den Aufstieg in die Divison A feiern.

 

 

Eishockeyonline.at wünsch Theri Hornich für die kommende Spielzeit alles Gute und bedankt sich herzlich für ihre Zeit.

 

 

 

 

 


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Die Alps Hockey League ist eine mitteleuropäische Eishockeyliga die seit der Saison 2016/2017 aus Teams von Österreich, Italien und Slowenien besteht. Entstanden ist die Liga durch die Zusammenlegung der österreichisch-slowenischen Inter-National-League (INL) und der italienischen Serie A.

 

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