EBEL - Graz 99ers greifen nach Europa! Fehervar AV19 mit einem Bein in den Playoffs.

 

(EBEL) Ist das spannend! Die Entscheidung um das erste CHL Ticket für die kommende Saison ist vertagt! Auch der letzte direkte Playoff-Platz ist noch nicht entschieden. Zagreb absolvierte am Abend das vorerst letzte Auswärtsspiel in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL).

 

 

EBEL VSV DEC 43Round

 

(Foto: Bernd Stefan) Die Villacher Adler bejubelten am Abend einen wichtigen Sieg für das Selbstvertrauen für die Quali-Runde!

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Graz mit einem Bein in Europa! - Sonntag Fernduell ums CHL Ticket


Der Tabellenführer der Erste Bank Eishockey Liga kommt aus Graz! Die 99ers gewannen am Freitag das EBEL Topspiel der 43. Runde mit 3:5 und überholten damit den Meister von 2017 im direkten Duell. Vor mehr als 6.000 Zusehern in der Erste Bank Arena stellten die Steirer bereits im ersten Drittel durch die Treffer von Oliver Setzinger (13.) und Dominik Grafenthin (19.) die Weichen auf Sieg. Nachdem Peter Schneider nach Wiederbeginn auf 1:2 verkürzte (29.), setzte Dwight King die Scheibe zur 3:1 Antwort in die Maschen (33.). Die Gastgeber waren den 99ers über 60 Minuten hinweg immer einen Schritt entfernt und konnten nach dem 2:3 durch Patrick Mullen in Überzahl ebenfalls das Momentum nicht nutzen. Ty Loney sorgte in Minute 45 für die Vorentscheidung in der Hauptstadt und brachte den Puck zum 4:2 über die Linie. Nur wenige Augenblicke später setzte Curtis Hamilton das 5:2 nach. Den Schlusspunkt der Partie setzten dann aber nochmals die Wiener. Taylor Vause besorgte kurz vor der Schlusssirene in doppelter Überzahl den 3:5 Endstand in Kagran.

 

Mit dem Sieg haben die Graz 99ers am Sonntag in Dornbirn die Chance auf die Champions Hockey League Teilnahme in der kommenden Saison selbst in der Hand. Wien möchte das CHL Ticket ebenfalls lösen. Die Capitals gastieren zum Abschluss des Grunddurchgangs beim HC Innsbruck in Tirol.

 

Kampf um Platz 6 wird ausgereizt

 

Auch im Kampf um das letzte Playoff-Ticket kam es am Freitag zu keiner Entscheidung. Weil Fehervar und Linz ihre Heimspiele jeweils gewinnen konnten, trennt beide Klubs weiter nur zwei Punkte. Die Ungarn schlugen den Meister aus Bozen sensationell mit 5:1! Janos Hari hatte mit seinem Doppelpack zum 1:0 bzw. 3:0 maßgeblichen Anteil am Erfolg über die Südtiroler. Bei den Gästen traf lediglich Daniel Frank ins Schwarze. Knapp 400 Kilometer nördlich hatten die Black Wings Linz KHL Medvescak zu Gast. Die Kroaten ergaben sich im letzten EBEL Auswärtsspiel mit einer ansprechenden Leistung mit 2:9. Die Bären traten abermals mit nur zwei kompletten Reihen an und bestreiten am kommenden Sonntag gegen Znojmo ihr vorerst letztes Match in der Erste Bank Eishockey Liga. Neben Zagreb könnten auch die Tschechen kommende Spielzeit nicht mehr Teil der EBEL sein. Für Linz geht es zum Abschluss des Grunddurchgangs gegen den Klagenfurter AC um die direkte Playoff-Qualifikation.

 

Penalty-Krimi im Haifischbecken

 

Nach einer offenen Partie bis zum Schluss mussten sich die Torhüter im Penalty beweisen. Hier brachte der KAC Tormann Lars Haugen seinem Team zwei wichtige Punkte. Die Partie HC TWK Innsbruck – Die Haie vs. EC KAC endete somit 2:3 n.P.

 

Die ersten Spielminuten dieser Begegnung verliefen ohne Torschüsse oder möglichen Torchancen. Der KAC überraschte aber in der fünften Spielminute die Haie eiskalt und netzte schon bei der ersten „Tornähe“ zum 0:1 ein. Nach diesen Treffer wirkten die Haie etwas eingeschüchtert, der KAC kam immer öfter gefährlich ins Haie Drittel. Durch ein Powerplay kamen die Innsbrucker wieder besser ins Spiel, mit Ablauf der zwei Minutenstrafe konnte Tyler Spurgeon die Scheibe über die Linie schieben 1:1. Aber nur ein paar Minuten hielt das Unentschieden, Marco Richter konnte wieder die Führung für den KAC herstellen 1:2. Innsbruck kreierte zwar deutlich mehr Tormöglichkeiten als der KAC aber Lars Haugen hielt den Kasten dicht, so mussten die Hausherren mit einem 1:2 Rückstand in die erste Pause.


Beim Start vom zweiten Drittel präsentierten sich gleich schon beide Teams etwas aggressiver und das Spiel gewann etwas an Tempo. Eine Unterzahl überstanden die Haie auch ohne Gegentreffer, nur ein Schuss auf Luka Gracnar’s Maske war erwähnenswert. Die Haie klopften zwar immer wieder gefährlich am Rotjacken Kasten an, aber es dauerte bis zur letzten Spielminute im zweiten Drittel bis sich Mike Boivin mit einem Kreuzeckschuss zum 2:2 belohnte.


Im Schlussdrittel klopfte der KAC gleich in der ersten Minute an die Torlatte der Haie an. Auch eine 25 Sekunden lange „Doppelteunterzahl“ steckten die Innsbrucker ohne Gegentreffer weg. Nach diesem Kraftakt verlagerte sich das Spiel erneut gefährlich vor den KAC Kasten. Bei einem Foul an Daniel Wachter bekamen die Innsbrucker ein zweiminütiges Powerplay, trotz Topchancen in diesem Powerplay konnten die Haie den Führungstreffer nicht anschreiben. Erneut mussten sich die Haie fünf Minuten vor der Schlusssirene einem Unterzahl stellen, dieses „Geschenk“ nutzte der KAC jedoch nicht. Nach 60 Minuten stand noch immer ein 2:2 auf der Anzeigetafel, mit einem fixen Punkt für jedes Team ging es in die Verlängerung. In der fünf-minütigen Verlängerung gab es keine Entscheidung, die Torhüter wurden beim Penaltyschießen gefordert. Mitch Wahl schoss mit seinem zwei Penaltytreffern den KAC zum Sieg.

 

 

Bullen mit Nullrunde, Adler mit Heimerfolg


Für den EC Red Bull Salzburg war am Abend beim HC Orli Znojmo nichts zu holen. Zwar brachte Thomas Raffl die Österreicher nach knapp einer Minute mit 1:0 in Front, Andrew McPherson und Anthony Luciani drehten die Partie allerdings noch im ersten Abschnitt. Nach Florian Baltram's Ausgleich in Unterzahl drehten die Hausherren mächtig auf. Erst sorgte Nicola Hlava für die erneute 3:2 Führung, dann netzte Petr Mrazek zum 4:2 ein (53.). Für das Schlusswort sorgte abermals der starke Andrew McPherson. Der Kanadier hämmerte den Puck in der 58. Minute zum 5:2 Endstand über die Linie und stutzte den Roten Bullen damit endgültig die Hörner. Für Salzburg geht der Roadtrip weiter nach Ungarn, Znojmo reist sogar bis nach Kroatien.

 

Für den EC Panaceo VSV gab es am Freitag ebenfalls einen Heimsieg. Wenn auch knapper. Gegen bissige Bulldogs aus Dornbirn, welche nach dem Debakel am vergangenen Sonntag auf Wiedergutmachung aus waren, gewann die Mannschaft von Headcoach Gerhard Unterluggauer am Ende mit 3:2 nach Verlängerung. Brandon Alderson gelang in der 63. Minute der entscheidende Treffer zum Sieg. Der VSV erwartet am Sonntag den Meister, Dornbirn bekommt es mit den Graz 99ers zu tun.

 


 

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA - RUNDE 43 - ERGEBNISSE            

 

Villach - Dornbirn 3:2 n.V                              

Wien - Graz 3:5

Linz - Zagreb 9:2

Znojmo - Salzburg 5:2

Fehervar - Bozen 5:1

Innsbruck - Klagenfurt 2:3 n.P

 

 

Artikel: Sabrina Weber & Mathias Funk
 

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